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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein In eigener Sache …
Wir leben in unsicheren Zeiten. Viele Demokratien zeigen Erosionserscheinungen. Obwohl wir Demokraten ständig betonen, verstanden zu haben, tappen wir immer wieder in aufgestellte Fallen und ermöglichen so den Feinden unserer freiheitlichen Gesellschaft Stück für Stück stärker zu werden. Eine Partei, die durch verfassungsrechtliche Beobachtung als gesichert rechtsextrem erkannt wird, hätte nach unserem Grundgesetz, vergleiche dazu die Artikel 18 und 20, verboten werden können und müssen. Das Zögern unserer Bundes- und unserer 16 Landesregierungen hat aber genau denen geholfen, die auf Kriegsfuß unserer freiheitlichen und liberalen Grundordnung stehen. Nun scheint es, blicken wir ins nächste Jahr, dass mehrere Landtagswahlen für ein böses Erwachen sorgen könnten. Auf dieser Internetseite,, wird monatlich ein neues Nachdenk-Zitat vorgestellt. Siehe rechte Spalte. Den vorangestellten Text ergänzt das folgende Zitat bestens:
„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein“.
Das, was der aus Athen stammende Politiker und Feldherr Perikles bereits vor 2500 Jahren erkannt hat, hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Veröffentlicht am 01.11.2025
Allgemein SPD: Wer gibt aktuell Orientierung?
Tagesgeschäft scheint den Blick in die Zukunft zu verstellen
Die SPD war immer eine Programmpartei. In vielen Foren wurde um den richtigen Weg gerungen. Wie sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu bewahren und auszubauen? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um die Ungleichheit zwischen arm und reich zu verringern? In der Partei wurde auf allen Ebenen engagiert diskutiert. Nicht selten auch hitzig. Persönlichkeiten an der Spitze moderierten diesen Prozess und überzeugten parallel die interessiert zusehenden (und zuhörenden) Wählerinnen und Wähler. Eine WIN-WIN-Situation für Deutschland und die SPD. Durch Ausbau der Mitbestimmung, Öffnung der Unis für alle Gesellschaftsschichten und eine Sozialpolitik, die die Schere zwischen „denen da oben“ und der „Mehrheit da unten“ verringerte. Durch globale soziale Verwerfungen, auch unter dem Begriff Neoliberalismus bekannt, verlor die SPD immer mehr die Orientierung. Vorsitzende kamen und gingen in immer kürzeren Abständen. Erst verließen viele Mitglieder aus Frust die Partei, dann wandten sich zunehmend auch die Wähler ab. Die SPD kann auf eine über 160jährige Geschichte blicken. Höhen und Tiefen lösten sich ab. „Heute“ blickt sie in einen tiefen Abgrund. Der mögliche Absturz wäre ihr Ende. Er kann nur durch Orientierung über den Tag hinaus verhindert werden. Eine Erkenntnis, die sich in der SPD schnellstens durchsetzen muss.
