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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Aktuell: Israel und die Rede des amerikanischen Präsidenten
Ein persönlicher Kommentar in fünf Sätzen
- Ich freue mich uneingeschränkt über das Ende des Krieges in Nahost sowie die Freilassung der israelischen Geiseln.
- Ich habe konzentriert der 60-minütigen Rede des „großartigsten amerikanischen Präsidenten, den es je auf Gottes Erde gegeben hat“ vor dem israelischen Parlament zugehört.
- Meine bisherigen Zweifel über die unklare Persönlichkeit des selbsternannten Peacemakers sind erheblich gestiegen.
- Die Sprunghaftigkeit seiner Rede, das ständige Eigenlob, die Herabsetzung seiner präsidialen Vorgänger, die Verherrlichung seines Denkens und Handelns, das kontinuierliche Drohen gegenüber JEDEM Andersdenkenden und das eigenständige Interpretieren von Bibelstellen machen mir Angst.
- Sein politisches chaotisches Reden und Handeln erinnert an die Zeit der französischen Jakubiner, die ihr Tun in den Satz gekleidet haben: „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein“.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 13.10.2025
Allgemein „Frag‘ nicht, was unsere Stadt für dich tun kann, frag‘, was du dazu beitragen kannst!“
Ohne Ehrenamt wäre Dorsten erheblich ärmer
Das oben genannte Zitat, etwas abgeändert, hat der frühere amerikanische Präsident Kennedy benutzt, um seine Landsleute zu motivieren, sich für die Demokratie ehrenamtlich einzubringen. In Dorsten wird diese Aufforderung auf vielen Ebenen gelebt. Grund für die Stadt, jährlich dieses Engagement mit der Vergabe des Heimatvereines zu würdigen. Er ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird durch das Land NRW gefördert. 11 Initiativen wurden als preiswürdig erkannt. Drei von ihnen hat eine Jury ausgewählt, um öffentlich ausgezeichnet zu werden. Wer davon ganz oben auf dem Treppchen stehen wird, soll am 4. November im Gemeinschaftshaus Wulfen, im Rahmen der Präsentation des Jahrbuches 2026, das der Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten alljährlich herausgibt, bekanntgegeben werden. Ausgezeichnet werden (in alphabetischer Reihenfolge):
- der FC Rot-Weiß Dorsten e. V. mit dem Projekt „Fußball ohne Grenzen“,
- die Schützenkapelle Rhade e. V. mit ihrer Open-Air-Veranstaltung „Brotzeit 2025“,
- der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e. V. mit dem Rundwanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“.
Veröffentlicht am 10.10.2025
Allgemein Aktuell: Messerangriff auf SPD-Bürgermeisterin in Herdecke
Eventuell Familientragödie. Wir sind geschockt und hoffen, dass Iris Stalzer überlebt.
Veröffentlicht am 07.10.2025
Allgemein Ein Treffen mit Mascha Kaleko
Wenn Texte und Musik eine Einheit bilden
Es war ein besonderer Abend, den der Verein „Altes Rathaus Dorsten“ veranstaltet hat. An Mascha Kaleko, eine außergewöhnliche Lyrikerin (1907 -1975), mal ganz oben in der öffentlichen Wahrnehmung, dann fast vergessen, erinnerte eindrucksvoll die Schauspielerin und Sängerin Sabine Paas. Sie rezitierte die Texte der Dichterin so mitfühlend, dass sich die Zuhörer ihr ganz nah fühlten. Ihre Lebensgeschichte besteht aus so vielen Facetten und Brüchen, dass sich, neben der Begeisterung für ihr künstlerisches Schaffen, tiefes Mitgefühl festsetzte. Begleitet wurde Sabine Paas von Ralf Gscheidle, der mit seinem Akkordeon ein ganzes Orchester ersetzte, es aber so zurückhaltend einsetzte, dass der rezitierte Text immer im Mittelpunkt blieb. Mascha Kaleko wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, kämpfte um Anerkennung, die sie mit Ehrgeiz und Hartnäckigkeit auch erreichte. Im Berlin der 30er Jahre schaffte sie es aus der Anonymität herauszutreten. Ihre Gedichte fanden ihr Publikum. Die Nazis gehörten aber nicht zu ihren Bewunderern. In der Folge suchten viele Künstler ihr Überleben in der Emigration. Mascha Kaleko, mit jüdischen Wurzeln, gehörte dazu. Leider fand sie sich in den USA nicht so zurecht, wie sie es sich vorgestellt hat. In den 50er Jahren kehrte sie nach Europa zurück. Mehrfach unglücklich verliebt, starb sie 1975. Ihre Texte leben weiter und somit auch Mascha Kaleko. Die Zuhörer im vollbesetzten Jüdischen Museum dankten mit lang anhaltendem Applaus.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 07.10.2025
Allgemein Ärztemangel. Fachkräftemangel. Pflegepersonalmangel.
Wer wollte, hat das bereits vor Jahren erkannt
Eine Hiobsbotschaft jagt die andere. Rentner werden mehr, die Lebenserwartung steigt, parallel die Hilfsbedürftigkeit. Wer ländlich lebt, genießt zwar frische Luft, muss aber Einschränkungen bei der Infrastruktur in Kauf nehmen. Die Gesundheitsversorgung ist dafür ein wesentlicher Baustein. Plötzlich die Nachricht, 5000 Hausärzte fehlen. Und es werden in den kommenden Jahren dramatisch mehr. Unternehmen die heute laut nach Fachkräften rufen, haben in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet und durch teils subventionierte Frühpensionierungen an Gehältern gespart. Jetzt klagen sie über einen leergefegten Arbeitsmarkt. Unsere Bevölkerungspyramide steht Kopf. Zu wenig junge, zu viele ältere und alte Menschen. Das kostet. Die Rentenversicherung wackelt. Die Pflegeversicherung steckt im Minus. Nicht nur Ärzte und Apotheker fehlen, auch das Pflegepersonal wird händeringend im nahen und fernen Ausland „eingekauft“. Diese benannten Defizite konnte jeder, der mehr als Tiktok, Facebook und Co. konsumiert, an den öffentlichen Statistiken ganz einfach ablesen. Für Politiker ist das eine Pflichtaufgabe. Sie haben auch die sich abzeichnenden Probleme erkannt, dann aber in seltener Eintracht auf den nächsten Wahltermin geblickt, die Augen verschlossen und die Lösung auf „morgen“ terminiert. Und wir haben „mitgespielt“. Jetzt müssen wir die Folgen gemeinsam tragen und ohne Scheuklappen gegensteuern. AB HEUTE!
Nachdenkzeilen aus Rhade zu neuen Statistikdaten über den Hausärztemangel
Veröffentlicht am 06.10.2025
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