Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft „Wer braucht noch die SPD?“

Öffentliche Fragestellung pendelt zwischen Schadenfreude, Mitleid und aufrichtiger Betroffenheit

Der deutschen Sozialdemokratie geht es schlecht. Die Wahlergebnisse der letzten Jahre und die aktuellen Umfragen signalisieren, dass es um die Existenz der ältesten Partei Deutschlands geht. 163 Jahre nach der Gründung wird im öffentlichen Raum immer häufiger nach dem aktuellen Standort der SPD gefragt. Blättert man in ihrem Programm, findet der interessierte Leser klare Positionen auf allen Politikfeldern. Um diese 1:1 umzusetzen, müsste sie von den Wählern die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten. Illusorisch, weil immer mehr Parteien um die Gunst der Wähler konkurrieren. In der Folge müssen Koalitionsregierungen gebildet werden. Das heißt, immer auch Kompromisse einzugehen. Das wiederum führt bei den Stammwählern zu Unmut. Die SPD, die sich ihrer demokratischen Verantwortung nie entzogen hat, kann momentan mit ihrer Regierungsbeteiligung im Bund überhaupt nicht punkten. Obwohl der Koalitionsvertrag, dem die Mitglieder zugestimmt haben, eindeutig die Handschrift der SPD trägt. Nun wird zusätzlich innerparteilich (wieder mal) die Führung infrage gestellt. Die bisherigen Wechsel, seit 1975 bis heute waren es 13, haben immer nur kurz Wirkung gezeigt. Dennoch ist es richtig, jetzt die eingangs gestellte Frage klar zu beantworten. Unser Land und unsere Gesellschaft brauchen die SPD! Nicht nur wegen ihrer sozialen Gerechtigkeits-DNA, sondern auch, um unsere Demokratie zu stabilisieren.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 17.08.2026

 

Gesellschaft 13. August 1961 - da war doch was

Vor 65 Jahren hat die DDR ihre Bürger eingemauert. Ist das wirklich schon vergessen? Warum wollen dann so viele Ostdeutsche die Partei wählen, die mit vergifteter "OSTALGIE" auf Stimmenfang unterwegs ist?

Rhader Appell an die Wähler im wiedervereinten Deutschland, nicht weiter den falschen Versprechungen der AfD zu folgen, statt dessen das demokratische Deutschland zu verteidigen!

Veröffentlicht am 13.08.2026

 

Gesellschaft KI - Philosoph Thomas Metzinger räumt mit falschen Träumereien auf

Das Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung rüttelt den Leser durch

Er forscht seit Jahrzehnten zum Thema. Bereits 1987 lautete sein erstes Seminar am philosophischen Institut in Frankfurt: „Künstliche Intelligenz und Philosophie“. Nun hat Prof. Thomas Metzinger im ausführlichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung Klartext über die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz KI gesprochen und die positiven Vorstellungen vieler Zeitgenossen auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse seiner Forschung ernüchtern den Leser. Im Kern geht es nämlich um die Frage, wer am Ende der technologischen Entwicklung das Heft des Handelns in der Hand hat. Sind es die explosionsartig selbstlernenden Rechenmaschinen, oder ist der Mensch noch in der Lage, Kontrolle und Richtung vorzugeben? Hier kann aus Platzgründen unmöglich eine komplette Zusammenfassung des aufrüttelnden Interviews erfolgen. Daher einige unvollständige Thesen in Kurzform mit eigenen Formulierungen:

  • KI und Ethikrichtlinien? Werden als Pro-Argument von der Wirtschaftslobby verkauft, aber nicht eingehalten
  • Menschen-Fracking. Aufmerksamkeit wird durch KI industriell aus menschlichen Gehirnen herausgelöst und an Werbekunden verkauft
  • KI, die nur unsere „guten“ Werte verarbeitet, gibt es nicht. Auf Anforderung bietet sie, selbstlernend, immer auch Wege an, außerhalb unserer Gesetze eigenständig zu agieren
  • Eine „ausgebrochene KI“ kann nicht wieder eingefangen werden. Sie wird tausende Kopien im Internet verstecken
  • KI-Entwicklung muss dem kompletten demokratischen Prozess unterworfen werden. Europa muss sich für eine ethisch saubere KI entscheiden, mit der man weder ausgehorcht noch geistig versklavt wird

Fazit des Lesers: KI wird unser Leben revolutionär verändern. Wenn wir als Mensch dennoch die Kontrolle über unsere Entwicklung behalten wollen, müssen wir rote Linien festschreiben und sie konsequent einhalten. Ohne demokratische Kontrolle bleiben wir in unseren Träumen, mit KI wird alles gut, gefangen.

