Nachrichten zum Thema Umwelt

Theoretisch hat Dorsten die Hausaufgaben zum lokalen Klimaschutz gemacht. Die Umsetzung wird hiermit wieder angemahnt! Umwelt Heißzeit – Wir müssen uns Sorgen machen

Klimakatastrophe vermutlich nicht aufzuhalten – Wir sind mitverantwortlich

Das hat gesessen. Passend zur europaweiten Hitzewelle präsentiert ein weltweites Forschungsteam, unter anderem ist das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt, ein Szenario, das aufschreckt. Die vereinbarten Klimaziele werden nicht erreicht! Im Gegenteil, die Erderwärmung wird fortschreiten. Und es geht nicht um 1 – 2 Grad Celsius, sondern um 4 – 5. Die Folgen: Weiteres Abschmelzen der Eismassen in der Arktis, dadurch weniger Reflektion der Sonnenstrahlen „nach oben“, dafür stärkeres Aufheizen der Erdoberfläche. Der nächste Dominostein wären die Permafrostböden in Sibirien, die auftauen und Methan freisetzen. Kippelemente nennen die Wissenschaftler diese Auswirkungen. Und weiter: Der Meeresspiegel steigt dann um 10 bis 60 (!!!) Meter. Ein Horrorszenario. Was haben wir in Rhade und Dorsten damit zu tun? Wir sind nicht nur Mitverursacher, wir tragen Verantwortung für unsere folgenden Generationen. Auch wenn die Vorhersagen der Forscher einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren umfassen, sind wir jetzt gefragt. Dorsten hat mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept zwar seine theoretischen Hausaufgaben gemacht, die praktische Umsetzung lässt aber weiter auf sich warten. So soll seit Jahren ein Klimaschutzmanager eingestellt werden, der die vereinbarten Klimaziele der Lippestadt kontrolliert und steuert. Angekündigt war die Stellenbesetzung schon mehrfach Hier sind Rat und Verwaltung in der Verantwortung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 10.08.2018

 

Umwelt Lokal denken, global handeln

Hitzewelle zwingt nicht nur zum Nachdenken - auch zum Handeln

Seit Wochen haben wir „schönes“ Wetter. Es ist warm, trocken, sonnig und hochsommerlich. Da dieses Wetterlage aber schon seit Monaten anhält, zeigen sich immer deutlicher die Schattenseiten. Menschen und Tiere leiden unter der Hitze, die Natur reagiert mit Blätterabwurf, rissigen Böden, ausgetrockneten Wasserläufen. Die weiteren Aussichten? Keine Änderund der Wetterlage in Sicht. Was läuft da falsch? Unsere gemäßigte Zone Westeuropa ist in der Klimakrise. Experten haben es vorhergesehen. Wir sind die Verursacher. Nicht erst seit gestern. Eigentlich wissen wir, was zu tun ist. Eigentlich. Tatsächlich hoffen wir aber, dass irgendein „Wunder“ geschieht und alles wieder wie bisher ist. Bevor wir aber mit dem Finger auf andere zeigen, sollten wir erkennen, dass 3 Finger unserer Hand auf uns zeigen. Kurz. Die Klimaveränderung kann nur global gestoppt werden, wenn wir lokal  handeln. Ein Blick nach Dorsten: Das Integrierte Klimaschutzkonzept der Lippestadt wartet darauf, umgesetzt zu werden. Nicht morgen, sondern jetzt. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.07.2018

 

