Nachrichten zum Thema Stadtverband

Stadtverband Die Dorstener SPD stellt sich neu auf - Kommunalwahl am 13. September wirft ihre Schatten voraus

Delegierte aus 8 Ortsvereinen haben heute das Wort

Am heutigen Donnerstag treffen sich gewählte Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen Rhade, Lembeck, Deuten, Wulfen-Barkenberg, Hervest, Holsterhausen, Altstadt und Altendorf-Ulfkotte, um festzulegen, wer in welchem Wahlkreis direkt kandidiert und wer auf welchen Listenplatz gewählt wird. Dabei wird die Lippestadt-SPD das sogenannte Reißverschlussverfahren anwenden. Das heißt, dass immer nach einer weiblichen Kandidatin, ein männlicher  Bewerber folgt. Und danach wieder eine Kandidatin. Damit alle 8 Dorstener SPD-Ortsvereine wie bisher im Stadtrat vertreten sind, füllen sie die ersten Listenplätze. „Die Gleichberechtigung ist bei uns kein Lippenbekenntnis mehr“, so der Tenor und die Begründung für die geschilderte Besetzung aller Dorstener Wahlkreise. Um 18.30 Uhr wird die Delegiertenversammlung im Gemeinschaftshaus Wulfen eröffnet. Die Rhader SPD ist mit 5 Delegierten sehr stark vertreten.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 27.02.2020

 

Gut gelaunt und mit optimistischem Blick nach 2019 - die Dorstener SPD Stadtverband „Wir werden das Leben aller Menschen in Dorsten nachhaltig verbessern“ – Dorstener SPD positioniert sich

Ein Offener Brief zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren in Rhade, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

im Namen unseres SPD Stadtverbandsvorstands Dorsten möchte ich allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2019 wünschen!

2019 ist für uns alle – insbesondere für alle Europäer - ein ganz entscheidendes Jahr. Am 26.05.2019 wird das Europäische Parlament neu gewählt und damit über die Zukunft, nicht nur Deutschlands und Europas, sondern damit auch der ganzen Welt entschieden. Denn im kommenden Jahr haben wir Europäer die Wahl. Wir haben die Wahl darüber, ob wir zurück wollen, zu Nationalismus oder ob wir den bereits vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg weitergehen werden, zu einer modernen, offenen und starken Europäischen Union, geprägt von Vielfalt, Toleranz, Solidarität und Gemeinschaft. Dieses starke Europa wird in der heuten Weltpolitik vielleicht stärker gebraucht, als jemals zuvor. Die SPD - und selbstverständlich auch die Dorstener SPD - wird für dieses Europa kämpfen und darauf freuen wir uns! Die zweite große Aufgabe wird 2019 die Vorbereitung der Kommunalwahl in 2020 sein. Unser Ziel ist es, ...

Veröffentlicht am 25.12.2018

 

Stadtverband SPD-Dorsten: Weichen für Zukunft gestellt -Teil 4

Antrag der Rhader Sozialdemokraten einstimmig angenommen

Ein Antrag zum lokalen Klimaschutz wird in Kürze von der SPD-Fraktion im Stadtrat eingebracht werden. Einstimmig waren die 43 Delegierten auf dem Stadtparteitag der Dorstener SPD der Meinung, dass die Rhader Initiative volle Unterstützung verdient.

Der Antrag im Wortlaut:

Um den lokalen Klimaschutz zu stärken, ist es erforderlich das Dorstener Klimaschutzkonzept, das einstimmig im Stadtrat bestätigt wurde, in allen Bereichen unserer Stadt anzuwenden. Ergänzend wird angeregt, das Mikroklima in der Stadt, das auch im privaten Sektor eine wichtige Rolle spielt, zu stärken. Dazu ist es erforderlich, Grünflächen wie Vorgärten, nicht nur als solche zu erhalten und durch Gestaltungs- und Pflanzhinweise die Biodiversität (biologische Artenvielfalt) zu verbessern, sondern das Umgestalten mit „Schotter“ und „Unterfolien“ zu verhindern. Entsprechende Hinweise in den Gestaltungssatzungen sollten den neuen, aber falschen Trend, unterbinden. Sollte das durch freiwillige „Ansprache“ nicht funktionieren, wird angeregt, den Verursacher an Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen in der Stadt finanziell zu beteiligen.

