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Nachrichten zum Thema Jugend
Jugend Jusos: Die Jungsozialist(inn)en
Landesvorstand Jusos NRW
Die Jungsozialist(inn)en (Jusos) sind die Jugendorganisation für alle SPD-Mitglieder bzw. interessierte junge Leute von 14 bis 35 Jahren. Sie sind Ansprechpartner, wenn es darum geht, die Anliegen der jungen Generation an die Partei heranzutragen. Als Jugendorganisation setzen sie sich mit wichtigen politischen Fragen, wie Arbeit, Bildung, Umwelt und Europa auseinander. Dazu gibt es an fast allen Studienorten Juso-Hochschulgruppen.
Veröffentlicht am 26.05.2015
Jugend Aktuell: Paul (11) – war was?
Dorsten: Öffentliche Diskussion nötig und nicht abgeschlossen
Die Diskussion über Sinn oder Unsinn, ein Kind allein im Ausland (Ungarn) zu therapieren, ist seit Freitag in vollem Gange. Von „geht gar nicht“ bis „Maßnahme zeigt erste Erfolge“, ist die gewaltige Bandbreite der Meinungen kurz umrissen. Die Pro-Argumente, vom Auftraggeber Stadt vorgetragen und durch Stellungnahmen weiterer Beteiligter begleitet, sind nicht einfach vom Tisch zu wischen. Klar ist aber auch, dass überall dort, wo tiefer gehend diskutiert wird, so gestern sehr ausführlich in der Dorstener SPD-Fraktion, die Anzahl der offenen Fragen die der Antworten deutlich übersteigt. Es ist also viel zu früh, den „Aktendeckel“ zu schließen. Der Ball liegt jetzt im Stadtrat, dem Kontrollorgan der Verwaltung. Wir berichten und kommentieren weiter.
Veröffentlicht am 05.05.2015
Jugend Dorsten – Skandal im Jugendamt?
ARD-Monitor mit unglaublicher Recherche – Kind (11) wird nach Ungarn verfrachtet
Entsetzen, ungläubiges Staunen, fassungslose Kommentare. Es sind nicht wenige Dorstener, die am Donnerstagabend den Monitor-TV-Bericht gesehen haben, in dem Dorsten eine negative Hauptrolle spielt.
Die Geschichte in Kurzform: Ein 11jähriger Junge wird vom Dorstener Jugendamt aus der Familie geholt, um das Beste für das Kind, so der Amtsleiter Dietmar Gayk gegenüber den Reportern, einzuleiten. Ein nicht unüblicher Vorgang bei unüberwindbaren Problemen in der Familie. Die Unterbringung in Pflegefamilien oder ortsnahen Heimen war bislang, so die Annahme der Öffentlichkeit, die Regel. Dass aber ein 11-jähriger Dorstener Junge in ein Heim in Ungarn (!), das eher den Namen Bruchbude verdient, mit einem Erzieher, der diese Berufsbezeichnung weder verdient, noch zu Recht trägt, für 8.000 (!) Euro pro Monat untergebracht wird, das „schlägt dem Fass den Boden aus“. Dietmar Gayk, der verantwortliche Amtsleiter im Dorstener Rathaus, kennt das Heim auf Befragen nicht, sondern hat sich auf die Firma blind verlassen, die für die katastrophale Unterbringung verantwortlich zeichnet. Und jetzt wird es ganz „spannend“. Monitor deckt nämlich auf, dass es mehrere Unternehmen gibt, die z. B. nach Ungarn vermitteln. Darunter das Gelsenkirchener Jugendamt in Person des Leiters und seines Stellvertreters, die eine private Firma (Neustart) in Nebentätigkeit managen und an den Deals mit Ungarn vermutlich nicht schlecht verdienen. Dorsten zahlt an die selbst ausgewählte Vermittlungsfirma für die katastrophale Unterbringung des 11-Jährigen und den Schulbesuch, 2 mal in der Woche, je 2 Stunden, knapp 8.000 (!) Euro monatlich. Es reicht! Wenn sich dieser Bericht so bestätigt, dann ist der Begriff SKANDAL nicht nur gerechtfertigt, sondern es müssen Konsequenzen gezogen werden. Welche? Das ist Aufgabe des Stadtrates, des Kontrollorgans der Verwaltung.
Drängende Fragen an die Dorstener Verwaltung:
- Wurde das geschilderte Verfahren im Jugendausschuss und/oder dem Rat beschlossen?
- Sind es finanzielle oder pädagogische Gründe?
- Wer kannte die Vermittlungsfirma und wer hat sie empfohlen?
- Sind weitere Dorstener Kinder im Ausland untergebracht?
- Gibt es eine vertragliche Kooperation mit dem Gelsenkirchener Jugendamt und/oder der in der Reportage genannten Firma Neustart?
- Was ist geplant, um das Kind sofort aus Ungarn abzuholen?
- Wer trägt im Rathaus die Gesamtverantwortung?
- …
Eigener Bericht, Grundlage:
Veröffentlicht am 02.05.2015
Jugend Wie jugendliches Engagement madig gemacht wird
Ein aktuelles Beispiel aus Dorsten
Nachwuchsmangel! Eine dramatische, aber ehrliche Zustandsbeschreibung der Parteien – auch in Dorsten. Versuche, das zu ändern gibt es genug. Bisher eher erfolglos. Wenn aber junge Menschen das Gegenteil beweisen wollen und sich in die Phalanx der „alten Männer“ einmischen, dann gibt es häufig Gegenwind. So jetzt in unserer Stadt. Ein junger Mann, noch Schüler, ist bei den Dorstener JUSOS aktiv. Er gehört zu denen, die die eingefahrenen Strukturen der Kommunalpolitik verbessern wollen und wurde auch zum Vorsitzenden des Jugendgremiums gewählt, dem „Jugendparlament“ unserer Stadt. Jetzt sollte er zusätzlich in den Jugendhilfeausschuss des Rates als beratendes Mitglied gewählt werden. Das passt aber einigen aus der alten Garde der CDU und FDP nicht. Mit gezielten Fragen nach der „parteipolitischen Unabhängigkeit“ des jungen Menschen wird signalisiert, wer das Sagen hat und behalten will. „Bis hierher und nicht weiter“, so könnte die Interpretation der Parteitaktiker lauten. Wer wirklich will, dass junge Menschen den Weg in die ehrenamtliche Kommunalpolitik finden, der muss die Parteibrille schnellstens abnehmen.
Der Vorgang:
Veröffentlicht am 18.02.2015
Jugend Stadtverwaltung: Wir haben verstanden
Spielplatzpaten dürfen nicht überstrapaziert werden
Dieter Neumann ist zufrieden. Er ist einer von mehreren ehrenamtlichen Spielplatzpaten in Dorsten. Sein „Bereich“ liegt zwischen der Neuen Straße und dem Hoonkesweg in Rhade. Sein Hinweis, dass die Pflege zu bestimmten Zeiten allein nicht zu schaffen ist, hat die Verwaltung aufgegriffen. Kurz nach unserer Meldung wurde die Spielfläche komplett „in Schuss gebracht“. Dieter Neumann zeigt sich zufrieden und dankbar. „Unseren Kindern müssen wir immer zeigen, dass sie das Wertvollste sind, was wir haben“.
Veröffentlicht am 11.11.2014
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