Nachrichten zum Thema Umwelt

Hier ist nachzulesen, wozu sich unsere Stadt verpflichtet hat. Umwelt Klimaschutz: Global denken – lokal handeln

Städte, Regionen und Unternehmen zeigen, dass da was geht

Wir alle sind Verursacher der bevorstehenden Klimakatastrophe. Wir persönlich verhalten uns verantwortungslos gegenüber den nächsten Generationen, die das auszubaden haben, was wir lange verneint und verdrängt haben. Nämlich, dass die fortschreitende Erderwärmung mit allen negativen Folgen „hausgemacht“ ist. Wir in Rhade und Dorsten sind ein Teil des Ganzen, ein Mosaikstein. Dass zwischen Reden und Handeln eine riesige Strecke liegt, wissen wir in Deutschland inzwischen besonders gut. Lange konnten wir den Eindruck auf internationalen Konferenzen hochhalten, Weltmeister im Klimaschutz zu sein. Unsere Ziele und verbindlichen Vorgaben werden und wurden aber nie eingehalten. Jetzt trafen sich in San Franzisko Städte, Regionen und fortschrittliche Unternehmen aus aller Welt, um mit „persönlichen“ Selbstverpflichtungen ein unübersehbares Zeichen zum Klimaschutz zu setzen. Und tatsächlich verspricht dieser Zusammenschluss von „Willigen“ ein bedeutsames Ergebnis zu erzielen. Mindestens 1/3 zusätzliche Einsparung von schädlichen Treibhausgasen weltweit wird angestrebt! Selbstverpflichtend! Zur internationalen Bewegung zählen inzwischen 9000 Bürgermeister, 200 Regionalregierungen, darunter Baden-Württemberg und 2000 Unternehmen. Die Konferenz trägt den Namen „Climate Action Summit“. Dorsten ist nicht vertreten. Noch warten wir darauf, unsere Selbstverpflichtung, bestens dokumentiert im Dorstener Klimaschutzkonzept, umzusetzen. Unabhängig davon können wir persönlich beginnen, unserer Verantwortung gegenüber unseren Kindern gerecht zu werden. Heute, zielstrebig und nachhaltig!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 22.09.2018

 

Umwelt Hätten Sie es gewusst? – Die Sonntagsfrage

Schaden Zigarettenkippen der Umwelt?

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, gehört zum Allgemeinwissen. Was machen aber die Kippen mit unserer Umwelt? Jeder Erdenbürger raucht durchschnittlich 2 Zigaretten pro Tag. Bei 7,6 Milliarden Menschen wären das 15,2 Milliarden! Zigaretten – pro Tag! Zwei Drittel davon landen unachtsam im Gelände = mehr als 10 Milliarden – täglich! Diese geben toxische Stoffe an die Umwelt ab. 2011 wurde in einem Versuch festgestellt, dass 1 Zigarettenstummel in einem Liter Wasser die Hälfte der Versuchsfische (Stinte) das Leben kostete. Auch die Filter sind nicht ohne. Die dort verarbeitete Zellulose „überlebt“ Jahre in der Umwelt und gibt dabei die gefilterten Gifte Stück für Stück ab. Woher weiß man das? Es handelt sich um Untersuchungen von Forschern 2011 an einer kalifornischen Universität.

Eigener Beitrag auf Grundlage der ZEIT-Rubrik „Stimmt’s?“ – 23.08.2018

Veröffentlicht am 02.09.2018

 

Theoretisch hat Dorsten die Hausaufgaben zum lokalen Klimaschutz gemacht. Die Umsetzung wird hiermit wieder angemahnt! Umwelt Heißzeit – Wir müssen uns Sorgen machen

