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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Wenn Regierungschefs zu unmenschlichem Machtmissbrauch greifen
Können das dann noch Partner für Deutschland sein? - Sonntagsgedanken aus Rhade
Demokratie wird in der Welt völlig unterschiedlich buchstabiert. Jedes Land hat da so seine eigenen Vorstellungen. Legt man unsere Maßstäbe an, bleibt nur bittere Enttäuschung beim Blick übern Zaun, sprich Grenze. Wenn es nur Enttäuschung wäre. Entsetzen macht sich breit, hört man z. B. den Kremlchef über den versuchten Mord an einem Regimekritiker auf der letzten Pressekonferenz: „Wir haben nichts damit zu tun. Wir wären erfolgreich gewesen.“ Blicken wir in die Türkei. Dort lässt der selbsternannte Sultan Menschen jahrelang ohne Gerichtsverfahren einsperren. China: Gibt es dort sogenannte Umerziehungslager für Millionen Regimkritiker? Obwohl Fotos das belegen, lächelt der auf Lebenszeit „gewählte“ Präsident alles weg. 3 Beispiele von vielen. Unerwähnt bleiben in diesen Sonntagsgedanken Brasilien, Venezuela, Syrien, Iran, Myanmar, Saudi-Arabien, nicht wenige afrikanische Länder und noch viele mehr. Es reicht. Alles Demokratien mit eigener Definition. Und unsere Handelspartner. Von Russland kaufen wir Gas, die Türkei erhält Waffen, In China bestellen wir Elektronik. Unser Wohlstand hängt maßgeblich von dem grenzüberschreitenden Handel ab. Wir brauchen diese Partnerschaften, um unser Bruttosozialprodukt zu mehren. Unsere Klage über Machtmissbrauch der genannten Handelspartnern passt gut in Sonntagsgedanken und Sonntagsreden, aber nicht in Handelsabkommen. Bittere Realität.
Veröffentlicht am 20.12.2020
Allgemein „Alles dicht“ - Bürgerinitiative hat Erfolg und darf sich zufrieden zurücklehnen
Landespolitiker sollten „dem Volk besser aufs Maul schauen“
(Grund)Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es vor Verschmutzung zu schützen, gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben. Das war der Grund, flächendeckend in NRW eine Dichtigkeitsprüfung aller privaten Abwasserleitungen anzuordnen. Was im Moment logisch klingt, wurde aber von Bürgern kritisch hinterfragt. Anstatt genau hinzuhören, wurde vom Land „durchgezogen“. Das rächte sich bitter. Die aus dem Boden schießenden Bürgerinitiativen, darunter „Alles dicht“ in unserer Stadt, stellten Fragen, bewiesen Sachkenntnis und forderten, den kostenträchtigen privaten Aufwand sofort einzustellen. Die Begründung: Es ist nicht zu erkennen, dass mit dieser pauschalen Anordnung etwas erreicht werden könne. Außer, dass ein gewaltiges Beschäftigungsprogramm für „Dichtigkeitsprüfer“ in Gang gesetzt werde. Die Rhader SPD unterstützte die Argumente der BI und hat am 15. Januar 2014(!) auf dieser Internetseite so kommentiert:
Kleiner Kommentar am Rande: (bitte mehr anklicken)
Veröffentlicht am 19.12.2020
Allgemein Aktuell: ta ta ta taaa - Beethoven hat Geburtstag - der 250ste
Veröffentlicht am 18.12.2020
Allgemein Corona: Wir stehen vor unserer wichtigsten Prüfung
Nichtbestehen heißt akute Lebensgefahr – in Rhade und anderswo
„Ich halte das alles für völlig übertrieben“, so vor 11 Monaten die Antwort auf die Frage, ob die Mitgliederversammlung der Rhader SPD wegen der steigenden Infektionszahlen nicht verschoben werden müsse. Seit dieser Zeit ist nicht nur viel Wasser die Lippe hinuntergeflossen, sondern es sind parallel über 20.000(!) Menschen in unserem Land in Folge der Corona-Erkrankung gestorben. Von Übertreibung spricht heute keiner mehr. Im Gegenteil. Trotz des Wissens über die tödliche Gefährlichkeit, haben nicht wenige jede Lücke genutzt, die unsere Politiker aus vielerlei Gründen nicht ganz schließen wollten. Heute stehen wir vor Weihnachten, dem Jahreswechsel und einem riesigen Dilemma. Die täglich dramatisch steigenden Infektions- und unglaublich hohen Todeszahlen lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Wir verzichten freiwillig auf das gewohnte Weihnachts- und Sylvesterfest. Ist das realistisch? Noch 14 Tage bis Weihnachten. Wenn in diesen 14 Tagen die Infektionszahlen weiter so steigen wie momentan, zählen wir ein Plus von über 280.000 Infektionen und mehr als 8.000(!) weiteren Gestorbenen. Zahlen, die uns bei der Entscheidung, wie wir Weihnachten und Sylvester 2020 wirklich feiern wollen, sicherlich helfen.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 13.12.2020
Allgemein Wie umgehen mit der Rechtsaußenpartei?
