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Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und Bildung Die Reform der Besoldung von Grundschullehrerinnen und –lehrern ist überfällig
Mit der Reform der Lehrerausbildung muss auch eine Reform der Besoldung einhergehen – das ist für die SPD-Landtagsfraktion in NRW ein logischer Zusammenhang. Einen entsprechenden Gesetzentwurf, der die Voraussetzungen dafür schafft, hat die Fraktion nun auf den Weg gebracht. Dazu erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW und der schulpolitische Sprecher Jochen Ott:
Quelle: spd-fraktion-nrw/news
Veröffentlicht am 07.10.2018
Schule und Bildung In die nationale Schul- und Bildungspolitik kommt Bewegung – endlich!
16 Bundesländer, 16 Schulsysteme? – Eine Lösung ist in Sicht
Schul- und Bildungspolitik ist Ländersache. Bis heute. Morgen könnte sich etwas Grundlegendes ändern. Dann nämlich, wenn ein Brief an die Kanzlerin in aktuelles Handeln umgesetzt wird. Die Briefschreiber sind die Vorsitzenden der FDP und der Grünen auf Bundesebene. Sie bieten sich als Unterstützer der GroKo an, einer längst überfälligen Reform zum Erfolg zu verhelfen. Dazu muss aber die Verfassung mit mindestens 2/3 Zustimmung im Bundestag geändert werden. Die ganz große Koalition würde dann nämlich die Schul- und Bildungspolitik vom Kopf auf die Füße stellen. Dann würden 16 konkurrierende Schulsysteme mit 16 verschiedenen Schulbüchern der Vergangenheit angehören. Dann würden Eltern mit schulpflichtigen Kindern ohne Sorge vor großen Brüchen im Lernerfolg von einem Bundesland ins andere wechseln können. Die Aussichten, dass diesmal nicht nur diskutiert, sondern gehandelt wird, sind groß. Voraussetzung ist, dass das Angebot zur Superkoalition in Bildungsfragen nicht auf dem Altar der Parteieitelkeiten in den Bundesländern geopfert wird. Deutschland muss endlich in Bildungsfragen in der „Champions League“ spielen. Gut wäre, wenn die SPD den Spielmacher stellen würde.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 18.09.2018
Schule und Bildung Schulentwicklungsplanung: Wenn Politiker auf dem Holzweg sind
Nur das zweigliedrige Schulsystem hat Zukunft – Aktuelle Statistik zwingt zum Handeln
Seit Jahrzehnten blockieren Ideologen eine moderne Schulpolitik. Der Versuch, unsere überholte Schullandschaft, u. a. aus Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium, partout zu erhalten, ist krachend gescheitert. Die Abstimmung mit den Füßen (Eltern/Schüler) hat u. a. Haupt- und Realschule zu Auslaufmodellen gemacht. Der Trend geht eindeutig zu den Schulen, die auch das Abitur im Angebot haben. Also hin zu Gymnasium und Gesamtschule. Auch die in Dorsten mit viel öffentlicher „Begleitmusik“ neu installierte Sekundarschule wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. Ihr fehlt schlicht die „Oberstufe“. Die abgesprochenen Kooperationen mit Gymnasium, Gesamtschule und Berufskolleg klingen gut, sind aber letztlich wieder nur Kompromisse. Nun liegen landesweit die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in NRW und dem Kreis RE vor. Spätestens jetzt müssen auch die Schulpolitiker und Parteien in Dorsten aufhorchen. Nämlich, wenn Ernst Rösner, Bildungsexperte, der viele Jahre an der Uni Dortmund am Institut für Schulentwicklungsforschung gearbeitet hat, die Zahlen interpretiert. Und hier wird klar, dass auf Dauer nur Gymnasium und Gesamtschule Zukunft haben. Die Zahlen lügen also nicht. Es wird Zeit, dass sich auch in der Lippestadt eine ideologiefreie Schulpolitik durchsetzt. Es wird aber auch Zeit, dass sich die 16 Bundesländer endlich auf eine einheitliche Schul- und Bildungspolitik verständigen. Wichtig ist, dass die Schultypabwahl nicht die Pädagogen zu verantworten haben, sondern allein die Politiker und Parteien, die einfach nicht die Partei- und Ideologiebrille ablegen können.
