Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Rhade bekommt Outlet-Center ROC

Geheimverhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Während sich die Rhader Bürger noch den Kopf zerbrachen, wie ihr Lebensmittelpunkt weiter entwickelt werden könnte, wurde im „Hinterzimmer“  bereits über die Ansiedlung eines großen Outlet-Centers verhandelt. Eine einköpfige Taskforce in Person des Bürgermeisters (BM-ROC) ließ jetzt die Katze aus dem Sack. Das gesamte Gelände zwischen Mühlenteich, Stuvenberg und Kalter Bach wird dazu mit Fachwerkhäusern bebaut. Namhafte Firmen haben begeistert zugesagt. „Der direkte Autobahnanschluss ist Gold wert“, so ein Schweizer Investor, der nicht genannt werden will. Interessant ist auch, dass RWE sofort bereit war, die durchs Gelände verlaufenden Hochspannungsleitungen durch Erdkabel zu ersetzen. Baubeginn ist im Mai, die Eröffnung des ROC, Rhader-Outlet-Centers für Anfang 2022 geplant. „Rhade neu denken“ hat das extern beauftragte Planungsbüro Frauns empfohlen. Der Bürgermeister hat das sofort be- und aufgegriffen. Dass er weder sein Planungsamt, den Stadtrat und das Bürgerforum mit ins Boot nahm, wird sicherlich noch für Kritik sorgen. Am Ergebnis ändert sich nichts mehr. Die Verträge sind unterschrieben.

Veröffentlicht am 01.04.2021

 

Allgemein Wahlen - Persönlichkeiten sind entscheidend

Parteien in der Krise

Heute wird in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die Umfrageergebnisse signalisieren, dass Malu Dreyer (SPD) und Winfried Kretschmann (Grüne) wiedergewählt werden. Die sie unterstützenden Parteien werden im Schlepptau der beiden Persönlichkeiten mitgezogen. Hier die SPD, dort die Grünen. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Programmatik der Parteien immer mehr eine untergeordnete Rolle spielt. Anders gewertet: Die konkurrierenden Parteien sind sich, befinden sie sich in Regierungsverantwortung, inzwischen so ähnlich, dass das Interesse der Wähler fast ausschließlich der „Frontfrau oder dem Frontmann“ gilt. Wer sympathisch und glaubwürdig „rüberkommt“, der hat schon fast gewonnen. Wer keine großen Fehler macht, in keine Skandale verstrickt ist, wer die eigene Partei hinter sich weiß und den Bürgerwillen permanent spürt, wird als Politiker akzeptiert und (wieder)gewählt. Herausforderer, egal ob sie aus der eigenen Partei oder von der Konkurrenz kommen, haben es dann sehr schwer, eine Ablösung zu erreichen. Außer, der bisherige Amtsinhaber tritt ab. So wie im September die Dauerkanzlerin. Dann werden die Attribute entscheidend sein, die für Malu Dreyer und Winfried Kretschmann zutreffen. Nämlich sympathisch und glaubwürdig aufzutreten. Olaf Scholz bringt übrigens alle Voraussetzungen mit, so die Wähler für sich (und im Schlepptau die SPD), zu gewinnen. Die Parteien verlieren aber nicht ihre Funktion und Bedeutung, „an der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken“ (Art. 21 GG). Sie müssen nur lernen, den Wähler besser zu verstehen.

Sonntagsgedanken aus Rhade

Anmerkung: Wegen der besseren Lesbarkeit wird in unseren Artikeln überwiegend darauf verzichtet, korrekt „geschlechtsneutral“ zu formulieren. Wenn z. B. Wähler geschrieben steht, gilt automatisch auch Wählerin. Usw.

Veröffentlicht am 14.03.2021

 

Allgemein Aufstieg und Fall eines Politikerlebens - Sonntagsgedanken aus Rhade

Gnadenlos werden Politiker im ICE-Tempo rauf- und runtergeschrieben. Nicht selten tragen sie aber auch ihren Anteil dazu bei. Nein, heute geht es nicht um Jens Spahn, Andrea Nahles oder Martin Schulz. Heute werfen wir einen Blick auf eine Politikerin, die als Hoffnungsträgerin der CDU und Kronprinzessin der amtierenden Kanzlerin gestartet ist und sich inzwischen im Niemandsland der Politik wiederfindet. Die Rede ist von Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK. Aus dem parteipolitischen Nichts gekommen, als saarländische Ministerpräsidentin erfolgreich, sollte sie die nächste, die höchste Stufe der Karriereleiter hochklettern. CDU-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatin. Spätestens jetzt wurde dem objektiven Beobachter klar, dass das eine Nummer zu groß sein würde. Und die Messerwetzer um Friedrich Merz wurden nicht müde, das auch zu kolportieren. Der Rücktritt ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Aus einer selbstbewussten Frau wurde eine unsichere Politikerin, die plötzlich  nicht mal das gebliebenen Verteidigungsministerium souverän leitet. Fehler reiht sich an Fehler. AKK ist aufrecht nach Berlin gegangen, sie wird es als gebeugte, erfolglose, ungeliebte und schnell vergessene CDU-Politikerin verlassen. Sie teilt so das Schicksal vieler PolitikerInnen aller Parteien, die zu spät erkannt  haben (und aktuell erkennen), wo ihre eigenen Grenzen beginnen. Sie müssten vor sich selbst geschützt werden.

Veröffentlicht am 07.03.2021

 

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