Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Gesucht wird eine interessante Kurzgeschichte

Dorstener Heimatbund hat Schülerwettbewerb gestartet

Wer das Jahrbuch 2026 des Heimatbundes „Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten“ aufmerksam liest, stößt auf der Seite 244 auf ein interessantes Angebot an Schülerinnen und Schüler der Dorstener Grundschulen sowie weitere der Sekundarstufe 1. Ein Schreibwettbewerb richtet sich an eine ganze Klasse, einzelne Gruppen oder Einzelpersonen. Gesucht wird eine interessante Kurzgeschichte. Um dem Text den gewünschten lokalen Bezug zu geben, wurden von den Initiatoren des Heimatbundes einige Begriffe und Sachverhalte empfohlen, die sich in den Schülertexten möglichst wiederfinden sollen. Inzwischen liegen den Schulen die Teilnahmebedingungen vor. Erste positive Rückmeldungen konnte die Vorsitzende des Heimatbundes, Dr. Edelgard Moers, bereits erfreut registrieren. Eine Jury, bestehend aus Martina Jansen, Edelgard Moers und Bertold Hanck, wird nach dem 1. Mai 2026, dem Einsendeschluss, alle Geschichten aufmerksam lesen, um sie zu bewerten. „Alle Teilnehmer werden sicherlich als Gewinner aus dem Wettbewerb gehen“, so lässt sich die Idee des Heimatbundes zusammenfassen. Attraktive Preise warten auf die teilnehmenden jungen Schriftsteller, die im Rahmen einer September-Veranstaltung überreicht werden sollen. Hier konnte Edelgard Moers dankbar registrieren, dass auch die Dorstener Stadtgesellschaft den Wettbewerb großzügig unterstützt. Besonders spannend wird es für einige junge Autoren sein, wenn sie ihre Kurzgeschichte im nächsten Jahrbuch 2027 in gedruckter Buchfassung nachlesen können. Bürgermeister Tobias Stockhoff gratulierte dem Heimatbund zu der guten Idee und war sofort bereit, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Veröffentlicht am 12.01.2026

 

Allgemein SPD: Irgendwas läuft falsch

Der sozialdemokratische Blick zurück ist mit Enttäuschung verbunden. Wahlen wurden verloren, Mitgliederzahlen tendieren deutlich nach unten. Ideen, wie unsere Stadt, unser Bundesland NRW und ganz Deutschland positiv weiterentwickelt werden könnten, haben Sozialdemokraten auf allen Ebenen der Partei erarbeitet. Wer einen Vergleich mit der Konkurrenz anstellt, erkennt keine gravierenden programmatischen Unterschiede. Dennoch sind andere Parteien erfolgreicher. Warum? Seit Jahren ringt die SPD mit dieser Frage, ohne eine allgemein gültige Antwort zu finden. Neben guten Ideen sind in erster Linie aber Personen/Persönlichkeiten entscheidend, um bei den Wählern zu punkten. Und genau hier beginnt das SPD-Problem. Zulange haben sogenannte SPD-Urgesteine an Posten und Ämtern festgehalten, ohne Nachfolger systematisch zu fördern. Die Folge: Oben wechselten die Parteivorsitzenden in immer kürzeren Zeitabständen, unten fehlen aktive Parteimitglieder. Schlechte Wahlergebnisse zwingen zu Koalitionen und Kompromissen. Klare sozialdemokratische Konturen sind nur noch auf Parteitagen spürbar. Die SPD, unten wie oben, erlebt einen andauernden Vertrauensverlust. Verzweifelte Versuche gegenzusteuern, verpuffen häufig, weil, nun sind wir wieder am Anfang dieser Analyse, weil Personen/Persönlichkeiten fehlen, die öffentliche Aufmerksamkeit UND Sympathie auf sich ziehen. Parallel sind die ehemals tragenden Säulen der SPD, die flächendeckenden Ortsvereine, fast überall sanierungsbedürftig. Die Lösung? Eine schonungslose Eröffnungsbilanz. Danach ergeben sich richtige Schlussfolgerungen (fast) automatisch.

Ein Rhader Sozi macht sich Gedanken über den Zustand seiner Partei

Veröffentlicht am 07.01.2026

 

Allgemein Die Sonntagsfrage: Sind USA noch Schutzmacht oder schon Bedrohung?

Wenn morgen Putin Estland, Lettland oder Litauen angreift, wird dann Trump seinen Nato-Truppen  befehlen, den Aggressor zu stoppen, oder wird er die Gunst der Stunde nutzen, Grönland zu besetzen? Was unglaublich klingt, muss leider ernst genommen werden. Der amerikanische Präsident ist außer (parlamentarischer) Kontrolle geraten. Mitleid mit Maduro muss man nicht haben. Aber ein souveränes Land (Venezuela) zu überfallen, ist nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. Wenn künftig das Recht des Stärkeren gilt, dann sind wir vom nächsten Weltkrieg nicht weit entfernt. Dann wird China Taiwan einnehmen, Putin das untergegangene Sowjetreich auferstehen lassen und die Vereinigten Staaten von Amerika werden sich neue Bundesstaaten in der Nachbarschaft einverleiben. Wer beginnt, diesen schrecklichen Faden weiter zu spinnen, findet sich plötzlich in der Kolonialzeit wieder. Schwache Staaten mit reichen Rohstoffen stehen sicherlich bereits auf der geheimen Wunschliste scheinbar starker Autokraten und Diktatoren. Nur ein böser Traum? Die Leser müssen selbst entscheiden, was noch Fiktion oder doch schon bittere Wirklichkeit ist.

