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Nachrichten zum Thema Wahlen
Wahlen Ganz unten - SPD in der Sinn- und Existenzkrise
Durchhalteparolen klingen abgedroschen und von gestern
Wer die Presse-Kommentare nach den verlorenen SPD-Landtagswahlen in Baden-Württemberg und aktuell in Rheinland-Pfalz vorurteilsfrei zur Kenntnis nimmt, erkennt eine tiefe Besorgnis über die Lage der deutschen Sozialdemokratie. Die gutgemeinten Hinweise von außen, an welchen Stellschrauben die SPD inhaltlich nur drehen müsste, um wieder ganz oben „mitzuspielen“, werden seit Jahren intern diskutiert. Parallel wechselte ständig das Team, ohne dass eine ordnende Hand mit Kapitänsbinde erkennbar wird. Der Abstieg kam schleichend, nahm immer mehr Fahrt auf und endet nun in einem dramatischen Absturz. War’s das mit der Sozialdemokratie? Allein die Frage erschreckt fast alle, die die 160jährige Geschichte der Partei kennen. Nun, tatsächlich ganz unten angekommen, muss eine Persönlichkeit gefunden werden, keine Doppelspitze, die der SPD Orientierung gibt. Nur dann, so die Meinung nicht weniger Mitglieder, wird es einen Weg von ganz unten zurück zu den gestaltenden Höhen, sprich Regierungsverantwortung, auf allen Ebenen kommen. Klingt zwar auch abgedroschen, scheint aber der einzige Rettungsring zu sein, der die SPD vorm Ertrinken rettet.
Rhader Gedanken nach den verlorenen Wahlen der letzten Jahre
Veröffentlicht am 23.03.2026
Wahlen Baden-Württemberg wählt - die SPD guckt resigniert zu
Ohne Sozialdemokratie ist aber alles nichts
Die Prognose der ersten Landtagswahl in diesem Jahr sieht die SPD weiter im Abstieg. Eine bittere Feststellung. Alle Versuche, sich programmatisch neu aufzustellen, zeigen momentan weder unten noch oben eine zählbare Wirkung. Ohne Persönlichkeiten, die überparteilich Ansehen genießen, Kompetenz vermitteln und sympathisch „rüberkommen“, ist heute keine Wahl mehr zu gewinnen. Und genau hier ist das Dilemma der SPD mit den Händen zu greifen. Die erfolgreichen Zeiten der SPD tragen Namen wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Johannes Rau, Jochen Vogel, Hannelore Kraft, Franz Müntefering, Gerhard Schröder und andere, die der alten Garde der deutschen Sozialdemokraten zuzurechnen sind. Die heutige Landtagswahl in BW ist der Auftakt für weitere in diesem Jahr. Rheinland-Pfalz folgt am 22. März. Hier verteidigt die SPD ihre Regierungsmehrheit. Hier regierte lange Jahre eine starke Frau. Malu Dreyer. Ihr Nachfolger, Ministerpräsident Alexander Schweitzer erfüllt die zuvor genannten Kriterien, um erfolgreich Wahlen zu gewinnen. Ein SPD-Lichtblick. Dann Sachsen-Anhalt am 6. September. Böse Vorahnungen begleiten diese Wahl. Mecklenburg-Vorpommern beendet die Landtagswahlen im diesem Jahr am 20.9. Auch Manuela Schwesig hat dort nachdrücklich bewiesen, dass die SPD mit Persönlichkeiten an der Spitze Wahlen gewinnen kann. Die Sozialdemokratie ist zwar in der Krise, aber ohne sie wäre alles nichts.
Rhader Sonntagsgedanken
Veröffentlicht am 08.03.2026
Wahlen Gesucht wird ein neuer Landrat im Kreis RE
Stichwahl mit großer kommunalpolitischer Bedeutung für Dorsten
10 Städte bilden den Kreis Recklinghausen. Darunter Dorsten. Der Bürgermeister des Kreises nennt sich Landrat. Der Amtsinhaber, CDU-Mitglied, hat es am 14. September nicht geschafft, wiedergewählt zu werden. Sein Konkurrent, Dr. Karsten Schneider, ist Sozialdemokrat und trifft am Sonntag in der Stichwahl auf ihn, um ihn im direkten Vergleich abzulösen. Ein ganz normaler demokratischer Vorgang. Voraussetzung ist aber, dass insbesondere die Dorstener Wahlberechtigten erkennen, dass mit der Wahl von Karsten Schneider ein wichtiger Kontrapunkt zur CDU-Dominanz in der Lippestadt gesetzt werden kann. Dass sie sich dazu in großer Zahl an der Stichwahl beteiligen müssen, ist die zweite wesentliche Voraussetzung. „Karsten kann’s“, so der Slogan des Sozialdemokraten, der Programm ist. Karsten Schneider kennt Dorsten und hat in Zusammenarbeit mit der örtlichen SPD aufgezeigt, den Kreis RE stärken zu wollen, aber alle kreisangehörigen Städte gleichberechtigt daran zu beteiligen. Grund genug, für einen Wechsel an der Spitze des Kreishauses zu stimmen.
