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Nachrichten zum Thema Veranstaltungen
Veranstaltungen Waslala - die fast vergessene Städtepartnerstadt in Nicaragua
Beeindruckende Jubiläumsveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen
Vor 40 Jahren, 1985, traf der Dorstener Stadtrat mit der knappsten Mehrheit eine besondere Entscheidung. Mit 26 zu 25 Stimmen wurde mit Waslala, rund 9000 Kilometer Luftlinie entfernt, eine weitere Städtepartnerschaft beschlossen. SPD und Grüne votierten mit Ja, CDU und FDP waren dagegen. In der Folge wurde der Freundeskreis Nicaragua e. V. gegründet, der seit dieser Zeit die nicaraguanischen Partner auf vielen Ebenen unterstützte. Was mit viel Elan, erheblicher Spendenbereitschaft und regelmäßigen Besuchen durch Freundeskreis, Bürgermeister, Ratsmitglieder, Presse und örtlichen Kirchengemeinden begann, wurde durch die politische Instabilität Nicaraguas regelmäßig auf eine harte Probe gestellt. Einer, der sich mit seinem Durchhaltevermögen und nie nachlassendem Engagement als Motor der Städtepartnerschaft bis heute verdient gemacht hat, ist der Vorsitzende Karlheinz Strötzel. Die Besucher der Jubiläumsveranstaltung im Alten Rathaus, die er auf eine Zeitreise über vier Jahrzehnte mitnahm, dankten mit viel Applaus. Bürgermeister Tobias Stockhoff, der vor Jahren auch Mitglied einer Dorstener Besuchsdelegation in Waslala war, beeindruckte mit seiner Rede, die die politischen Probleme vor Ort nicht ausklammerte, aber die Bereicherung seiner Begegnungen mit den vielen Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellte. Leider hat sich die politische Lage in Nicaragua weiter verschlechtert. Kontakte sind momentan nur über die sozialen Medien möglich, die Karlheinz Strötzel als „digitaler Außenposten Dorstens“, so Tobias Stockhoff, weiter pflegt. Die mittelamerikanische Musikformation Los Pirays machte die Jubiläumsveranstaltung zu einem unvergessenen Erlebnis.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.10.2026
Veranstaltungen Demenz: Krankheit annehmen - ohne Scham
Info-Veranstaltung im Café bELLIssimo weckt Rieseninteresse
Der große Raum im Café des Dorstener Elisabeth-Krankenhauses war schon vor Beginn der Veranstaltung komplett besetzt. Und es kamen immer mehr Interessenten, überwiegend Senioren, um an der Abendsprechstunde, die sich thematisch mit der Krankheit Demenz beschäftigte, teilzunehmen. Besonders berührend die Großmutter, Hand in Hand mit ihrer Enkelin auf dem Weg zum Vortrag. Das Bedürfnis, mehr über erste Anzeichen, Formen und Therapiemöglichkeiten der Demenz-Krankheit zu erfahren, war riesengroß. Chefarzt Dr. Thorsten Reiprich verstand es, locker und verständlich seine Zuhörer mitzunehmen, um sie für mehr Verständnis für eine zwar nicht heilbare, aber im Verlauf abzubremsende Krankheit zu gewinnen. Er beschrieb Anzeichen und Formen von Demenz, stellte unterschiedliche Therapieformen vor und warb eindringlich, den Erkrankten ohne Scham gegenüberzutreten. Begleitende und in der Regel (mit)leidende Familienangehörige empfahl er, auch persönliche Auszeiten einzuplanen und externe Hilfe anzunehmen. Seine Ausführungen über präventive Maßnahmen, wie z. B. Konzentrationstraining, strukturierter Tagesablauf, Musik- und Bewegungstherapie, wurden mit Nachfragen der Besucher bestens ergänzt. Auch bei bereits eingesetzter Krankheit helfen vorgestellte Medikamente, den Verlauf zu bremsen. Dr. Reiprichs Fazit, unübersehbar auf großer Leinwand eingespielt: „Demenz ist nicht heilbar, aber behandelbar“, erreichte die vielen Zuhörer und machte ihnen Mut, bei ersten Auffälligkeiten ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit den Anfangsbuchstaben des Wortes DEMENZ lässt sich folgende Eselsbrücke bilden: Die Erinnerung Möglichst Erhalten - Nur Zu!
