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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Die FDP manövriert sich ins Abseits
Erst in Berlin, dann in Düsseldorf, jetzt auch in Dorsten
Die FDP, die eigentlich nur aus Lindner besteht, ist übermütig geworden. Gute Wahlergebnisse tun ihr nicht gut. Was bei Möllemann und Westerwelle begann, setzt Lindner nahtlos fort. Erst inszeniert er den Abbruch der Jamaika-Gespräche in Berlin, dann sollte NRW durch den Wegfall des Sozialtickets finanziell gesunden und nun wartet die Lippestadt-FDP mit einem grandiosen (hier verkürzten) Vorschlag auf. Die Kosten für die städtische Grünpflege sollten nämlich besser in den Straßenbau investiert werden. Wer die DZ am Samstag, 16.12. gelesen hat, findet neben diesem seltsamen Anliegen parallel mehrere Berichte, die die Bedeutung von Bäumen und Grünanlagen in unserer Stadt für das Klima, auch das persönliche Wohlfühlklima, hervorheben. Die gesamte FDP, sprich Lindner und Co., müssen wieder auf den sprichwörtlichen Teppich der Realität zurückgeholt werden. Wie oben erwähnt, gute Wahlergebnisse machen übermütig.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 19.12.2017
Kommunalpolitik In Rhade tut sich was
Tankstelle und Bebauung Alter Sportplatz kommen, Glasfaser vielleicht
Unübersehbar wird die ehemalige Tankstelle Wessels zur Zeit dem Erdboden gleichgemacht. Ende des Jahres soll dann neu an gleicher Stelle bei Raiffeisen getankt und gerastet werden können. Das wird Auswirkungen auf die Rhader Verkehrsentwicklung haben. Die Forderung der Rhader Sozialdemokraten, zeitnah über vorhandene und zu erwartende Verkehrsströme zu informieren, scheint von der Verwaltung aufgegriffen zu werden. „Das wäre wichtig und ist überfällig“, assistiert ein genervter Anwohner der Lembecker Straße. Während es mit der neuen Bebauung vorwärts geht, steht der angepeilte Glasfaserausbau in Rhade auf der Kippe. Wir bereits aktuell mitgeteilt, wurde die notwendige 40%-Hürde klar gerissen. Jetzt folgt eine Fristverlängerung. Noch ist die planende Firma optimistisch, mögliche Nachzügler in der „Nachspielzeit“ registrieren zu können. Rhade muss zukunftsfähig gemacht werden. Die Verbesserung der Infrastruktur sowie der Ausbau der Lebensqualität sind dabei gleichwertig zu beachten. Der Rhader Rahmenplan zeigt die einzuschlagende Richtung an.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 14.12.2017
Kommunalpolitik Verkehrssicherheit in Rhade – Ein Thema, das unter den Nägeln brennt
SPD fordert Beleuchtung für Radweg
„Steter Tropfen höhlt den Stein“. Dieses Sprichwort müsste eigentlich über dem Antrag stehen, den die Rhader SPD und der vom Stadtverband eingesetzte Arbeitskreis „Attraktive Stadt“ jetzt der eigenen Stadtratsfraktion zugestellt haben. Dabei geht es um den Radweg entlang der Lembecker Straße, zwischen der Rhader Mühle und dem Wohnhaus Nr. 149. „Die fehlende Beleuchtung ist eine Verkehrssicherheitslücke ersten Ranges“, so Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD auf Nachfrage. Fußgänger werden von Radfahrern schlecht wahrgenommen und der Begegnungsverkehr zwischen Radfahrern ist in der dunklen Jahreszeit ebenfalls risikobehaftet. Kurz: Da muss die spärlich vorhandene Straßenbeleuchtung dringend nachgebessert werden. Erstaunlich, dass die Verwaltung des Kreises RE und der Stadt Dorsten auf vorangegangene, fast gleichlautende Hinweise nicht reagiert haben. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, und wenn nicht, dann wird irgendwann „ein Tropfen das Fass des Unmutes überlaufen lassen“.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 07.12.2017
Kommunalpolitik Es geht wohl los – Eine neue Tankstelle in Rhade
Was heißt das für die Rhader Verkehrsentwicklung?
Der Bauzaun ist aufgestellt. Erste Abrissmaßnahmen sind zu erkennen. Die alte Tankstelle Wessels wird einer neuen weichen. Die Raiffeisen-Genossenschaft wird, wenn die alten Pläne noch Gültigkeit haben, neben Zapfsäulen für PKW und LKW auch ein Bistro eröffnen. Was heißt das für den fließenden und ruhenden Verkehr? Dass die Lembecker- und Erler Straße schon heute eine Verkehrsbelastung aufweist, die als äußerst störend empfunden wird, gehört inzwischen zur allgemeingültigen Erkenntnis aller Rhader. Da fast parallel das neue Baugebiet „Alter Sportplatz“ entwickelt wird, wäre eine Bürgerinformation der Verwaltung über die verkehrliche Entwicklung in Rhade zwingend. Der Rhader Rahmenplan bietet dazu die Grundlage. Entsprechende Vorschläge wurden inzwischen auf den Weg gebracht. Wir werden weiter aktuell informieren.
Veröffentlicht am 02.12.2017
Kommunalpolitik Dorsten: Es gibt soviel zu tun …
Leserbrief von Hans-Udo Schneider: „Bürgernahe Kulturpolitik sieht anders aus“
Gestern hat die Rhader SPD beklagt, dass die Dorstener Kulturpolitik nicht flächendeckend ausgerichtet ist und an Rhade und anderen Stadtteilen schlicht vorbei geht. Heute übt Hans-Udo Schneider in einem Leserbrief (DZ 14.11.2017) ebenfalls Kritik an der Stadtverwaltung, die in die gleiche Richtung geht. Der Leserbrief im Wortlaut:
Rechtzeitige Planung gehört zu den Grundvoraussetzungen einer bürgernahen Verwaltung. Der Vertrag für das Gemeinschaftshaus Wulfen läuft in diesem Jahr aus. Die Stadt hat die zurückliegenden Jahre nicht genutzt. Eine tragfähige Perspektive ist immer noch nicht in Sicht. Der bisherige Leiter des Hauses sucht das Weite. Die Dorstener Hängepartie ist mit seinem Berufsethos nicht vereinbar. Er trägt Verantwortung für sich und seine Familie. Oliver Grimm, der allseits geschätzte Leiter des Hauses, wechselt zur Caritas in Gladbeck. Einen gleichwertigen Ersatz in einer völlig ungeklärten Situation zu finden, kommt eher einem Wunschtraum gleich. Wieder einmal sind die Akteure: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vielen ehrenamtlichen Unterstützer und nicht zuletzt die Besucher die Leidtragenden. Bürgernahe Kulturpolitik sieht anders aus!
Dr. Hans-Udo Schneider
Veröffentlicht am 15.11.2017
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