Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft „Man ist nicht Mensch, weil man geboren ist, man muss Mensch werden.“ (Oskar Kokoschka)

In einem Interview mit der ZEIT (26.3.2026) gibt Samuel Koch tiefe Einblicke in sein heutiges Leben. Samuel Koch ist seit dem schrecklichen Unfall vor 15 Jahren bei „Wetten, dass …“ vom Hals ab querschnittsgelähmt. Er hat inzwischen sein Schauspielstudium abgeschlossen, spielt derzeit den Wallenstein bei den Münchener Kammerspielen, ist verheiratet und gerade Vater geworden. Das Besondere aber ist, dass wir etwas von ihm lernen können. Im Gespräch mit der genannten Wochenzeitung vermittelt er den Lesern das Gefühl, sich zwar mit seiner Behinderung arrangiert zu haben, aber nicht gewillt ist, sie so einfach hinzunehmen. Samuel Koch hat ein Netzwerk aus Familie, Freunden und kreativen Handwerkern geknüpft, um maximal am Leben teilzuhaben. So kann er z. B. selbständig seinen Rollstuhl umrüsten, um darauf die Babyschale zu platzieren. Aber auch viele Querschnittsgelähmte, die er in seiner einjährigen Reha kennengelernt hat, profitieren von diesem Netzwerk und seinem positiven Denken und Handeln. Vorbilder sind für ihn in erster Linie seine Eltern, die mit 4 eigenen Kindern und zusätzlichen Pflegekindern eine funktionierende Großfamilie gegründet und alle beim Erwachsenwerden mit Humor, Hingabe und Liebe begleitet haben. Mit seiner Aussage, dass es eine tiefe Art von Zufriedenheit auch jenseits körperlicher Gesundheit gibt, macht uns Samuel Koch Mut, das Zitat in der Überschrift künftig vorurteilsfreier als bisher zu leben.

Persönliche Nachdenkzeilen zu Ostern - Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 05.04.2026

 

Gesellschaft In eigener Sache …

Länder die über Rohstoffe, wie z. B. Kohle, Öl, Gas, Uran, seltene Erden, usw. im Überfluss verfügen, gelten als reich. Es ist aber nur eine Momentaufnahme, die vielleicht einige Generationen Bestand hat. Staaten, die das erkennen, sorgen entsprechend vor, indem sie frühzeitig über Alternativen nachdenken. Der größte Reichtum eines Landes sind Menschen, die über maximale Bildung verfügen. Vorsorge heißt also, in Bildung zu investieren. Und zwar in eine Wissensvermittlung, die keinen ausschließt. Die unabhängig vom Geldbeutel und Status der Eltern  gewährt wird. „Kinder sind unsere Zukunft“, der Satz der früheren NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), müsste nach wie vor Programm sein. Was auf den ersten Blick einleuchtet, besteht aber immer noch nicht den Praxistest. Die Zielformulierung von Hannelore Kraft ergänzen wir heute mit einem passenden Zitat des britischen Philosophen Jonathan Sacks (1948-2020): „Um ein Land zu verteidigen braucht man eine Armee. Um die Zivilisation zu verteidigen, braucht man Bildung.“ Das Zitat wird uns im Monat April, siehe rechte Spalte, begleiten. Es soll uns motivieren, vorzusorgen. Vorzusorgen mit Bildung, die keinen ausschließt.

Veröffentlicht am 31.03.2026

 

Gesellschaft Von einem der Charakter bewies

Volker Wissing hat den FDP-Verrat an der Ampel nicht mitgemacht

Vor 16 Monaten hat der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Reißleine gezogen und seinen Finanzminister Christian Lindner (FDP) aus der Regierung geschmissen. Das bedeutete gleichzeitig das Aus der Ampel, die aus SPD, Grünen und FDP gebildet wurde. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, so harmonisch und kooperativ hatten sich die drei ungleichen politischen Brüder den Aufbruch in die Modernisierung des Landes vorgestellt. Doch schon bald begannen Sticheleien, überwiegend ausgehend vom kleinsten Ampelpartner FDP in Personen des Vorsitzenden Lindners und seines Stellvertreters Kubicki gegenüber den Regierungspartnern. Das Hinterzimmer-Drehbuch sah vor, so den Bruch der Regierung vorzeitig herbeizuführen um dann unter die wärmere Decke der CDU zu schlüpfen. Einer, der das als Verrat sah und aussprach, war der Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). Seine Warnungen in den Gremien der FDP verpufften, sein Werben, Kompromisse im Interesse des Landes einzugehen, wurden als Schwäche diffamiert. Der Rest ist bekannt. Nach dem Bruch der Regierung trat Volker Wissing aus der FDP aus und blieb als parteiloser Minister im Kabinett Olaf Scholz bis zur Vereidigung der neuen Regierung am 6. Mai 2025. Sein Verantwortungsbewusstsein wurde im ganzen Land gewürdigt. Eine Ausnahme bildeten Lindner und Co. Fortan galt er dort als Verräter. Eine abenteuerliche, charakterlose Verdrehung der Tatsachen. Nun hat Volker Wissing mit einem Buch seine Aufarbeitung des Dramas Ampel abgeschlossen. Der Titel VERANTWORTUNG ist selbsterklärend. Volker Wissing bewies und beweist Charakter. So ist er zum Vorbild für demokratisch denkende und handelnde Politiker geworden.

