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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Eine intakte Natur bietet höchste Lebensqualität – aber wo ist die Lerche geblieben?
NABU macht mit dem „Vogel des Jahres“ auf das Artensterben aufmerksam
Die älteren Rhader erinnern sich sicherlich, dass die Feldlerche hier einmal heimisch war. Unverwechselbar ihr Flug, verbunden mit schönstem, anhaltendem, jubelndem Gesang. 2 bis 3 Mal brütet sie in selbst gescharrten Bodenmulden. Der Name Feldlerche signalisiert ihren Lebensraum. Bereits vor 20 Jahren hat der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, vor dem Aussterben des beeindruckenden Sängers gewarnt und ihn zum Vogel des Jahres gewählt. Damit sollte aufgezeigt werden, dass die Feldlerche stark bedroht ist. Durch die immer intensivere Landwirtschaft wurde ihr Lebensraum weiter eingeschränkt. Motiv des NABU, den kleinen Vogel, der sich überwiegend von Insekten ernährt, nochmals zum Vogel des Jahres zu küren. Das Artensterben ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Inzwischen erkennen immer mehr Landwirte, dass eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt, neudeutsch Biodiversität, nachhaltige Vorteile bietet. Daher sind auch in Rhade alle Bemühungen zu unterstützen, der Feldlerche ihren Lebensraum zurückzugeben.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 30.01.2019
Umwelt Ist das noch Wetter oder doch schon Klimawandel?
Konferenz in Polen sucht nach Antworten
20.000 Delegierte versuchen in Polen die Welt zu retten. Zum wiederholten Mal. Dabei läuft ihnen die Zeit weg. Einigen Ländern steht das Wasser inzwischen bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Anstieg des Meeresspiegels wächst unaufhaltsam. Die Ursachen sind klar. Zuviel CO2 in der Atmosphäre. Zuviel Verbrennung fossiler Rohstoffe. Dazu gehört die Kohle. Besonders die Braunkohle. Der gefühlte Weltmarktführer in Sachen Umwelt- und Klimaschutz war mal Deutschland. Heute sitzen wir auf der Anklagebank. Klar, andere auch. Das ist aber kein Grund, nicht endlich selbst aus der Braunkohleförderung und Verbrennung auszusteigen. Sozial verträglich. Das sollten wir eigentlich schaffen. Wir sind nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt. Leider bieten wir in Polen kein gutes Beispiel für andere Länder. Das Klima stimmt nicht. Weder auf der Mammutkonferenz, noch auf unserer Welt. Wir dürfen aber nicht resignieren, sondern müssen den Regierenden „Feuer unterm Hintern“ machen. Überall. (Sinngemäß - nicht mit Braunkohle!)
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 05.12.2018
Umwelt Klimaschutz: ambitionierte Schritte nötig
Statement von Matthias Miersch
Es ist jetzt notwendig, die Wege festzulegen, auf denen wir die Klimaziele erreichen können, sagt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch zum Bericht des Weltklimarats ICCP, der am Montag verabschiedet wird. Bis Ende 2019 soll in Deutschland dazu ein Klimaschutzgesetz beschlossen werden.
„Wir müssen die ökologischen Grenzen als unverrückbar anerkennen.
Quelle: SPD-Bundestagsfraktion, Presse
Veröffentlicht am 08.10.2018
Umwelt Klimaschutz: Global denken – lokal handeln
Städte, Regionen und Unternehmen zeigen, dass da was geht
Wir alle sind Verursacher der bevorstehenden Klimakatastrophe. Wir persönlich verhalten uns verantwortungslos gegenüber den nächsten Generationen, die das auszubaden haben, was wir lange verneint und verdrängt haben. Nämlich, dass die fortschreitende Erderwärmung mit allen negativen Folgen „hausgemacht“ ist. Wir in Rhade und Dorsten sind ein Teil des Ganzen, ein Mosaikstein. Dass zwischen Reden und Handeln eine riesige Strecke liegt, wissen wir in Deutschland inzwischen besonders gut. Lange konnten wir den Eindruck auf internationalen Konferenzen hochhalten, Weltmeister im Klimaschutz zu sein. Unsere Ziele und verbindlichen Vorgaben werden und wurden aber nie eingehalten. Jetzt trafen sich in San Franzisko Städte, Regionen und fortschrittliche Unternehmen aus aller Welt, um mit „persönlichen“ Selbstverpflichtungen ein unübersehbares Zeichen zum Klimaschutz zu setzen. Und tatsächlich verspricht dieser Zusammenschluss von „Willigen“ ein bedeutsames Ergebnis zu erzielen. Mindestens 1/3 zusätzliche Einsparung von schädlichen Treibhausgasen weltweit wird angestrebt! Selbstverpflichtend! Zur internationalen Bewegung zählen inzwischen 9000 Bürgermeister, 200 Regionalregierungen, darunter Baden-Württemberg und 2000 Unternehmen. Die Konferenz trägt den Namen „Climate Action Summit“. Dorsten ist nicht vertreten. Noch warten wir darauf, unsere Selbstverpflichtung, bestens dokumentiert im Dorstener Klimaschutzkonzept, umzusetzen. Unabhängig davon können wir persönlich beginnen, unserer Verantwortung gegenüber unseren Kindern gerecht zu werden. Heute, zielstrebig und nachhaltig!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 22.09.2018
Umwelt Hätten Sie es gewusst? – Die Sonntagsfrage
Schaden Zigarettenkippen der Umwelt?
Dass Rauchen der Gesundheit schadet, gehört zum Allgemeinwissen. Was machen aber die Kippen mit unserer Umwelt? Jeder Erdenbürger raucht durchschnittlich 2 Zigaretten pro Tag. Bei 7,6 Milliarden Menschen wären das 15,2 Milliarden! Zigaretten – pro Tag! Zwei Drittel davon landen unachtsam im Gelände = mehr als 10 Milliarden – täglich! Diese geben toxische Stoffe an die Umwelt ab. 2011 wurde in einem Versuch festgestellt, dass 1 Zigarettenstummel in einem Liter Wasser die Hälfte der Versuchsfische (Stinte) das Leben kostete. Auch die Filter sind nicht ohne. Die dort verarbeitete Zellulose „überlebt“ Jahre in der Umwelt und gibt dabei die gefilterten Gifte Stück für Stück ab. Woher weiß man das? Es handelt sich um Untersuchungen von Forschern 2011 an einer kalifornischen Universität.
Eigener Beitrag auf Grundlage der ZEIT-Rubrik „Stimmt’s?“ – 23.08.2018
Veröffentlicht am 02.09.2018
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