Nachrichten zum Thema Verkehr

Nicht zu übersehen - das Piktogramm auf Höhe der Rhader Mühle. Eigenes Foto Verkehr Verkehrssicherheit in Rhade muss groß geschrieben werden

Neue Tempo-30-Piktogramme sind nicht zu übersehen

 

Rhade ist ein Straßendorf. So wird eine Ansiedlung bezeichnet, die sich entlang einer Durchgangsstraße entwickelt hat. Und die Lembecker- und Erler Straße erfüllt diese Voraussetzung fast schon klassisch. 3 Kilometer führt sie schnurgerade von Ost nach West – und umgekehrt. Solange Rhade noch wenig Einwohner hatte, war das kein Verkehrssicherheitsproblem. Inzwischen leben hier aber ca. 6000 Bürger. Und der PKW gehört fast zu jedem Haushalt dazu. Seit Jahren wird gefordert, das Problem ernst zu nehmen und verkehrsberuhigende Maßnahmen vorzusehen. Eher erfolglos. Nun ein neuer Anlauf. Ein Arbeitskreis des Rhader Bürgerforums hat erreicht, dass sogenannte Piktogramme auf der Fahrbahn, zusätzlich zur Beschilderung, signalisieren: Achtung – Tempo zwischen 8 und 20 Uhr verbindlich senken! Es geht dabei nicht um das Ärgern der Autofahrer, sondern um mehr Sicherheit der gleichberechtigten schwachen Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer. Die Arbeitskreismitglieder haben mit Hartnäckigkeit die Kreis- und Stadtverwaltung überzeugt, tätig zu werden.Ein erster Schritt, weitere Vorschläge des Arbeitskreises liegen auf dem Tisch.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 10.04.2019

 

Verkehr Der Nahverkehr geht in die Luft?

Eine Luftnummer

 

Weil unten alles zu ist, soll jetzt nach oben ausgewichen werden. Lufttaxis werden zurzeit getestet. Unter allgemeiner Verkehrspolitik ist zu verstehen, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichwertig behandelt werden. Anstatt das Vorhandene und nicht Funktionierende zu optimieren, scheint der zuständige Minister (Andreas Scheuer, CSU) den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir wollen an dieser Stelle keineswegs gegen den technischen Fortschritt opponieren, aber daran erinnern, dass z. B. die meisten Ampeln im Zeitalter der Digitalisierung noch immer nicht auf den echten Bedarf reagieren. Anstatt den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver anzubieten, wird an der nächsten Luftnummer gebaut. Anstatt eine wirkliche Verkehrswende auszurufen, unter dem Aspekt des lebensnotwendigen Klimaschutzes, verhaspelt sich der Verkehrsminister im Geflecht der Automobil- und Luftfahrtkonzerne. Nein, so kommen wir einfach nicht von der Stelle. Gesucht werden Parteien und Politiker, die eine Vision für „die da unten“ haben und nicht an Wolkenkuckucksheimen für „die da oben“ basteln.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 14.03.2019

 

Was in der Nachbarschaft, hier Erle, möglich ist, muss auch in Rhade möglich sein - sagt die Rhader SPD seit Jahren Verkehr Wer bewegt sich wie? – Größte Mobilitätsstudie gibt Antworten

Auch für Rhade und Dorsten wichtig

Eine beeindruckende Studie schlüsselt auf, mit welchen Verkehrsmitteln die Deutschen 2017 unterwegs waren. Nackte Zahlen zwar, aber mit hoher Aussagekraft, die als Grundlage der weiteren Verkehrsplanung herangezogen werden müssen. Im Bund, Land und in unserer Stadt. Wir zitieren heute auszugsweise, ohne zu kommentieren. Wird fortgesetzt.

Die Fakten:

  • Mehr als 3 Milliarden Kilometer legen wir in Deutschland zurück – am Tag!
  • Das Auto: 46,9 Mio. PKW sind angemeldet; 6,7 km lang ist die Hälfte aller Wege; 59% der Menschen auf dem Land nutzen ihr Auto täglich; 1,5 Personen sitzen durchschnittlich im Auto
  • Das Fahrrad: 72 Mio. Fahrräder gibt es, davon 4 Mio. E-Bikes; 2 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; 71% aller Radler fühlen sich unsicher wegen zu viel Verkehr; für 9% auf dem Land ist das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel (ÖPNV): 11,5 Mrd. Fahrgäste im Jahr 2017; 5% der Menschen auf dem Land nutzen den ÖPNV täglich; 8,1 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; Für 25% der 11-17-Jährigen ist der ÖPNV das Hauptverkehrsmittel, bei den 40-49-Jährigen sind es 8%; 32% bewerten den ÖPNV im ländlichen Bereich als ungenügend
  • Der Fußgänger: 49% der Nichtberufstätigen ohne eigenes Auto gehen meistens zu Fuß; 17% der Menschen auf dem Land gehen hauptsächlich zu Fuß; jeder 7. Verkehrstote 2017 war Fußgänger; 1 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; mindestens 2,5 m breit sollten Gehwege sein, meistens sind es nur 1,5 m