Eigener Beitrag auf Grundlage des ganzseitigen Berichts in der Dorstener Zeitung/Ruhr Nachrichten mit dem Titel „Das Entsetzen des Volker Wissing“ von Daniela Vates am 26. März 2026     

Veröffentlicht am 28.03.2026

 

Gesellschaft Im Alter Würde behalten - Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Analysen und Handlungsempfehlungen der Stadt Dorsten und des Kreises RE

Von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt, hat unsere Stadtverwaltung genau vor einem Jahr den 2. Sozialbericht, „LEBENSLAGEN IN DORSTEN“, vorgelegt. Ein wertvoller Leitfaden über unser soziales Zusammenleben in allen 11 Stadtteilen und der Gesamtstadt. Aktuell hat nun die Kreisverwaltung RE eine Broschüre vorgestellt, die den Titel „ÖRTLICHE ALTEN- UND PFLEGEBEDARFSPLANUNG DES KREISES RECKLINGHAUSEN“ trägt. Beide Schriften verdienen gelesen zu werden. Eine Aufgabe, die nicht bei den Kommunalpolitikern enden darf. Während auf dieser Internetseite bereits fünfmal, am 8.4., 27.5., 3.6.,12.6. und 4.7.2025, über den 2. Sozialbericht informiert wurde, soll heute begonnen werden, die Alten- und Pflegebedarfsplanung in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Heute werden nur einige Überschriften als Einleitung in die Problematik dienen. Danach versuchen wir schwerpunktmäßig über das Thema DEMENZ und die damit verbundenen Probleme zu informieren, um so den betroffenen Familien etwas zu helfen.

Örtliche Alten- und Pflegebedarfsplanung des Kreises RE - eine kurze Übersicht:

  • Informelle Pflege und Bürgerschaftliches Engagement
  • Einsamkeit bei älteren Menschen
  • Wohnen im Alter / Wohngemeinschaften
  • Vollstationäre Pflege - Kurzzeitpflege - Hospize - Ambulante Palliative Versorgung
  • Ambulante Pflegedienste
  • Beratungsangebote und Vernetzung der Akteure in der Pflege
  • Seniorenbeirat
  • Zuhause leben im Alter
  • Unterstützungsangebote im Alltag

Wird in Kürze fortgesetzt

Veröffentlicht am 17.03.2026

 

Gesellschaft Ohne Frieden ist alles nichts …

Der Frieden ist der Ernstfall

Einen Krieg zu beginnen, scheint einfach zu sein. Ihn mit Diplomatie zu beenden, scheinbar unmöglich.
Putin ist Kriegstreiber und unberechenbar.
Trump ist machtgeil und ebenfalls unberechenbar.
Putin ist Diktator in einem abgeschotteten Land.
Trump wurde mit Mehrheit in einer Demokratie gewählt.
Wie umgehen mit völlig unterschiedlichen Führern in völlig unterschiedlichen Systemen?
Die Ratlosigkeit im demokratischen Europa ist mit den Händen zu greifen. Falsch ist, wenn wir nur noch paralysiert zusehen.
Dann machen wir uns mitschuldig, wenn die noch örtlich begrenzten Kriege aus dem Ruder laufen.
Erheben wir unsere Stimme für eine friedliche Lösung aller Konflikte.
Geben wir nicht nach! Unterstützen wir unsere Politiker, sich nicht mit falsch verstandener Solidarität in Konflikte hineinziehen zu lassen.
Der Frieden ist der Ernstfall! Beherzigen wir das Wort von Gustav Heinemann, dem Bundespräsidenten von 1969 bis 1974. Ein Sozialdemokrat, der nicht in Vergessenheit geraten darf.

Rhader Nachdenkzeilen

Veröffentlicht am 16.03.2026

 

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