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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Trauer um Marianne Weiland
Sie hat Zeichen gesetzt und Spuren hinterlassen
Das Ehepaar Marianne und Willi Weiland bleibt in Dorsten ein Begriff. 15 Jahre nach Willi Weiland ist jetzt seine Frau Marianne in Köln gestorben. Beide waren kommunalpolitisch aktiv (SPD), engagierte Pädagogen (u. a. Gesamtschule Wulfen) und im internationalen Schul- und Entwicklungsdienst in Chile und Ruanda unterwegs. Marianne Weiland, Mutter von 3 Söhnen, die auch kurz an der Urbanusschule in Rhade unterrichtet hat, darf als „starke Frau“ bezeichnet und gewürdigt werden.Ihr Markenzeichen war, immer in Alternativen zu denken und zu handeln. Sie gab den Schwachen und Hilfsbedürftigen eine Stimme. Im Einklang mit der Natur zu leben, war für Marianne und ihren Mann Willi nie nur ein Lippenbekenntnis. Nach ihrer langen Wulfener Zeit schlugen sie ihre Zelte für einige Jahre auch in Portugal auf. Marianne Weiland hat ihre Erkenntnisse anschließend in dem Buch „Das mediterrane Gartenjahr: Unterm Olivenbaum“ festgehalten. Ihre Freunde in Dorsten und auf mehreren Kontinenten werden Marianne Weiland als starke Frau und als engagiertes gesellschaftspolitisches Vorbild in Erinnerung behalten. Marianne Weiland wurde 77 Jahre alt. Die Beisetzung findet im kleinen Kreis statt.
Veröffentlicht am 23.08.2021
Allgemein Geschichte: 13. Aug. 1961. Vor 60 Jahren hat die DDR versucht, mit Mauer und Schießbefehl zu überleben.
Veröffentlicht am 12.08.2021
Allgemein DIE WOCHE IST UM ...
Die Zeit rennt. Die Ereignisse überschlagen sich. Was bleibt davon in Erinnerung?
- Es brennt an allen Ecken. Temperaturen nahe 50 Grad Celsius im südlichen Europa
- Weitere Aufräumarbeiten in deutschen Überflutungsgebieten. Was hätte vermieden werden können, wenn das Warnsystem funktioniert hätte?
- Drei Kanzlerkandidaten werben um Zustimmung. Zwei sind selbstverschuldet in die Defensive geraten. Nur Olaf Scholz (SPD) beeindruckt die Öffentlichkeit
- Olympia in Japan. Deutscher Trainer nennt Radrennfahrer aus Arabien Kameltreiber. Deutsche Trainerin empfiehlt beim Pferd mal richtig draufzuhauen, damit es endlich springt. Da ist Zusatztraining erforderlich
- Corona und kein Ende. Die DELTA-Variante geht um. Die Impfkampagne stockt. Impfgegner müssen mit Einschränkungen rechnen. Verquerdenker beunruhigen
- Rhader Dorfentwicklung macht weiter nur auf dem Papier Fortschritte. Die praktische Umsetzung stockt seit Jahren.
- Dorstener CDU-Fraktion fordert Klimaschutz-Workshop. Die gleiche Fraktion hat das vorliegende Klimaschutz-Konzept mit erarbeitet und verabschiedet. Schon vergessen?
- In Dorsten soll der TISA-Brunnen wieder aufgebaut werden. In der Standortfrage wurde anscheinend hinter den Kulissen getrickst. Von der hochgelobten Bürgerbeteiligung bleibt nur ein bitterer Beigeschmack
Fazit: Wir blicken nach vorn und freuen uns auf die neue Woche.
Rhader Sonntagsgedanken
Veröffentlicht am 08.08.2021
Allgemein Hiroshima: Schweigeminute für Atombombenopfer in ganz Japan. Außer bei Olympia. Das hat das IOC abgelehnt. Ein Skandal
Veröffentlicht am 06.08.2021
Allgemein Für Sie gelesen: DIE PEST von Albert Camus*)
Parallelen zu CORONA sind frappierend - Sonntagsgedanken aus Rhade
Ein in den 1940er Jahren geschriebener Roman des späteren Literatur-Nobelpreisträgers setzt sich mit einer Pest-Epidemie in einer Großstadt auseinander. Um eine Pandemie zu verhindern wird die Stadt hermetisch abgeriegelt und militärisch bewacht. Die so Eingeschlossenen halten es anfangs für eine maßlose Übertreibung, bis die Sterbenden in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis und der eigenen Familie „ankommen“. Die medizinische Versorgung ist unzureichend, das Personal überfordert. Ein von der Regierung in die Stadt gelieferter Impfstoff, kaum wirksam, reicht gerade mal für wenige Menschen. Nachdem allen klar wird, dass es tatsächlich die Pest ist, die in der Stadt wütet, macht sich Lethargie unter den Einwohnern breit. Gäbe es da nicht Persönlichkeiten, die mit Energie und gelebtem Humanismus gegen die Hoffnungslosigkeit im wahrsten Sinne des Wortes ankämpfen. So entstehen freiwillige Unterstützerteams, die in vielen Behelfskrankenhäusern die Infizierten versorgen und beim Sterben begleiten. Am Ende hilft auch ein in der Stadt entwickelter Impfstoff, der die Epidemie zum Abklingen bringt. Es kann „gelockert“ werden, so die gute Nachricht. Ausgelassene Freudenfeste auf der Seite der Davongekommenen, tiefe Trauer bei denen, die über den Verlust geliebter Menschen nicht hinwegkommen.
Der heutige Leser des „alten“ Romans wird fast auf jeder Seite „gezwungen“, das Beschriebene mit der Ist-Zeit, also unserer noch nicht beendeten Corona-Pandemie zu vergleichen. Eine erstaunliche Parallele.
Dirk Hartwich
*) Albert Camus 1913 - 1960; Nobelpreis 1957
Veröffentlicht am 11.07.2021
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