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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Gefahr aus dem Westen - Atomkraft nein danke
Schrottmeiler an deutscher Grenze
Lange haben wir an die billige und sichere Kernkraft geglaubt. Heute wissen wir, dass es ein Irrglaube war.
Billig? Von wegen. Die Endlagerkosten, eine Lagerstätte dafür gibt's weltweit noch immer nicht, sind für die Betreiber inzwischen existenzbedrohend.
Sicher? Von wegen. Nicht erst seit Fukushima wissen wir, dass Atomkraftwerke selbst in High-Tec-Ländern ein Hochsicherheitsrisiko für die Menschen sind.
Wir wissen aber auch, dass die bei einem Super-GAU (größter anzunehmender Unfall) austretende tödliche Radioaktivität nicht an den Ländergrenzen halt macht. Deutschland wird zur Zeit massiv aus dem Westen bedroht. Nämlich aus der Schweiz, Frankreich und Belgien. Atomkraftwerke, die alle um die 40 Jahre Betriebszeit auf dem Buckel haben, werden, trotz klarer Abschalt-Zusagen, weiter betrieben. Die Störfälle häufen sich. Noch funktioniert die automatische Schnellabschaltung. Übrigens in immer kürzeren Zeitabständen. Noch! Ein Super-GAU an unseren westlichen Grenzen hätte fatale Folgen auch für unsere Bevölkerung. Der Bundesregierung ist dringend zu raten, nicht nur die aktuellen Krisenschauplätze in aller Welt im Blick zu haben, sondern auch die latente Gefahr, die uns durch die Schrott-Atommeiler von unseren befreundeten Nachbarn im Westen droht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 05.01.2016
Umwelt Dorsten - Dezember 2015 - Prima Klima?
Wetterkapriolen sind hausgemacht - von dir, dir und mir!
Dienstagmittag. Ich sitze auf der Terrasse in der Sonne und lese Zeitung. Es ist mild und warm. Kurz: Urgemütlich. Der Kalender (15. Dezember) zeigt aber an, dass wir Winter haben. Eigentlich. Was soll ich mich grämen? Ich spare an der Heizung, ich genieße die warmen Sonnenstrahlen, ich bin zufrieden. Es ist aber eine keine ehrliche Zufriedenheit. Ich weiß, dass das warme Wetter, meteorologisch betrachtet, eine Katastrophe ist. Und diese Katastrophe wird auch mich erreichen, oder meine Kinder, oder meine Enkelkinder. Gletscher und Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, gigantische Stürme nehmen zu. Wir haben unseren relativen Wohlstand wohl doch zu teuer erkauft. Zuviel CO2, zuviel Feinstaub, zuviel Verbrennung. Deswegen haben jetzt alle Staaten der Welt in Paris zusammengesessen, um die fatale Erderwärmung zu stoppen. Eine Zukunftsaufgabe von ungeheurer Tragweite. Paris -> Berlin -> Düsseldorf -> Dorsten -> Rhade. Die Handlungskette beginnt ganz oben und endet bei uns. Wir alle müssen etwas tun. Plötzlich wird mir klar, dass das Sonnenbaden am 15. Dezember völlig irrational ist. Ich werde mich mehr mit dem Klimawandel beschäftigen müssen. Was ist mit dir?
Eigener Beitrag - Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 16.12.2015
Umwelt Barbara Hendricks: Klimapolitik ist Friedenspolitik
Heute beginnt die Weltklimakonferenz in Paris. In einem Namensbeitrag für spd.de sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, warum die Weltgemeinschaft nur einen möglichen Weg einschlagen kann:
Vierzehn der fünfzehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung liegen im noch jungen 21. Jahrhundert. 2014 war das wärmste Jahr überhaupt. Im gleichen Zeitraum haben Extremwetterereignisse in allen Teilen der Erde zugenommen: Stürme, Hurrikans, Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren. Bei einem weiteren Anstieg der Erderwärmung wären die Folgen noch weitaus verheerender. Eine Erhöhung um mehr als zwei Grad, so sagt es die weltweite Klimaforschung, würde das Leben auf der Erde ernsthaft bedrohen. Schon heute erleben wir ein großes globales Gerechtigkeitsproblem. Für viele Menschen ist der Klimawandel bereits eine unmittelbare Bedrohung. Trinkwasser wird knapp, Böden vertrocknen und Wüsten breiten sich aus. Menschen verlieren ihre Heimat.
Weltgemeinschaft muss umsteuern ...
Veröffentlicht am 30.11.2015
Umwelt Oberkante Unterlippe …
Meeresspiegel steigen – Neue Flüchtlinge werden kommen
Selten war eine Konferenz so wichtig wie die bevorstehende Klimakonferenz in Paris. Dramatische Klimaveränderungen lösen Dürren, Hochwasser und Wirbelstürme unbekannter Ausmaße aus. Gletscher schmelzen weltweit. In Peru (Anden) ist z. B. dadurch das Trinkwasser knapp geworden. In der Folge werden sich neue Flüchtlingsströme ergeben. Europa wird zu den Zielländern gehören. Verantwortlich für diese Langzeitkatastrophe sind die Industrie- und Schwellenländer mit ihrem jahrelangen ungehemmten CO2-Ausstoß. Jetzt haben alle verstanden. Jetzt muss gegengesteuert werden. Jetzt sind überprüfbare Verpflichtungen unaufschiebbar. Neu ist, dass alle teilnehmenden Staaten (fast 200) sich an der Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs per Selbstverpflichtung in Paris beteiligen wollen. Ein Hoffnungsschimmer. Die Rhader SPD hat sich mit der gesamten Problematik beschäftigt, einen Antrag an den Bundesparteitag (Dezember) gestellt, der auch von der Antragskommission angenommen wurde. Darin wird u. a. gefordert, dass das Thema Klimaschutz verpflichtend in unseren Schulen behandelt wird. Fazit: Wenn nachfolgende Generationen auch morgen noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden sollen, müssen wir heute unsere Gewohnheiten radikal ändern.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 12.11.2015
Umwelt Prima Klima?
Es ist 5 vor 12 – Paris soll die Wende bringen
Am 30. November 2015 wird sie eröffnet, nach 11 Verhandlungstagen geschlossen. Die Weltklimakonferenz der UN in Paris. Es ist die letzte Chance, endlich so umzusteuern, dass auch noch Nachfolgegenerationen in allen Regionen unserer Erde (über)leben können. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, die Erwartungen sind immens. Fakt ist, dass die Zahl der Wetterkatastrophen dramatisch zunimmt, dass der Meeresspiegel unaufhaltsam steigt, dass einige bewohnte Inseln „Land unter“ melden werden, wenn - ja wenn nicht endlich den vollmundigen Versprechen auch Taten folgen. Deutschland ist gut vorbereitet. Der CO2-Ausstoß soll bis 2050 um 80 % sinken! Das ist anspruchsvoll, zwingend nötig, wird aber auch „Geld“ kosten. Aber auch die anderen Industrienationen, Schwellenländer und wirtschaftlich weniger entwickelten Staaten haben angedeutet, in Paris ihren Teil dazu beizutragen, dass die fatale Erderwärmung im ersten Schritt begrenzt wird. Ein erster Schritt – mehr nicht. Die Rhader SPD hat sich mehrfach mit dem Thema „Prima Klima?“ beschäftigt. Direkt im Anschluss der UN-Konferenz in der französischen Hauptstadt, beginnt der Bundesparteitag der SPD in Berlin. Unter den vielen Anträgen auch einer der Rhader Sozialdemokraten zum vorgenannten Thema. Mehr Aktualität geht nicht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.11.2015
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