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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Lesetipp: Das neue Kalenderbuch aus Dorsten
Heimatkalender 2018 mit spannendem Inhalt
Nun liegt er vor. Der neue Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten. Auf über 300 Seiten schreiben ca. 50 Autoren unentgeltlich spannende Geschichten, amüsante Begebenheiten, nachdenkliche Vorkommnisse, wunderbare Gedichte, und erinnern auch an nicht zu vergessende Geschichte hier und dort. Das Ganze eingerahmt von sehenswerten Fotos. „Freunde und Heimat“, zwei Begriffe, die, ohne falsches Pathos, ihren Eingang in viele Veröffentlichungen des neuen Heimatkalenders gefunden haben. Bei der Präsentation am letzten Montag kam ein weiteres Wort dazu, das sich wie ein roter Faden durch den Abend zog. Es ist schlicht und einfach DANK. Ohne die Mitglieder der Redaktion, ohne die Sponsoren, ohne die Autoren, ohne …, die Liste ist viel länger als hier aufgezeigt, wäre dieses lesenswerte Buch nicht denkbar. Der DANK an alle Macher ist berechtigt. Die Rhader SPD schließt sich gerne daran an. Dass das Kalenderbuch weiter nur 10 Euro kostet, gehört auch zu den ungewöhnlichen Leistungen aller Beteiligten. An dieser Stelle wird erwähnt, dass 2 Aufsätze aus der Feder von Dirk Hartwich stammen, die bei der Präsentation Erwähnung fanden:
- Mehr Demokratie wagen – aber wie? Bürgerbeteiligung ist Mehrwert für Dorsten – und ausbaufähig
- „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Ein Versuch, das Phänomen der Nachbarschaftsbeziehungen zu verstehen
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.11.2017
Allgemein Dorsten strahlt
Kunst- und Kulturaktion Stadtkrone: Ein Einstieg nach Maß
Es war die gestrige Atmosphäre, die die mehreren hundert Besucher des neuen Stadtparks Maria Lindenhof gefangen nahm. Die Dunkelheit über dem Gelände zwischen Lippe und Kanal, die Jahrzehnte andauerte, wurde von der Künstlerin Marion Taube mit ihrem Team zum Leben, sprich Leuchten erweckt. Scheinwerfer, die den Lippedeich und Kanal kennzeichneten, Strahler, die die Bäume herrliche Schatten werfen ließen, beleuchtete Kunsttonnen, die zum Staunen und Lesen anregten. Dazu Gespräche mit Zufallsbekannten und Freunden, auch aus Rhade, die dabei waren. Das Ziel, ein Landschaftskleinod Dorstens in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken, wurde spielend erreicht. Jetzt ist die Neugier geweckt, jetzt können weitere Aktionen stattfinden, bis der „vergessene Park“ ein lebendiger Bürgerpark geworden ist. Und das Besondere, so Marion Taube, die Bürgerinnen und Bürger sind die künftigen Akteure. Sie sollen die Landschaft zu einem Treffpunkt, zu ihrem Treffpunkt machen. Eine Kunst- und Kulturaktion, an der alle teilnehmen können. Dorsten strahlt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Eigener Bericht (wird fortgesetzt)
Veröffentlicht am 18.11.2017
Allgemein Rhade/Dorsten: Die Woche ist um
Aus dem Terminkalender eines Rhader SPD-Mitglieds
- Montag, 6.11.: Rhader Bürgerforum – Es geht um die Zukunft unseres Lebensmittelpunktes
- Dienstag, 7.11.: Bürgergespräche im Nachgang zum Bürgerforum vom Vortag
- Mittwoch, 8.11.: Teilnahme am außerordentlichen SPD-Parteitag in Dorsten
- Donnerstag, 9.11.: Teilnahme an Gedenkveranstaltung im Jüdischen Museum
- Donnerstag, 9.11.: Gespräch über Dorstener Klimaschutzkonzept
- Donnerstag, 9.11.: Öffentliche Veranstaltung über ärztliche Versorgung in Rhade
- Freitag, 10.11.: Aktualisierung der Internetseite www.spd-rhade.de
- Samstag, 11.11.: Vorbereitung auf die neue Woche
- Sonntag, 12.11.: Durchatmen …
Freiwillige ehrenamtliche Arbeit „erweitert den Horizont“. Das ist gut fürs Privatleben ebenso wie fürs Berufsleben. Sie kostet aber Zeit, die dann gut investiert ist, wenn es vorwärts geht – in Rhade und Dorsten.
Veröffentlicht am 12.11.2017
Allgemein Wissen sie wirklich was sie tun – oder getan haben?
- Die Amerikaner, die Trump gewählt haben und immer noch unterstützen
- Die Engländer, die den Brexit wollten und jetzt nicht weiter wissen
- Die Katalanen, die keine Spanier mehr sein wollen und lieber die Isolation wählen
- Die Türken, die Erdogan wählten und ihre demokratischen Rechte aufgegeben haben
- Die Iraker, die die Kurden brauchten, um sich vom IS zu befreien, jetzt aber gegen sie kämpfen
- Die Sachsen, die per Wahl die AfD zur stärksten Partei gemacht haben
- Die Topmanager von Air Berlin, die die Firma in die Insolvenz geflogen und Arbeitnehmer entlassen haben, sich aber selbst noch eine Millionenabfindung gönnen
- Die Dorstener ev. Kirche, die das Paul Gerhardt Haus schließt und kritische Führungskräfte zur Aufgabe zwingt
- …
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 22.10.2017
Allgemein Stadtkrone - Eine Idee, die Dorsten reicher machen kann
Mit Kreativität „Maria Lindenhof“ zum lebendigen Bürgerpark entwickeln
Marion Taube hat einen Stein ins Wasser geworfen. Die Wellen, die sich nun kreisförmig ausbreiten, sollen in den 11 Stadtteilen Dorstens ankommen und zum Mitmachen anregen. Der Stein symbolisiert den Ort, um den es geht. Es ist eine Parklandschaft mitten in unserer Stadt, die trotz der privilegierten Lage zwischen Lippe und Kanal, eher ungenutzt und vergessen vor sich hin schlummert. Maria Lindenhof, geschichtsträchtig, mit großem Aufwand angelegt, dann aber in den Dornröschenschlaf versunken. Ein Projekt, das ein lebendiges kulturelles Alleinstellungsmerkmal der Lippestadt werden kann, wenn die Wellen der bestechende Idee der Initiatorin die Bürger erreicht. Der Begegnung- oder auch Bürgerpark soll nämlich nicht aus der Schublade kommen, sondern von den Bürgern Zug um Zug selbst entwickelt werden. Bürgerbeteiligung wird also ganz groß geschrieben.
Wir werden ab heute über das Projekt Stadtkrone berichten und zum Mitmachen anregen. Marion Taube hat mit ihren bisherigen Dorstener Aktionen, die bewusst zeitlich begrenzt waren, gezeigt, was auch hier unter dem Begriff „Kultur für alle“ möglich ist. Die „Anstiftung zur Stadtentdeckung“ (2013) und das 70 Tage-Projekt „Lippe-Polder-Park“ (2015) sind noch in bester Erinnerung. Dorsten kann also kulturell viel reicher werden. Und zwar dauerhaft. Das ist nur möglich und erfolgreich, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden, mitentwickeln und mitmachen können. Die erste Steinwurfwelle ist in Rhade angekommen.
Eigener Bericht auf Grundlage des DZ-Interviews „Der Bürger hat die Krone auf“ am 14.10.2017
Veröffentlicht am 17.10.2017
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