Nachrichten zum Thema Veranstaltungen

Veranstaltungen Nebenbei bemerkt: Kann das gut gehen?

Noch ein Kreativquartier auf der grünen Wiese

Eine lebendige, kreative Kulturszene gehört zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Stadt. Dorsten kann hier etwas vorweisen. Mit großem Aufwand und noch größerem Presserummel wurde z. B. das ehemalige Zechengelände Fürst Leopold zu einem beeindruckenden Kreativ- und Begegnungsquartier um- und ausgebaut. Die angenommenen Besucherzahlen scheinen aber nicht erreicht zu werden. Ständig wechselnde Konzepte und enttäuschte Künstler sorgen für erste Fragezeichen. Jetzt ist das nächste Highlight geplant. Auf der grünen Wiese soll, nur für einen Sommer, ein Kulturtreffpunkt der besonderen Art entstehen. Der Polderpark am Kanal. Mitten drin das Herzstück, ein 600 Quadratmeter großer Pavillon. „Lesungen, Theateraufführungen, Tanz-Pervormances, Musik, Kreativworkshops …“, so die Dorstener Zeitung Anfang März, sollen viele Besucher auf die grüne Wiese locken. Im Prinzip eine gute Idee. Kulturangebote kann es nie genug geben. Wenn aber konkurrierende Konzepte sich gegenseitig die Besucher streitig machen, bleibt am Ende nur Leere. Denn das, was im Polderpark vorgesehen ist,  sollte doch auch „auf Fürst Leopold“ laufen. Hoffentlich haben das die Macher des neuen Groß-Events bedacht. Skepsis, dass das alles parallel in Dorsten funktionieren kann, ist angebracht.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 07.03.2015

 

Veranstaltungen Von Dorstenern für Dorstener – Der Heimatkalender 2015

Der Buchtipp für den Monat Dezember

Bereits zum 74. Mal (!) wurde gestern Abend ganz aktuell der Dorstener Heimatkalender präsentiert. Es ist der Jahrgang 2015, der in angenehmer Atmosphäre in der Volksbank Dorsten im Beisein vieler Autoren und Gästen vorgestellt wurde. Dr. Josef Ulfkotte (Redaktion) empfahl sehr humorvoll im Schnelldurchgang den erwartungsvollen Gästen das neue Buch mit über 300 Seiten. Und das Kalenderbuch kann sich wirklich sehen lassen. Aufwändig gedruckt (Achim Schrecklein), liebevoll zusammengestellt, mit vielen Fotos versehen – ein  Kunstwerk. Unter den vielen Autoren, darunter Klaus-Dieter Krause, Michael Oetterer, Ewald Setzer, auch Jo Gernoth, der viel zu früh und überraschend  vor einigen Tagen gestorben ist. Mit einer Schweigeminute wurde Jo Gernoth besonders geehrt. Interessant aus Rhader Sicht ist, dass es weitere Autoren aus unserem Stadtteil gibt, darunter Dirk Hartwich, der mit 2 Beiträgen vertreten ist. „Erinnerungen an Angela Schneider“, ein Text zum 30. Todestag. Äußerst informativ der Bericht über eine bestens besuchte Stopp-Fracking-Veranstaltung mit dem Titel: „Der Star des Abends war das Trinkwasser“. Das Kalenderbuch kostet 10 Euro. Der Preis ist seit 2002 stabil! Eine Meisterleistung des Teams und der vielen Sponsoren. Jetzt heißt es: Kaufen – lesen – verschenken. Es lohnt sich.

Veröffentlicht am 24.11.2014

 

Veranstaltungen Kino- und TV-Tipp

Am Dienstag, 11.11.2014 um 20 Uhr wird im Dorstener Central-Kino, Borkener Straße 137, auf Initiative der Dorstener Initiative „Frauen für den Frieden“ der Film „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ gezeigt. Die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger sind dabei und stehen zu anschließenden Gesprächen zur Verfügung. Eintritt 6 Euro.

Am Mittwoch, 12.11.2014 kommen alle Technikbegeisterten auf ihre Kosten. Seit 10 Jahren ist die ESA-Raumsonde „Rosetta“ unterwegs, um auf einem kleinen Meteoriten (Durchmesser ca. 4 km) zu landen und mit Analysen des Bodens beginnen. Der Weg dahin gilt schon als Meisterleistung, eine weiche Landung wäre eine Sensation. Viele Sender, unter anderem: 3-Sat, 19.30Uhr, Nano

Veröffentlicht am 10.11.2014

 

Veranstaltungen Der Kulturtipp – Gasometer Oberhausen

Der schöne Schein

Es sind nur noch einige Wochen. Ende Dezember schließt der Gasometer seine metallenen Pforten. Der schöne Schein ist dann Geschichte. Die Atmosphäre im Industriedenkmal nimmt jeden gefangen. Dazu eine Ausstellung, die einmalig ist. Und das alles nur wenige Kilometer von Dorsten und Rhade entfernt. Es sind nicht nur die Kopien der über 200 Bilder und Skulpturen, es ist auch die einmalige Installation „320° Licht“ im riesigen Rund des Gasometers, die den Besucher gefangen nimmt. (Mo. – Fr. 8 bis 22 Uhr, Sa. und So. 9 – 20 Uhr).

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.10.2014

 

Die Dorstener Drahtwerke boten die hervorragende Kulisse und glänzten als Gastgeber Veranstaltungen Dorstens „guter Draht“ zum Jazz

BigBand Dorsten spielte im heimischen Drahtwerk

Vieles was neudeutsch als Event oder Kulturereignis in Dorsten hochgejubelt wird, verdient diese Bewertung selten. Ganz anders der gestrige Abend an ungewöhnlicher Spielstätte. Die Dorstener Drahtwerke an der Marler Straße waren Gastgeber der BigBand Dorsten und des begeisternden Pianisten Daniel Paterok. „Boogie Woogie und Jazz“, so die Ankündigung der Veranstalter. 300 Besucher in der ausverkauften Versandhalle des Dorstener Unternehmens waren begeistert. Stephan Schulze leitete locker und humorvoll eine außergewöhnliche Bandformation, die sich aus Musikern vieler umliegender Städte zusammensetzt und den Namen der Lippestadt trägt. Ein Werbeträger der besonderen Art. Und das I-Tüpfelchen war der Boogie Woogie-Spezialist Daniel Paterok, der mit seinen Solis die Besucher durchgängig zu rhythmischem Fußwippen, Zwischenapplaus und standing ovation „verführte“. Die Kulisse aus Drahtrollen und Paletten passte hervorragend zur Musik und der Geschichte des Jazz. Dorsten hat mit der BigBand ein Juwel in den Stadtmauern. Das nächste Konzert findet am 7. Dezember im Forum der VHS statt. Nach dem gestrigen Erfolg scheint der Veranstaltungsort als viel zu klein gewählt.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 13.10.2014

 

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