Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Foto SPD-Internetseite - Bundesarchiv Gesellschaft Die Zeit hat sich geändert, Willy Brandts Erkenntnisse sind zeitlos

Ulrich Zagberg, SPD-Mitglied aus Rhade, wünscht mehr „Willy Brandt in der Politik“

„Diktatur bleibt Diktatur. Ausbeutung bleibt Ausbeutung. Unser Platz aber ist und bleibt auf der Seite der Freiheit und des sozialen Fortschritts, des Ringens um soziale Sicherheit und Vermenschlichung der menschlichen Gesellschaft.“
Willy Brandt, 22. Mai 1955

„Wir wollen eine Gesellschaft, die mehr Freiheit bietet und mehr Mitverantwortung fordert.“
Willy Brandt, 28. Oktober 1969

„Der Respekt vor dem mündigen Bürger verlangt, dass man ihm Schwierigkeiten nicht vorenthält.“
Willy Brandt, 14. Januar 1970

„Die reichen Nationen werden nicht reich bleiben, wenn die Armenhäuser der Menschheit wachsen.“
Willy Brandt, 26. November 1976

„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“
Willy Brandt, 3. November 1981

„Für mich steht außer Zweifel, daß die Sicherung des Weltfriedens, der Kampf gegen Hunger und unmenschliche Lebensbedingungen, Umweltschutz und Schritte zu dauerhafter Entwicklung die zentralen Aufgaben der kommenden Jahre sind.“
Willy Brandt, 16. Januar 1990

Ulrich Zagberg: „Unsere Verantwortung und unser Respekt gegenüber allen Menschen auf der Welt und der Natur, muss auch in dieser Zeit immer in unserem Bewusstsein einen Platz haben. Willy Brandts visionäre Aussagen helfen auch besonders heute, zu verstehen, um aktiv für soziale Gerechtigkeit einzutreten.“

(Die Zitate finden sich auf der Homepage der Willy Brandt Stiftung)

Veröffentlicht am 18.12.2025

 

Gesellschaft Wann stürzt die amerikanische Zivilgesellschaft ihren irrlichtenden Präsidenten?

Das oberste Gericht und demokratische Wahlen müssen Donald Trump stoppen - Jetzt!

Ein amerikanischer Präsident verrät bisherige Partner, macht krumme Geschäfte, Deals genannt. Er beleidigt ständig Andersdenkende und anders Aussehende. Er missachtet das Parlament. Er verfolgt politische Widersacher. Er will auf Augenhöhe mit Diktatoren wie Putin und Xi Jinping international agieren. Er schafft sich eine eigene Welt, um unkontrollierte Macht auszuüben. Unterstützt wird er von Superreichen, die ihm schmeicheln und ihn mit Geschenken überhäufen, um ungestört ihre Monopolstellung auf allen Ebenen zu stabilisieren und auszuweiten. Donald Trump ist für die demokratische Welt eine Gefahr. Donald Trump muss gestoppt werden. JETZT! Entweder durch das oberste Gericht oder durch freie Wahlen. Wann wird Widerstand zur Pflicht? Dann, wenn die eigene Verfassung, die die Freiheit und die Demokratie als oberstes Staatsziel festschreibt, durch systematischen Missbrauch ausgehebelt wird. Diesen Straftatbestand hat Donald Trump erfüllt. Er darf nicht länger Präsident der USA sein. Der Slogan muss lauten: „Stoppt Trump - JETZT!“

Nachdenkzeilen zum Wochenende aus Rhade

Veröffentlicht am 13.12.2025

 

Gesellschaft Der gute und der schlechte Amerikaner

Zwei Zitate, die keinen Kommentar benötigen, um die richtige Zuordnung zu ermöglichen

Zitat 1: „Einmal sagte mir jemand, Du kannst in Deutschland, der Türkei oder Japan leben, aber du wirst nie Deutscher, Türke oder Japaner. Jeder hingegen, aus jedem Winkel der Erde, kann nach Amerika kommen und Amerikaner werden. (…) Ich glaube, genau hierin liegt eine der größten Quellen von Amerikas Stärke: Wir erneuern und bereichern unser Land beständig. Diese Eigenschaft ist entscheidend für unsere Zukunft als Nation. Wenn wir jemals die Tür schließen, verlieren wir auch unsere Führungsrolle in der Welt.“

Zitat 2: "Ihr Land (Somalia) stinkt, und wir wollen sie nicht in unserem Land. Wir gehen in die falsche Richtung, wenn wir weiterhin Müll in unser Land aufnehmen".

