Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Attraktive Kulturangebote im Dorstener Jüdischen Museum

Ein Blick ins Programmheft

Eine Stadt ist erst dann richtig liebens- und lebenswert, wenn sie beispielhaft nicht nur für saubere Straßen und funktionale Schulgebäude sorgt, sondern mit unterschiedlichen Kulturangeboten die Bürgerinnen und Bürger reicher macht. Neben der Stadtverwaltung sind es nicht wenige Vereine, die zur kulturellen Vielfalt beitragen. Heute blättern wir im Halbjahresprogramm des Jüdischen Museums Westfalen, das über die Grenzen der Lippestadt Dorsten, Julius-Ambrunn-Straße 1, Zeichen setzt. Neben musikalischen Angeboten finden sich Konzerte, Vorträge, Lesungen, Filme und Ausstellungen im Programm.

Am 25. Januar startet bereits um 17 Uhr das Halbjahresprogramm mit einem besonderen Vortrag, der von Violinmusik begleitet wird. Das Instrument hat eine Geschichte zu erzählen. Roman Salyutov wird mit Alexander Lifland Text und Musik zu einer Einheit verbinden. Eine kostenlose Veranstaltung der Stadt im Jüdischen Museum zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.

Ein Kulturtipp aus Rhade

Veröffentlicht am 04.01.2024

 

Gesellschaft 2024: Unsere Demokratie und unser Wertesystem müssen mit aller Kraft und dem Grundgesetz verteidigt werden!

Rechtsaußenpartei strebt Systemwechsel an

Nie war die Lage ernster. 78 Jahre haben wir nach dem weltweiten, mörderischen deutschen Naziterror Demokratie gelernt. Wir haben uns nach einem Grundgesetz gerichtet, das sich seit 75 Jahren bewährt hat. Es hat uns gut getan. Die diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten sind eine passende Gelegenheit den Wert dieser Gesetzesartikel herauszustellen und die Pflichten, die sich daraus ergeben, ohne Wenn und Aber anzuwenden. Wenn Neonazis vom Verfassungsschutz nun gesichert als Feinde unserer Demokratie bezeichnet werden, dann dürfen wir nicht warten, bis sie in Parlamenten ihre braunen Werte höher als unsere Grundrechte einstufen. Dann haben sie in unserem föderalen System nicht nur Zugriff auf schulische Lehrpläne, sondern auch auf unsere Ordnungshüter. Spätestens jetzt müssen die Warnglocken in unseren Köpfen läuten. Heribert Prantl, hochangesehener Kommentator der Süddeutschen Zeitung ruft zur Mobilmachung aller Demokraten auf, um die Botschaft des Grundgesetzes „NIE WIEDER“ zu verteidigen. Er ruft zum Widerstand mit Unterstützung des Grundgesetzes auf. Im Artikel 18 heißt es:

Niemand darf die Grundrechte verletzen. Wer die Grundrechte verletzt, den darf der Staat bekämpfen. Wer die Grundrechte verletzt, der verliert seine eigenen Grundrechte.

Und im Artikel 20 - 4:

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Zur Erinnerung: Im Juni findet die Europawahl statt, im September werden die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg durchgeführt. Noch hat der Wähler es in der Hand, den Rechten die Tür zur Macht nicht zu öffnen.

Rhader Appell auf Grundlage des Kommentars in der SZ „Mobilmachung“ von Heribert Prantl am 29.12.2023

Veröffentlicht am 02.01.2024

 

Gesellschaft Eine ungehaltene Rede zum bevorstehenden Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

