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Nachrichten zum Thema Verkehr
Verkehr Hartnäckigkeit der Rhader SPD trägt Früchte
A31-Beschilderung wird korrigiert
Es war ein Rhader Bürger, der die SPD-Bürgerversammlungen zum Rahmenplan nutzte, um auf einen Schildbürgerstreich der besonderen Art aufmerksam zu machen. Wer die A31 verlassen will, um nach Raesfeld zu gelangen, wird über die Rhader-/Lembecker Ausfahrt mitten durch Rhade geleitet. Besser wäre, so der Bürgerhinweis, bereits an der Anschlussstelle Freudenberg auf die B224 zu wechseln. Vorteil: 7 Kilometer kürzer und keine Durchfahrung des dicht bewohnten Ortsteils Rhade. Was logisch ist, führt aber noch lange nicht zu einer Korrektur. Briefe, E-Mails, Erinnerungen, Mahnungen – die Dorstener Stadtverwaltung hat die Hartnäckigkeit der Rhader SPD auch in dieser Angelegenheit kennengelernt. Jetzt teilt der Landesbetrieb Straßenbau NRW mit, dass die Beschilderung, so wie von der SPD gefordert, geändert wird. Bis 2016 (!) wird die Umsetzung aber noch dauern.
Das Schreiben hat folgenden Wortlaut (Auszug):
Veröffentlicht am 01.02.2015
Verkehr Nebenbei bemerkt: Dafür ist Geld da?
1,3 Mio. Euro für A31-Regenwasserbehandlungsanlage
Es verbietet sich, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Manchmal hilft es aber, die Maßstäbe zurechtzurücken. Die Stadt Dorsten weiß vor Schulden nicht in den Schlaf zu kommen. Geld für Investitionen, vergleiche hierzu unsere Hinweise auf die Sanierung des Kindergartes Stuvenberg, fehlt an allen Ecken und Kanten. Und dann teilt die NRW-Autobahnniederlassung Hamm per Presse (Dorstener Zeitung) stolz mit, eine so genannte Regenwasserbehandlungsanlage für 1,3 Millionen (!) Euro im Parkplatzbereich Kalter Bach/Elwen zu errichten. Damit wird das Regenwasser auf 2 Kilometer Autobahn, einschließlich der genannten Parkplätze so vorgeklärt, dass es in den Kalten Bach und Wienbach weiter fließen kann. Wo ist es denn in den Jahren vorher hingelaufen? Und wo fließt das Wasser außerhalb des 2-Kilometer Einzugsbereichs hin? Was ist mit dem Reifenabrieb und den Ölresten auf den übrigen hunderten Kilometern? Fragen über Fragen. Auf der einen Seite die ständige Klage wegen leerer Kassen, andererseits leisten wir uns einen Perfektionismus, der Kopfschütteln verursacht.
Veröffentlicht am 09.12.2014
Verkehr Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte (1)
Kreative Verkehrserziehung ohne städtischen Radarwagen
Veröffentlicht am 30.08.2014
Verkehr Tun was! – Für Radfahrer in Dorsten und Rhade
Mit einem Piktogramm wollten Ordnungsamt und Polizei falsch fahrende Radfahrer disziplinieren. War wohl eher ein PR-Gag. Wir berichteten. Wer aber mit offenen Augen die Dorstener Radwege nutzt, sich auf die Beschilderung verlässt, den allgemeinen Bauzustand mit dem Straßenbelag vergleicht, sowie die Sicherheitsanforderungen kritisch hinterfragt, kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Dorsten hat nämlich einen großen Nachholbedarf auf vielen Ebenen des Radverkehrs. Es geht nicht nur um einen fehlenden Dorstener „Generalverkehrsplan Fahrrad“, die Rhader SPD hat für den eigenen Stadtteil einen Netzplan erstellt, tritt aber bei der Umsetzung wegen formaler „Schutzbehauptungen der Verwaltung“ auf der Stelle, nein, es sind Versäumnis-Puzzlestücke, die die Dorstener Verwaltung eigentlich zum sofortigen Handeln zwingen müsste. Verkehrszeichen, die zugewachsen sind (Lembecker Straße) oder Hinweisschilder an Bushaltestellen, die den bereits viel zu engen Geh- und Radweg unnötig einschränken. Siehe Beispielfoto Lembecker Straße. Was fehlt in Dorsten?
Veröffentlicht am 17.08.2014
Verkehr Ordnungsamt und Polizei als Graffiti-Sprüher
Eine Anmerkung
Radfahren ist gesund. Radfahren muss daher gefördert werden. Gute Radwege mit übersichtlicher Beschilderung in einer Stadt sind die Grundvoraussetzungen. Nicht wenige Städte investieren hier und haben die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ erhalten.
In Dorsten, hier ist Nachholbedarf in diese Richtung festzustellen, geht man jetzt den „Falschfahrern“ an den Kragen. Mit aufgesprühten Hinweisen, so genannten Piktogrammen, sollen diejenigen daran erinnert werden, die den Radweg in falscher Richtung nutzen. „Geisterradler bitte wenden“, so die gut gemeinte Aufforderung. Die Polizei spricht von einer Aufklärungskampagne, um der „Hauptunfallursache“ durch falsch fahrende Radfahrer zu begegnen. Das hätte mal mit Zahlen belegt werden sollen. „Ist ja gut“, möchte man den Akteuren zurufen. Viel besser wäre es aber nicht immer mit Einzelaktionen Pressearbeit zu betreiben, sondern das Dorstener Radwegenetz mal komplett unter die Lupe zu nehmen. Hier sind Verbesserungen möglich, die langfristig mehr hergeben, als eine einmalige Sprühaktion.
Veröffentlicht am 08.08.2014
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