Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Barbara Hendricks: Klimapolitik ist Friedenspolitik

Heute beginnt die Weltklimakonferenz in Paris. In einem Namensbeitrag für spd.de sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, warum die Weltgemeinschaft nur einen möglichen Weg einschlagen kann: 

Vierzehn der fünfzehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung liegen im noch jungen 21. Jahrhundert. 2014 war das wärmste Jahr überhaupt. Im gleichen Zeitraum haben Extremwetterereignisse in allen Teilen der Erde zugenommen: Stürme, Hurrikans, Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren. Bei einem weiteren Anstieg der Erderwärmung wären die Folgen noch weitaus verheerender. Eine Erhöhung um mehr als zwei Grad, so sagt es die weltweite Klimaforschung, würde das Leben auf der Erde ernsthaft bedrohen. Schon heute erleben wir ein großes globales Gerechtigkeitsproblem. Für viele Menschen ist der Klimawandel bereits eine unmittelbare Bedrohung. Trinkwasser wird knapp, Böden vertrocknen und Wüsten breiten sich aus. Menschen verlieren ihre Heimat.

Weltgemeinschaft muss umsteuern
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Veröffentlicht am 30.11.2015

 

Umwelt Oberkante Unterlippe …

Meeresspiegel steigen – Neue Flüchtlinge werden kommen

Selten war eine Konferenz so wichtig wie die bevorstehende Klimakonferenz in Paris. Dramatische Klimaveränderungen lösen Dürren, Hochwasser und Wirbelstürme unbekannter Ausmaße aus. Gletscher schmelzen weltweit. In Peru (Anden)  ist z. B. dadurch das Trinkwasser knapp geworden. In der Folge werden sich neue Flüchtlingsströme ergeben. Europa wird zu den Zielländern gehören. Verantwortlich für diese Langzeitkatastrophe sind die Industrie- und Schwellenländer mit ihrem jahrelangen ungehemmten CO2-Ausstoß. Jetzt haben alle verstanden. Jetzt muss gegengesteuert werden. Jetzt sind überprüfbare Verpflichtungen unaufschiebbar. Neu ist, dass alle teilnehmenden Staaten (fast 200) sich an der Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs per Selbstverpflichtung in Paris beteiligen wollen. Ein Hoffnungsschimmer. Die Rhader SPD hat sich mit der gesamten Problematik beschäftigt, einen Antrag an den Bundesparteitag (Dezember) gestellt, der auch von der Antragskommission angenommen wurde. Darin wird u. a. gefordert, dass das Thema Klimaschutz verpflichtend in unseren Schulen behandelt wird. Fazit: Wenn nachfolgende Generationen auch morgen noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden sollen, müssen wir heute unsere Gewohnheiten radikal ändern.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 12.11.2015

 

Gilt für den Klimaschutz mehr denn je - Global denken, lokal handeln Umwelt Prima Klima?

Es ist 5 vor 12 – Paris soll die Wende bringen

Am 30. November 2015 wird sie eröffnet, nach 11 Verhandlungstagen geschlossen. Die Weltklimakonferenz der UN in Paris. Es ist die letzte Chance, endlich so umzusteuern, dass auch noch Nachfolgegenerationen in allen Regionen unserer Erde (über)leben können. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, die Erwartungen sind immens. Fakt ist, dass die Zahl der Wetterkatastrophen dramatisch zunimmt, dass der Meeresspiegel unaufhaltsam steigt, dass einige bewohnte Inseln „Land unter“ melden werden, wenn -  ja wenn nicht endlich den vollmundigen Versprechen auch Taten folgen. Deutschland ist gut vorbereitet. Der CO2-Ausstoß soll bis 2050 um 80 % sinken! Das ist anspruchsvoll, zwingend nötig, wird aber auch „Geld“ kosten. Aber auch die anderen Industrienationen, Schwellenländer und wirtschaftlich weniger entwickelten Staaten haben angedeutet, in Paris ihren Teil dazu beizutragen, dass die fatale Erderwärmung im ersten Schritt begrenzt wird. Ein erster Schritt – mehr nicht. Die Rhader SPD hat sich mehrfach mit dem Thema „Prima Klima?“ beschäftigt. Direkt im Anschluss der UN-Konferenz in der französischen Hauptstadt, beginnt der Bundesparteitag der SPD in Berlin. Unter den vielen Anträgen auch einer der Rhader Sozialdemokraten zum vorgenannten Thema. Mehr Aktualität geht nicht.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 01.11.2015

