Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade

Kinder sind unsere Zukunft

Wer von der Ruhrstraße kommend in den Lahnweg einbiegt, zeigt sich von der Aufteilung des Straßenraums beeindruckt. Bäume zu beiden Seiten sorgen für gutes Binnenklima. Gehen, Fahren und Parken ergänzen einander. Ins Auge fällt ein Schild der Anlieger, die daran erinnern, dass hier Kinder Vorrang haben. Ein Hinweis ohne erhobenen Zeigefinger - aber einprägsam. Ein gutes Beispiel, wie in einem Straßenzug oder einer Siedlung, besonders an Kinder gedacht wird. Nachmachen erwünscht. Kinder sind unsere Zukunft. Wer wollte das infrage stellen?

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 13.10.2023

 

Versteckt, zugeparkt, verschmäht - die Mitnahmebank auf der Debbingstraße Stadtentwicklung Mitnahmebänke: Eine gute Idee gerät in Vergessenheit

Mit offenen Augen durch Rhade

Wer es sich leisten kann, fährt in Rhade mit dem Pkw. Umweltbewusste nutzen zusätzlich oder ausschließlich das Fahrrad, um innerorts von A nach B zu gelangen. Aber es gibt Menschen unter uns, die kein Auto besitzen und nicht fit genug sind, um zu radeln. Sie sind auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Darüberhinaus haben kreative Köpfe des Bürgerforums eine zusätzliche kostenlose Mitnahmemöglichkeit aus der Taufe gehoben - die Mitnahmebänke. Von der Volksbank gesponsert, von Jugendlichen gestaltet, von der Verwaltung im Dorf, nahe der Bahn und im Stuvenberggebiet aufgestellt, fristen sie ein trauriges Dasein. Still gammeln sie vor sich hin, selten benutzt und als Mitnahme-Haltestelle verschmäht. Der Grund: Auf halben Weg stehen geblieben. Die Idee mit der Umsetzung/Aufstellung war perfekt, die Rahmenbedingungen dagegen nicht. Weder gab es von Verwaltungsseite eine erklärende Information an alle Haushalte, noch blieben wichtige Versicherungsfragen ungeklärt. So verwundert es nicht, dass wir im Rhader öffentlichen Raum über drei bunte Sitzbänke zusätzlich verfügen, der eigentliche Zweck konnte aber nicht erzielt werden. „Leider“, so ein an der Idee Beteiligter auf Nachfrage. Ob es eine neue Initiative zur „Auferstehung“ geben wird, steht in den Sternen. Leider!

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.10.2023

 

Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade - Villa weiter im Dornröschenschlaf

Es gibt kein vergleichbares Gebäude in Rhade. Es ist alt, aber architektonisch hochinteressant. Es ist ein Denkmal und deswegen geschützt. Aber es ist unbewohnt. Seit vielen, vielen Jahren. Unbewohnt heißt, ungepflegt. Ein Anziehungspunkt für Vandalen. Aber auch für Kaufinteressenten? Tatsächlich gibt es immer wieder Meldungen, dass ein Liebhaber gefunden wurde. Mal ist es ein früherer Fußballer, dann ein Bauunternehmen oder eine Immobiliengesellschaft. Begleitet von aufgestellten Baugerüsten und vollmundigen Versprechen, das Rhader Denkmal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Nun hat es gewaltige Neubau-Nachbarn bekommen. Die bisher privilegierte Lage in der Lembecker Straße hat dadurch sicherlich gelitten. Keine gute Voraussetzung, das besondere Gebäude vor dem weiteren Verfall zu schützen. Ob es gerettet werden kann, ist fraglicher denn je. Sollte „morgen“ die Abrissbirne übernehmen, wäre das ein weiterer Verlust an alter Bausubstanz in Rhade. Die Betonung liegt auf VERLUST!

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 03.10.2023

 

Der Kirchplatz am Dienstag, 12. September 2023. An einem ganz normalen Werktag. Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade

Könnte der Kirchplatz mehr als ein Parkplatz sein?

Die Entwicklung Rhades ist leider nicht „rund“ verlaufen. Nicht ringförmig um die Kirche, sondern drei Kilometer entlang der Lembecker- und Erler Straße entstanden Wohn- und Geschäftshäuser. Dazu noch 3 fast von einander getrennte Bereiche, die heute schwer zusammenzuführen sind. Hier das alte Dorf, dort der Mittelbereich mit Geschäftszentrum und östlich der Bahnlinie die Siedlung Stuvenberg/Kalter Bach. Jahrzehntelange Diskussionen, das Dorf „aufzumöbeln“, dort die Verkehrsführung neu zu gestalten und den Kirchplatz von parkenden Autos zu befreien, tritt nicht nur auf der Stelle, sondern darf als so gut wie gescheitert bezeichnet werden. Dass der Forks Busch, eine kleine aber ökologisch wertvolle Fläche nahe der neuen Tank- und Raststelle, behutsam zum Bürgerpark und zentralem Treffpunkt ausgebaut werden soll, darf nicht dazu führen, den Kirchplatz und das dazugehörende Straßen- und Wegesystem, aus den planerischen Augen zu verlieren. Wer heute mit offenen Augen, also ohne Scheuklappen, den St. Urbanus-Kirchplatz betritt, stellt eigentlich nur verpasste Möglichkeiten fest. Möglichkeiten, sich hier zu treffen, zu setzen, zu kommunizieren, zu entspannen. Den kommunalpolitischen Akteuren, der Verwaltung, dem Bürgerforum wird zugerufen, die Entwicklung unseres Dorfmittelpunktes nicht weiter auf die lange Bank zu schieben.

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 22.09.2023

 

Stadtentwicklung Neues aus der Rhader Gerüchteküche

Rhade hat sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte entwickelt. Die Einwohnerzahl kletterte von rund 3000 auf über 5000. Parallel baute die Infrastruktur erheblich ab. Polizei vor Ort? Das war einmal. Auch die eigene Post schrumpfte zur Poststelle im Supermarkt. Das Rhader Standesamt hat seine Tore für immer geschlossen. Kein Schuster, keine Autowerkstatt, kein Blumengeschäft, mehr. Das Gaststättensterben hält an. Wer kennt noch die Kolde Becke? Aus Adolfs "herren-chic" wurde ein Dönerladen. Ohne große öffentliche Aufmerksamkeit schrumpfte die Kreissparkassenfiliale zu einer nur noch stundenweise geöffneten Servicestelle. Auch über den Bestand der Apotheke wird gerätselt. Die kleine evangelische Kirche teilt sich inzwischen den Raum mit einer Kita. Jetzt vermelden die Rhader Buschtrommeln, dass die Volksbank sich neu aufstellen will. Grund genug, einmal in die Rhader Gerüchteküche hineinzuhören. Hier wird behauptet, dass das leerstehende Gasthaus Pierick, oder nur das wertvolle Grundstück Ziel der Begierde sei, dort wird von kompletter Abwanderung schnabuliert, und wieder andere vertreten die These, dass Teile von Forks Busch mit einem Neubau in Verbindung gebracht werden. Der Versuch, den Gerüchten einen Riegel aus Fakten entgegenzusetzen, muss momentan als gescheitert angesehen werden. Bekannt ist aber, dass sich das Rhader Bürgerforum des Themas inzwischen angenommen hat. Solange Rhade weder von der Volksbank, der Dorstener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR, dem Planungsamt oder dem Rhader Bürgerforum eine klare Aussage erhält, wird die Gerüchteküche weiter brodeln.

Ein Rhader mit offenen Ohren

Veröffentlicht am 04.09.2023

 

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