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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Die Hervester SPD feierte ihren 100sten Geburtstag
Viele Gäste, viele Erinnerungen, viel Wehmut
100! Da muss gefeiert werden. Der stolze SPD-Ortsverein Hervest hat gezeigt, dass der, der feste arbeitet auch feste oder Feste feiern kann. Die Dorstener Zeitung berichtete ausführlich. Siehe Foto. Nun heißt es nach vorne zu sehen. Unsere Gesellschaft, unsere Stadt braucht die SPD. Wer will das bestreiten? Aber sie muss sich reformieren, um zu alter Stärke zurückzufinden. Dieser Prozess ist eingeleitet. Viele Gespräche vor einer Woche drehten sich genau um dieses Thema. Gut so. Nur durch konstruktive Diskussionen untereinander werden Wege gefunden, die Sozialdemokratie zu stärken. So wird sie ihr Ziel, mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Gesellschaft erreichen. Glück auf!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 20.09.2018
Allgemein Was ist ein guter Sozialdemokrat?
Der Abnicker oder der kritische Begleiter? – Der Sonntagskommentar
Verpflichtet die Mitgliedschaft in einer Partei, in diesem Fall der SPD, zu uneingeschränkter Loyalität? Geht es um die großen Ziele Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, wird meine uneingeschränkte Zustimmung alternativlos eingebracht. Geht es aber um die Wege dorthin, ist (m)eine kritische Begleitung selbstverständlich. Auch wenn es dabei zu sogenannten Loyalitätskonflikten mit den gewählten Funktionären und Abgeordneten kommt. Ein Paradebeispiel dafür ist das, aus Sicht der SPD, komplett aus dem Ruder gelaufene Verfahren zur nötigen Sanierung des Kreishauses in Recklinghausen. Ein knapper Mehrheitsbeschluss der gewählten Parteienvertreter pro Abriss und Neubau konnte und kann, trotz begleitender Sachverständigengutachten, zu keinem Zeitpunkt die Öffentlichkeit überzeugen. Augen zu und durch? Nein, hier, wie auch bei anderen Sachthemen, ist die kritische parteipolitische Begleitung ein MUSS, um politische Prozesse transparent zu machen. Ein guter Sozialdemokrat wird nie seine eigene Meinung „an der Garderobe“ abgeben, wenn er fest davon überzeugt ist, dass seine Partei ihn und die Öffentlichkeit nicht überzeugen kann.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 16.09.2018
Allgemein 3 Fragen an ... Heute: Brigitte Hartwich
Brigitte Hartwich ist Mitglied der Rhader SPD und fungierte 10 Jahre als Organisatorin des Ferienspaßes „Kasperle“ in Rhade
- Frage: Warum ist ein Kinder- oder Puppentheater vor Ort für Rhade ein Gewinn?
Brigitte Hartwich: Für die Entwicklung und Kreativität sind Anregungen „von außen“ unverzichtbar. Das Gemeinschaftserlebnis Figurentheater bleibt unvergessen. Daher darf Rhade kein „weißer Fleck“ in der Kulturarbeit für Kinder sein.
- Frage: Was sagt uns und unseren Kindern der Kasper heute?
Brigitte Hartwich: Die Kasperle-Figur zeigt den Kindern spielend und sofort erkennbar den Unterschied zwischen Gut und Böse. Ohne Schnörkel. Ohne erhobenen Zeigefinger. Es sind spannende und lustige Geschichten, die darüber pädagogisch wertvoll und eine wichtige Alternative zum TV-Programm sind.
- Frage: Hat der Rhader Ferienspaß mit einem Kindertheaterangebot in der bisherigen Form Zukunft?
Brigitte Hartwich: Ich hoffe, dass das Kasperletheater ein traditionelles Ferienspaßangebot in Rhade bleibt. Wichtig: Für alle Kinder offen. Der kostenlose Zugang, durch Spenden ermöglicht, hat sich über Jahre bewährt. Meine Übergabe nach 10 erfolgreichen Jahren im Interesse der Rhader Kinder ist eingeleitet. Ich bin sicher, dass durch ehrenamtliches Engagement auch weiter so ein Zeichen in unserem Ort für unsere Kinder gesetzt werden kann. Kinder sind unsere Zukunft. Daran zu erinnern, ist in unserer schnelllebigen Zeit manchmal hilfreich. Ich sage abschließend DANKE für die tolle Erfahrung.