Bericht eines Rhaders, der an der Sprechstunde, die im Rahmen der Dorstener Demenz-Woche stattfand, teilgenommen hat
Veröffentlicht am 29.09.2026
Veranstaltungen Spurensuche in Dorsten
Geschichtsstationen informieren auf einen Blick
Es war eine kleine Gruppe, die sich unter der fachlichen Führung von Dr. Josef Ulfkotte vom „Verein für Orts- und Heimatkunde in Dorsten e. V.“ zu einem informativen Spaziergang durch die Altstadt Dorstens traf. Ziel waren mehrere sogenannte Geschichtsstationen, die über historische Gebäude oder lokale Sachthemen informieren. Eine Zeitreise der besonderen Art. Die Stationen, von denen es im gesamten Stadtgebiet inzwischen über 50 gibt, vermitteln sehr verständlich, dabei kurz und knapp, was sich in unserer Stadt zugetragen hat. Dorsten hat zwar vor über 750 Jahren die Stadtrechte verliehen bekommen, ihre Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Die Beschreibungen, die auf den Geschichtsstationen zu lesen sind, legen Zeugnis von der jahrhundertealten Entwicklung der Lippestadt ab. „Die Herausforderung beim Texten war“, so Josef Ulfkotte, „die wesentlichsten Informationen auf der zur Verfügung stehenden Glastafel aufzuführen“. Wer jetzt beginnt Lücken zu suchen, wird beim Öffnen eines QR-Codes alle Ergänzungen erfahren. Die Stadt Dorsten darf sich glücklich schätzen, im „Verein für Orts- und Heimatkunde“ eine seit Jahrzehnten ehrenamtlich geführte Initiative als Partner zu haben, der in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und vielen Sponsoren hilft, die Geschichte der Stadt zu verstehen. Das Resümee der Spaziergänger auf der geführten Zeitreise kann in einem Satz zusammengefasst werden: „Vielen Dank an alle Initiatoren und Unterstützer, verbunden mit dem Hinweis, nach und nach alle Geschichtsstationen aufzusuchen zu wollen.“
Ein Rhader lernt unsere Stadt besser zu verstehen. Mehr unter www.voh-dorsten.de
Veröffentlicht am 16.09.2026
Veranstaltungen Der Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten (VOH) lädt ein:
Zwei interessante Veranstaltungen, die im persönlichen Terminkalender vermerkt werden sollten
1. Am kommenden Donnerstag, den 3. September 2026, wird um 18.30 Uhr im Foyer des Bildungszentrums (BLZ) Maria Lindenhof die Ausstellung „Flug in die Vergangenheit – eine Zeitreise in 7000 Jahren Menschengeschichte“ eröffnet. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Begleitend ist ein Katalog zum Preis von 30 Euro erhältlich. Kostenlose Führungen werden von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum angeboten und können per E-Mail an info.luftbildarchaeologie@web.de vereinbart werden.
2. Eine kostenlose Führung über den Jüdischen Friedhof im „Judenbusch“ bietet das Jüdische Museum am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr an. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des Friedhofes und die Spuren jüdischen Lebens in der Stadt. Im Rahmen dieser Veranstaltung können die Teilnehmer auch einen Blick auf die StandPunkttafel zur Geschichte dieses Friedhofes werfen, die das Jüdische Museum und der VOH auf Initiative der Ideenfabrik Stadtsfeld in diesen Tagen hier errichtet haben.
Pressemitteilung vom VOH übernommen
Veröffentlicht am 02.09.2026
Veranstaltungen Samstag: Dorsten dreht am Rad - und Rhade dreht mit
Fahrradaktionstag setzt klare Zukunftszeichen
Alle, die sich für Themen rund ums Radfahren interessieren – und sich in Zukunft häufiger auf den Zweirad-Sattel schwingen wollen, können sich am Samstag in der Zeit von 13 bis 17 Uhr am großen Fahrrad-Aktionstag am Bürgerbahnhof Dorsten bestens informieren. Das Motto „Dorsten dreht am Rad“ ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen: 20 Vereine, Initiativen und Einrichtungen machen mit und zeigen, wie vielfältig Fahrrad-Aktivitäten in der Stadt sind. Unterstützt wird die Veranstaltung von der „Bahnhofsfamilie“ und der Stadtagentur Dorsten. Das besondere aus Rhader Sicht ist, dass ein langjähriges Projekt des Bürgerforums, nämlich die fertiggestellte Radspange Rhade, auch präsentiert wird. Es handelt sich dabei um einen lückenlos ausgeschilderten Radweg, der in Rhade an die Hohe-Mark-Route sowie an die 100-Schlösser-Route (Bahnübergang Feldstraße/Schlehenweg) andockt. Nach 15 verkehrsfreien Kilometern wird in Dorsten die Römer-Lippe-Route erreicht. Neben einer großflächigen Karte (Foto) werden Vorteile und Anregungen, wie die Radspange Rhade noch attraktiver gestaltet werden kann, vorgestellt. Rhader, die am Samstag den Fahrrad-Aktionstag besuchen wollen, sollten die Route zwischen den Knotenpunkten 37, 45 und 67, zusätzlich mit dem blauen Symbolschild des Rhader Wappens gekennzeichnet, einfach ausprobieren. Der Aktionstag wird vom ADFC-Dorsten organisiert.
Veröffentlicht am 27.03.2026
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