Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Das freiwillige Soziale Jahr als Pflicht für alle? - Sonntagsgedanken aus Rhade

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat wichtige Debatte in Gang gesetzt

Wer aus einem behüteten Elternhaus stammt, seine Schullaufbahn im Eiltempo durchlaufen und das verschulte Studium ebenfalls in Rekordzeit absolviert hat, um dann das Geldverdienen zum obersten Ziel zu erklären, kennt nicht das Leben. Es ist nämlich mehr als eine Blase, in der sich nur Gleichgesinnte tummeln. Platzt sie, und das kommt im richtigen Leben immer mal vor, folgt der Ernüchterung nicht selten die Depression. Unsere Gesellschaft kennt nicht nur die Erfolgreichen und Überflieger. Sie besteht aus Menschen wie Du und ich, sowie aus Kranken, Gestrauchelten und Andersdenkenden. Wenn alle nach ihrem Schulabschluss eine gewisse Zeit, das muss kein ganzes Jahr sein, aus ihrer Blase in die Wirklichkeit finden, hilft das, unsere Gesellschaft in ihrer bunten Gesamtheit zu verstehen. Und es macht jeden Menschen reicher. Den Helfer wie den Hilfsbedürftigen. Es ist aber nicht nur ein Aufruf an die junge Generation, die hier symbolisch FRÜHLING und SOMMER genannt wird. Da muss sich auch der HERBST angesprochen fühlen. Er besteht aus einer riesigen Gruppe von gesunden (Früh)Rentnern, die viel mehr kann als Reisen, relaxen und Gefallen an der Langeweile zu finden. Denn im Hintergrund wartet der WINTER. Das sind diejenigen, die das Ende ihrer Zeitreise schon erkennen und dringend Beistand bedürfen. Warum also den Begriff „Soziales Jahr“ nicht entsprechend erweitern? Der Stein, den der Bundespräsident ins Wasser geworfen hat, wird viele Kreise ziehen.

Die Bildsprache der Jahreszeiten wurde vom Kommentar von Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung, „Anti-Ego-Jahr“ (18./19. Juni 2022), übernommen.

Veröffentlicht am 19.06.2022

 

Allgemein „Dorsten“ trägt erste Früchte

Symbolik am Beispiel eines Baumes

Vor 3 Jahren wurde Dorsten die Krone aufgesetzt. Marion Taube hat aus der Brachfläche zwischen Lippe und Kanal einen zentralen Treffpunkt im Park entwickelt, den sie passend STADTKRONE nannte. In einem Sternlauf, eine Rhader Idee, unterstützten alle 11 Stadtteile und Partnerstädte diese Aktion auch mit Baumpflanzungen vor Ort und im jeweiligen Stadtteil. Der Baum, der unseren Namen RHADE trägt wächst in Dorsten, sein Partnerbaum mit dem Namen DORSTEN, hat Wurzeln am Schlehenweg geschlagen. Nicht nur das, er trägt in diesem Jahr erstmals Früchte. Und zufällig sind es 11. Noch unreif und in unterschiedlicher Größe. Einige drohen abzufallen, bevor sie reif sind. Kurz: Noch ungenießbar. Noch brauchen sie Zeit und Pflege. Wer nun meint, zwischen den Zeilen zu lesen, dass diese Beschreibung auch auf die unterschiedlich entwickelten Dorstener Stadtteile passt, liegt nicht daneben. Morgen wird der Baum RHADE im Stadtkronepark besucht. Dann wissen wir genauer, wer sich wie entwickelt hat.

Veröffentlicht am 18.06.2022

 

Allgemein Schalom

Eine Dorstener Zeitung beeindruckt durch Information, Unterhaltung und Aufmachung

Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten wird 30. Wer hätte in den 1980er Jahren daran gedacht, als die Bürgerinitiative „Dorsten unterm Hakenkreuz“ das Schicksal der Jüdischen Gemeinde in unserer Stadt erforschte und dokumentierte, dass ein überregional beachtetes Jüdisches Museum einmal das Herzstück der Lippestadt sein wird. Es steht aber auch als Mahnung, die schreckliche Geschichte der NS-Zeit nie zu vergessen. Schalom. Das hebräische Wort für Frieden, drückt aus, was auch das Ziel des Museums ist. Nämlich für Frieden und Versöhnung einzutreten. Schalom ist auch der Titel einer besonderen Zeitung, die 2 mal im Jahr erscheint. Informativ, unterhaltsam, dabei klar strukturiert, lädt sie ein, in das jüdische Leben einzutauchen und einen Besuch im Museum vor Ort fest einzuplanen. Mit Marilyn Monroe als Titelbild wirbt die neue Schalom-Ausgabe. Ein Hinweis auf eine besondere Foto-Ausstellung des jüdischen Modefotografen Bert Stern, der die frühere US-Film-Ikone in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen vom 10. Juli bis 11. September im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.06.2022

 

Allgemein Nachdenkliches über Russland und die Ukraine

Für Sie gelesen: „Entscheidung in Kiew“ von Karl Schlögel

Warum? Warum führt Wladimir Putin Krieg gegen sein Brudervolk in der Ukraine? Jeder, der die schrecklichen Zerstörungsbilder und das Leid der Menschen sieht, fragt sich immer wieder, warum machte er (Putin) das? Weder Politiker noch Psychologen finden eine schlüssige Antwort. Wer aber tiefer zurückblickt und u. a. in Publikationen blättert, in denen sich ältere Texte von Putin und Co. finden, der beginnt zu begreifen. Karl Schlögel hat es mit seinem Buch, das als Liebeserklärung an ein riesiges osteuropäisches Areal und seine Bewohner zu verstehen ist, geschafft, den heutigen verbrecherischen Gewaltexzess besser einzuordnen. Auf der Seite 124 findet sich sinngemäß die folgende Passage:

Sergej Medwedjew beschreibt 2014 in einem Essay die Seelenlage der Kremlführer so: Man habe sich noch leicht auf die Unabhängigkeit Georgiens oder Belarus, erst recht der Balten eingestellt. Aber mit der Unabhängigkeit der Ukraine noch immer nicht. Man empfinde sie als Anormalität, ja, fast als Anmaßung und Verrat gegenüber dem älteren Bruder. Und Putin bemerkt im gleichen Jahr 2014, dass es ein Leichtes wäre, mit seinen Truppen in wenigen Stunden in Kiew und darüberhinaus zu sein.

Rhader Text auf Grundlage des Fischer-Taschenbuchs „Entscheidung in Kiew“ von Karl Schlögel. ISBN 978-3-596-29643-9

Veröffentlicht am 30.05.2022

 

Allgemein Hinter die Kulissen: Die ExtraSchicht in Dorsten

Pressedienst der Stadt Dorsten

25.05.2022

 

Exklusive Einblicke für Besucher:innen bieten in der Nacht der Industriekultur die Stiftsquelle und das CreativQuartier Fürst Leopold Dorsten

Veröffentlicht am 26.05.2022

 

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