Quelle: Auszug der Studie „Mobilität in Deutschland“ vom: Verkehrsministerium, 

Kraftfahrtbundesamt, ADAC, Umweltbundesamt, Sinus Fahrradmonitor, Nationaler Radverkehrsplan. Eigene Zusammenstellung nach einer ZEIT-Veröffentlichung „Viel unterwegs“, Nr. 49, 29.11.2018

Veröffentlicht am 10.12.2018

 

Verkehr Update zur Schutzhütte in den Rhader Wiesen

Die Schutzhütte nimmt Form an.

Kaum drei Wochen nach dem ersten Spatenstich, ist die Schutzhütte am Vorwerk in den Rhader Wiesen schon ein ganzes Stück gewachsen. Fleißige Helfer haben an drei Wochenenden den Bausatz der Hütte unter Anleitung von Hugo Vennhoff aufgestellt.
Am ersten Wochenende wurde Richtfest gefeiert. Der Richtspruch ging Hugo Vennhoff ohne Mühe von den Lippen nur bei der Strophe "Der Storch, der soll hier Stammgast sein" kam er leicht ins stolpern ;-)

Am zweiten Wochenende wurde die Verbretterung untenrum angebracht und der Dachstuhl für das Eindecken mit Dachpfannen vorbereitet.

Am dritten Wochenende wurde das Dach gedeckt und eine Bank und ein Tisch in die Hütte gebaut.

Bernfried Terhardt wird mit seinen Baggern den Boden mit feinen Schotter auffüllen.

Viele Rhader und nicht Rhader, die an der Baustelle vorbeikommen, sind von der Schutzhütte angetan und freuen sich in Zukunft auf einen kleinen Zwischenstopp an dieser Stelle.

 

Quelle: Rhade.de/Reiner Sauer vom 09.10.2018

Veröffentlicht am 13.10.2018

 

Die A31 in Rhade. Eigenes Bild Verkehr Geänderte A31-Beschilderung perfekt – Geht doch!

SPD-Rhade-Initiative nach 5 Jahren endlich erfolgreich

Ein Rhader Bürger war für den Startschuss einer bemerkenswerten Initiative der Rhader SPD, die jahrelang andauerte, verantwortlich. Bemerkenswert deshalb, weil sie 2018 tatsächlich erfolgreich abgeschlossen wurde. Zwischen dem ersten Hinweis der örtlichen SPD an die Dorstener Verwaltung und dem jetzigen Ergebnis liegen immerhin 5 Jahre. Der Sachverhalt: Wer von Süden die A31 befuhr und nach Raesfeld wollte, wurde an der Anschlussstelle Lembeck/Rhade per Hinweisschild aufgefordert, die Autobahn zu verlassen. Mitten durch Rhade, über die Lembecker- und Erler Straße, zeigte die Route weiter nach Erle. Über die Bundesstraße 224 konnte dann das Ziel Raesfeld angesteuert werden. „Ein riesiger Umweg und völlig unlogisch“, so der aufmerksame Bürger. Sein Vorschlag: bereits eine Abfahrt vorher, am Freudenberg, auf Raesfeld hinzuweisen und dann über die B224 den Verkehr nach Raesfeld zu leiten. „Der KFZ-Lenker spart rund 7 Kilometer und muss nicht durch eng bewohntes Gebiet in Rhade fahren“. Nun war die Verwaltung unserer Stadt gefordert. Lisa Bauckhorn, Pressesprecherin, fungierte als Bindeglied zwischen der Rhader SPD, dem Landesstraßenbauamt und, und … Ein Verwaltungsmarathon nahm seinen Lauf. Nachfragen, Erinnerungen, zwischendurch mal eine positive Nachricht (2015), aber keine Veränderung. Die Rhader SPD ließ sich nicht „abschütteln“. 2018, nochmals die Erinnerung – dann das Ergebnis: Die neue Beschilderung steht. Der richtige Bürgerhinweis hat mehr als 5 Jahre gebraucht, bis die Veränderung sichtbar ist. Und die Rhader SPD hat einmal mehr bewiesen, hartnäckig zu sein.

Eigener Bericht. Am 13.08.2013 lautete unser Text: Rhader Bürger macht auf falsche Verkehrsführung aufmerksam

Veröffentlicht am 08.09.2018

 

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