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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Ein Treffen mit Mascha Kaleko
Wenn Texte und Musik eine Einheit bilden
Es war ein besonderer Abend, den der Verein „Altes Rathaus Dorsten“ veranstaltet hat. An Mascha Kaleko, eine außergewöhnliche Lyrikerin (1907 -1975), mal ganz oben in der öffentlichen Wahrnehmung, dann fast vergessen, erinnerte eindrucksvoll die Schauspielerin und Sängerin Sabine Paas. Sie rezitierte die Texte der Dichterin so mitfühlend, dass sich die Zuhörer ihr ganz nah fühlten. Ihre Lebensgeschichte besteht aus so vielen Facetten und Brüchen, dass sich, neben der Begeisterung für ihr künstlerisches Schaffen, tiefes Mitgefühl festsetzte. Begleitet wurde Sabine Paas von Ralf Gscheidle, der mit seinem Akkordeon ein ganzes Orchester ersetzte, es aber so zurückhaltend einsetzte, dass der rezitierte Text immer im Mittelpunkt blieb. Mascha Kaleko wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, kämpfte um Anerkennung, die sie mit Ehrgeiz und Hartnäckigkeit auch erreichte. Im Berlin der 30er Jahre schaffte sie es aus der Anonymität herauszutreten. Ihre Gedichte fanden ihr Publikum. Die Nazis gehörten aber nicht zu ihren Bewunderern. In der Folge suchten viele Künstler ihr Überleben in der Emigration. Mascha Kaleko, mit jüdischen Wurzeln, gehörte dazu. Leider fand sie sich in den USA nicht so zurecht, wie sie es sich vorgestellt hat. In den 50er Jahren kehrte sie nach Europa zurück. Mehrfach unglücklich verliebt, starb sie 1975. Ihre Texte leben weiter und somit auch Mascha Kaleko. Die Zuhörer im vollbesetzten Jüdischen Museum dankten mit lang anhaltendem Applaus.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 07.10.2025
Allgemein Ärztemangel. Fachkräftemangel. Pflegepersonalmangel.
Wer wollte, hat das bereits vor Jahren erkannt
Eine Hiobsbotschaft jagt die andere. Rentner werden mehr, die Lebenserwartung steigt, parallel die Hilfsbedürftigkeit. Wer ländlich lebt, genießt zwar frische Luft, muss aber Einschränkungen bei der Infrastruktur in Kauf nehmen. Die Gesundheitsversorgung ist dafür ein wesentlicher Baustein. Plötzlich die Nachricht, 5000 Hausärzte fehlen. Und es werden in den kommenden Jahren dramatisch mehr. Unternehmen die heute laut nach Fachkräften rufen, haben in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet und durch teils subventionierte Frühpensionierungen an Gehältern gespart. Jetzt klagen sie über einen leergefegten Arbeitsmarkt. Unsere Bevölkerungspyramide steht Kopf. Zu wenig junge, zu viele ältere und alte Menschen. Das kostet. Die Rentenversicherung wackelt. Die Pflegeversicherung steckt im Minus. Nicht nur Ärzte und Apotheker fehlen, auch das Pflegepersonal wird händeringend im nahen und fernen Ausland „eingekauft“. Diese benannten Defizite konnte jeder, der mehr als Tiktok, Facebook und Co. konsumiert, an den öffentlichen Statistiken ganz einfach ablesen. Für Politiker ist das eine Pflichtaufgabe. Sie haben auch die sich abzeichnenden Probleme erkannt, dann aber in seltener Eintracht auf den nächsten Wahltermin geblickt, die Augen verschlossen und die Lösung auf „morgen“ terminiert. Und wir haben „mitgespielt“. Jetzt müssen wir die Folgen gemeinsam tragen und ohne Scheuklappen gegensteuern. AB HEUTE!
