Nachrichten zum Thema Soziales

Contra - Re für einen guten Zweck. Skatclub Rhade 69 zeigt Herz für Kinder Soziales Flutkatastrophe - Beispielhafte Solidarität aus Rhade

Hagener Kinderschutzbund erhält beeindruckende Geld- und Sachspenden

Der Hilferuf war bis nach Rhade zu hören. In Hagen haben die verheerenden Fluten auch den dortigen Kinderschutzbund „unter Wasser gedrückt“. Alles, was für das neue Schuljahr bereits vorbereitet war, wurde von den Fluten fortgerissen oder unbrauchbar geschädigt. Darunter 300 Schultornister. Leidtragende wären die zu betreuenden Kinder gewesen. Dass es nicht dazu kommt, ist unter anderem Stefan Wilken aus Rhade zu verdanken. Zusammen mit Michael Jäger organisierten sie von jetzt auf gleich eine Solidaritätsaktion, die unseren Dank und Respekt uneingeschränkt verdient. Neben Materialien für eine Kinderfreizeit, Sachspenden für die Helfer vor Ort, konnten auch 50 Schulranzen und ein Scheck über 1250 Euro überreicht werden. Das alles in wenigen Tagen. Stefan Wilken, der auch Vorsitzender des Rhader Skatclubs 69 ist, stellte sogar kurzfristig ein Skatturnier mit 44 Skatbrüdern auf die Beine. Die Bilanz: 400 Euro für den Kinderschutzbund Hagen. Michael Jäger kommentierte die gesamte Solidaritätsaktion mit dem Wort „sensationell“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass Stefan Wilken und Michael Jäger auch zwei von uns Rhader Sozialdemokraten sind. Wir können stolz auf sie sein.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 10.08.2021

 

Eine Zeitung, die informiert und Menschen direkt hilft. fiftyfifty: Wohnungslose von der Straße lesen Soziales Ein Hilferuf, der nicht überhört werden darf

Obdachlosenhilfe fiftyfifty bittet dringend, nicht wegzugucken

Wenn Obdachlose erzählen, warum und wie sie in eine scheinbar ausweglose Situation geraten sind, spätestens dann wird dem Zuhörer auf der Sonnenseite des Lebens klar, selbst Glück gehabt zu haben. Der Absturz, häufig ausgelöst durch dramatische persönliche Schicksalsschläge, kann jeden treffen. Umso selbstverständlicher sollten wir den Hilfebedürftigen die Hand reichen. Seit 25 Jahren zeigt die Initiative fiftyfifty in Düsseldorf beeindruckend, wie Hilfe zur Selbsthilfe geht und wie die Würde der „Außenseiter“ dennoch gewahrt bleibt. Der Verkauf einer hoch professionell und informativ produzierten Straßenzeitung ist für die Verkäufer viel mehr als eine kleine Einnahmequelle. Hier treffen sich Käufer und Hilfsbedürftige auf Augenhöhe. Übrigens auch in Dorsten. Jetzt wackelt das Projekt gewaltig. Die Corona-Pandemie hindert doch viele Menschen, auf den Verkäufer zuzugehen und ihm das Produkt abzunehmen. Die monatliche Auflage hat sich in der letzten Zeit halbiert. Eine Katastrophe für die Menschen, die davon notdürftig leben. Nun hat die Initiative fiftyfifty eine gute Idee. Wer das Projekt unterstützen will, kann die Zeitung online lesen. Für nur 38 Euro (!) im Jahr. Wir werben mit unseren heutigen Sonntagsgedanken eindringlich dafür, fair, großzügig , tolerant und solidarisch zu sein. Und fiftyfifty zu unterstützen.

Sonntagsgedanken aus Rhade

fiftyfifty, Jägerstraße 15, 40231 Düsseldorf, Tel. 0211-9216284,   www.fiftyfifty-galerie.de 

 

 

Veröffentlicht am 30.08.2020

 

Soziales Schwarz auf weiß: Der NRW-Strukturwandel hat tiefe Armutsspuren hinterlassen

Emscher-Lippe-Raum mit Dorsten ganz unten

Die Statistik, die der Paritätische Wohlfahrtsverband aktuell vorlegt, ist ernüchternd. Im Emscher-Lippe-Raum, zu dem Dorsten zählt, leben 22% aller Menschen unter der statistischen Armutsgrenze. Bei der Berechnung der Armutsquote werden dabei alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte beträgt. Der Strukturwandel in NRW, und hier besonders im Ruhrgebiet, ist, trotz aller Bemühungen, noch nicht bewältigt. Verwerflich ist, dass Bayern und Baden-Württemberg, die nur knapp 12% statistische Arme in ihrem Bundesland zählen, hochnäsig und arrogant mit dem Finger auf die „Verlierer“ zeigen. NRW benötigt die solidarische Unterstützung der anderen Bundesländer und keine hämischen Kommentare. Ein „Aufbauplan West“ wäre die richtige Antwort. Die hier lebenden Menschen sind weder faul, noch dumm. Sie haben es verdient, solidarisch unterstützt zu werden. Die neue SPD-Führung hat das Problem erkannt. Die durch den Strukturwandel in Not geratenen Städte an Emscher, Lippe und Ruhr müssen jetzt komplett entschuldet werden. Nur so werden wir, auch hier in Dorsten, wieder „Luft zum Atmen“ haben, so die klare sozialdemokratische Antwort auf den peinlichen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Peinlich deshalb, weil er über ein Land berichtet, das zu den reichsten der Welt zählt.

Eigener Bericht - Grundlage siehe https://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/armutsbericht/

Veröffentlicht am 15.12.2019

 

Soziales Statement von Katja Mast

SPD-Fraktionsvizechefin Mast nimmt Stellung zu der aktuellen Diskussion um die Rückforderungen von Kleinstbeträgen bei Hartz IV.

„Wenn die Rückforderung von Kleinbeträgen dreimal so hohe Verwaltungskosten verursacht, dann sprechen die Zahlen für sich.

Der Vorschlag einer Bagatellgrenze scheint eine adäquate Lösung zu sein. Wir wollen Menschen schnell in Arbeit bringen und nicht verwalten.“

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/statements/vorschlag-bagatellgrenze-waere-loesung

Veröffentlicht am 28.02.2019

 

Soziales Millionen Menschen von humanitärer Hilfe abgeschnitten

Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher:

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hat heute den Weltkatastrophenbericht 2018 vorgestellt und festgestellt, dass Millionen Menschen in Not keine Hilfe erhalten.

Quelle:spdfraktion.de/presse vom 31.10.2018

Veröffentlicht am 01.11.2018

 

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