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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein SPD freut sich über zwei gewonnene Landtagswahlen in Gladbeck
Die SPD freut sich über zwei gewonnene Landtagswahlen in Gladbeck. Denn mit Christin Siebel und Thomas Göddertz haben gleich zwei Kandidaten der Sozialdemokraten ihren Wahlkreis bei der Landtagswahl vom 15. Mai gewonnen. Damit wird die Vertretung der Interessen der Stadt Gladbeck in Düsseldorf auf eine breitere Basis gestellt. Das ist ein guter Start für die beiden neuen SPD–Vertreter der Stadt Gladbeck im Landtag, freuen sich Dustin Tix (Parteivorsitzender) und Wolfgang Wedekind (Fraktionsvorsitzender). Auch für die Stadtentwicklung Gladbecks sind diese beiden Mandate sehr hilfreich.
Veröffentlicht am 24.05.2022
Allgemein Ausstellungseröffnung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ im Rahmen der „Dorstener Tage des Grundgesetzes“
Die Stadt Dorsten zeigt vom 20. Mai bis zum 13. Juni 2022 am Südwall die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.
In einer großformatigen skulpturalen Präsentation würdigt die Ausstellung in Trägerschaft des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. das große Verdienst jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 17 herausragende deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die als Nationalspieler, Welt- und Europameister, Olympiasieger und Rekordhalter zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten. Mit überlebensgroßen Silhouetten wird an ihr Leben und ihre Erfolge erinnert.
Quelle: Presseamt der Stadt Dorsten
Veröffentlicht am 20.05.2022
Allgemein Aktuell: TV-Duell KUTSCHATY (SPD) : WÜST (CDU). Beide souverän. Kutschaty aber besser. Guter Hinweis für den 15. Mai.
Veröffentlicht am 12.05.2022
Allgemein Geschichte: Die SPD-Spitze wurde jahrelang ausspioniert - von Adenauer und dem BND
Historiker haben das Bundesnachrichten-Archiv ausgewertet - Zuträger waren auch SPD-Mitglieder
Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 mit nur einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Bis 1963 gewann er 3 weitere Bundestagswahlen. Das bis heute von der CDU gezeichnete Bild eines aufrechten Demokraten hat aber tiefe Risse bekommen. Konrad Adenauer war nämlich nicht zimperlich, seine Macht gegenüber der SPD zu verteidigen. Mit unlauteren Methoden. Dazu verhalfen ihm sein Staatssekretär Hans Globke und Reinhard Gehlen, der den Bundesnachrichtendienst BND aufgebaut hat. Adenauer hat es immer verstanden, die SPD mit der Behauptung zu diskreditieren, sie sei den Kommunisten sehr nahe, um so Stimmen und Wahlen zu gewinnen. Erfolgreich, wie wir wissen. Dass er sich aber dazu ungesetzlicher und undemokratischer Mittel bediente, ist erst jetzt durch wissenschaftliche Auswertungen des BND-Archivs belegt worden. Für Aufsehen sorgte die Erkenntnis, dass 2 SPD-Mitglieder mit ungehindertem Zugang zum SPD-Vorstand, ohne Zeitverzug, alle internen und vertraulichen Besprechungsergebnisse an Gehlen und Globke weiterleiteten. Der Letztgenannte entschied dann, was Adenauer vorgelegt wurde. Dessen Unterstreichungen und Kommentare zeigen, dass der Alte, wie er im Volksmund genannt wurde, das ungesetzliche Spitzelwesen zu keinem Zeitpunkt unterband, sondern für seinen Machtanspruch ohne Skrupel, und unter Missachtung der geltenden Verfassung, nutzte. Das Rad der Geschichte kann nicht zurückgedreht werden. Es zeigt aber, dass Demokratie ein zartes Pflänzchen ist. Tägliche Pflege inbegriffen.
Eigener Beitrag auf Grundlage der Dokumentation in der Süddeutschen Zeitung „Wie Adenauer die SPD ausspionieren ließ“ vom 9./10.April 2022 und des ZEIT-Berichts „Adenauer war jedes Mittel recht“ vom 13.04.2022
Veröffentlicht am 16.04.2022
Allgemein Und willst du nicht mein Bruder sein, dann …
Gibt es ein Recht des Stärkeren?
Weder in der Familie oder dem Freundeskreis, noch in Unternehmen, Gewerkschaften oder den Kirchen, auch nicht in der Politik oder innerhalb von Regierungen, also nirgendwo, gibt es ein verbrieftes Recht des Stärkeren. Theoretisch. Real ist aber gar nicht so selten zu beobachten, dass diejenigen die Richtung des Handelns vorgeben, die sich scheinbar in der stärkeren Ausgangslage befinden. Kurzfristig sind damit auch Erfolge zu erzielen. Mittelfristig hat sich auf allen Ebenen aber die sogenannte „WIN - WIN - Situation“ bewährt. Der Volksmund hat dafür den passenden Begriff „leben und leben lassen“ geprägt. Trotzdem müssen wir aktuell fassungslos registrieren, dass der russische Präsident wirklich glaubt, das Recht (des Stärkeren) zu haben, Verträge zu brechen, Gesetze zu missachten und Menschen umbringen zu lassen. Nun schließen sich viele zusammen, um gleich stark oder stärker zu sein. Das ist die einzige Sprache, die Menschen, in diesem Fall Diktatoren, verstehen, die sich ins Unrecht gesetzt haben. „Gemeinsam sind wir stark“, noch so eine Volksweisheit, die jetzt helfen kann, Putin und Co. die rote Karte zu zeigen und ihn vom internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen. Der amerikanische Präsident Jo Biden hat dazu die richtigen Worte gefunden : „Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben“. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Rhader Sonntagsgedanken
Veröffentlicht am 10.04.2022
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