(Tot)schweigen funktioniert nicht immer - Ein Gastbeitrag und Nachdenk-Kommentar von Bertold Hanck
Nachklang zum AfD-Parteitag in Kalkar
Da sind sie nun also, die von Björn Höcke aus taktischen Gründen kaum attackierten „bürgerlichen“ Mehrheits-AfD-Beschlüsse aus Kalkar. Herr Meuthen hat ein wenig mit dem rechten Zeigefinger gedroht, aber nichts Konkretes gegen die Vielfachleugner von Demokratie, Rechtsstaat und Pandemie unternommen.
So darf der Kreis der selbsternannten „krass verfolgten Vaterlandsretter“ um das unanständige Sophie-Scholl-Double Julia aus Kassel genauso wie der der NPD nahe stehende Flügel-Hetzer-Club aus dem herrlichen Ostland auf weiteren Aufwind hoffen.
Sie werden auch in Zukunft von klammunheimlichen „Das-wird-man-doch-noch-sagen-dürfen-Dünnschissimportpatrioten“ wie dem RECHTSanwalt Dubravko Mandic, wohnend in Baden-Württemberg, geboren in Sarajewo, bekannt geworden durch die Formulierung vom „Quotenneger“ Barack Obama, und seinen Kameraden im Geiste bestens vertreten.
AusBaden und Würde sind die Stichworte: In der Ortenau gab's kürzlich ein leichtes Grummeln der Erdkruste: Vermutlich haben sich Schiller, Schubart und Hölderlin im Grabe umgedreht, welche Franz Moore sich im Namen Deutschlands im braunen Dreck suhlen.
Dass manch einer in Weimar sich eher der Nazi-Historie als dem klassischen Erbe verpflichtet fühlt und Buchenwald positiver gegenüber steht als den Büchern der Anna-Amalia-Bibliothek, dass manche Dresdener statt Frauenkirche, Semperoper und Zwinger Zwang, Coronaleugner und Machomänner zum Stadtsymbol erheben, erfährt auf dem Parteitag in Kalkar keinen Widerspruch, wird mit keinem kritischen Wort bedacht, sondern hinter hochgehaltener Hand geschätzt und gefördert durch unsere Westentaschen-Goebbeline Alice (oder doch schon AliSSe) Weidel mit ihrem Kompagnon Gauland, die so wieder einmal versuchen, wie weiland der Berliner Gauleiter J.G. den Schaden für Deutschland durch ihre nichtmehrbürgerlichnazibraune Soße zu mehren.
Armes, (noch) freies Deutschland
Bertold Hanck ist Rhader Bürger, ehemaliger Lehrer am städtischen Gymnasium Petrinum, Literatur- und Geschichtsexperte sowie Liebhaber der deutschen Sprache
Veröffentlicht am 10.12.2020
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