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Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und Bildung Heftige und berechtigte SPD-Kritik am Zustand der Dorstener Schulen
Verantwortlich ist die CDU - Anträge der SPD wurden immer abgelehnt
Die öffentliche Kritik von Eltern, deren Kinder in Dorstener Schulen gehen, und die den Zustand der Gebäude und Klassenzimmer beklagen, zeigt plötzlich Wirkung. Bürgermeister und CDU, im übrigen immer eine Einheit, wollen sich auf einmal kümmern. Dabei kennen sie den Sachverhalt ganz genau und seit langer Zeit. Die Dorstener SPD zeigt in einer deutlichen Presseerklärung den Sachverhalt schonungslos auf:
Der Zustand Dorstener Schulen - ein Trauerspiel
Wer am vergangenen Dienstag die morgendliche Zeitung aufschlug, der konnte das ganze Desaster der Dorstener Schullandschaft auf zwei Seiten nachlesen. Da werden Grund- und Hauptschulstandorte aufgegeben und geschlossen, weil uns der demographische Wandel angeblich sinkende Schülerzahlen prognostiziert. Im nächsten Moment wird die Agathaschule umgesiedelt, ein ganzer Stadtteil seines Schulstandortes beraubt, weil dessen Zügigkeit für eine künftig steigende Schülerzahl vergrößert werden muss. Hauptschulen laufen aus und deren übrige Jahrgänge dürfen sich damit zufrieden geben, in seit Jahren stillgelegten (teils Grundschul-) Schulgebäuden ihr Dasein zu fristen und dort ihren Schulabschluss zu absolvieren. Und auch hier steht noch in den Sternen, inwieweit zugunsten der Schüler eine Sanierung eben dieser Gebäude vorgenommen wird.
Aktuell beschweren sich Eltern über den Zustand der Klassenräume im Petrinum, in denen ihre Kinder unterrichtet werden: verschmutzte Teppiche, kaputte Jalousien und defekte Steckdosen. Zu Recht! Aber das ist nur der Gipfel des Eisbergs!
Die Stadt hat ...
Veröffentlicht am 23.09.2017
Schule und Bildung Zeitungsbericht über privaten PKW-Schülertransport wirft Fragen auf
Mama-Taxi? Leider ja! – Ein Leserbrief an die Dorstener Zeitung
Dorsten ist eine Flächenstadt. Und der Rat der Stadt Dorsten hat in den vergangenen Jahren entschieden, verschiedene Grundschulen aus Kostengründen zu schließen. So zuletzt die Wichern-Grundschule im Marienviertel. Aber in all den Stadtteilen, die nun - leider - keine eigene Grundschule mehr aufweisen, leben weiterhin Kinder und diese Kinder müssen selbstverständlich auch zur Schule kommen.
Was hat denn unser Rat gedacht, wie diese Kinder zu ihren Grundschulen kommen? Oder hat er darüber vielleicht gar nicht nachgedacht? Hat sich die Stadt überhaupt Gedanken darüber gemacht, was die Schließung der einen Grundschule für Konsequenzen für andere Grundschulen hat? Welche gefährlichen Verkehrssituationen entstehen können? Oder ist es an den Eltern, sich Lösungen zu überlegen?
Wenn ich nun einen kritischen Bericht über ...
Veröffentlicht am 11.09.2017
Schule und Bildung Nachlese: Was macht Dorsten falsch …
Reaktionen auf Bericht über Neuordnung der Schullandschaft am Beispiel Göttingen
Vor 14 Tagen hat die Wochenzeitung DIE ZEIT ausführlich unter der Überschrift „Das Gezerre um gute Schüler“ berichtet, dass die Stadt Göttingen dem Elternwillen bereits 2015 gefolgt ist, und nicht mehr nachgefragte Haupt- und Realschulen geschlossen hat. Die Abstimmung mit Füßen überzeugte die Verwaltung der Universitätsstadt, mit einem zweigliedrigen Schulsystem, bestehend aus Gesamtschulen und Gymnasien, dem Wunsch der Schüler und Eltern nachzukommen. Ohne Probleme, aber mit interessanten Erkenntnissen. So beklagen sich die Gymnasien über zu wenig gute Schüler, die eher die 4 integrierten Gesamtschulen favorisieren. Darüber hat die Rhader SPD in Auszügen berichtet und versucht, Parallelen in Dorsten zu erkennen. Jetzt werden in der oben erwähnten Zeitung mehrere Leserbriefe zum spannenden Thema veröffentlicht. Darunter einer, der durch seine Systematik und Klarheit besonders ins Auge fällt. Er stammt vom ehemaligen didaktischen Leiter der integrierten Gesamtschule Göttingen, die bereits 2011 als „Beste Schule“ ausgezeichnet wurde. Dieter Weiland, so der Name des Leserbriefschreibers, hat 15 Jahre die inhaltlichen Strukturen, insbesondere die Differenzierungsmodelle und Förderkonzepte der Gesamtschule verantwortlich und erfolgreich gestaltet. Also einer, der es wissen muss. Bevor wir an dieser Stelle seine Stellungnahme in Auszügen veröffentlichen, wird ein Hinweis zur Person Dieter Weilands besonders in Wulfen und Dorsten aufhorchen lassen. Er ist der Bruder von Willi Weiland, leider viel zu früh verstorben, der nicht nur an der Wulfener Gesamtschule unterrichtete, sondern auch als SPD-Ratsmitglied mit klaren Positionierungen in Erinnerung bleibt.
