Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Für ein bezahlbares und gutes Leben

Am 1. Mai demonstrieren wir für gute Arbeit, soziale Sicherheit und Zusammenhalt

Die letzten Jahre haben viele Menschen belastet. Die aktuellen Krisen verlangen uns weiter viel ab. Wir spüren das jeden Tag: bei der Miete, beim Wocheneinkauf und wenn wir am Monatsende rechnen müssen.

  • Arbeitnehmer*innen haben diese Krisen nicht verursacht. Sie halten unser Land am Laufen. Sie schaffen Wohlstand und erwirtschaften die Gewinne der Unternehmen. Sie verdienen Respekt.
  • Gute Arbeit muss Sicherheit geben
  • Wer jeden Tag arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Gute Arbeit braucht faire Löhne, starke Rechte und Tarifbindung. Wenn Unternehmen Steuergeld bekommen, müssen sie Tarifverträge einhalten, Standorte sichern und Arbeitsplätze erhalten.
  • Das Leben muss bezahlbar bleiben
  • Für viele Menschen sind Wohnen, Einkaufen, Energie und Mobilität teurer geworden. Deshalb brauchen wir wirksame Mietpreisbegrenzungen, bezahlbaren Wohnraum und eine Steuerpolitik, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und nicht Krisenprofite begünstigt.
  • Reformen müssen den Menschen dienen
  • Unser Land braucht Reformen. Diese dürfen soziale Rechte aber nicht abbauen und den Druck auf Löhne nicht erhöhen. Sie müssen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern, den Sozialstaat stärken, gleiche Chancen schaffen und Sicherheit im Alltag geben.
  • Zusammenhalt macht uns stark
  • Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. 

Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 01.05.2026

 

Gesellschaft In eigener Sache …

Nach neuesten Umfragen ist das politische Beben in unserem Land nicht mehr zu überhören. Eine Partei, die ohne Umschweife als Rechtsaußenpartei bezeichnet werden kann, scheint bei den Wählerinnen und Wählern immer weiter an Zustimmung zu gewinnen, dass nichts mehr ausgeschlossen werden kann. Obwohl der Verfassungsschutz aktiv beobachtet, sie in Teilen für verfassungswidrig bezeichnet, obwohl die demokratischen Parteien warnend den Finger heben, scheint diese national gesinnte Bewegung, per Wahlzettel Regierungs- und Gestaltungsmacht zu erreichen. Haben wir denn wirklich nichts aus der Geschichte gelernt? Dass die demokratischen Parteien für ein viel zu spät erkanntes politisches Vakuum verantwortlich zeichnen, darf doch nicht der Auslöser dafür sein, sie per Wahlzettel weiter zu destabilisieren. Besser ist, sie aktiv zu besseren Leistungen zu motivieren. Wobei die Betonung auf aktiv liegt. Das folgende Zitat wird uns im Mai in der rechten Spalte dieser Internetseite begleiten: „Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“ Gesagt vom Sozialdemokraten Rudolf Breitscheid (1874 - 1944), der vor den Nazis fliehen musste und im KZ Buchenwald starb. Wenn also aktuell die Ziele einer Partei nachweislich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, muss das juristische Konsequenzen haben. Nur dann haben wir aus der Geschichte gelernt.

Veröffentlicht am 30.04.2026

 

Gesellschaft Österreichische Nazis in Dorsten?

Historiker Dr. Marius Lange stellt Forschungsergebnisse vor - Heute im Alten Rathaus

Um Fehler, zum Beispiel beim Autofahren zu vermeiden, trainieren wir. Ein Zertifikat, Führerschein genannt, bestätigt unser erlerntes Wissen. Wenn es auch eine entsprechende Lizenz im Fach Demokratie gäbe, wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, aus begangenen Fehlern zu lernen und vor Wiederholungen gefeit zu sein. Historiker helfen uns dabei mit ihrer Forschung nicht zu vergessen, die Hintergründe der Geschichte zu verstehen, um so z. B. frühzeitig politische Fehlentwicklungen zu erkennen. Dr. Marius Lange, Wissenschaftler aus Bocholt, hat sich in seiner Doktorarbeit mit der „Österreichischen Legion im Münsterland“ beschäftigt, die seit Anfang 1935 drei Jahre lang im Dorstener Lager an der Schleuse (Hammer Weg) untergebracht war. Es handelte sich dabei um bis zu 750 Nazis aus Austria, die sich in unserer Stadt auf die bewaffnete Eroberung ihrer Heimat vorbereiteten. Ihr hiesiges Auftreten verbreitete Angst und Schrecken. Selbst ein NSDAP-Kreisleiter bezeichnete die „Legionäre“ als Terror-Truppe. Auf Einladung des Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten wird Dr. Marius Lange am heutigen Montag um 19 Uhr im Alten Rathaus die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit öffentlich vorstellen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Rhader Demokratiewerbung

Veröffentlicht am 27.04.2026

 

Gesellschaft Kinder senden eine Botschaft - Wir sollten sie wahrnehmen und umsetzen!

Veröffentlicht am 06.04.2026

 

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