Nachdenkzeilen aus Rhade (Fortsetzung morgen: Bekenntnisse eines Sozialdemokraten)
Veröffentlicht am 28.10.2025
Allgemein Radspange zwischen Rhade und Römer-Lippe-Route komplett ausgeschildert
Infotafeln mit Übernachtungs- und Gastronomiehinweisen würden das Projekt abrunden
Die Idee wurde 2017 in Rhade geboren. Ein Arbeitskreis des hiesigen Bürgerforums regte an, die durch Rhade verlaufenden überregionalen Fernradwege „100-Schlösser-Route“ und „Hohe Mark-Route“ mit der durch Dorsten führenden „Römer-Lippe-Route“ zu verbinden. Die Strecke mit der Bezeichnung „Rhader Radspange“ wurde mehrfach abgefahren und dokumentiert, bis der Verwaltung ein erster Entwurf vorgestellt werden konnte. Diese zeigte sich sehr interessiert und begleitete das Rhader Bürgerprojekt im Zusammenwirken mit dem Naturpark Hohe Mark fortan konstruktiv. Dennoch sollte es noch 8 Jahre dauern, bis die ca. 12 Kilometer lange Strecke endgültig festgelegt und beschildert wurde. Sie fasziniert durch ihren verkehrssicheren Verlauf, führt durch attraktive Wald- und Wiesengebiete und streift attraktive Besichtigungspunkte. Steigen wir im Rhader Kreuzungsbereich Schlehenweg/Feldstraße aufs Rad (Knotenpunkt 37) und folgen den Schildern in Richtung Süden. Unübersehbar ist auch das Rhader Wappen, der in diesem Fall blaue Baumstumpf, unser ständiger Begleiter. Die überwiegend asphaltierte Strecke führt durch das Rhader Wiesengelände, den Wald am Deutener Moor, quert Deuten, streift das Muna-Gelände, erreicht Hervest (Knotenpunkt 45) grüßt den Fürst-Leopold-Förderturm und folgt dem Verlauf der aufgegebenen Zechenbahnlinie, um direkt an der Lippe (Knotenpunkt 67) sowie des angesteuerten Fernradwegs „Römer-Lippe“ zu enden. Wenn beim Start in Rhade und an der Lippe noch Infotafeln stünden, die die Radler auf Übernachtungs- und Gastronomieangebote hinwiesen, wäre die Rhader Radspange ein komplettes Tourismus-Highlight für die Lippestadt. Die Anregung an die Leser lautet: „Rauf aufs Rad, um das Beschriebene zu erleben.“
Veröffentlicht am 24.10.2025
Allgemein Rhade: Und es bewegt sich doch etwas …
Glasfaser-Verlegung und die unendliche Geschichte der Restbauarbeiten
Seit 2021 wurde auf dieser Internetseite mindestens 10 mal aufgezeigt, dass nach der Verlegung der Glasfaserkabel die Wiederherstellung der städtischen Geh- und Radwege nicht ordnungsgemäß erfolgte. Die Verwaltung signalisierte immer, alles dokumentiert zu haben und sich in Gesprächen mit den Auftraggebern der Erdarbeiten zu befinden. Tatsächlich wurden dann mal vergessene Sicherungsbaken abgeholt oder einzelne Stolperfallen beseitigt. Aber von einer flächendeckenden Sanierung konnte nie die Rede sein. Nun, nachdem insgesamt 5 Jahre ins Land gegangen sind, signalisierten mit Sprühfarbe aufgetragene Markierungen, dass da was im Gange sei. Tatsächlich folgte vor einigen Tagen eine Baukolonne, die mit Fräsarbeiten den nächsten Bauabschnitt vorbereiteten. Siehe Foto. Rot-weiße Baken sichern diese Baustellen ab. Nun warten wir einfach mal geduldig, wann die ausgehobenen Lücken im Asphalt geschlossen werden. Dann schließen wir auch dieses Kapitel der unendlichen Geschichte mit Namen „Schnelles Internet durch schnellste Glasfaserkabel-Verlegearbeiten“.
Veröffentlicht am 20.10.2025
Allgemein Wehrpflichtdiskussion: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte …
Karikaturist der Ruhr Nachrichten bringt es auf den Punkt
Seit Monaten wird öffentlich und kontrovers darüber diskutiert, ob wir zurück zur Wehrpflicht müssten oder doch lieber erst das Freiwilligen-Potenzial heben sollten. Wenn alle durcheinander reden, nennt man das auch Kakophonie. In diesem Fall weiß dann eigentlich keiner mehr was der andere gesagt hat. Dieser Eindruck setzt sich aktuell nicht nur bei den handelnden Akteuren auf der Regierungsbank in Berlin fest, sondern auch bei den Kommentatoren der Medien und den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern. Und dazu hat der Karikaturist Koufogiorgos ein Bild beigesteuert, das eine Person vor einer Kamera zeigt, um interviewt zu werden. In der Sprechblase heißt es in Anlehnung an den wunderbaren Sketch von Loriot:
„Ich heiße Erwin. Mit meinem Wehrdienstlottogewinn eröffne ich im Herbst mit dem Papst eine Kaserne auf Island …“
Besser und kürzer kann man die politische Problematik nicht beschreiben.
Eigener Text auf Grundlage der genannten Karikatur in der Tageszeitung Ruhr Nachrichten am 15.10.2025, Seite 2
Veröffentlicht am 16.10.2025
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