Klimakatastrophe vermutlich nicht aufzuhalten – Wir sind mitverantwortlich

Das hat gesessen. Passend zur europaweiten Hitzewelle präsentiert ein weltweites Forschungsteam, unter anderem ist das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt, ein Szenario, das aufschreckt. Die vereinbarten Klimaziele werden nicht erreicht! Im Gegenteil, die Erderwärmung wird fortschreiten. Und es geht nicht um 1 – 2 Grad Celsius, sondern um 4 – 5. Die Folgen: Weiteres Abschmelzen der Eismassen in der Arktis, dadurch weniger Reflektion der Sonnenstrahlen „nach oben“, dafür stärkeres Aufheizen der Erdoberfläche. Der nächste Dominostein wären die Permafrostböden in Sibirien, die auftauen und Methan freisetzen. Kippelemente nennen die Wissenschaftler diese Auswirkungen. Und weiter: Der Meeresspiegel steigt dann um 10 bis 60 (!!!) Meter. Ein Horrorszenario. Was haben wir in Rhade und Dorsten damit zu tun? Wir sind nicht nur Mitverursacher, wir tragen Verantwortung für unsere folgenden Generationen. Auch wenn die Vorhersagen der Forscher einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren umfassen, sind wir jetzt gefragt. Dorsten hat mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept zwar seine theoretischen Hausaufgaben gemacht, die praktische Umsetzung lässt aber weiter auf sich warten. So soll seit Jahren ein Klimaschutzmanager eingestellt werden, der die vereinbarten Klimaziele der Lippestadt kontrolliert und steuert. Angekündigt war die Stellenbesetzung schon mehrfach Hier sind Rat und Verwaltung in der Verantwortung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 10.08.2018

 

Umwelt Lokal denken, global handeln

Hitzewelle zwingt nicht nur zum Nachdenken - auch zum Handeln

Seit Wochen haben wir „schönes“ Wetter. Es ist warm, trocken, sonnig und hochsommerlich. Da dieses Wetterlage aber schon seit Monaten anhält, zeigen sich immer deutlicher die Schattenseiten. Menschen und Tiere leiden unter der Hitze, die Natur reagiert mit Blätterabwurf, rissigen Böden, ausgetrockneten Wasserläufen. Die weiteren Aussichten? Keine Änderund der Wetterlage in Sicht. Was läuft da falsch? Unsere gemäßigte Zone Westeuropa ist in der Klimakrise. Experten haben es vorhergesehen. Wir sind die Verursacher. Nicht erst seit gestern. Eigentlich wissen wir, was zu tun ist. Eigentlich. Tatsächlich hoffen wir aber, dass irgendein „Wunder“ geschieht und alles wieder wie bisher ist. Bevor wir aber mit dem Finger auf andere zeigen, sollten wir erkennen, dass 3 Finger unserer Hand auf uns zeigen. Kurz. Die Klimaveränderung kann nur global gestoppt werden, wenn wir lokal  handeln. Ein Blick nach Dorsten: Das Integrierte Klimaschutzkonzept der Lippestadt wartet darauf, umgesetzt zu werden. Nicht morgen, sondern jetzt. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.07.2018

 

Umwelt Insektensterben beunruhigt

Erste Versuche, gegenzusteuern – auch in Rhade

Ohne Bienen und Insekten gerät die Natur aus dem Gleichgewicht. Letzte Zählungen zeichnen ein dramatisches Bild. Nicht nur Pflanzenschutzmittel mit gravierenden Nebenwirkungen (Glyphosat) setzen den nützlichen Kleinlebewesen gravierend zu, sondern auch die Versiegelung offener Flächen. Und dazu gehören auch kleine private Areale wie der eigene Garten. „Pflegeleicht“ scheint der neue Trend, besonders für Vorgärten zu sein. Schotter und Beton, dazu ein immergrünes „Feigenblatt“ im formschönen farbigen Übertopf, haben den wichtigen Lebensraum für die nützlichen Insekten ebenfalls eingeschränkt. Jetzt gibt es erste Maßnahmen, die unter der Überschrift, zurück zur Natur, erfolgversprechend sind. In Rhade sind es Streifen am Ackerrand, die nicht mehr intensiv bewirtschaftet werden, sowie ganze Flächen, die ebenfalls ausgespart und stattdessen eine Wildblumeneinsaat erhalten haben. Siehe Foto. Selbst scheinbar ungepflegte Randstreifen, wie der an der Lembecker Straße zwischen Stuvenberg und Bahnlinie, könnten so genutzt werden. Hier haben übrigens Schulkinder in Eigeninitiative eine Einsaat vorgenommen. Jetzt warten sie darauf, ob die gesäten Wildblumen eine Chance zum Wachsen und Blühen bekommen. Vergleiche Bericht vom 4.4.2018 "Die Bienen werden sich freuen".

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 07.05.2018

 

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