Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Selbstbedienungskassen schießen aus dem Boden

Nutzer stehen unter Generalverdacht - Ein Selbstversuch mit bitterem Ausgang

Um Personalkosten zu sparen, rüsten nach und nach viele Geschäfte auf. Selbstbedienung nicht nur am Regal, sondern auch an der Kasse. Um die Akzeptanz zu steigern wird suggeriert, dass das selbstständige Scannen der Waren und das Zahlen per Karte/Smartphone unproblematisch sei. Parallel soll die ärgerliche Wartezeit an der noch mit Menschen besetzten Kasse wegfallen. Hört sich gut an, hat aber einen Pferdefuß. Nach ersten Erhebungen wird an den SB-Kassen mehr betrogen, sprich geklaut. Also wird am Kontrollsystem ständig gearbeitet. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss aber die Würde des Verbrauchers stehen, der als Kunde und nicht als potenzieller Dieb eingestuft werden darf. Anders als bei dem folgenden Selbstversuch geschehen. Nach dem Scannen und dem Einstieg in den Bezahlvorgang plötzlich der Bildschirmhinweis: „STICHPROBE, informieren Sie eine mit Personal besetzte Kasse“. Die Aufmerksamkeit aller weiteren Kunden richtete sich nun auf den hilflos und peinlich berührten Verbraucher an der SB-Kasse. Spürbar jetzt die klammheimliche Freude bei den Wartenden an der Bezahlkasse. Der laut und vernehmlich gerufene Kontrolleur verglich nun offen und öffentlich den vom Kunden gescannten Warenbestand mit der auf dem Bildschirm sichtbaren Rechnung. Dass der Kunde die öffentliche Prüfung bestand, sei nur am Rande erwähnt. Die unwürdige Behandlung verdient aber, mit Entschiedenheit zurückgewiesen zu werden. Eine entsprechende Beschwerdemail an die Geschäftsführung des Supermarkts ist unterwegs. Fortsetzung folgt.

Ein (misslungener) Rhader Selbstversuch im Umland

Veröffentlicht am 30.07.2026

 

Allgemein Bürgerforum Rhade: Das WIR entscheidet!

Schützenverein bringt das allgemeine Ziel kurz ins Wanken

Für Irritationen zeichneten beim letzten Bürgerforum ausgerechnet Vertreter des Rhader Schützenvereins verantwortlich. Jene, die das Motto EINIGKEIT - ORDNUNG - FROHSINN in ihrer Satzung verankert haben, ließen das Gespür für Diplomatie, nämlich kompromissbereit zu sein, vermissen. Was war geschehen? Mindestens zweimal jährlich ruft das Bürgerforum Rhade dazu auf, sich mit Anregungen und Diskussionen über die Zukunftssicherung unseres Stadtteils zu beteiligen. Ein Tagesordnungspunkt beinhaltet immer, gemeinsam über Anträge von Bürgern und Vereinen die einer finanziellen Förderung bedürfen, abzustimmen. Entsprechende Mittel, nach Einwohnerzahl festgelegt, tragen den Titel Bürgerbudget. Der Schützenverein schlug vor, auf der Festwiese künftig einen Beleuchtungsmast mit fester Stromversorgung aufzustellen. Dafür beantragte er den gesamten zur Verfügung stehenden Förderbetrag. Um aber andere mögliche Antragsteller in zweiten Hälfte des Jahres nicht wegen leerer Kassen eine Absage erteilen zu müssen, lautete der salomonische Vorschlag des Bürgerforum-Orgateams an die Grünröcke, sich mit einer Teilförderung zufrieden zu geben. So, wie es in der Zielformulierung des Bürgerforums mit „Das WIR entscheidet“, verankert ist. Diesem Kompromiss wollten die Antragsteller aber nicht folgen. Mit Mehrheit wurde dann zwar pro Antragsteller entschieden, die hohe Zahl an Enthaltungen zeigte aber, dass das „Grummeln in der Magengrube“ Bestand hat. Bedenklich für den kritischen Beobachter ist, dass das gutgemeinte System des Bürgerforums an seine Grenzen stößt, wenn Zufallsmehrheiten, die entsprechend organisiert werden könnten, entscheiden.

Rhader Nachdenkzeilen auf Grundlage von Teilnehmerberichten und dem offiziellen Protokoll, auf www.rhade.de nachzulesen.

