Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Neue, versetzte Rhader Fußgängerampel sorgt für mehr Sicherheit Kommunalpolitik Bürgermeister und Landrat antworten auf kritische Nachfrage zur „Baustelle Fußgängerampel in Rhade“

Am 13. Oktober erschien an dieser Stelle ein Text, der mit „Stirnrunzeln über eine Baustelle“ überschrieben war. Eine Bürgerin bat um Aufklärung, warum das  geringfügige Verschieben der Fußgängerampel in der Nähe der Grundschule so lange dauerte. Parallel wurde die (Teil)Sperrung der Erler Straße kritisiert, die nicht wenige motorisierte Verkehrsteilnehmer „motivierte“, innerörtliche Schleichwege durchs Wohngebiet und über Wirtschaftswege zu nutzen. Bürgermeister Tobias Stockhoff und Landrat Bodo Klimpel wurden gebeten, für Aufklärung zu sorgen. Beide reagierten umgehend und informativ. Danach wurde die Versetzung der in die Jahre gekommenen Fußgängerampel vom Rhader Bürgerforum gewünscht, um u. a. die sichere Querung zur Turnhalle und eine bessere Vernetzung mit dem vorhanden Fuß-und Radwegenetz zu ermöglichen, so der Bürgermeister. Gleichzeitig wurde auch der ÖPNV durch die Erstellung einer behindertengerechten Bushaltestelle gestärkt, ergänzt der Landrat. Die gesamte Baumaßnahme war technisch sehr anspruchsvoll. Damit lässt sich die Zeitdauer erklären. Die Gesamtkosten betragen laut der Kreisverwaltung RE 180.000 Euro. Inzwischen ist die neue Fußgängerampel in Betrieb und hilft, die Verkehrssicherheit in Rhade zu verbessern. Der Stadt- und Kreisverwaltung ist zu danken, ohne Zeitverzug die Bürgerfragen beantwortet zu haben.

Veröffentlicht am 27.10.2025

 

Kommunalpolitik Kreisverkehr an der A31 bleibt (vorerst) ungepflegt

Die Antwort des Dorfmanagers Laszlo Taube kann nicht zufrieden stellen

Als Eingangstor nach Rhade hatte die grüne Insel des Kreisverkehrs eine wichtige Funktion. Ökologisch, der Verkehrssicherheit dienend und als Signal des Willkommens. Dann rollten Schwertransporter an, um Teile von Windkraftanlagen zu transportieren. Die kreisrunde Fahrbahn reichte nicht, die Grünanlage in der Mitte wurde „geschleift“. Mit dicken Stahlplatten wurden provisorische Fahrspuren geschaffen, die mitten über die Kreisverkehrsinsel führten. Nun, nachdem der Transport Geschichte ist, müsste der bisherige Zustand durch den Verursacher eigentlich wiederhergestellt werden. Eigentlich. Aber es tut sich seit Monaten nichts. Also eine Nachfrage (15.10) beim Dorfmanager Laszlo Taube. Seine Antwort kam sofort, das Ergebnis seiner Nachforschung beim Kreis RE muss als unbefriedigend eingestuft werden. „Vorerst wird sich an dem Provisorium nichts ändern, weil vielleicht weitere Transporte folgen“, so sein Statement. Warum für eine Übergangszeit die Fläche nicht mit Rasen- und Wildblumensamen eingesät wird, bleibt unverständlich. Und einen verbindlichen Nachpflanzungstermin der gefällten Bäume an der Lembecker Straße gibt es auch noch nicht. Auffällig ist, dass alle Angelegenheiten in Rhade, die den Kreis Recklinghausen betreffen, fast immer mit Zeitverzug oder gar nicht beantwortet werden. Da verdient die Stadtverwaltung Dorsten, gelobt zu werden. Laszlo Taube gehört dazu.