Umwelt Insektensterben beunruhigt

Erste Versuche, gegenzusteuern – auch in Rhade

Ohne Bienen und Insekten gerät die Natur aus dem Gleichgewicht. Letzte Zählungen zeichnen ein dramatisches Bild. Nicht nur Pflanzenschutzmittel mit gravierenden Nebenwirkungen (Glyphosat) setzen den nützlichen Kleinlebewesen gravierend zu, sondern auch die Versiegelung offener Flächen. Und dazu gehören auch kleine private Areale wie der eigene Garten. „Pflegeleicht“ scheint der neue Trend, besonders für Vorgärten zu sein. Schotter und Beton, dazu ein immergrünes „Feigenblatt“ im formschönen farbigen Übertopf, haben den wichtigen Lebensraum für die nützlichen Insekten ebenfalls eingeschränkt. Jetzt gibt es erste Maßnahmen, die unter der Überschrift, zurück zur Natur, erfolgversprechend sind. In Rhade sind es Streifen am Ackerrand, die nicht mehr intensiv bewirtschaftet werden, sowie ganze Flächen, die ebenfalls ausgespart und stattdessen eine Wildblumeneinsaat erhalten haben. Siehe Foto. Selbst scheinbar ungepflegte Randstreifen, wie der an der Lembecker Straße zwischen Stuvenberg und Bahnlinie, könnten so genutzt werden. Hier haben übrigens Schulkinder in Eigeninitiative eine Einsaat vorgenommen. Jetzt warten sie darauf, ob die gesäten Wildblumen eine Chance zum Wachsen und Blühen bekommen. Vergleiche Bericht vom 4.4.2018 "Die Bienen werden sich freuen".

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 07.05.2018

 

Ein starkes Stück Dorsten: Das Klimaschutzkonzept. Ein Dokument mit 182 Seiten Umwelt Wochenend und Sonnenschein …

Wir sollten genießen – aber die bedrohliche Klimaveränderung nicht aus den Augen verlieren – Dorsten stellt Klimaschutzmanager ein

Das war der wärmste April seit es Wetteraufzeichnungen gibt. So die Nachricht, die auf den ersten Blick nicht unbedingt beunruhigend erscheint. Wir kommen aber nicht umhin, uns mit den Folgen der inzwischen galoppierenden Erderwärmung auseinanderzusetzen. So wie es Mitarbeiter der Verwaltung und freiwillige Akteure aus der Bürgerschaft, darunter mehrere der SPD, 2013/2014 unter Moderation eines externen Beratungsbüros getan haben. Das Ergebnis: Das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“, das vom Stadtrat einstimmig beschlossen wurde. Eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen warten seitdem auf Umsetzung. Fast schon penetrant hat die SPD immer wieder nachgehakt und nachgefragt, wann denn endlich ein Klimaschutzmanager, u. a. verantwortlich für das Controlling, also die Überprüfung des dokumentierten Maßnahmekatalogs, eingestellt wird. Nun die gute Nachricht: er kommt zum 1. August, wenn die Stellenausschreibung erfolgreich verläuft. Er (oder sie) wird auf die Unterstützung aller Dorstener angewiesen sein, um die formulierten Dorstener Klimaschutzziele zu erreichen. Die SPD, die so hartnäckig an die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts erinnert hat, wird sicherlich ein Unterstützungsakteur unter vielen sein. So wie Dorsten ein wichtiger Klima-Mosaikstein aller deutschen Städte und Gemeinden sein muss. Nun aber erst einmal - Wochenend und Sonnenschein.

Der Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 06.05.2018

 

Umwelt Die Rhader Bienen werden sich freuen …

Spontane Ferienaktion an der Lembecker Straße

Dass Bienen und Insekten unverzichtbar sind, um das ökologische Gleichgewicht nicht zu gefährden, gehört zum Allgemeinwissen. Trotzdem fehlen Flächen mit blühenden Blumen und Sträuchern, die den genannten Lebewesen Nahrung und Lebensraum bieten, an allen Ecken und Enden. Angeregt durch einen Zeitungsbericht, auch privat Wildblumen auszusäen, griffen 2 Ferienkinder zur Hacke, um ca. 8 Quadratmeter Fläche, den Seitenstreifen an der Lembecker Straße, für die Einsaat vorzubereiten. 2 Schilder mit der Aufschrift „Blumen“ weisen jetzt Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer darauf hin, dieses kleine Areal zu schonen, sprich nicht zu überfahren oder anderweitig zu zerstören. Gespannt werden die beiden Ferienkinder im Sommer nachsehen, ob ihre Aktion erfolgreich war. Zu wünschen wäre es. Außerdem hoffen sie, Nachahmer dieser Aktion motiviert zu haben.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 04.04.2018

 

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