Rhader Wahlempfehlung
Veröffentlicht am 27.09.2025
Wahlen Kommunalwahl: Die neu aufgestellte Dorstener SPD hat als Einheit begeistert und überzeugt
„Wir werden das Wahlergebnis mit Demut und Würde entgegennehmen“
Heute werden nochmals in allen Stadtteilen Informationsstände aufgebaut, um den potenziellen Wählerinnen und Wählern zu zeigen, dass es sich lohnt, das Angebot der Sozialdemokraten ernsthaft zu prüfen. Ein Angebot, das kein billiges Schnäppchen ist, sondern seriös kalkuliert wurde. „In Dorsten ist nicht alles schlecht, sondern sogar vieles gut. Aber Dorsten kann noch mehr“, so das Motiv der SPD, auf allen Feldern der Kommunalpolitik positive Verbesserungszeichen zu setzen. Einer der besonders überzeugt hat, ist Julian Fragemann. Als Bürgermeisterkandidat hat er gezeigt, warum es gut wäre, im Rathaus die Fenster zu öffnen, um frischen Wind hineinzulassen. Unterstützt wurde er von einer hoch motivierten Mannschaft aus allen 11 Stadtteilen. Aus Rhade haben Achim Schrecklein und Lothar Danielowski dieses Team nicht nur verstärkt, sondern mit ihrer „Spielidee“ in die dauerhafte Offensive der Wahlkampagne gebracht. Nun steht der Wahlsonntag bevor. Nun ist Abwarten gefragt. Ein Resümee dürfen aber Julian Fragemann, Achim Schrecklein, Lothar Danielowski, und die gesamte Dorstener SPD bereits heute ziehen: "Wir haben alles gegeben. Wir blicken nach vor. Wir werden, unabhängig vom Wahlergebnis, da weitermachen wo wir als Team begonnen haben!"
Veröffentlicht am 13.09.2025
Wahlen SPD-Generalsekrektär kommt
Kommunalwahl: Tim Klüssendorf unterstützt Dorstener Sozialdemokraten
Am Samstag, einen Tag vor der Kommunalwahl, wird Tim Klüssendorf Dorsten besuchen und dabei alle SPD-Aktivisten treffen, die seit Wochen beeindruckend für sozialdemokratisches Denken und Handeln in der Lippestadt werben. Vorneweg Julian Fragemann, der es geschafft hat, höflich, fair, kenntnisreich und motivierend eine Wahlkampagne zu gestalten, die allen Beteiligten aufrichtigen Respekt abfordert. Nun kommt sogar der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf nach Dorsten, um auf den letzten Metern die SPD zu unterstützen. Swen Coralic, SPD-Vorsitzender hat nach Matthias Miersch auch den Generalsekretär überzeugt, die „neue“ Dorstener SPD kennenzulernen. Und Tim Klüssendorf war sofort bereit, am Samstag den Schlusspunkt einer besonderen SPD-Wahlkampagne zu setzen. Er wird um 14 Uhr in Wulfen-Barkenberg eintreffen, dort aufs Fahrrad umsteigen, um mit Julian Fragemann und Co. den Musterstadtteil Dorstens kennenzulernen und mit eigenen Augen auch die Versäumnisse der Vergangenheit wahrzunehmen. Dazu gehören in erster Linie Wohnquartiere, die als sozialer Wohnungsbau des Landes errichtet, nicht selten dann aber an Wohnungsgesellschaften verkauft wurden. Dass nach und nach das Soziale sich nicht mal mehr im Kleingedruckten wiederfindet, gehört zur bitteren Wahrheit dazu. Die Folge: Vernachlässigung und fehlende Wertschätzung der Mieter. „Der Staat muss eingreifen können. Wir wollen zeigen, dass dubiose Akteure die Situationen der Menschen ausnutzen“, fasst Coralic den Besichtigungstermin zusammen. Zum Abschluss wird die Gruppe auf ihren Drahteseln zum Quartiersfest auf dem Spielplatz in der Südheide aufbrechen. Dort wird sich Tim Klüssendorf ebenfalls Zeit nehmen, um zuzuhören und zum Bürgergespräch zur Verfügung stehen.
Veröffentlicht am 12.09.2025
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