Der Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 04.01.2026

 

Allgemein WILLKOMMEN 2026

„Es gibt immer Licht. Wenn wir mutig genug sind, es zu sehen. Wenn wir mutig genug sind, es zu sein.“

Eröffnen wir das neue Jahr nicht mit bedrückenden Nachrichten, sondern mit Selbstbewusstsein und Optimismus. Wie passend dazu die Überschrift dieser Begrüßung. Die Gedichtzeilen stammen von der amerikanischen Dichterin Amanda Gorman. Sie  werden uns im gesamten Januar in der rechten Spalte dieser Internetseite begleiten. Unvergessen ihr Auftritt, als Joe Biden 2021 seinen Eid schwor, um als 46. Präsident der USA noch demokratisch zu regieren. Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache ebenfalls das Licht in den Mittelpunkt seiner Gedanken gestellt, um uns Mut zu machen, das Positive des Zusammenhaltens zu erkennen. Wir greifen Amanda Gormans und Frank-Walter Steinmeiers motivierende Gedanken auf, um auch 2026 hier weiter täglich aktuell über das gesellschaftspolitische Geschehen zu informieren. Garniert mit eigenen Überlegungen „von unten“, um „denen da oben“ kritisch, aber nie unfair, mitzuteilen, wo das Licht erkennbar wäre und wo das Handeln in eine dunkle Sackgasse münden könnte.  Allen Lesern von SPD-SOZIAL ein herzliches Glück auf 2026.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 01.01.2026

 

Allgemein Rhader Jahresrückblick Oktober/November/Dezember 2025

„Nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im kompletten Frieden“

Das o. g. Zitat, das Bundeskanzler, Verteidigungs- sowie Außenminister im Gleichklang aussprechen, nämlich dass Deutschland sich nicht mehr komplett im Frieden befindet, schürt Verunsicherung. Eine umfassende Begründung fehlt. Das trägt zu Missverständnissen bei. Klar ist, dass der kalte Krieg zurückgekehrt ist. (…) Ausgelöst durch den russischen Diktator Putin, der das Völkerrecht gebrochen hat und zum Kriegstreiber mutiert ist. Seitdem regiert die Sprachlosigkeit, die gegenseitige Aufrüstung, die Provokation, die Kriegsgefahr. Auch die Sprache verändert sich. Aus verteidigungsfähig wird kriegsfähig. (…) Die Bürger sollen Lebensmittelvorräte anlegen. Was geht hier vor? Sprechen wir noch von der gleichen Lagebeurteilung? Mehr Offenheit der Regierung ist überfällig. (…)

Der 9. November und die deutsche Geschichte
Es gibt viele deutsche geschichtsträchtige Ereignisse, die jeweils am 9. November stattfanden. Drei von ihnen sollen kurz erwähnt werden.

  • 9.11.1918: Ausrufung der Republik in Deutschland. Friedrich Ebert (SPD) wird Reichskanzler.
  • 9.11.1938: Die Nazis machen Jagd auf deutsche Juden und brennen Synagogen und Geschäfte nieder. In der Folge werden mehrere Millionen Menschen durch deutsche Nazis brutal ermordet.
  • 9.11.1989: Die von der DDR gebaute Mauer zwischen Deutschland Ost und West fällt. Die Wiedervereinigung Deutschlands wird eingeleitet.

Wir lernen aus der Geschichte. Wirklich? Blicken wir nochmals auf den 9.11.1938. Wer vor den menschenverachtenden Taten der Nazi-Horden in unseren Städten vor 87 Jahren nicht die Augen verschließt, wird alles tun, um ein Wiederholen nicht zuzulassen. (…) Tatsächlich nimmt der Antisemitismus zu, jüdische Bürger unter uns verspüren wieder Angst, ausgegrenzt und gejagt zu werden. In Deutschland! Das dürfen wir nicht zulassen. Wir Demokraten müssen den neuen Rechten, die zwar jetzt bürgerliche Kleidung tragen, aber weiter glauben die besseren Menschen zu sein, die rote Karte zeigen. Ihnen müssen wir uns argumentativ entgegenstellen. (…)

Friedensplan oder Entwurf einer Kapitulationsurkunde? Ein Kommentar von Friedhelm Fragemann

Der ursprünglich von den USA vorgelegte sogenannte Friedensplan trägt eindeutig die russische Handschrift. Dabei handelt sich wohl eher um den Entwurf einer Kapitulationsurkunde als um einen Friedensplan. Auch die von den Europäern leicht abgeschwächte Variante beinhaltet immer noch extreme Zumutungen für die Ukraine. Die neuralgischen Punkte sind nicht entschärft. (…) Nach aller bisherigen Erfahrung kann man sich auf die Zusagen Moskaus ohnehin nicht verlassen. (…) Das vorliegende „Friedensdiktat“ erweckt allerdings Erinnerungen an die Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik) der 30er Jahre, als im Rahmen des Münchener Abkommens die Tschechoslowakei an den Despoten Hitler ausgeliefert worden ist, im Glauben, damit den Frieden erkaufen zu können. (…) Notwendig wäre es jetzt, Druck auf den Aggressor auszuüben, statt auf den Angegriffenen. Aber will das Trump? (…) Hier und jetzt entsteht eher der Eindruck, dass sich zwei Autokraten auf der Basis von reinen Geschäfts- und Machtinteressen auf Kosten Europas und der Ukraine arrangieren.

Veröffentlicht am 30.12.2025

 

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