Auflösung:
Zitat 1: Ronald Reagan, US-Präsident und Republikaner am 19.01.1989 (Quelle ZEIT 27.11.2025)
Zitat 2: Donald Trump, US-Präsident und Republikaner am 03.12.2025 (Quelle Spiegel Online 03.12.2025)

Veröffentlicht am 08.12.2025

 

Gesellschaft Für Sie gelesen: Erinnerungen an Willy Brandt (Egon Bahr)

Es tut gut, immer mal wieder in Erinnerungen abzutauchen, um nicht völlig den Glauben an Politik und ihre aktuellen Akteure zu verlieren. Das Buch, das Egon Bahr über „seinen Freund“ Willy Brandt 2014 geschrieben hat, begeistert mit seinen sehr persönlichen Geschichten über viele Politiker, die in der Nachkriegszeit Geschichte geschrieben haben. Eine Geschichte die zeigt, dass neben Sachverstand besonders Sympathie und gegenseitiges Vertrauen unabdingbar sind, um etwas zu bewegen. Und Willy Brandt war so eine Persönlichkeit, die zeitlebens für Frieden und Gerechtigkeit eingetreten ist. Egon Bahr, über Jahrzehnte ganz enger Wegbegleiter, schildert einfühlsam auch den Menschen Willy Brandt als verletzlich, häufig in sich gekehrt, manchmal sehr einsam. Egon Bahr kehrt seine Verdienste über die erfolgreichste weltweite Entspannungspolitik unter der Führung von Willy Brandt keineswegs unter den Tisch, rückt sich aber nie in den Vordergrund. So bleibt das Bild des Kanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt bestehen, dass charismatische und unbestechliche Politiker weiter Vorbild für alle Menschen weltweit sein können, um sich gesellschaftspolitisch einzubringen. Schockierend sind übrigens Bahrs ungeschminkte Ausführungen über Herbert Wehner. Er hat, so seine belegbaren Erinnerungen, Willy Brandt bei Erich Honnecker (DDR) nicht nur verraten, sondern maßgeblich seinen Sturz als Bundeskanzlers betrieben. Lesenswert!
Dirk Hartwich

(Das Taschenbuch, 230 Seiten, ist im List-Verlag erschienen)

Veröffentlicht am 05.12.2025

 

Gesellschaft In eigener Sache …

„Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen“

Der Zustand unserer Welt, der der meisten Länder und ihrer Regierungen zeigt, dass wir uns Sorgen machen müssen. Die ungelöste Klimafrage ist lebensbedrohlich. Unerwartet und nicht für möglich gehalten ist auch, dass plötzlich Demokratien ausgehöhlt und von aufgestiegenen Autokraten als Auslaufmodell behandelt werden. Parallel füllen sie sich skrupellos ihre Taschen und glauben, auserwählt und somit im Recht zu sein. Hinzu kommt, dass plötzlich unterschriebene und noch gültige Verträge von ihnen und ihren Vasallen als null und nichtig betrachtet werden. In der Folge werden Grenzen überschritten und Waffen gegen wehrlose Zivilisten eingesetzt. Momentan ratlos, orientierungslos und verzweifelt, suchen wir nach Anhaltspunkten, um eine Kehrtwende zum Besseren einzuleiten. Navid Kermani verdanken wir den Satz, der uns auf allen Ebenen helfen kann, aufeinander zuzugehen: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen.“ Eine Aufforderung zum Kompromiss. Dieses Zitat wird uns im Dezember begleiten, siehe rechte Spalte. Es ist passend, Hürden zu überwinden, Vorurteile abzubauen und vertrauensbildende Maßnahmen einzuleiten.

Navid Kermani ist ein hochdekorierter Schriftsteller, der in Köln lebt.

Veröffentlicht am 29.11.2025

 

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