Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Rhade, Dorsten, Düsseldorf, Berlin – die SPD ist präsent

Frühlingserwachen auf allen Ebenen – Klare Kante

Politisches Engagement ist alternativlos und (über)lebensnotwendig. Immer mehr Menschen erkennen, dass das Kritisieren von außen auf Dauer nur denen hilft, die auf komplizierte Fragen viel zu einfache Antworten parat haben. Das ist was anderes, als klare Kante zu zeigen. Klare Kante zeigen, fast ein Alleinstellungsmerkmal der SPD, heißt, gemeinsam kreative Lösungsansätze zu erarbeiten und als Zielformulierung auf den Weg zu bringen. Um auch beim Umsetzen erfolgreich zu sein, müssen Wahlen gewonnen werden! Und hier ist die SPD gerade dabei, fulminant zu alter Stärke zurückzufinden. Das ist aber kein Selbstläufer. Im Mai wird ein neuer Landtag gewählt, im September der Bundestag. Hannelore Kraft und Martin Schulz sind nicht nur Hoffnungsträger, sondern auch Garanten, dass „Klare Kante“ keine Leerformel bleiben wird. Rhade und Dorsten? Mit Christoph Kopp hier und Jennifer Schug dort, sind ebenfalls alle Voraussetzungen erfüllt, die Präsenz der SPD vor Ort zu gewährleisten.

Ein Kommentar aus Rhade zur aktuellen politischen Lage der SPD

Veröffentlicht am 21.03.2017

 

Gesellschaft Sonntagsgedanken: Wozu religiöser Fanatismus führen kann

Irland erlebt Alptraum nach Kinderleichenfund

Die Nachricht lässt jeden Zeitgenossen frösteln. In einem Massengrab werden die sterblichen Überreste von ca. 800 (!) Babys und Kleinkindern gefunden. Und zwar auf dem Gelände des „Heims für Mutter und Babys“ in der irischen Kleinstadt Tuam, das vom katholischen Orden der Schwestern „Bon secours“ zwischen 1925 und 1961 geführt wurde. Die richterlich angeordnete Untersuchung bestätigte den schon seit längerem bestehenden Verdacht. Und: „Es handelt sich wohl nur um den traurigen Anfang der Aufklärung“. Wenn  eine Frau in dem streng katholischen Irland, unverheiratet und schwanger, Hilfe suchte, geriet sie vor einigen Jahrzehnten in eine schreckliche Spirale der Ächtung und Verdammung. Dass aber unehelich geborene Kinder in dieser Zahl, in einem Heim, zu Tode gekommen sind, lässt Schreckliches vermuten. Irland ist um Aufklärung bemüht. Uns bleibt heute nur die Mahnung vor religiösen Fanatikern und Eiferern, die wahrlich glauben, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Und davon gibt es heute noch viel zu viele. Weltweit.

Eigener Bericht auf Grundlage mehrerer Zeitungen, hier FAZ 5.3.2017

Veröffentlicht am 12.03.2017

 

Gesellschaft Kultur- und Bildungsangebote sind wichtige Standortfaktoren

Dorsten wird ärmer, wenn das Paul Gerhardt-Haus schließen sollte

Das neue Programm 2017 der Evangelischen Familienbildungsstätte Dorsten, mit Sitz in Hervest-Dorsten, liegt vor. Es ist wie immer ansprechend, aktuell und breit gefächert. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass FAMILIE groß geschrieben wird. Der Name ist also Programm. Nun sind dunkle Wolken über der Familienbildungsstätte aufgezogen. Die evangelische Kirche, Träger der Bildungseinrichtung, lässt den Rotstift kreisen. Dorsten ohne Paul Gerhardt-Haus? Das wäre nicht nur für Kursteilnehmer und Mitarbeiter eine Katastrophe, das wäre auch für die Lippestadt ein fatales Signal. Kultur- und Bildungseinrichtungen, staatlich, kirchlich oder privat sind das Salz in der Suppe einer Stadt und ganz wesentliche Standortfaktoren für die Ansiedlung von Unternehmen und Wahl des Wohnortes für deren Mitarbeiter. Es ist wichtig und unerlässlich für den Erhalt des PGH zu kämpfen. Über alle Religionsgrenzen hinweg.

