Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein In eigener Sache

Rhader SPD-Internetseite ist viel mehr als gewöhnliche Parteiwerbung

Gewöhnlich kann jeder. Wir setzen auf ungewöhnlich, täglich interessant und abwechslungsreich. Wir, das sind die Rhader Sozialdemokraten. Seit 1969, also seit 54 Jahren vor Ort aktiv. Unser Anspruch war immer: Tue Gutes und sprich darüber. Monatliche Treffen, regelmäßige Bürgerversammlungen, beste Zusammenarbeit mit der Lokalpresse, so präsentierte sich der SPD-Ortsverein über viele Jahre. Nicht zu vergessen die Stadtteilzeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“, die selbst produziert, anschließend von fleißigen und überaus engagierten Mitgliedern an alle Haushalte verteilt wurde. Insgesamt 120 Ausgaben in den Jahren 1970 bis 2010. Danach stellten wir auf das Internet um. Diese Seite existiert seit über 12 Jahren. Tatsächlich werden fast täglich (!) neue Artikel präsentiert. Über 100 Leser täglich sind Beweis, dass wir nichts falsch machen. Das Besondere ist, dass wir nicht nur schreiben, warum die SPD das Beste in der bunten Parteienlandschaft ist, sondern auch über Bereiche informieren, die den aufmerksamen Zeitgenossen interessieren könnten. Ob Bücher, die wir für Sie gelesen haben, ob Kulturveranstaltungen, die wir für Sie besucht haben, ob Informationen über Selbsthilfegruppen oder Obdachlosenunterstützung - wir haben keine Scheuklappen und werben so für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, der keinen Menschen ausschließt. Mehr Sozialdemokratie geht dann doch nicht. Empfehlen Sie uns bitte weiter.

www.spd-rhade.de

Veröffentlicht am 24.03.2023

 

Allgemein „FREIHEIT UND LEBEN KANN MAN UNS NEHMEN, DIE EHRE NICHT“

Am 23. März 1933 stimmt nur die SPD gegen das Ermächtigungsgesetz

März 1933. Adolf Hitler ist seit 4 Wochen Reichskanzler. Die Demokratie ist faktisch schon abgeschafft. Tausende Andersdenkende sind inhaftiert. Damit die NSDAP allein regieren kann, soll der Reichstag das sogenannte Ermächtigungsgesetz beschließen. Dazu ist eine 2/3-Mehrheit erforderlich. Die NSDAP ist auf die Stimmen der anderen Parteien angewiesen. Die Atmosphäre in der Kroll-Oper, der Reichstag war erst wenige Tage vorher abgebrannt, ist beklemmend. Die kommunistischen Abgeordneten wurden zuvor komplett inhaftiert, von den SPD-Parlamentariern wurden nicht wenige von SA und SS an der Abstimmung gehindert. Der SPD-Vorsitzende Otto Wels hält dann die letzte freie Rede, die knapp 15 Minuten dauert. Er prophezeit der Regierung, dass sie mit ihrer Politik der Gewalt scheitern wird. „Kein Ermächtigungsgesetz gibt ihnen die Macht, die Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten.“ Und dann der Satz der Geschichte geschrieben hat und der noch heute den Hörer des 90 Jahren alten Tondokuments, emotional tief berührt. Otto Wels ruft den Nazis im Namen der deutschen Sozialdemokraten zu: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!“ Dann wird abgestimmt. Die SPD stimmt als einzige Partei einstimmig gegen das Ermächtigungsgesetz. Gegen die NSDAP! Gegen Adolf Hitler! Mit JA stimmen die Abgeordneten der NSDAP, des Zentrums, der Liberalen Deutschen Staatspartei, der Bayerischen Volkspartei. 444 Ja-Stimmen stehen 94 Nein-Stimmen der SPD entgegen. Übrigens hat auch Theodor Heuss, nach dem Krieg erster Bundespräsident, dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt.

Eigener Rhader Text auf Grundlage der ZEIT-Dokumentation vom 1. Dez. 2022

Veröffentlicht am 22.03.2023

 

Allgemein Der Strompreis ist ein Fass ohne Boden

Schon gewusst? - Ein Blick in die aktuelle Rechnung

  • Arbeitspreis
  • Stromsteuer
  • Grundpreis
  • MSB Eintarifzähler
  • KWKG-Anteil (Kraft-Wärme-Kopplung)
  • EEG-Anteil (Erneuerbare Energien)
  • Offshore-Netzumlage (Ausgleich für zeitweiligen Ausfall der Windenergieanlagen auf See)
  • § 18 AbLaV (Ausgleich für abschaltbare Lasten - also den kurzfristigen Verzicht auf Strombelieferung)
  • § 19 Strom NEV-Umlage (Ausgleich für Netzbetreiber wegen geringerer Auslastung des Netzes.   Zusammenhang mit § 18 AbLaV)
  • Messstellenbetrieb (Einbau, Bereitstellung und Wartung der Messstelle)
  • Konzessionsabgabe (Gegenleistung für die Leitungsnutzung auf öffentlichen Wegen und Straßen)
  • MwSt

Aus allen aufgeführten Positionen setzt sich der Strompreis zusammen, den wir zu zahlen haben. Er variiert und wird momentan, wegen der explodierenden Preisentwicklung, auf 40 Cent/Kilowattstunde für 80 % des Vorjahresverbrauchs „gedeckelt“.

Ein Rhader Blick in die Stromrechnung

Veröffentlicht am 10.03.2023

 

Allgemein Vor 90 Jahren brannte der Reichstag - Auftakt zur Nazidiktatur

Holländischer Brandstifter scheint in eine Falle der SA getappt zu sein

Am 27. Februar 1933 brannte der Berliner Reichstag. Marinus van der Lubbe (24), ein niederländischer Kommunist, wurde noch vor Ort festgenommen. Ein willkommener Anlass der Nazis, kurz vor den Wahlen am 5. März, eine riesige Verhaftungswelle gegenüber allen  Andersdenkenden zu starten. Zitat Adolf Hitler: „Es gibt jetzt kein Erbarmen; wer sich uns in den Weg stellt, wird niedergemacht. Das deutsche Volk wird für Milde kein Verständnis haben. Jeder kommunistische Funktionär wird erschossen, wo er angetroffen wird. Die kommunistischen Abgeordneten müssen noch in dieser Nacht aufgehängt werden.“ Der verheerende Brand passte bestens in das Konzept der Nazis, den „inneren Feind“ zu eliminieren. Waren sie selbst die Brandstifter? Und war Marinus van der Lubbe von der SA in eine Falle gelockt worden? Thesen, die 90 Jahre nach dem Ereignis neue Nahrung erhalten. Niemals, so Brandexperten, war es möglich, mit Kohlenanzündern, die der Brandstifter dabei hatte, in so kurzer Zeit das gesamte Gebäude in Brand zu stecken. In einem Schauprozess wurde der vermutlich unter Drogen gesetzte van der Lubbe zum Tode verurteilt und umgehend auf dem Schafott exekutiert. Der Beginn der brutalen Nazidiktatur. Wenige Tage später wurde das Ermächtigungsgesetz im Reichstag beschlossen. Nur die SPD-Abgeordneten stimmten dagegen. Die gewählten kommunistischen Parlamentarier waren bereits verhaftet oder umgebracht.

Eigener Bericht auf der Grundlage des ZEIT-Berichtes „Wer legte das Feuer?“ - Wird in Kürze fortgesetzt mit einem Bericht über das Ermächtigungsgesetz

Veröffentlicht am 01.03.2023

 

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