Spielplatz in Rhade wieder auf Vordermann
Richtig idyllisch liegt der kleine Spielplatz zwischen Hoonkesweg und Neue Straße in Rhade. Bäume auf dem Gelände sorgen bei Sonneneinstrahlung für angenehmen Schatten, die Spielgeräte laden zum Klettern und Schaukeln geradezu ein. Es gibt aber auch unangenehme Nebenwirkungen der dichten Bepflanzung. Wenn im Herbst die Bäume ihre Samen abwerfen, bilden sich innerhalb kurzer Zeit kleine Sprösslinge, die den Spielsand flächendeckend überziehen. Dieter Neumann, der seit Jahren als ehrenamtlicher Spielplatzpate fungiert, musste vor dem Wildwuchs kapitulieren und bat die Verwaltung um Unterstützung. Jetzt wurde das gesamte Areal von „Profis“ bearbeitet und in den Ursprungszustand zurückversetzt. Dieter Neumann: „Die Stadtverwaltung hat dankenswerter Weise reagiert und geholfen. Jetzt ist die Spielfläche wieder hergerichtet und jetzt macht mir die ehrenamtliche Pflege wieder richtig Spaß.“
Veröffentlicht am 02.09.2015
(Mit-)Spielend erkennen Kinder blitzschnell Gut und Böse
"Das war was", so noch ganz atemlos ein kleiner Steppke, der dem Kasper mit über 100 Kindern und vielen Erwachsenen lautstark half, den Räuber zu besiegen und am Ende das Gute triumphieren zu lassen.
Immer wieder beeindruckend, wie das Original Hohnsteiner Puppentheater es schafft, mit einer einfachen, aber ungemein spannenden Geschichte die vielen Besucher, das Carola Martius-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, über 50 Minuten zu fesseln und zum Mitspielen zu bewegen. Stefan Tränkler, der Mann hinter der Bühne und Chef des Theaters, zeigte bereits zum 2. Mal in Rhade, in welch hohe Kunst das Puppenspiel einzuordnen ist. Die Figuren beginnen in seinen Händen zu leben und mit den Kindern zu kommunizieren.
Lautstark unterstützen sie den Hauptakteur mit der Zipfelmütze, der, neben den Zuschauern, auf die Unterstützung von Seppl, der Großmutter, dem Polizisten und natürlich dem Zauberer zählen kann, um den Räuber Hotzenplotz in seine Schranken zu verweisen. „Unglaublich“, so ein begeisterter, seine Enkelkinder begleitender Großvater, „ dass trotz TV und digitaler neuer Spielewelt, eine Live-Kasperleaufführung mehr als 160 Besucher auf eine Achterbahn der Gefühle mitnehmen und letztlich verzaubern kann“. Brigitte Hartwich, die bereits zum 8. Mal die Rhader Ferienspaßaktion mit einem Puppentheaterauftritt bereichert hat, zeigte sich sehr zufrieden über den ungebremsten Zuspruch und die Unterstützung mehrerer Sponsoren, darunter die Volksbank Lembeck/Rhade, Druck und Graphik, Carola Martius- Haus, SPD Rhade und andere. „Wichtig ist mir“, so Brigitte Hartwich, „einen Kulturbeitrag besonders für Kinder und Jugendliche auch im ländlichen Bereich ohne Zugangsbeschränkung (Eintrittsgeld) zu ermöglichen“. Ein Konzept, das zeigt die Abstimmung mit den Füßen, das seit Jahren aufgeht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 07.08.2015
Mitspielend erkennen Kinder blitzschnell Gut und Böse
"Das war was", so noch ganz atemlos ein kleiner Steppke, der dem Kasper mit über 100 Kindern und vielen Erwachsenen lautstark half, den Räuber zu besiegen und am Ende das Gute triumphieren zu lassen.
Immer wieder beeindruckend, wie das Original Hohnsteiner Puppentheater es schafft, mit einer einfachen, aber ungemein spannenden Geschichte die vielen Besucher über 50 Minuten zu fesseln und sie zum Mitspielen zu bewegen. Stefan Tränkler, der Mann hinter der Bühne und Chef des Theaters, zeigte bereits zum 2. Mal in Rhade, welch hohe Kunst das Puppenspiel bedeutet. Die Figuren beginnen in seinen Händen zu leben und besonders mit den Kindern zu kommunizieren. Aber auch viele junge Eltern und begleitende Großeltern zeigten sich begeistert und sprachen der Organisatorin und Veranstalterin Brigitte Hartwich Dank und Anerkennung für ihre Idee aus, einmal im Jahr, im Rahmen des Dorstener Ferienspaßes, Kindertheater ohne Hemmnis, sprich Eintritt, zu erfreuen. Viele Sponsoren und Helfer haben ihren Anteil daran, so Brigitte Hartwich, den Dank weiter reichend.
Wird morgen fortgesetzt
Veröffentlicht am 06.08.2015
Ferienspaß mit dem Hohnsteiner Puppentheater
„Kultur für alle“. Ein Slogan, der besonders in den 70er Jahren auch für mehr Kinder- und Jugendtheater, u. a. in den ländlich geprägten Räumen warb. Brigitte Hartwich aus Rhade setzt nun schon seit 8 Jahren diese Idee praktisch um. Immer in den großen Ferien lädt sie ein bekanntes Puppentheater ein, um den Kleinen, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht, einen besonderen Spaß zu bereiten. Der klassische Kasper, von den Bühnen fast verschwunden, hat in Rhade einen festen Aufführungsplatz gefunden. So heißt es auch auf großen, unübersehbaren Plakaten „Kasperle kommt“.
Brigitte Hartwich, die als ehrenamtliche Veranstalterin auftritt, legt großen Wert darauf, dass „kein Kind zurückgelassen wird“. Durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Lembeck/Rhade eG kann es daher auch heute, am Mittwoch, den 5. August um 15 Uhr im Carola Martius-Haus wieder heißen: Eintritt frei. Es ist aber nicht nur die Volksbank, sondern auch die Katholische Kirchengemeinde St. Urbanus, die das Carola Martius-Haus als Spielstätte zur Verfügung stellt. Handzettel und Plakate steuert Achim Schrecklein mit seinem Unternehmen Druck und Graphik bei, und die Rhader SPD hilft bei der Organisation vor Ort. Das Original Hohnsteiner Puppentheater, das zu den besten im deutschsprachigen Raum gilt, führt das Stück, „Kasper und der Zauberer“ auf.
Veröffentlicht am 05.08.2015
Kasperle und der Zauberer
Original Hohensteiner Puppenbühne gastiert wieder in Rhade.
Veröffentlicht am 04.08.2015