Eigener Beitrag auf Grundlage eines Berichts in der DZ (Aus der Region) am 30.07.2018 – siehe eigenes Foto
Veröffentlicht am 31.07.2018
Schule und Bildung Dorstener SPD fordert: Kita-Gebühren abschaffen!
Bildungsgerechtigkeit herstellen
Während in der Nachbarkommune Marl der Stadtrat beschließen will, dass die Kita-Beiträge abgeschafft werden, steigen die Gebühren in Dorsten um drei Prozent. Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie in Dorsten Prioritäten gesetzt werden. „Reden wir doch darüber, was gut für die Menschen in Dorsten ist!", fordert die Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug. „Es ist doch jedem klar, dass nur eine niedrigschwellige, frei und einfach zugängliche frühkindliche Bildung die Voraussetzung für eine chancengerechte Gesellschaft schaffen kann. Kita-Gebühren, die in erster Linie vom Wohnort abhängen, sind unsozial!". In der frühkindlichen Bildung ist ein Ausgleich von Benachteiligungen noch möglich und das ist schon auf kurze Sicht ein Gewinn für alle Betroffenen und auf lange Sicht auch ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Gerade deshalb ist es wichtig, welches Signal die Ratsherren und wenigen Ratsfrauen im Dorstener Stadtrat für die Zukunft setzen. In Kenntnis der besonderen Belastungen der Städte im nördlichen Ruhrgebiet, ist es jetzt an der Landesregierung die Mittel, die im Koalitionsvertrag im Bund ausgehandelt wurden, sinnvoll und unmittelbar für die Menschen vor Ort einzusetzen.
www.spd-dorsten.de
Veröffentlicht am 30.06.2018
Schule und Bildung SPD AG „Beste Bildung“ - Die Schule der Zukunft neu träumen
Gastbeitrag von Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD
Die NRWSPD war in der Bildungspolitik in der Regierung bis 2017 nicht mehr erkennbar. Deshalb hinterfragt die Arbeitsgruppe „Beste Bildung“ des Landesvorstands die eigene Arbeit kritisch und hat sich auf den Weg gemacht, Fragen zur Neuausrichtung des Bildungssystems zu stellen. Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Digitalisierung und Globalisierung stellen das Bildungssystem vor enorme Herausforderungen. Besonders das Schulsystem muss sich anpassen und eine radikale Neustrukturierung vornehmen. Die SPD steht für Gerechtigkeit und Teilhabe und muss sich damit auseinandersetzen, was Bildungsteilhabe in Zusammenhang mit Zuwanderung, Geschlechtergerechtigkeit und wachsender Heterogenität eigentlich bedeutet. Die Aufgaben der Schule gehen weit über reine Wissensvermittlung hinaus. Durch Armut und steigende Ungleichheit wird die pädagogische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten anspruchsvoller. Dies führt dazu, dass das Schulkollegium der Zukunft aus Lehrpersonal, pädagogischen Fachkräften und weiteren Berufsgruppen bestehen wird, die unsere Kinder und Jugendlichen auf ihre Zukunft vorbereiten und daher Hand in Hand arbeiten müssen. Nur so können auch Inklusion und Integration erfolgreich gelingen. Deshalb positionieren wir uns zur Ganztagsschule, Schulsozialarbeit, Schulen im Quartier und als Lebensraum für Kinder und Jugendliche. Eine Voraussetzung ist, dass der Staat auskömmlich finanzierte Schulen vorhält, damit Privatschulen nicht zunehmen. Wir brauchen eine (!) SPD-Vision, nicht eine der Ebenen oder der Ressorts. Mit der Arbeitsgruppe wirkt die NRWSPD intensiv an der inhaltlichen Ausgestaltung mit. Dazu brauchen wir eine Abkehr vom „Schulfrieden“ und eine neue Streitkultur: was Schule in Zukunft leisten muss, welche Anforderungen zukünftig an unsere Kinder und Jugendliche gestellt werden und wie wir Schulen bestmöglich unterstützen können. Dies müssen Fragen zur Erneuerung sein. Auf dem Landesparteitag am 23.6.2018 werden wir deshalb erste Thesen zur Neubesinnung vorlegen.
Veröffentlicht am 10.06.2018
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