Begründung:

Der eingesetzte Klimawandel hat bereits zu katastrophalen Entwicklungen geführt. Wetterkapriolen, Insektensterben, dramatische Minderung der Artenvielfalt, auch bei den Pflanzen … Ein Kreislauf, der nur durch konsequente Maßnahmen begrenzt werden kann. Stadtrat und Verwaltung werden aufgefordert, viel konsequenter als bisher, die „Dorstener Ziele“ auch anzuwenden. Das Unterbinden des Versiegelns von Vorgärten ist eine ergänzende Maßnahme unter vielen.

Veröffentlicht am 21.11.2018

 

Stadtverband SPD-Dorsten: Weichen für Zukunft gestellt -Teil 3

„Wir sind die Europa-Partei“

 

Die 43 Delegierten aus den 8 Dorstener SPD-Ortsvereinen vertreten (nur) noch 389 zahlende Mitglieder. Es waren mal über 1000. Ernüchternd und zugleich motivierend. Motivierend, weil genau hier angesetzt werden muss, um stärker zu werden. Nach innen und außen. Dem neuen Vorstand mit Jennifer Schug, Stephan Erbe, Marina Talaga und Daniel Hoffmann ist klar, dass der Erneuerungsprozess auch für Diskussionen und Auseinandersetzungen in den Ortsvereinen führen wird. „Aber“, so ein Delegierter, „haben wir eine andere Chance, um aus dem Tal der Tränen heraus zu kommen?“ Der erste Prüfstein, ob auch kurzfristig mit neuem Elan zahlenmäßig etwas erreicht werden kann, ist nur noch einen Steinwurf vom Parteitag entfernt. In 6 Monaten wird ein neues Europaparlament gewählt. Jens Bennarend heißt der Kandidat, übrigens aus Gladbeck, der eindringlich mahnte, die Wahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir sind die Europapartei“, so seine Kernaussage, die er mit Forderungen an das neue Parlament unterfütterte. Vermeidung von Steuerflucht, Kontrolle des Finanzmarktes, Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit. Die durch seinen engagierten Vortrag ausgelöste Diskussion zeigte, dass die Dorstener Sozialdemokraten verstanden haben. Aber verstanden im Sinne von Mitreden. „Europa muss eine Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, so wie es die Verträge vorsehen, bleiben, bzw. für alle Mitglieder werden“, so abschließend ein Statement, das auch beinhaltete, Mitglieder aufzufordern die Gemeinschaft zu verlassen, wenn sie die Werte nicht aktiv leben (wollen).

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.11.2018

 

Stadtverband SPD-Dorsten: Weichen für Zukunft gestellt -Teil 2

Die Lage der SPD und was jetzt getan werden muss

Michael Gerdes, Bundestagsabgeordneter nutzte sein Grußwort, um den 43 Delegierteen aus den 8 Ortsvereinen zu verdeutlichen, dass trotz guter inhaltlicher Arbeit der GroKo, die Wahrnehmung „draußen“ ganz anders ist. Die Streitigkeiten in der Union überlagern alle Erfolge, insbesondere die der SPD. Gerdes, der ernst und hoch konzentriert auftrat, forderte die SPD auf, künftig mit mehr Optimismus und positiver Ausstrahlung in der Öffentlichkeit aufzutreten. Michael Hübner, Landtagsabgeordneter in Düsseldorf, griff den Faden auf und informierte über eine aktive und konstruktive Oppositionspolitik. Als Beispiel stellte er den SPD-Gesetzentwurf für ein zeitgemäßes Kommunalabgabegesetz vor, das besonders die Streichung der Straßenanliegerbeiträge bei Erneuerung und Umbaumaßnahmen vorsieht. „Gut so und lange überfällig“, so ein Kommentar aus den Zuhörerreihen. Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender der Dorstener SPD-Ratsfraktion, der das 3. Grußwort sprach, hob einerseits die unübersehbaren Erfolge der SPD im Bund und Land hervor, „… haben eine Menge richtig gemacht“, kritisierte andererseits, dass „... aber Probleme auch liegen gelassen wurden“. So eingestimmt, konnten sich die Vertreter der Dorstener SPD auf die inhaltlichen Positionen der Stadtverbandsvorsitzenden Jennifer Schug konzentrieren, die in einem genauen Fahrplan „Dorsten 2020“ aufzeigte, wo, was, wie, mit wem künftig besser gemacht werden soll. Ihre Zusammenfassung trägt die Überschrift „Die richtigen Menschen – zur richtigen Zeit – am richtigen Ort“. Einer, der die Lippestadt-SPD in den letzten Jahrzehnten besonders geprägt hat, Friedhelm Fragemann, wird dann nach eigener Information in der Fraktion, nicht mehr für den Stadtrat kandidieren.

Wird in Kürze mit Teil 3 fortgesetzt

Veröffentlicht am 15.11.2018

 

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