Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Diskussion über gleiche Lebensverhältnisse muss auch in Dorsten geführt werden

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“*)

 

Zu Beginn dieses Beitrags ein offenes Bekenntnis zu PRO DORSTEN UND RHADE, um Missverständnissen vorzubeugen. Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert. Sie hat Bereiche, auf die wir alle stolz sein können. Es gibt aber auch Teile in dieser Stadt, die eine besondere Aufmerksamkeit verdient hätten, um nicht abgehängt zu werden. Es sind Bereiche, die jeder (er)kennt, wenn er mit offenen Augen zum Beispiel durch Dorsten, Hervest oder auch Rhade fährt oder geht. Eine gute Kommunalpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass beim ersten Erkennen von Missverhältnissen das Problem beim Namen genannt und dann gegengesteuert wird. Häufig wird aber auch in der Lippestadt derjenige, der den Finger in die offene Wunde legt, als Nestbeschmutzer diskreditiert. Die Rhader SPD gehört seit 50 Jahren zu denen, die den Anspruch für gute Kommunalpolitik erheben und auch vorleben. Wenn also Radwege dringend erneuert werden müssen, oder die Verkehrssicherheit, zum Beispiel auf den Durchgangsstraßen, dringend zu verbessern ist, wenn das Fehlen von VHS-Kursen und Kindertheaterangeboten vor Ort beklagt wird, dann wird deutlich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Anders ausgedrückt: Es gibt für Rhade (noch) viel zu tun. 

Eigener Beitrag

*) Zitat von Friedrich Hebbel „Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.“

Veröffentlicht am 12.07.2019

 

Kommunalpolitik Doppelter Glasfaserausbau in Rhade?

Der Kreis Recklinghausen hat frühzeitig davor gewarnt

 

Am 2. Juli wurde auf dieser Seite darauf aufmerksam gemacht, dass die Telekom zurzeit in Rhade und in Kooperation mit dem Kreis Recklinghausen dafür wirbt, „Schnelles Internet“ mit einem Glasfaserausbau vor Ort ermöglichen zu wollen. 68 Millionen Fördergelder für den gesamten Kreis RE stünden dafür vom Bund und dem Land NRW zur Verfügung. Irritiert fragten wir nach, ob das nicht "doppelt gemoppelt" sei, wenn in der gleichen Straße 2 x Glasfaser parallel verlegt würde? Die heutige Antwort des Kreises bestätigt unsere Einschätzung, zeigt aber auch ungeschminkt auf, dass der Kreis genau vor dieser irritierenden Doppelinvestition gewarnt hat. Der Landrat Cay Süberkrüb teilt der Rhader SPD mit, Zitat: Es wirkt in der Tat irritierend, dass ein Telekommunikationsunternehmen dort eine Glasfaserleitung verlegt, wo bereits eine ähnlich leistungsstarke Infrastruktur besteht. Die Problematik eines möglicherweise redundanten Netzaufbaus wurde dem Kreis Recklinghausen kurz nach Rückzug des Telekommunikationsunternehmens bekannt und wurde von uns äußerst kritisch im Verfahren bei allen Beteiligten angemerkt. Leider ohne den erhofften Erfolg und ohne über wirksame Instrumente zur aktiven Steuerung zu verfügen.“ Wir fragen:

  • Wurde die Dorstener Kooperation mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser ohne konkrete Abstimmung mit dem Kreis eingegangen?
  • Wenn ja, warum?
  • Wenn nein, wie ist dann die Antwort des Landrates zu interpretieren?

Das Antwortschreiben des Landrates im Wortlaut:

Veröffentlicht am 11.07.2019

 

Schick und sicherlich nicht ganz billig, die neuen Möbel in Dorstens Wohnzimmer Kommunalpolitik Dorsten: Vom Wohnzimmer bis zur Abstellkammer

Gleiche Wohn- und Lebensverhältnisse in allen Stadtteilen?

 

Wer durch die Altstadt Dorstens schlendert, zeigt sich beeindruckt von der Lage, den hübschen Häusern und dem zentralen Marktplatz. Die Dorstener Mitte ist das Wohnzimmer der Stadt. Zurzeit wird es mit Millionenaufwand renoviert. Da wird geklotzt und nicht gekleckert. Geld spielt scheinbar keine Rolle. So, wie jeder von uns von Zeit zu Zeit sein Zuhause aufmöbeln möchte, wenn die Kassenlage das zulässt. Dorsten hat aber nicht nur ein Wohnzimmer, sondern mehrere Räume die um das Wohnzimmer angeordnet sind. Da wäre die Küche Hervest. Sie war abgenutzt und nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Grund genug, eine Komplettsanierung einzuleiten. Auch die Schlaf- und Kinderzimmer, nennen wir sie Holsterhausen und Wulfen hatten es mal wieder nötig. Reste im Dorstener Haushaltsplan reichten gerade, um hier die Werterhaltung einigermaßen hinzubekommen. Das Haus Dorsten hat ganz am Ende noch eine Abstellkammer. Sie wurde erst 1975 angebaut. Seitdem wurde sie nicht mehr richtig beachtet. Warum auch? Sie ist ein reiner Funktionsraum. Solange er gut gefüllt ist und das Licht noch brennt, bedient man sich aus ihm ohne viel nachzudenken. Die Abstellkammer Rhade muss aber, soll sie weiter liefern, „aufgemöbelt“ werden. So wie das Wohnzimmer MITTE. Das wird aber nur gelingen, wenn der Hausbesitzer Dorsten einen Renovierungs- und Sanierungsplan fürs ganze Haus aufgestellt und zeitlich einplant. Nicht zu vergessen die Keller. Sie tragen das Haus und dürfen so wie die Abstellkammer, nicht vernachlässigt werden. Die Keller finden sich in fast allen Stadtteilen am Rande. Sie tragen so diskriminierende Namen wie Brennpunktgebiet.  