Rhader Stirnrunzeln über den Kreis RE

Veröffentlicht am 22.10.2025

 

Kommunalpolitik Kreisverkehr Rhade: Er war einmal eine grüne Insel

Unansehnliches Provisorium dauert an

Der Kreisverkehr an der A31 war ein Blickfang. Bepflanzt und gepflegt von einem nicht mehr existenten Rhader Gartenbaubetrieb, war er ein ansehnliches Eingangstor nach Rhade. So wie der freundliche Eingangsbereich zu einem Haus oder einer Wohnung. Also ein WILLKOMMEN-Symbol. Dann mussten gigantische Bauteile für eine Windkraftanlage in unserer Region transportiert werden. Eine unüberwindbare Engstelle war der genannte Kreisverkehr. Kurzerhand wurde das Grün entfernt, der künstliche Hügel „platt“ gemacht, Stahlplatten verlegt, um den Schwertransportern das Überqueren zu ermöglichen. Die Windkraftanlage ist seit Monaten vor Ort aufgebaut und liefert bereits saubere Energie. Sicherlich war vertraglich festgeschrieben, dass die Kreisverkehrsinsel wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden muss. Auch die für den Schwertransport abgesägten Alleebäume an der Lembecker Straße müssen nachgepflanzt werden. Nun stellen wir fest, dass sich seit Monaten nichts bewegt. Eine Erinnerung reichen wir an unseren Dorfmanager Lazlo Taube weiter. Natürlich berichten wir anschließend über neue Erkenntnisse.

Veröffentlicht am 15.10.2025

 

Kommunalpolitik Rhade: Stirnrunzeln über eine Baustelle

Verschiebung einer Fußgängerampel um 50 Meter dauert an

Der bisherige Standort der Fußgängerampel nahe der Urbanus-Grundschule diente jahrelang als sicherer Überweg. Eine Anregung, sie um 50 (!) Meter in Richtung Turnhalle zu verschieben, sollte noch besser in das vorhandene Fuß- und Radwegenetz passen. Der Kreis RE kam sogar in Person des Landrates, um mit dem Bürgerforum und dem Bürgermeister die gesamte Verkehrslage in Rhade zu besprechen. Herausgekommen ist u. a. die „Umsiedlung“ der Fußgängerampel. Ob allen Besprechungsteilnehmern klar war, dass sich daraus eine Großbaustelle mit wochenlanger Verkehrsbeschränkung entwickelt, wissen wir nicht. Nun wird die Straße sogar bis Ende Oktober komplett gesperrt, um Restbauarbeiten durchzuführen. Eine weiträumige Umgehung wurde ausgeschildert. Ortskundige nutzen inzwischen aber die Wirtschaftswege als persönliche Umleitung. Verständlich. Für Radfahrer und Fußgänger jedoch nicht ungefährlich. Haken wir das ab. Was wir aber gerne wüssten, wie tief der Kreis Recklinghausen in die Tasche greifen muss, um diese Maßnahme zu bezahlen. Und natürlich, ob auch unsere Stadt die Kosten beziffern wird, die durch begleitende Maßnahmen entstanden sind. Fragen wir doch einfach mal den Landrat und den Bürgermeister. Dieser Text wird ihnen deshalb zugestellt, um zu erfahren was die Verschiebung der besagten Fußgängerampel gekostet hat. Wir berichten umgehend, wenn die erbetenen Auskünfte eingetroffen sind.

Veröffentlicht am 13.10.2025

 

Kommunalpolitik Kommunalwahl NRW und Dorsten

SPD verharrt im Keller

Jetzt ausschließlich in Pessimismus zu machen, ist nicht angebracht. Aber die Lage schönzureden wäre fataler Selbstbetrug. Die SPD schafft es seit längerer Zeit nicht, in der Fläche Wahlen zu gewinnen. Wer genau hinsieht erkennt, dass die Parteien-Konkurrenz im Prinzip nicht besser ist, dennoch mehr Wählerzustimmung erhält. Wer die Kommunalwahlprogramme der demokratischen Parteien nebeneinander legt, wird kaum Unterschiede erkennen. Also sind es andere Faktoren, die wahlentscheidend sind. In der Außendarstellung punktet immer der, der gerade oben steht. Einem Bürgermeister steht dazu eine eigene Rathaus-Presseabteilung zur Verfügung, die täglich die örtlichen Medien mit Meldungen aller Art versorgt. Eine SPD auf der Oppositionsbank muss sich anders Gehör verschaffen. Sie muss beispielsweise in jedem Stadtteil präsent sein. Monatliche öffentliche Sprechstunden helfen zu erkennen, wo der Schuh in nächster Nachbarschaft drückt. Nur so wird Vertrauen zurückgewonnen. Der Erfolg bei Wahlen stellt sich dann ein, wenn diese oder ähnliche Aktivitäten nicht erst 8 Wochen vor der Kommunalwahl starten, sondern morgen!

Ein persönlicher Kommentar eines Sozialdemokraten aus Rhade

Veröffentlicht am 30.09.2025

 

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