Nachrichten zum Thema Soziales

Eine Zeitung, die informiert und Menschen direkt hilft. fiftyfifty: Wohnungslose von der Straße lesen Soziales Ein Hilferuf, der nicht überhört werden darf

Obdachlosenhilfe fiftyfifty bittet dringend, nicht wegzugucken

Wenn Obdachlose erzählen, warum und wie sie in eine scheinbar ausweglose Situation geraten sind, spätestens dann wird dem Zuhörer auf der Sonnenseite des Lebens klar, selbst Glück gehabt zu haben. Der Absturz, häufig ausgelöst durch dramatische persönliche Schicksalsschläge, kann jeden treffen. Umso selbstverständlicher sollten wir den Hilfebedürftigen die Hand reichen. Seit 25 Jahren zeigt die Initiative fiftyfifty in Düsseldorf beeindruckend, wie Hilfe zur Selbsthilfe geht und wie die Würde der „Außenseiter“ dennoch gewahrt bleibt. Der Verkauf einer hoch professionell und informativ produzierten Straßenzeitung ist für die Verkäufer viel mehr als eine kleine Einnahmequelle. Hier treffen sich Käufer und Hilfsbedürftige auf Augenhöhe. Übrigens auch in Dorsten. Jetzt wackelt das Projekt gewaltig. Die Corona-Pandemie hindert doch viele Menschen, auf den Verkäufer zuzugehen und ihm das Produkt abzunehmen. Die monatliche Auflage hat sich in der letzten Zeit halbiert. Eine Katastrophe für die Menschen, die davon notdürftig leben. Nun hat die Initiative fiftyfifty eine gute Idee. Wer das Projekt unterstützen will, kann die Zeitung online lesen. Für nur 38 Euro (!) im Jahr. Wir werben mit unseren heutigen Sonntagsgedanken eindringlich dafür, fair, großzügig , tolerant und solidarisch zu sein. Und fiftyfifty zu unterstützen.

Sonntagsgedanken aus Rhade

fiftyfifty, Jägerstraße 15, 40231 Düsseldorf, Tel. 0211-9216284,   www.fiftyfifty-galerie.de 

 

 

Veröffentlicht am 30.08.2020

 

Soziales Schwarz auf weiß: Der NRW-Strukturwandel hat tiefe Armutsspuren hinterlassen

Emscher-Lippe-Raum mit Dorsten ganz unten

Die Statistik, die der Paritätische Wohlfahrtsverband aktuell vorlegt, ist ernüchternd. Im Emscher-Lippe-Raum, zu dem Dorsten zählt, leben 22% aller Menschen unter der statistischen Armutsgrenze. Bei der Berechnung der Armutsquote werden dabei alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte beträgt. Der Strukturwandel in NRW, und hier besonders im Ruhrgebiet, ist, trotz aller Bemühungen, noch nicht bewältigt. Verwerflich ist, dass Bayern und Baden-Württemberg, die nur knapp 12% statistische Arme in ihrem Bundesland zählen, hochnäsig und arrogant mit dem Finger auf die „Verlierer“ zeigen. NRW benötigt die solidarische Unterstützung der anderen Bundesländer und keine hämischen Kommentare. Ein „Aufbauplan West“ wäre die richtige Antwort. Die hier lebenden Menschen sind weder faul, noch dumm. Sie haben es verdient, solidarisch unterstützt zu werden. Die neue SPD-Führung hat das Problem erkannt. Die durch den Strukturwandel in Not geratenen Städte an Emscher, Lippe und Ruhr müssen jetzt komplett entschuldet werden. Nur so werden wir, auch hier in Dorsten, wieder „Luft zum Atmen“ haben, so die klare sozialdemokratische Antwort auf den peinlichen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Peinlich deshalb, weil er über ein Land berichtet, das zu den reichsten der Welt zählt.

Eigener Bericht - Grundlage siehe https://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/armutsbericht/

Veröffentlicht am 15.12.2019

 

Soziales Statement von Katja Mast

SPD-Fraktionsvizechefin Mast nimmt Stellung zu der aktuellen Diskussion um die Rückforderungen von Kleinstbeträgen bei Hartz IV.

