Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft In eigener Sache …

Heute vor 87 Jahren überfiel Deutschland Polen

Dem Größenwahn Adolf Hitlers, Deutsche seien Auserwählte, um sich die restliche Welt untertan zu machen, folgte die Mehrheit der Bevölkerung blindlings. Der mörderische Überfall des Nachbarstaats Polen am 1. September 1939 war der Beginn des 2. Weltkriegs. Auch der Anfang vom Ende der Verblendeten. Die Folgen: Mehr als 6 Millionen* bestialisch ermordete Juden. Insgesamt werden 60 - 80 Millionen* Kriegsopfer gezählt. Zwei Drittel waren Zivilisten, ein Drittel Soldaten. Die bleischwere Last dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit tragen Deutschland, tragen wir, bis heute auf unseren Schultern. „NIE WIEDER“, so der Schwur der Überlebenden nach 1945, dem Ende des 2. Weltkriegs. Dass heute eine neue Rechtsaußenpartei, die das beschriebene Verbrechen leugnet, relativiert und verherrlicht, wieder Unterstützer an sich binden kann, macht betroffen. Statt an dieser Stelle mit Argumenten und Geschichtswissen zu versuchen, die aktuell Verblendeten auf den Weg der Demokratie zurückzuführen, zitieren wir Bertolt Brecht. „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ Das Zitat begleitet uns im September in der rechten Spalte dieser Internetseite. Bitte empfehlen Sie uns weiter. www.spd-rhade.de

*Wikipedia

Veröffentlicht am 01.09.2026

 

Gesellschaft Auf den Hund gekommen …

Rhader Wochenendgedanken über die grenzenlose Liebe zum Vierbeiner, die aber bei den Menschen endet

Zwei Wochen mit einem „Urlaubshund“ im Quartier unterwegs, öffnet dem Hundehalter auf Zeit die Augen. Plötzlich gibt es direkte Gesprächskontakte mit Zeitgenossen aus nächster Nachbarschaft, die bisher mit Ihrem Vierbeiner quasi wortlos an einem vorbei gingen. „Auch auf den Hund gekommen?“, so die übliche Eingangsformel des Meinungsaustauschs, der bei der Hunderasse beginnt, über Politik fortgesetzt wird und nicht selten beim gnadenlosen Urteil über Menschen in der Nachbarschaft endet. „Bis nachher“. Die Abschiedsformel signalisiert, dass noch weiteres Gassi-Gehen mit sicherlich wichtigen Neuigkeiten über „die und den“  bevorstehen. In Dorsten sind aktuell 6.800 Hunde registriert. Das heißt, dass jeder zehnte Bürger in unserer Stadt dem Hund an der Leine folgt und tief in die Tasche greift, um u. a. die Steuer für den Vierbeiner zu zahlen. Die Zuneigung zum Tier ist in der Regel grenzenlos. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht selten finden „herrenlose“ Straßenhunde aus dem südlichen Europa ein neues Zuhause in der Lippestadt. Während für den Hund unsere Türen und Portemonnaies geöffnet werden, bauen wir für die ebenfalls Zuflucht suchenden Menschen immer neue Hürden auf. Dabei braucht unsere immer älter werdende Gesellschaft beide. Den Hund zum Streicheln, den Menschen aus der Ferne, um z. B. den Arbeitskräftemangel zu beheben.

Veröffentlicht am 29.08.2026

 

Gesellschaft War die Cannabis-Freigabe wirklich die beste Lösung?