Jennifer Schug, Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes in Dorsten

Veröffentlicht am 08.03.2017

 

Gesellschaft Außer Kontrolle – Wenn politische Konflikte grenzüberschreitend ausgetragen werden

Krise der deutsch-türkischen Beziehungen - Was kommt davon in Dorsten an?

Im Moment scheint alles aus dem Ruder zu laufen. Alles, was in Jahrzehnten an Integration und Nachbarschaft, auch in Dorsten aufgebaut wurde, steht auf dem Prüfstand. Hier Unverständnis, dass die demokratischen Rechte in der Türkei, darunter die Pressefreiheit, Zug um Zug abgebaut werden, dort Wut über die öffentliche Kritik, die in Deutschland über die Entwicklung des EU-Beitrittskandidaten geäußert wird. Diese Gemengelage wird auch in der Lippestadt engagiert und kontrovers diskutiert. Sollen denn alle Bemühungen um Normalität zwischen unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Nationen umsonst gewesen sein? Ein Blick zurück: Da war die Gewerkschaftsaktion „Mach meinen Kumpel nicht an“, da war der „Runde Tisch“ des ehemaligen Dorstener Polizeichefs Rolf Beuker, da war der "Deutsch-Türkische Freundeskreis", da waren vielfältige Bemühungen, die in unserer Stadt ein harmonisches Zusammenleben aller Dorstener, ohne Diskriminierung, gefördert haben. Und immer ging es um Integration unserer Mitbürger, die nicht selten über 2 Pässe, einen  für Deutschland und einen für die Türkei verfügen und eine wichtige Gruppe der Dorstener Bürger bilden. Soll das alles umsonst gewesen sein? Der Appell an alle Seiten lautet: Bitte schnellstens sprachlich abrüsten und sich besonders in dem Land gesellschaftspolitisch einbringen, in dem man lebt.

Der Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 05.03.2017

 

Gesellschaft Beruhigen Spenden nur das Gewissen – oder helfen sie auch?

Eine Obdachlosenhilfe zieht Bilanz

Fiftyfifty – ein ungewöhnlicher Name für ein Straßenmagazin und eine Hilfsorganisation, die seit 21 Jahren den Menschen hilft, ihr Leben zu bewältigen und es in geordnete Bahnen zu lenken. Ihr Standort ist Düsseldorf, ihr Wirkungsbereich die Straße, ihre „Klientel“ die Ärmsten der Armen, ihre Unterstützer Du und ich. Die jetzt vorgelegte (Zwischen)Bilanz nach 21 Jahren zeigt eindrucksvoll: Gezielt zu spenden, hilft! Eine unvollständige Übersicht:

  • 11 Millionen Straßenzeitungen verkauft
  • 11 Millionen direkte Kontakte zwischen Menschen in Not und einem Käufer
  • Mit Hilfe der Ordensgemeinschaft des Heiligen Franziskus konnten 7 Häuser für 200 Obdachlose gekauft werden, die dort 18 – 24 Monate wohnen konnten
  • Insgesamt konnten so 5000 (!) Menschen von der Straße geholt werden
  • 1000 Obdachlose wurden in Arbeit vermittelt
  • Der Gute-Nacht-Bus gehört dazu
  • Armutsmigranten werden mit dem Projekt „east west“ unterstützt
  • Housing first, ein neues Projekt für Wohnungslose ohne jede Perspektive
  • Beeindruckende Verkaufsaktionen namhafter Künstler zugunsten von fiftyfifty
  • Und, und, und, …
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Eigener Bericht.       Mehr Informationen unter www.fiftyfifty-galerie.de

Veröffentlicht am 26.02.2017

 

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