Veröffentlicht am 14.09.2018
Allgemein Das politische Sonntagsgedicht
Masterplan
Wenn große Fluten von Migranten
Gefährdern, völlig unbekannten
Bedrohen unser Abendland
Dann nimmt der Horst das in die Hand
Er schimpft und droht der CDU
Entzieht Frau Merkel frech das Du
Kämpft gegen den Willkommenswahn
Mit einem schönen Masterplan
Wenn Krankenhäusern Personal
Schon lange fehlt in großer Zahl
Und Keime, multiresistente
Verkürzen tausendfach die Rente
Wenn Altenpflege geht am Stock
Ganz Deutschland steckt im Pflegeschock
Beglückt uns der Minister Spahn
Mit einem schönen Masterplan
Wenn Deutschlands Fußballhelden patzen
Und schon ganz früh die Kurve kratzen
Sich selbst und alle Fans blamieren
Und sich vor Konsequenzen zieren
Wenn selbst der mächt'ge DFB
Den Grindelkopf steckt in den Schnee
Braucht Jogi frei nach Olli Kahn
Bald einen schönen Masterplan
Wenn heut das Lesen, Rechnen, Schreiben
In uns’ren Schulen sitzen bleiben
Die Noten aber steigen nur
Bis hin zum Einserabitur
Wenn digitale Bertelsmänner
Heut gelten gar als Bildungskenner
Dann braucht es einen Weisheitszahn
Und einen schönen Masterplan
Wenn eines Tages mir kein Licht
Mehr aufgeh'n will für ein Gedicht
Kein Vers mehr kommt mir in den Sinn
Und ich dann ganz verzweifelt bin
Wenn gar nichts sich mehr reimen will
Apollon schweigt für immer still
Lass drei Mal kräh'n ich Ulla Hahn
Für einen schönen Masterplan!
Engelbert Volks
*) Engelbert Volks ist Mitglied der SPD, Ortsverein Velen-Ramsdorf, und Fraktionsvorsitzender im Velener Stadtrat
**) Ulla Hahn ist bekannte Lyrikerin
Die Rhader SPD sagt DANKE!
Veröffentlicht am 26.08.2018
Allgemein Rhade: Was will uns der Kasper sagen? Ferienspaß am Mittwoch
Ein Puppentheater vermittelt immer auch eine Botschaft
Einmal im Jahr, und das nun schon zum 10. Mal in Folge, besuchen Kasper und Co. das Carola Martius-Haus in Rhade. Wer einmal erlebt hat, wie der Puppenspieler hinter der Bühne agiert und 100 Kinder (und ihre erwachsenen Begleiter) 45 Minuten fesselt, weiß wie wichtig Kulturangebote für Kinder und Jugendliche sind. Die erzählten Geschichten sind klar und leicht verständlich, ohne billig zu sein. So wie im richtigen Leben treffen das Gute und weniger Gute aufeinander und wollen bewertet werden. Und genau hier beginnt das klassische Kasperletheater als Mitmachtheater eine herausragende Funktion zu bekommen. Es sind nämlich die Kleinen, die mit Rufen, Gestik, Trampeln und Klatschen, Kasper helfen, das weniger Gute schnell zu erkennen. Eine bleibende Botschaft und Erinnerung. Brigitte Hartwich hat das Ereignis wieder organisiert, Sponsoren geholfen, den Ferienspaß zum Nulltarif anzubieten. „Kinderkultur für alle“, so das wichtige Motiv auch diejenigen zu erreichen, denen das „nötige Kleingeld“ fehlt.
Mittwoch, 22. August, 15 Uhr, Carola Martius-Haus
Veröffentlicht am 20.08.2018
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