Rhader Wochenendgedanken auf Grundlage des Interviews in der Süddeutschen Zeitung (31.7.2026) „Unser Geist verändert sich“.

Veröffentlicht am 08.08.2026

 

Gesellschaft Heute vor 81 Jahren: Amerikanische Atombombe löscht Hiroshima und ca. 350.000 Menschenleben aus

Vorhandene Sprengköpfe haben das Potenzial, die Menschheit auszurotten und unsere Erde unbewohnbar zu hinterlassen

Als am 6. August 1945 die erste Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima gezündet wurde, wollten die USA Japan zwingen, den Zweiten Weltkrieg zu beenden. 8 Tage später kapitulierte der japanische Kaiser. In Europa wurde die Kapitulation bereits am 8. Mai 1945 unterzeichnet. Soweit die Ausgangslage vor 81 Jahren. Heute weiß die gesamte Welt, dass die in den Depots der A-Waffen-Länder lagernden Bomben in Sekundenschnelle unsere Welt in Schutt und Asche legen können. Verträge, Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen sollen verhindern, dass sie zum Einsatz kommen. Die gegenseitige Drohkulisse reicht bis jetzt aus, um Vernunft walten zu lassen. Der Wunsch, diese Waffe selbst zu besitzen, erfasst aber immer mehr Länder in besonders instabilen Regionen. Ein Grund nicht nachzulassen, vor den bitteren Folgen eines Einsatzes zu warnen. In Hiroshima hat der Atomblitz sofort 70-80.000 Menschen verglühen lassen. In den folgenden ca. 6 Monaten starben weitere 60.000 Menschen an ihren Verletzungen. Und bis heute sind es insgesamt rund 350.000, die an den Spätfolgen starben. Die Erinnerung an den ersten A-Bombenabwurf, der zweite folgte übrigens nur 3 Tage später über Nagasaki, zwingt uns alles zu tun, um unsere Welt in eine atomwaffenfreie Zone zu verwandeln.

Rhader Appell zur Atomwaffen-Abrüstung

Veröffentlicht am 06.08.2026

 

Finn Lehmann will, dass sich politisch etwas zum Positiven dreht Gesellschaft Zeit, dass sich was dreht - Durchschnittsalter der Abgeordneten steigt unaufhörlich

SPD-Landtagskandidat Finn Lehmann macht den Unterschied

Um u. a. dem galoppierenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen, müssen sich die demokratischen Parteien auch personell neu aufstellen. Eine Verjüngungskur ist seit Jahren überfällig. Die Erkenntnis steht zwar in den oberen Parteietagen, besonders auch im Willy-Brandt-Haus in Berlin, ganz oben auf der Tagesordnung. Nur an der Umsetzung beißt sich der Vorstand die Zähne aus. Der Partei bricht der Unterbau weg. Die Zahl neuer und junger Mitglieder gleicht bei weitem nicht den Verlust der durch Überalterung ausgeschiedenen Aktiven aus. Dieses Defizit setzt sich dann bei der Aufstellung der Kandidaten für den Bundestag, für die Landesparlamente und die Stadträte fort. In Dorsten wurden die Zeichen der Zeit erkannt. Ein junger Sozialdemokrat zeigt Flagge, überzeugt die Delegierten, die ihn zum Landtagskandidaten im Wahlkreis 71 (Dorsten, Haltern, Marl-Polsum, Datteln-Ahsen und Ostleven) wählen. Die Rede ist von Finn Lehmann (20), Psychologiestudent aus Wulfen-Barkenberg. Seit einigen Wochen ist er in dem genannten Wahlkreis unterwegs, um sich vorzustellen, zuzuhören und eigene Zeichen zu setzen. Jung, dynamisch und äußerst kreativ, so die passende Beschreibung seines Wahl-Kampagnenteams. In einem kurzen Videoclip wird dem Betrachter deutlich, dass es auch auf ihn persönlich ankommt, soll sich in der Politik etwas zum Positiven drehen. https://www.instagram.com/lehmannfinn_?igsh=b3NuZndxdzgydDZm

Eigener Beitrag

Statistik Durchschnittsalter:
SPD-Mitglieder 62 Jahre
Stadtrat Dorsten 51 Jahre
Landtag NRW 48 Jahre

Bundestag 47 Jahre
Gesamtbevölkerung 45 Jahre
Quelle: Internet

Veröffentlicht am 04.08.2026

 

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