Nachrichten zum Thema Verkehr

Hier wird zu schnell gefahren - Teilabschnitt der Lembecker Straße Verkehr Rhade: Motorisierter Verkehr nimmt zu – und nervt

Zeit, etwas dagegen zu tun

Die fast 3 Kilometer lange gerade Verkehrsachse zwischen Erle und Lembeck, mitten durch Rhade, entwickelt sich zum ernsten Rhader Problem. Neben dem Binnenverkehr innerhalb unseres Stadtteils, sind es die ortsteilverbindenden Fahrten, sowie der Zielverkehr (überörtlich) von und zur A31, die die Lembecker-, Erler Straße zu bestimmten Zeiten „unüberquerbar“ machen. Zeit, dass sich die Verwaltungen in Dorsten und RE (Kreis) damit beschäftigen. Vorarbeiten der Rhader SPD und des Rhader Bürgerforums liegen auf dem Tisch.

  • Das Ziel: Entschleunigung des Verkehrs
  • Wie?: Mittelinseln, Kreisverkehre, Baumallee, Tempolimit, Kontrollen, Rad und Gehwegsanierung, …
  • Das Ergebnis: Mehr Sicherheit, mehr Gesundheit, mehr Zufriedenheit, mehr Lebensqualität

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 08.12.2017

 

Rhade hätte schon einen Fahrradwegeplan - wenn der SPD-Plan umgesetzt worden wäre Verkehr Das Fahrrad wird 200 – nie war es wertvoller als heute

Dorsten: Wer zu spät kommt, bestraft das Leben 

Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad aus der Taufe gehoben. Es gab Zeiten, da schien es out zu sein. Heute boomt eine ganze Industrie rund ums Rad. 73 Millionen gibt es davon in Deutschland, darunter 3 Millionen E-Bikes. Noch aber wird in den Kommunen, Ländern und der Republik alles dafür getan, dass das Auto als teueres und Umwelt schädigendes Transportmittel seinen Spitzenplatz verteidigen kann. Ausnahmen in Dänemark (Kopenhagen), Holland, Münster, Freiburg und Karlsruhe steuern inzwischen aber dagegen. Die Rhader SPD hat vor mehr als 10 Jahren bereits erkannt, welches Potenzial im Radverkehr schlummert. Nicht nur ein in sich geschlossener Radwegeplan Rhade wurde vorgestellt, sondern auch in den Rahmenplanberatungen, ebenfalls von den Rhader Sozialdemokraten initiiert, der Zusammenhang von Verkehr, sanftem Tourismus, Wirtschaftsförderung und Gesundheit aufgezeigt. Obwohl es in den letzten Jahren auch in unserer Stadt Verbesserungen gegeben hat, muss der Ausbauzustand vieler Radwege als eine Zumutung kritisiert werden. Kritik wird auch an irreführender und fehlender Beschilderung geübt. Positiv ist aber, dass sich zum Beispiel in Rhade ein Arbeitskreis des Bürgerforums genau mit dieser Problematik beschäftigt und 200 Jahre nach der Erfindung des Fahrrades, die Chancen Rhades und der Lippestadt in Zusammenarbeit mit der Verwaltung auslotet. Klar ist, dass das Fahrrad nie den motorisierten Verkehr ersetzen kann. Dass dem Fahrrad aber in einem modernen Mix des Schienenverkehrs und der Straße eine gleichberechtigte Chance eingeräumt werden muss, haben viele Städte inzwischen erkannt. Dorsten könnte zum Beispiel mit einem Fahrradbeauftragten und einem Generalverkehrsplan „Fahrrad“ auch wichtige Zukunftszeichen setzen.

Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels in der SZ „Aus der Nische gestrampelt“ vom 6. Juni 2017 

Veröffentlicht am 08.06.2017

 

Verkehr Unfälle auf der A31 – bitte über den Tellerrand blicken

Zur Berichterstattung und Leserbriefveröffentlichungen in der Dorstener Zeitung 3 Anmerkungen und ein Fazit:

  1. Dass es keine Anregungen und Anträge zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Dorstener Teilabschnitt der  A31 gegeben haben soll, ist falsch. Die öffentliche Diskussion mit entsprechenden Vorschlägen zur verbesserten Verkehrssicherheit auf „unserer“ Autobahn ist so alt wie die Schnellstraße selbst.
  2. Auf Deutschlands Straßen starben bei Verkehrsunfällen 2016 ca. 3.300 (!) Menschen. Das sind durchschnittlich 10 Personen pro Tag. 400.000 (!) werden zusätzlich pro Jahr verletzt. Das sind ca. 1.100 Kinder und Erwachsene täglich. Würden diese erschreckenden Unfallzahlen nur annähernd im Arbeitsleben der Industrie und des Gewerbes festgestellt, gäbe es einen berechtigten Aufschrei über fehlende Arbeitssicherheit.
  3. Es gibt neben der verbesserungswürdigen Verkehrssicherheit auch noch den überhaupt nicht erwähnten Aspekt des Klimaschutzes und des krank machenden Verkehrslärms. Ein Blick in das Dorstener Klimaschutzkonzept reicht, um zu erkennen, dass der motorisierte Verkehr unser größtes Umweltproblem verursacht. Mit einem CO2-Anteil von 38% liegt er deutlich vor den Privaten Haushalten (30%) und der Belastung durch Industrie und Gewerbe mit 29%.

Fazit: Alle motorisierten Verkehrsteilnehmer bewegen sich nicht im „luftleeren Raum“, sondern tragen Verantwortung für die Allgemeinheit, die über die Motorhaube hinausreicht. Und dass die Aggression nirgendwo so schnell von Null auf Hundert beschleunigt wie hinter dem Lenkrad, gehört zum Grundwissen aller Verkehrsteilnehmer dazu. Aller!  

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 12.02.2017

 

Gut gemeint - aber schlecht ausgeführt. Die Orientierungshilfe endet vor dem Standpfosten Verkehr Planungs- oder Ausführungsmangel?

Orientierungsstreifen für Sehbehinderte führt „gegen die Wand“

Um Sehbehinderten das Orientieren und Einsteigen an Haltestellen zu erleichtern, wurden in den letzten Jahren bundesweit geriffelte Bodenplatten an diesen Punkten verlegt. Der Fachbegriff lautet: Taktiles Leitsystem. So auch in Rhade. Eine hervorragende Idee, um gehandicapten Personen das Leben zu erleichtern. An der Haltestelle, nahe dem Bahnübergang auf der Lembecker Straße, scheint aber etwas schief gelaufen zu sein. Der Hilfsstreifen führt nämlich mitten auf den Standpfosten des neu aufgestellten Warte- und Unterstellhäuschens der dort verkehrenden Buslinie. Was ist es nun? Ein Planungs- oder Ausführungsfehler? Aufmerksam gemacht durch einen Rhader Bürger, wird die Verwaltung gebeten, sich des Sachverhalts anzunehmen und eine Korrektur zu organisieren, meint die Rhader SPD, die den Vorgang aufgenommen und weitergeleitet hat.

Veröffentlicht am 26.08.2016

 

Verkehr Höferweg: Lückenschluss und Brückenschlag

Ein Gewinn für unsere Region

Eine Baumaßnahme in Rhade sorgt für Unverständnis. Nicht, dass gebaut wird, sondern die Bauzeit, verbunden mit der Totalsperrung des Höfer Wegs, stößt immer mehr Verkehrsteilnehmern sauer auf. Während die Straße, die Rhade mit Marbeck, Heiden und Borken verbindet,  kurz vor der Wiedereröffnung steht, lässt der parallel neu angelegte Radweg wohl noch lange auf sich warten. Es ist eine Brücke, die neu über den Rhader Bach gebaut werden muss, die das Zeitproblem ist. Noch ist nur eine riesige Baustelle (Foto) vor Ort erkennbar. Der Bauträger der Maßnahme, der Kreis RE, muss sich schon kritische Fragen nach der Koordinierung der Arbeiten gefallen lassen. Trotzdem: Der künftige Radwegelückenschluss von Rhade in den Norden ist ein Gewinn für unsere Region.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.08.2016

 

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