Neues Nachdenken wäre angebracht - Ein persönlicher Kommentar

Cannabis ist ein Suchtstoff wie Tabak und Alkohol. Ein Krankmacher dazu. Nach den schon immer an jeder Ecke legal zu erwerbenden Zigaretten und Alkohol, ist mit Cannabis seit einiger Zeit ein Rauschmittel dazugekommen. Jeder Erwachsene darf eine kleine Menge besitzen und konsumieren, ohne sich wie bisher strafbar zu machen. Gut für die Gerichte, die eine Entlastung spüren. Schlecht für die Krankenkassen, die vermehrt Behandlungskosten für auftretende Psychosen registrieren. Steigende Beiträge sind die Folge für die Versicherten. Richtig ist, dass sich die Käufer dieser Drogen jetzt eher auf „saubere“ Ware verlassen können. Richtig ist aber auch, dass Kenner der Szene Cannabis auch als Einstiegsdroge für härtere Stoffe bezeichnen. In Cannabis-Clubs darf begrenzt selbst gepflanzt und geerntet werden. Käufer müssen Mitglieder sein, die produzierten und verkauften Mengen pro Person sind genauestens vorgeschrieben. Innerhalb von Schutzzonen darf der Joint nicht angezündet werden. Die Kontrolle darüber ist Aufgabe der Bezirksregierungen mit Unterstützung der Polizei. Werbung ist zwar verboten, Infomessen rund um den Hanf aber zugelassen. So hat gerade in Düsseldorf die Messe CANNAFAIR ihre Tore geschlossen. Rund 250 Aussteller ließen sicherlich die Besucher bereits hier auf Wolke sieben schweben. Zurück zur Ausgangsfrage: War die Cannabis-Freigabe wirklich die beste Lösung? Mein persönliches Urteil lautet NEIN. Besser wäre, den Zugang zu allen Suchtstoffen durch kontinuierliche Aufklärung und erschwerten Zugang einzuschränken.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 25.08.2026

 

Gesellschaft Mit offenen Augen durch Rhade …

Wieder wurde ein Abfallbehälter zerstört - Was geht in den Köpfen der Täter vor?

Die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage ist klar zu beantworten: Nichts!
Egal ob es Übermut Pubertierender ist oder durch übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum ausgelöste Zerstörungswut. Bereits mehrfach, so ein aufmerksamer Spaziergänger, sind in Rhade an der Kreuzung Wellbrockweg/Hakenweg Abfallbehälter zerlegt worden. Die Kosten für den Ersatz trägt die gesamte Dorstener Bevölkerung über steigende Abfallgebühren. Das ist in den Köpfen der Zerstörungswütigen noch nicht angekommen. Erinnert wird in diesem Zusammenhang an den ehemaligen Schulleiter der Lembecker Laurentiusschule Erich Wolf. Er machte sich immer für einen praxisnahen Werkunterricht stark. Die so entstandenen Ruhebänke, in Lembeck aufgestellt, punkten mit einer langen Lebensdauer. Erich Wolfs Begründung: „Wer die Bänke selbst gebaut hat, wird sie nicht zerstören!“ Eine einfache Weisheit, die nachhaltige Wirkung zeigt. Zur Nachahmung empfohlen.

Veröffentlicht am 20.08.2026

 

Gesellschaft Mit offenen Augen durch Winterswijk …

Im wahrsten Sinne des Wortes sieht der aufmerksame Fußgänger auf Schritt und Tritt in vielen Städten sogenannte Stolpersteine. Sie erinnern uns an das dunkelste Kapitel unserer jüngeren Geschichte. Nazideutschland verstieg sich in dem Wahn, jüdisches Leben brutal auszurotten, um so vom eigenen Versagen abzulenken. Gunther Demnig, Künstler aus Köln, hat mit seiner weltweiten Erinnerungsaktion Geschichte geschrieben. 120.000 schlichte Messingwürfel, die nur die Namen der Opfer, das Geburts- und Morddatum sowie den Vernichtungsort preisgeben, gelten als das größte dezentrale Denkmal auf unserem Planeten. Als in den 1980er Jahren durch Geschichtsarbeit von unten auch in Dorsten der dunkle Schleier der Stadtgeschichte, der sich nach 1945 über die Lippestadt gelegt hat, weggezogen wurde, kam Schreckliches zum Vorschein. Daran erinnern uns heute u. a. die genannten Stolpersteine und das beeindruckende Jüdische Museum in unserer Stadt. Knapp 40 Kilometer weiter, im niederländischen Winterswijk, „stolpert“ der Besucher über zwei besondere Erinnerungssteine. Sie wurden mit einem Foto und kurzem Text ergänzt. Ohne Umweg über entsprechende Dokumentationen im Internet, konnte so etwas über das Leben der beiden ermordeten Frauen erfahren werden. Nachahmenswert!

Ein Rhader „stolpert“ immer wieder und überall über die schreckliche Nazizeit

Veröffentlicht am 18.08.2026

 

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