Nachrichten zum Thema Allgemein

Das Dorstener Finanzloch wird immer tiefer Allgemein Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ?

Dorstener Finanzen sind nicht mehr schön zu reden

Das Sprichwort hat seine beruhigende Wirkung verloren. Es gibt kein Licht am Ende des Tunnels. So lassen sich verkürzt alle Signale der letzten Tage deuten. „Neues Finanzloch bedroht Sanierungsplan“, lautet die aktuelle Hiobsbotschaft. Kein Wunder, dass Rat und Verwaltung ratlos wirken. Da hat man alles getan, um aus der Misere rauszukommen. Steuern und Gebühren erhöht, freiwillige Ausgaben auf Null zurück gefahren, die Bürger versucht, mitzunehmen. Das Ergebnis? Schulden steigen, Abwärtsspirale dreht sich weiter. Und Dorsten verliert weiter an Attraktivität.

Die Parteizentralen wissen auch nicht weiter, die Mitglieder schon lange nicht mehr. Selbst Zuschüsse des Landes und Zusagen des Bundes zeigen keine durchschlagende Wirkung. Die hiesigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten müssen hier in Dorsten beruhigen und Versprechungen formulieren und  dort in Düsseldorf und Berlin erklären, werben und bitten.

Zwar nicht erfolglos, aber nie ausreichend, um eine nachhaltige Trendwende erkennen zu lassen. Wenn es nur ein Dorstener Problem wäre, könnte man fast zur Tagesordnung übergehen. Aber es sind 7 von 8 NRW-Städten (!), die im laufenden Jahr ein Defizit eingefahren haben. Da kann nicht mehr von „selbst Schuld“ gesprochen werden.

Veröffentlicht am 20.09.2014

 

Angela Schneider mit ihren 3 Kindern. v. l.: Katia Marie, Anna, Tillmann. Foto Krüger Allgemein Erinnerungen an Angela Schneider

Verkehrsunfall erschütterte vor 30 Jahren SPD und Dorsten von Dirk Hartwich

Vor 30 Jahren, am 13. September 1984 hielten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dorsten den Atem an. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht eines schrecklichen Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 58, nahe Lippramsdorf.

Angela Schneider (33), engagierte Ratsfrau und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wulfen, kollidierte in ihrem vollbesetzten PKW mit einem LKW. Das Bild vor Ort weicht auch 30 Jahre später nicht aus den Köpfen der Augenzeugen. Angela Schneider starb noch an der Unfallstelle. Ihre 3 Kinder, Katia Marie, Anna und Tillmann sowie ihre Tante Marlies wurden schwer verletzt in mehrere Krankenhäuser transportiert. Katia Marie, gerade 9 Jahre alt, verlor den Kampf ums Leben einige Tage später.  Marlies Klein (64) litt noch 7 Jahre

Veröffentlicht am 12.09.2014

 

Allgemein Ohne Frieden ist alles nichts … Heute ist Antikriegstag

Dorsten: Haushaltskrise, Mercadenbaustelle, Demografiewandel, Inklusionsvorgaben, ja, das sind echte kommunale Probleme. Aber es sind lösbare Kleinigkeiten gegenüber den Problemen, die die vielen Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten weltweit in einen wirklichen Überlebenskampf zwingen. Daran sollten wir uns heute erinnern. Am 1. September 1939, vor 75 Jahren löste Nazideutschland mit dem Überfall in Polen den schrecklichen 2. Weltkrieg aus. „Nie wieder Krieg“, so der Schwur der Überlebenden. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass die „Front“ schon wieder näher rückt. OK, wenden wir uns wieder den Dorstener Problemen zu aber vergessen nicht, dass die Welt nicht an unserer Stadtgrenze endet. Der heutige Antikriegstag bietet eine gute Gelegenheit dazu. Willy Brandt war es, der uns das Vermächtnis hinterlassen hat: „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 01.09.2014

 

Allgemein Die Woche ist um …

Rhade: Der alte Sportplatz an der Lembecker Straße (städtisches Grundstück) soll bebaut werden. Mit dem Erlös könnte das Sportstättenkonzept des SSV-Rhade verwirklicht werden. Das war „bis gestern“ einhellige Meinung im Rathaus und in Rhade. Jetzt wackelt plötzlich die örtliche CDU. Interessenkonflikt? Hinter vorgehaltener Hand wird die mögliche Antwort schon diskutiert.

Dorsten: Der städtische Radarwagen erreicht nicht mehr die „Gewinnschwelle“. Eine öffentliche Diskussion über Abzocke oder Verkehrserziehung bewegt die Lippestadt.

Berlin: Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister hat die Faxen dick und tritt im Dezember zurück. Eine Öffentlichkeit, die ihm die Zuneigung nach und nach entzogen hat und eine Flughafenbaustelle, die zum Gespött der ganzen Welt geworden ist, haben ihn zum Aufgeben veranlasst.

Ukraine/Russland:

Veröffentlicht am 31.08.2014

 

Allgemein Gewerkschaften haben auch gesellschaftspolitische Verantwortung

Alle Jahre wieder – Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Jetzt schlagen sie wieder zu, die Spartengewerkschaften in den Großbetrieben. Piloten Lokführer und Co. haben erkannt, dass sich besser verhandeln lässt, wenn man aus dem „gemeinsamen Boot“ aller Arbeitnehmer eines Unternehmens aussteigt. Dass sie dabei die Belegschaft spalten und die Kunden ihres Arbeitgebers als Faustpfand nutzen, ist ihnen egal. Mehr Geld, kürzere Arbeitszeit, mehr Urlaub, Kündigungsschutz, frühzeitige Pension – das ganze Programm liegt wieder auf dem Tisch. Das Prinzip, ein Betrieb – eine Gewerkschaft gilt nicht mehr. Es sind aber nicht nur die Unternehmer und die in diesem Beispiel genannten verhinderten Reisenden die verständnislos reagieren, es ist zunehmend auch die Politik, die  ratlos vor einer fatalen Entwicklung steht. Eine Gewerkschaft ist in erster Linie

Veröffentlicht am 29.08.2014

 

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