„Wenn die Rückforderung von Kleinbeträgen dreimal so hohe Verwaltungskosten verursacht, dann sprechen die Zahlen für sich.

Der Vorschlag einer Bagatellgrenze scheint eine adäquate Lösung zu sein. Wir wollen Menschen schnell in Arbeit bringen und nicht verwalten.“

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/statements/vorschlag-bagatellgrenze-waere-loesung

Veröffentlicht am 28.02.2019

 

Soziales Millionen Menschen von humanitärer Hilfe abgeschnitten

Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher:

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hat heute den Weltkatastrophenbericht 2018 vorgestellt und festgestellt, dass Millionen Menschen in Not keine Hilfe erhalten.

Quelle:spdfraktion.de/presse vom 31.10.2018

Veröffentlicht am 01.11.2018

 

Soziales Mit Kindergeld Kasse machen? EU-Recht steht auf dem Prüfstand – Der Sonntagskommentar aus Rhade

Hinweise auf Fehlentwicklungen sind einige Jahre alt  

Juli 2016. Die Wochenzeitung DIE ZEIT berichtet über unhaltbare Zustände in Gelsenkirchen. Demnach werden bettelarme Menschen aus Osteuropa (EU-Länder) nach GE und in andere Großstädte wie Duisburg und Dortmund transportiert. In sogenannten Schrottimmobilien müssen manchmal mehrere Hundert auf engsten Raum „wohnen“. Natürlich zur Miete. Die Anmeldung beim Sozialamt, das Beantragen von Kindergeld, eine Scheinbeschäftigung, die die Voraussetzung für Hartz4-Bezüge ist, wird generalstabsmäßig organisiert. Und natürlich wird abkassiert. Dass hier Missbrauch im großen Stil betrieben wird, dämmerte den Stadtoberen frühzeitig. Sie machen aufmerksam und fordern Unterstützung, um die kriminellen Machenschaften auszutrocknen. Kommunalpolitiker der SPD, die den Faden aufgreifen, müssen sich nicht selten als rechtslastig anfeinden lassen. Irritiert hat u. a., dass auch für Kinder die gar nicht in Deutschland leben, Kindergeld gezahlt wird. Und zwar in der Größenordnung des jeweiligen Landes, in dem die Eltern gemeldet sind. Die Stadt GE berichtet von einem schwunghaften Handel mit Geburtsurkunden. Alle, die das Ausmaß kennen, versprechen Abhilfe. Nun meldet sich der SPD-Oberbürgermeister von Duisburg. Geschehen ist nichts, außer, dass die Zahlen der Kindergeldempfänger, die im EU-Ausland leben, deutlich gestiegen sind. „Eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme“, heißt es plakativ. Obwohl die EU-Kommission und auch die EU-Abgeordneten aufgefordert werden, zu handeln, geschieht (noch immer) nichts. Wenn die EU bei der kommenden Europawahl (Mai 2019) kein Wahlbeteiligungsdesaster erleben will, muss sie die berechtigten Sorgen und Nöte ihrer Bürger ernster als bisher nehmen.

Statistik:

  • Höhe Kindergeld D: 204 Euro fürs 1. und 2. Kind; 210 fürs 3. und 225. für jedes weitere Kind
  • Durchschnittseinkommen/M in D: 3380 Euro; Rumänien 527 Euro 

Nachsatz 1: Um Missverständnissen vorzubeugen ist es wichtig, nicht die Armen der EU zu verurteilen, sondern die Banden, die den Staat mit kriminellen Machenschaften seit Jahren schädigen.   

Nachsatz 2: Auf dieser Internetseite wurde über die gesamte Problematik bereits Anfang August 2016 in 4 Teilen unter der Überschrift: "Gelsenkirchen ist nicht überall - aber es rückt näher" berichtet. Hier kann konkret nachgelesen werden, worüber heute diskutiert wird.

Veröffentlicht am 12.08.2018

 

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