Nachdenkzeilen aus Rhade zu neuen Statistikdaten über den Hausärztemangel
Veröffentlicht am 06.10.2025
Allgemein Rhade hat etwas zu bieten
Das örtliche Wiesengelände verspricht Entspannung pur
Um einfach mal abzuschalten und auszuspannen muss nicht unbedingt eine Fernreise oder Kreuzfahrt gebucht werden. Direkt vor der Haustür der Rhader Bürgerinnen und Bürger erstreckt sich ein riesiges Wiesengelände, teils unter Naturschutz stehend. Asphaltierte Wege motivieren zum Radfahren, Joggen oder einem Spaziergang. Jetzt im beginnenden Herbst fasziniert besonders auch das Morgen- und Nachmittagslicht. Die kühle klare Luft macht den Kopf frei. Eine erstaunliche vielfältige Tierwelt nutzt ebenfalls den Reiz der örtlichen Landschaft, um einen Zwischenstopp auf dem Weg ins südliche Winterquartier einzulegen. Hinzu kommen Sträucher und Bäume die jetzt voller Früchte hängen, diese namentlich zu identifizieren, kann die Bewegung im Grünen hochinteressant ergänzen. „Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah“, mit diesem vielzitierten Satz endet dieser Werbetext für Rhade. Fortsetzung folgt.
Veröffentlicht am 03.10.2025
Allgemein In eigener Sache …
Paralysiert blicken wir auf die Autokraten und Diktatoren (gibt es da eigentlich einen Unterschied?) dieser Welt. Paralysiert, weil wir einfach nicht glauben können was wir sehen, hören und lesen. Sind wir in Deutschland davor gefeit? Wir sehen, dass sich auch hier die Waage weiter nach rechts neigt. Ein gefährlicher Kipp-Punkt der Demokratie. Diese Internetseite trägt den Namen SPD SOZIAL. Die hier erscheinende Beiträge wollen informieren, sensibilisieren und motivieren, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern der sich umgreifenden Passivität den Kampf anzusagen. Das Zitat in der rechten Spalte wird uns im Oktober begleiten. Es ist ein Appell, standhaft, sprich sozial denkend und handelnd zu bleiben.
- Achte auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
- Achte auf deine Worte, sie werden zu Taten.
- Achte auf deine Taten, sie werden zu Gewohnheiten.
- Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden zum Charakter.
- Achte auf deinen Charakter, er wird zu deinem Schicksal.
Ursprung nicht sicher geklärt. Möglicherweise Lao-Tze, chinesischer Philosoph, geb. 571 v. Chr.
Veröffentlicht am 01.10.2025
Allgemein Driftet auch die Türkei endgültig ins Lager der Autokraten?
Verhaftungswellen gegenüber Oppositionellen nehmen zu
Die Beschäftigung mit Trump, dessen Handeln kaum noch nachvollziehbar ist, oder mit Putin, der brutal die Menschenrechte und internationalen Verträge mit Füßen tritt, oder mit den Terroristen der Hamas, die vor lauter Hass unzurechnungsfähig sind, oder mit Israel, das im Gazastreifen dabei ist einen Genozid zu begehen, oder mit Venezuela, das unter dem Diktator Maduro in Vergessenheit geraten ist, oder mit Xi, dem chinesischem Alleinherrscher, oder mit … In der willkürlichen Aufzählung unserer internationalen Themen der letzten Monate, ist die Türkei unter ihrem Führer Erdogan zu kurz gekommen. Der heutige Artikel soll das Unrecht, das alle am Bosporus ereilt, die in Opposition zu Erdogan stehen, thematisieren. Und insbesondere die deutschen Staatsbürger, die parallel auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen, aufrütteln. Sie haben in der Vergangenheit an Erdogan geglaubt und ihm zur Mehrheit verholfen. Nun sehen sie, dass die türkische Justiz nicht unabhängig handelt, sondern auf Weisung der regierenden Erdogan-Partei. Es reicht dort, einen oppositionellen Bürgermeister oder Journalisten irgendwie zu beschuldigen, um ihn in Untersuchungshaft zu bringen. Bis zu einem Prozess kann es Monate und Jahre dauern. Das ist Unrecht, Willkür und undemokratisch. Unserem Nato-Partner Türkei muss jetzt von der freien Welt die rote Karte gezeigt werden. Und Erdogan gehört mit dem Stimmzettel aus dem „Spiel“ genommen.
Rhader Appell, die Menschenrechte in der Türkei auch in der UN zu behandeln
Veröffentlicht am 24.09.2025
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