Auszüge aus dem Leserbrief von Dieter Weiland zum ZEIT-Artikel:
Veröffentlicht am 17.06.2017
Schule und Bildung Was macht Dorsten falsch, was andere besser machen? - Ein Diskussionsbeitrag
Heute ein Beispiel aus Göttingen zur Neuordnung der Schullandschaft
2015 hat die Universitätsstadt Göttingen ihre Schullandschaft erfolgreich neu geordnet. Als immer klarer wurde, dass durch die „Abstimmung mit Füßen“ in erster Linie integrierte Gesamtschulen und Gymnasien nachgefragt wurden, hat man sich von den Haupt- und Realschulen verabschiedet. In Göttingen gibt es bereits ein 2-gliedriges Schulsystem. Und noch etwas: Die 4 Gesamtschulen der Stadt, besonders die IGS Geismar, die 2011 den begehrten Deutschen Schulpreis der Robert Bosch-Stiftung erhalten hat, sind so nachgefragt, dass die Gymnasien vor Ort sich darüber beklagen, zu wenig gute Schüler zu bekommen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, mussten sie sich konzeptionell öffnen, quasi neu aufstellen. Eine erstaunliche Entwicklung, die letztlich zeigt, dass das mehrgliedrige Schulsystem überholt ist, bzw. von der Realität überholt wird. Zurück zum Erfolgsrezept der Georg-Christopf-Lichtenbergschule, der ausgezeichneten integrierten Gesamtschule in Göttingen: Starke und schwache Schüler bilden bis zur 10 Klasse ein gemeinsames Team. An 6er Tischgruppen sitzen aber mindesten 3 leistungsstarke Schüler, die die schwächeren unterstützen. Eigentlich nichts Neues. Es ist aber die Quote, nach der neue Schüler aufgenommen werden.
60 – 20 – 10 – 10
- 60 % aus der Leistungsspitze der Grundschüler
- 20 % aus der Mitte
- 10 % von den schwachen Schülern
- 10 % Inklusionskinder
Die Quote hat sich die Schulleitung nicht ausgedacht, so der Schulleiter Wolfgang Vogelsaenger, sondern sie entspricht der Bevölkerungsverteilung und dem Elternwillen.
Dorsten
Was heißt das jetzt für Dorsten? Die Diskussion um die Neuordnung der Schullandschaft ist noch nicht abgeschlossen. Anstatt weiter zu versuchen, parteipolitisch zu steuern, sollten sich Verwaltung und Rat in erster Linie vom Elternwillen leiten lassen. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass man auch von anderen Städten lernen kann.
Eigene Kurzfassung eines Berichts der ZEIT vom 1. Juni 2017 unter der Überschrift: „Das Gezerre um gute Schüler“
Veröffentlicht am 14.06.2017
Schule und Bildung Ein Lichtblick für die Dorstener SPD - Gymnasium Petrinum hat gewählt
Bei Juniorwahl liegt die SPD vorn
Die Enttäuschung über das Landtagswahlergebnis sitzt bei den Dorstener Sozialdemokraten tief. Die Suche nach den Gründen ist gerade angelaufen, da lässt eine Information des städtischen Gymnasiums Petrinum aufhorchen. Erstmals haben dort Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 10, EF und Q1 an der so genannten Juniorwahl teilgenommen. Bevor sie aber den „Wahlzettel“ am PC angekreuzt haben, informierten sie sich eingehend über die Parteiprogramme, die Kandidaten, die Bedeutung der Erst- und Zweitstimme und testeten sich am „Wahl-O-Mat“ der Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung. Das Ergebnis: Die SPD liegt bei den Zweitstimmen deutlich vor der CDU. Grüne, FDP, Piraten und Linke folgen mit Abstand. Die AfD erreicht keine 5%!
Ein Blick auf die Erststimmen: Auch hier liegt Michael Hübner (SPD) vor seinem christdemokratischen Konkurrenten, aber deutlich knapper. Alle anderen Kandidaten folgen weit abgeschlagen. WAHLBETEILIGUNG: 96,1%!
Fazit: Die Juniorwähler wussten durch intensive Vorbereitung genau was und wen sie wählen. Natürlich war das eine Testwahl, die aber zeigte, dass die SPD bei jungen Menschen in der Lippestadt attraktiv ist. Übrigens bestätigt die Juniorwahl die Erkenntnisse der letzten Wahlen, dass gerade Erstwähler sich mit Mehrheit für die SPD entschieden haben. Aus Sicht der SPD ein Lichtblick, ein Hoffnungsschimmer, ein Ansporn, die Erwartungen der jungen Menschen nicht zu enttäuschen.
Eigener Bericht; Quelle und Grafikbild - www.petrinum-dorsten.de
Veröffentlicht am 18.05.2017
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