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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Lokaler Klimaschutz: Verwaltung und Rat sind Verpflichtungen eingegangen - und was daraus geworden ist
Wir zitieren aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten (Teil 1)
Einstimmig hat der Dorstener Stadtrat beschlossen, mehr für den lokalen Klimaschutz zu tun. Das war 2014. Grundlage dafür sollte das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ der Lippestadt sein. Werfen wir doch einmal einen Blick hinein und zitieren auszugsweise die beschlossenen Maßnahmen:
- Leuchtturmprojekt Klimaschutz entwickeln
- Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Individualverkehr
- Pendlernetzwerk einrichten
- Grundstücke entsiegeln, naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
- Nutzug von Biomasse in der Region fördern
5 von 36 dokumentierten Einzelmaßnahmen. 5 Jahre später darf kritisch nachgefragt werden, wer, was, warum bisher nicht getan hat.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 24.04.2019
Umwelt Klimaschutz: Global denken – lokal handeln
Dorsten hat ein Konzept aber keinen Plan – Rhader SPD lässt nicht locker
Nicht erst seit Greta und „Fridays for future“ wissen wir alle, dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann. Die galoppierende Klimaveränderung bedroht unseren Planeten und damit uns. Trotzdem wechseln nur ganz wenige Menschen ihre Gewohnheiten. An dem simplen Beispiel „Schotterbeete“ ist für jeden Laien erkennbar, dass der Slogan „Global denken – lokal handeln“ ins Leere läuft. Obwohl sie auch in der Lippestadt wie Pilze aus dem Boden schießen und das wichtige Kleinklima schädigen, gibt es keinen Aufschrei der Parteien und Politiker. Die Rhader SPD hat vor Monaten einen Antrag gestellt, darüber nachzudenken, ob nicht die Verursacher der Bodenversiegelung zu Ausgleichsmaßnahmen herangezogen werden müssten. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird um eine Antwort nicht herumkommen. Heute wollen wir noch einmal den Finger in die Wunde legen, und Rat wie Verwaltung daran erinnern, was einstimmig 2014 beschlossen wurde. Der Auszug aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten lautet:
„… in Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben oder Gartencentern sollen die Grundstückseigentümer über die Bedeutung einer naturnahen Garten- und Innenhofgestaltung informiert werden und zu Entsiegelungsmaßnahmen motiviert werden. Finanzielle Anreize zur Entsiegelung von Grundstücksteilen bestehen z. B. über die hierdurch zu erzielende Reduzierung der Niederschlagsentwässerungsgebühren …“.
Das Konzept ist da, der Plan zur Umsetzung (noch) nicht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 20.04.2019
Umwelt Greta ist unser Vorbild
Klimaschutz in 3 Minuten 20 Sekunden nachhaltig erklärt. Greta Thunberg (15) aus Schweden bewegt die Welt. Sie hat unsere Unterstützung uneingeschränkt verdient. Greta ist das Vorbild unserer Jugend und unser schlechtes Gewissen.
Video: You Tube, Text: SPD-Rhade
Veröffentlicht am 19.03.2019
Umwelt Heute: Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern – Greta als Vorbild
Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“
Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 15.03.2019
Umwelt Sonntagsgedanken aus Rhade: Greta (16) ist ein Vorbild für Dich und mich
Wie ein schwedisches Mädchen zum Hoffnungsträger der Jugend wird – international!
Sie sieht jünger als 16 aus und ist sehr ernst. Die Rede ist von Greta Thunberg aus Stockholm. Ein Film über Plastikmüll im Meer war der Auslöser für ihre Aktion. Und die ist ganz einfach. Sie setzt sich mit einem handgemalten Schild vors Parlament und demonstriert. Für die Umwelt, für ein gesundes Klima. Das Besondere ist, dass das immer freitags geschieht. An einem normalen Schultag. Greta schwänzt die Schule und hat dafür das Motto „Fridays for Future – Freitags für die Zukunft“ gewählt. Inzwischen ist sie nicht mehr allein. Tausende Schülerinnen und Schüler in vielen Ländern unseres geschundenen Erdballs machen es ihr nach. Endlich sind es die jungen Menschen, die verstanden haben. Endlich machen sie uns Feuer unterm Hintern. Endlich müssen wir begreifen, uns und unser Handeln zu ändern. Das geht nur mit Klartext. So wie von Greta. Sie hat es jüngst den selbst ernannten wichtigsten Machern unseres Planeten auf dem Weltwirtschaftsforum ungeschminkt ins Gesicht gesagt: „Manche Leute sagen, wir alle hätten die Klimakrise gemeinsam verursacht. Doch das ist nur eine bequeme Lüge. Denn wenn alle schuldig sind, ist niemand schuldig zu sprechen. Aber es gibt Schuldige. Einige Leute, einige Entscheidungsträger wussten genau, welchen unbezahlbaren Wert sie opfern, um weiterhin unglaubliche Mengen Geld zu verdienen. Ich glaube, einige von Ihnen hier gehören zu der Gruppe“.
Danke Greta!
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Titelthemas zum Klimaschutz. Hier: Gretas Welt (31.01.2019)
Veröffentlicht am 03.02.2019
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