Veröffentlicht am 20.07.2026

 

Allgemein Stühlerücken an der Stadtspitze

Rat wählt Nachfolger von Stadtbaurat Holger Lohse

Zwei Bewerber haben es bis in die letzte Runde eines spannenden Auswahlverfahrens der Stadtverwaltung Dorsten geschafft. Am Ende hatte Thorsten Huxel die Nase vorn und wurde zum Technischen Beigeodneten mit 27 von möglichen 41 Ratsstimmen gewählt. Während insbesondere die SPD auf den Gegenkandidaten setzte, der versprach, viel Erfahrung aus einer anderen Stadt mitzubringen, votierte die Mehrheit für Thorsten Huxel (52) aus dem eigenen Haus. Er wird Holger Lohse ablösen, der sich Ende September in den Ruhestand verabschieden wird. Mit der Wahl von Thorsten Huxel ist die Erwartung verbunden, dass der Nachfolger ebenfalls immer offen und gesprächsbereit in Fragen der Stadtentwicklung allen Bürgern zur Verfügung steht. Ein Markenzeichen des bisherigen Technischen Beigeordneten.
„Kaum eine berufliche Herausforderung bietet eine solche Aufgabenvielfalt wie eine Stadtverwaltung. Ich bin gespannt darauf, als Technischer Beigeordneter das Feld der Herausforderungen um die Bereiche Tiefbau, Planung, Bauordnung und Vermessung erweitern zu dürfen und freue mich darauf, mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten“, sagt Thorsten Huxel.
Stadtbaurat Holger Lohse ist seit 1990 bei der Stadt Dorsten beschäftigt, war hier Verkehrsplaner, Abteilungsleiter im Planungsamt und Geschäftsführer der Projektgesellschaft Fürst Leopold, die den Umbau der früheren Zeche zu einem neuen Stadtquartier vorbereitet hat. Seit 2009 leitet er das technische Dezernat im Rathaus. „Ich blicke dankbar auf eine spannende Zeit zurück, in der Dorsten sich an vielen Stellen zum Guten gewandelt hat“, so Holger Lohse. „Dorsten wird sich weiter verändern und entwickeln. Ich freue mich sehr, dass mit Thorsten Huxel ein erfahrener Fachmann die Aufgabe übernimmt, diesen Wandel zu organisieren und zu moderieren.“

Bericht auf Grundlage der Pressemitteilung der Stadtverwaltung und Gesprächen mit Ratsmitgliedern

Veröffentlicht am 17.07.2026

 

Allgemein Mit offenen Augen durch Rhade

Kreissparkasse wechselt Rhader Standort

Wenn in Kürze die Umbauarbeiten im Nahversorgungszentrum beginnen, um für Edeka-Honsel und Aldi mehr Verkaufsfläche zu schaffen, dann wird die Kreissparkasse dort schließen und am neuen Standort der ehemaligen Urbanus-Apotheke neu eröffnen. Gut ist, dass die Kreissparkasse den Standort Rhade beibehält. 

Quelle: Bürgerforum Rhade

Veröffentlicht am 08.07.2026

 

Allgemein In eigener Sache …

Mit sozialem Denken und Handeln eine friedliche, faire Zukunft gestalten!

Diese Internetseite trägt den Namen SPD SOZIAL. Beginnen wir mit der Begriffserklärung des Wortes sozial. Es hat lateinische Wurzeln und bedeutet sinngemäß, sich kameradschaftlich in der Gesellschaft zu verhalten. Da sind wir schon sehr nah an den Prinzipien der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, die sich vor 163 Jahren als Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein gegründet hat. Auch folgende Interpretationen: sich in andere hineinzuversetzen, zu teilen, Mitgefühl zu zeigen, kompromissbereit zu sein, Hilfsbereitschaft zu leben und sich fair gegenüber allen Menschen und auch der Natur zu verhalten, gehören zu den Grundprinzipien der SPD. Sie fasst das alles in den drei Zielformulierungen FREIHEIT, GERECHTIGKEIT und SOLIDARITÄT zusammen. Wäre der Begriff Sozialismus nicht so negativ belegt, weil er mit undemokratischen und autoritären Mitteln Andersdenkende aus- und in Kerkern einschließt, könnte man ihn auch anwenden, um sich als sozial denkender und handelnder Mensch so zu outen. Das Wortspiel SOZIAL IS MUSS wird uns im Monat Juli auf dieser Internetseite, rechte Spalte, begleiten. Ein Appell, nie das Soziale aus den Augen zu verlieren, um Teil der Menschen zu sein, die die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen wollen. Die SPD kann und muss dabei weiter vorbildlich vorangehen.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 30.06.2026

 

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