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 06.07.2019

 

Kommunalpolitik Jeder kann mitmachen, um am 15. Juli Rhade nach vorne zu bringen

BÜRGERFORUM RHADE - Einladung zur 11. Versammlung

Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, 15. Juli 2019, 19:30 Uhr, an der nächsten Versammlung des Bürgerforums Rhade im CMH Rhade teilzunehmen. Nachdem es gelungen ist, ein Glasfasernetz bis in die Wohnungen der Rhader BürgerInnen zu ermöglichen, ist die erste Euphorie leider vielfach großer Ernüchterung und auch Enttäuschung gewichen. Der Vertragspartner Deutsche Glasfaser ist sicherlich mit seinen bauseitigen Subunternehmern nicht gerade vom Glück verfolgt. Er leistet sich jedoch in der Information der Öffentlichkeit und der Kommunikation mit seinen Kunden gravierende und nicht zu entschuldigende Unzulänglichkeiten.         Wir hoffen, dass uns die Deutsche Glasfaser zu vielen offenen Fragen erschöpfende Antworten liefern kann. Unser Bürgermeister wird ebenfalls zugegen sein und will - als 1.Vertreter des Kooperationspartners (Stadt Dorsten) der Deutschen Glasfaser – helfen, die erkannten Defizite auszuräumen. Die bereits intensiv in der örtlichen Presse erläuterten Untersuchungen und Bewertungen der Dorstener Spielplätze haben jetzt auch für Rhade ein abschließendes Spielplatzkonzept ergeben. Stefan Breuer, Leiter Amt für Familie, Jugend und Schule der Stadt Dorsten, wird es vorstellen und sich der Diskussion stellen. Unsere Arbeitsgruppen waren wieder fleißig und werden von ihrer Arbeit berichten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite „Rhade.de“ unter „Rhade / Bürgerforum Rhade“ zusätzlich informieren und ggfs. auch weitere Vorschläge zu künftigen Arbeitsthemen des Bürgerforums einreichen. Wir hoffen erneut auf eine gute Resonanz und einen interessanten und spannenden Abend. Wir bitten Sie daher, auch Freunde, Nachbarn und Bekannte auf diesen Termin aufmerksam zu machen.                                   Vielen Dank! Dorsten, 01. Juli 2019                                                       Organisationsteam Bürgerforum Rhade  i. A. Wilhelm Loick

Veröffentlicht am 03.07.2019

 

So sieht zur Zeit das gewaltige Bauwerk in Rhade aus Kommunalpolitik Sie wächst und wächst – die neue Rhader Tankstelle

Immer noch offene und öffentliche Fragen treffen auf eine weiter schweigende Verwaltung

 

Als die Rhader SPD vor 4 1/2 Jahren in einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung darüber informierte, dass eine neue Tankstelle in Rhade errichtet werden soll, wurden Fragen laut. Fragen, ob die Größenordnung in unsern Ortsteil passt, ob die Verkehrssituation geklärt ist, ob der erwartete Lärmzuwachs die Lebensqualität der Anlieger rund um den Neubau mindert. Das Verwaltungsgericht wurde bemüht, ein zwischenzeitlicher Baustopp signalisierte, dass die Fragen berechtigt sind. Eine bis heute unverständliche Passivität der Verwaltung, die es partout ablehnt, die öffentlich geführte Aussprache zu begleiten, kam bei vielen Rhadern gar nicht gut an. Dass der Bebauungsplan einen Neubau einer Tankstelle zuließ, war nie umstritten. Warum aber bis heute die Fragen nach der neuen Verkehrsführung und der damit verbundenen Verkehrssicherheit abgeblockt wurden, will einfach nicht einleuchten. Besonders deswegen nicht, weil bei der Verabschiedung des Rhader Rahmenplans „Stein und Bein“ geschworen wurde, immer dann die Auswirkungen einer Baumaßnahme auf die anderen Bereiche Rhades zu überprüfen. Nun sehen wir ein Bauwerk, das seiner baldigen Fertigstellung entgegensieht. Und es ist ein gewaltiges Bauwerk, die „Tanke“ mit mehreren Zapfsäulen, auch für LKWs, einer Waschstraße, einem Bistro und Einkaufsshop. Ob es auch eine Attraktivitätssteigerung für Rhade ist? Darüber darf weiter gerätselt werden. Die Verwaltung hat den Begriff Bürgerbeteiligung nach eigenen Maßstäben hier völlig falsch definiert, kritisiert seit langem die Rhader SPD.  

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 29.06.2019

 

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