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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Heute: Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern – Greta als Vorbild
Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“
Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 15.03.2019
Umwelt Sonntagsgedanken aus Rhade: Greta (16) ist ein Vorbild für Dich und mich
Wie ein schwedisches Mädchen zum Hoffnungsträger der Jugend wird – international!
Sie sieht jünger als 16 aus und ist sehr ernst. Die Rede ist von Greta Thunberg aus Stockholm. Ein Film über Plastikmüll im Meer war der Auslöser für ihre Aktion. Und die ist ganz einfach. Sie setzt sich mit einem handgemalten Schild vors Parlament und demonstriert. Für die Umwelt, für ein gesundes Klima. Das Besondere ist, dass das immer freitags geschieht. An einem normalen Schultag. Greta schwänzt die Schule und hat dafür das Motto „Fridays for Future – Freitags für die Zukunft“ gewählt. Inzwischen ist sie nicht mehr allein. Tausende Schülerinnen und Schüler in vielen Ländern unseres geschundenen Erdballs machen es ihr nach. Endlich sind es die jungen Menschen, die verstanden haben. Endlich machen sie uns Feuer unterm Hintern. Endlich müssen wir begreifen, uns und unser Handeln zu ändern. Das geht nur mit Klartext. So wie von Greta. Sie hat es jüngst den selbst ernannten wichtigsten Machern unseres Planeten auf dem Weltwirtschaftsforum ungeschminkt ins Gesicht gesagt: „Manche Leute sagen, wir alle hätten die Klimakrise gemeinsam verursacht. Doch das ist nur eine bequeme Lüge. Denn wenn alle schuldig sind, ist niemand schuldig zu sprechen. Aber es gibt Schuldige. Einige Leute, einige Entscheidungsträger wussten genau, welchen unbezahlbaren Wert sie opfern, um weiterhin unglaubliche Mengen Geld zu verdienen. Ich glaube, einige von Ihnen hier gehören zu der Gruppe“.
Danke Greta!
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Titelthemas zum Klimaschutz. Hier: Gretas Welt (31.01.2019)
Veröffentlicht am 03.02.2019
Umwelt Eine intakte Natur bietet höchste Lebensqualität – aber wo ist die Lerche geblieben?
NABU macht mit dem „Vogel des Jahres“ auf das Artensterben aufmerksam
Die älteren Rhader erinnern sich sicherlich, dass die Feldlerche hier einmal heimisch war. Unverwechselbar ihr Flug, verbunden mit schönstem, anhaltendem, jubelndem Gesang. 2 bis 3 Mal brütet sie in selbst gescharrten Bodenmulden. Der Name Feldlerche signalisiert ihren Lebensraum. Bereits vor 20 Jahren hat der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, vor dem Aussterben des beeindruckenden Sängers gewarnt und ihn zum Vogel des Jahres gewählt. Damit sollte aufgezeigt werden, dass die Feldlerche stark bedroht ist. Durch die immer intensivere Landwirtschaft wurde ihr Lebensraum weiter eingeschränkt. Motiv des NABU, den kleinen Vogel, der sich überwiegend von Insekten ernährt, nochmals zum Vogel des Jahres zu küren. Das Artensterben ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Inzwischen erkennen immer mehr Landwirte, dass eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt, neudeutsch Biodiversität, nachhaltige Vorteile bietet. Daher sind auch in Rhade alle Bemühungen zu unterstützen, der Feldlerche ihren Lebensraum zurückzugeben.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 30.01.2019
Umwelt Ist das noch Wetter oder doch schon Klimawandel?
Konferenz in Polen sucht nach Antworten
20.000 Delegierte versuchen in Polen die Welt zu retten. Zum wiederholten Mal. Dabei läuft ihnen die Zeit weg. Einigen Ländern steht das Wasser inzwischen bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Anstieg des Meeresspiegels wächst unaufhaltsam. Die Ursachen sind klar. Zuviel CO2 in der Atmosphäre. Zuviel Verbrennung fossiler Rohstoffe. Dazu gehört die Kohle. Besonders die Braunkohle. Der gefühlte Weltmarktführer in Sachen Umwelt- und Klimaschutz war mal Deutschland. Heute sitzen wir auf der Anklagebank. Klar, andere auch. Das ist aber kein Grund, nicht endlich selbst aus der Braunkohleförderung und Verbrennung auszusteigen. Sozial verträglich. Das sollten wir eigentlich schaffen. Wir sind nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt. Leider bieten wir in Polen kein gutes Beispiel für andere Länder. Das Klima stimmt nicht. Weder auf der Mammutkonferenz, noch auf unserer Welt. Wir dürfen aber nicht resignieren, sondern müssen den Regierenden „Feuer unterm Hintern“ machen. Überall. (Sinngemäß - nicht mit Braunkohle!)
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 05.12.2018
Umwelt Klimaschutz: ambitionierte Schritte nötig
Statement von Matthias Miersch
Es ist jetzt notwendig, die Wege festzulegen, auf denen wir die Klimaziele erreichen können, sagt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch zum Bericht des Weltklimarats ICCP, der am Montag verabschiedet wird. Bis Ende 2019 soll in Deutschland dazu ein Klimaschutzgesetz beschlossen werden.
„Wir müssen die ökologischen Grenzen als unverrückbar anerkennen.
Quelle: SPD-Bundestagsfraktion, Presse
Veröffentlicht am 08.10.2018
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