völlig ungewöhnlich hat man mich ausgelost, um eine Rede zum bevorstehenden Jahreswechsel vor ihnen und euch zu halten. Einerseits eine Ehre, andererseits eine fast unlösbare Herausforderung, das vorgegebene Thema so zu bedienen, dass klare Kante erkennbar wird, Unzulänglichkeiten beim Namen genannt werden und Zuversicht nicht ausgeblendet wird. Wer bin ich, dass man mir überhaupt zuhört? Kurz, einer von unten. Etwas viel Ehre vorab, aber ich will versuchen, zu liefern. Eingangs danke ich denen, die sich ehrenamtlich auf vielen Feldern unserer Gesellschaft engagieren. Ob in Politik, Vereinen, Kirchen, Bürgerinitiativen, sie denken mit, sie entwickeln Ideen und achten darauf, dass die praktische Umsetzung nicht in tiefen Schubladen versinkt. Der rote Faden meiner Rede führt mich nun zu denen, die beruflich, sprich bezahlt, das aufgreifen müssten, was „da unten“, demokratisch abgesichert, gedacht und gefordert wird. Auch sie „da oben“ haben es nicht verdient, pauschal mit Schmutz beworfen zu werden. Aber einige von ihnen haben vergessen, wo sie in ihrer Karriere gestartet sind. Sie ziehen die Guten in ihrer unübersehbaren Arroganz mit nach unten. Denen gilt meine Wut an diesem Tag. Denen rufe ich zu, „Bleibt mit beiden Füßen am Boden, hört uns bitte zu und handelt ab morgen so, als ob ihr zum ganz normalen Fußvolk dazu gehören würdet. Dann steigt auch das Vertrauen wieder, das unser demokratisches Gemeinwesen stabilisiert. Es wird Zeit, es ist bereits 5 vor 12". 

Danke für ihre und eure Geduld. GLÜCK AUF 2024.

Veröffentlicht am 31.12.2023

 

Gesellschaft Weihnachten 2023 - Einfach mal innehalten

Swen Coralic, Dorstener SPD-Vorsitzender: Von Herzen hoffe ich, dass es 2024 wieder mehr Frieden gibt! Frieden auf der Welt. Frieden zwischen den Menschen. Liebe statt Hass. Dass wir Menschen einander achten und schützen. Wünsche, die wie Träume klingen… und doch wir alle selbst alles in der Hand haben.

Dirk Hartwich, www.spd-rhade.de: Wenn wir über unseren „Tellerrand“ blicken und die globale Zerstörung auf vielen Ebenen sehen, scheinen wir im Paradies zu leben. Es ist ein trügerischer Schein. Wir werden unseren Beitrag weiter leisten müssen, um unsere liberale Demokratie zu schützen und zu verteidigen. Wir müssen wieder gegen Antisemitismus und Rassismus aufstehen. Wer hätte das für möglich gehalten? Wir sind aber auch parallel aufgefordert, der jungen Generation Optimismus zu vermitteln. Sie ist unsere Zukunft. Aber auch wir sollten, trotz aller belastenden Herausforderungen, unsere Freude am Leben nicht vergessen.

Plakatwerbung in Rhade: 

RESPEKT - DU BIST EINZIGARTIG. ICH ABER AUCH!

Margot Friedländer (102), Holocaust-Überlebende sinngemäß in einem ZEIT-Interview: Wenn ich heute Nachgeborene treffe will ich nicht wissen, was ihre Eltern oder ihre Großeltern gemacht haben. Ich sage: Bleibt vorsichtig, achtet darauf, dass so etwas nie wieder passiert. Und zwar nicht für mich, sondern für euch.

Veröffentlicht am 25.12.2023

 

Unübersehbar — RESPEKT-Plakate in Rhade und Dorsten Gesellschaft Appell an unsere demokratischen Parteien - RAUFT EUCH ZUSAMMEN!

Es gibt Grundsätze, die auf alle Bereiche des Lebens angewendet werden können, weil sie immer passgenau sind. Einer lautet RESPEKT. Wer den Andersdenkenden, den anders Aussehenden, den anders Glaubenden, den Ärmeren, den Wohlhabenden, den nicht so Erfolgreichen, … respektiert, macht das Zusammenleben einfacher und unkomplizierter. Der Begriff Respekt wird auch regelmäßig im politischen Alltag von allen Seiten aufgerufen. Dabei dominiert fast immer nur die eigene Sichtweise, also das Beklagen der Respektlosigkeit, die vom Gegenüber ausgeht. Die gesellschaftspolitische Lage in unserem Land, in Europa und der Welt verlangt aber dringend, die demokratischen GEMEINSAMKEITEN in den Vordergrund zu stellen, um den gefährlichen Populisten das Wasser abzugraben. Das bedeutet nicht, das Ringen, das Konkurrieren um die beste politische Lösung aufzugeben, aber nach dem Austausch aller Gedanken, zu einem zeitnahen Kompromiss in der Sache fähig zu sein. Nur so werden wir unsere demokratischen Strukturen stärken und die vor der Tür wartenden und feixenden Systemverächter abwehren können.

Wochenendgedanken aus Rhade          

Veröffentlicht am 23.12.2023

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008002107 -