 

Umwelt Zukunftsthema Nr. 1: Der Klimaschutz (Teil 2)

Entweder wir schaffen das, oder wir werden abgeschafft

Alle Krisen dieser Welt werden dramatisch vom nicht mehr schleichenden, sondern galoppierenden Klimawandel überlagert. Wie verantwortungslos ist das eigentlich, wenn wir unseren relativen Wohlstand heute ausleben, aber den nächsten Generationen „verbrannte Erde“ hinterlassen? Die SPD-Fachveranstaltung „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ versuchte vor einigen Tagen im Wissenschaftspark GE, mit Beteiligung der Umweltministerin Barbara Hendricks, eine Antwort zu finden. Klar wurde, dass die Zielvorgabe der Bundesregierung (GroKo) über die Länder und Kommunen, alle Bürgerinnen und Bürger erreichen muss. NRW, so Norbert Meesters (MdL), Umweltpolitischer Sprecher der SPD in Düsseldorf, ist auf dem richtigen Weg und in vielen Bereichen Vorreiter und Vorbild. So wird in einigen Wochen eine so genannte Nachhaltigkeitsstrategie im Landtag eingebracht und öffentlich diskutiert werden. Kommunale Klimaschutzkonzepte, Dorsten hat mit Unterstützung engagierter Bürger ebenfalls verbindliche Rahmenbedingungen beschlossen, sind inzwischen Bestandteil jeder fortschrittlichen Kommune. Die Verbindlichkeit ist aber das Problem. Wenn das, was landauf, landab zum Thema schon erarbeitet und dokumentiert wurde, wirklich umgesetzt würde, dann wären wir schon viel weiter. Konkret für Dorsten heißt das: Ohne einen Klimaschutzbeauftragten wird das Lippestadt-Klimaschutzkonzept ein Schubladenpapier bleiben. 

Eigener Bericht. Vergl. dazu den Text (Teil 1) vom 22.09.2015

Veröffentlicht am 29.09.2015

 

Unterschriften und Informationsveranstaltungen: Rhader SPD war immer vorneweg, wenn es gegen Fracking ging Umwelt Fracking in NRW?

SPD geführte Landesregierung sagt nein – Rhader SPD zufrieden

Jetzt hat die NRW-Landesregierung den Worten Taten folgen lassen. „Solange ich Ministerpräsidentin bin wird es in NRW kein Fracking geben“, so Hannelore Kraft vor einigen Monaten. Jetzt teilt Hans-Peter Müller, der auch für Rhade zuständige SPD-Landtagsabgeordnete mit, dass das Düsseldorfer Kabinett mit Hilfe des neuen Landesentwicklungsplans Fracking grundsätzlich ausschließen will. „Geht doch“, so die Rhader SPD, die sich frühzeitig an der Initiative „Stopp Fracking“ beteiligt hat. Auch die Mitglieder der noch vor Monaten aktiven überparteilichen Dorstener Initiative ENERGIE – KLIMA – UMWELT werden die Nachricht zufrieden entgegennehmen. Hat sich doch ihr Engagement gegen die gefährliche Technologie, bei der mit Hilfe von Hochdruck, Wasser und gefährlichen Chemikalien, Schiefergas in großen Tiefen gewonnen werden soll und dabei unser Grund- und Trinkwasser irreparabel gefährdet, augenscheinlich gelohnt. Der umweltpolitische Sprecher der Düsseldorfer SPD-Fraktion schreibt:

Veröffentlicht am 26.09.2015

 

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