Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik SPD-Kandidat unterliegt knapp

Landratswahl RE bestätigt Amtsinhaber der CDU

Dr. Karsten Schneider hat es nicht geschafft, die Stichwahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Bodo Klimpel zu gewinnen. Das Endergebnis im gesamten Kreis Recklinghausen, bestehend aus 10 Kommunen, ist denkbar knapp. Für Karsten Schneider stimmten 48,1 %, für Bodo Klimpel 51,9 %. Damit ändert sich nichts an der Spitze im Kreishaus.

Das Ergebnis in Dorsten hatte schon bei der letzten Wahl, als Michael Hübner für die Sozialdemokraten antrat, wesentlichen Anteil daran, dass ein Wechsel ausblieb. Auch in diesem Jahr hat der CDU-Kandidat in der Lippestadt deutlich gewonnen. Bodo Klimpel 67,4%, Dr. Karsten Schneider 32,6%. Wir gratulieren Bodo Klimpel zur Wiederwahl und äußern Dank und Respekt gegenüber Karsten Schneider für sein gewaltiges Engagement. Erstes Fazit aus Rhade: Die Sozialdemokraten müssen „morgen“ beginnen, sich klar und unmissverständlich auf allen Politikfeldern zu positionieren. Leichter gesagt als getan - aber alternativlos, wollen sie wieder vorne „mitspielen“.

Veröffentlicht am 28.09.2025

 

Der Generalsekretär der SPD Tim Klüssendorf und Julian Fragemann Seite an Seite Kommunalpolitik Dorsten: Kommunalwahl-Nachlese

Julian Fragemann überzeugt mit Stil und Fairness

Die Wahlniederlage der gesamten SPD in der Lippestadt war dramatisch. Auch Julian Fragemann,  der als Bürgermeisterkandidat „vornweg marschierte“, konnte seine Außenseiterrolle gegenüber dem Amtsinhaber nicht verlassen. Er zeigte sich als fairer Verlierer und gratulierte umgehend und aufrichtig dem alten und neuen Bürgermeister zu dessen deutlichem Wahlsieg. Julian Fragemann war in den langen Monaten seit seiner Nominierung in ganz Dorsten ständig unterwegs um zuzuhören und sich zu positionieren. Ein absoluter Kraftakt. Dabei hat er auf ganzer Linie überzeugt und auch den müde gewordenen Sozialdemokraten neues Leben, sprich Motivation, eingehaucht. Sie bildeten eine Einheit und traten selbstbewusst auf. Grund für Julian Fragemann noch am Abend der bitteren Erkenntnis, dennoch verloren zu haben, allen Helfern, Mitgliedern und Wählern der SPD Respekt und Dank auszusprechen. Dass, was nach Wahlen häufig als Pflichtübung der Politiker „rüberkommt“, war bei Julian Fragemann aufrichtig und ehrlich. Die SPD ist gut beraten, jetzt nicht „in Sack und Asche“ zu verharren, sondern die gewaltige Herausforderung anzunehmen, unsere Demokratie durch weiteres Engagement zu stärken und zu verteidigen. Ein Zitat von Bertold Brecht kann helfen, die Niederlage zu verarbeiten:

„Die Schwachen kämpfen nicht,
Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang.
Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre.
Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang.
Diese sind unentbehrlich.“

Veröffentlicht am 22.09.2025

 

Kommunalpolitik Kommunalwahl Rhade: Nachdenklichkeit ist angesagt

Die Weichen sind neu gestellt. Die Wahl zum Dorstener Stadtrat hat die CDU (wieder) klar gewonnen. Der Bürgermeister Tobias Stockhoff wurde mit außergewöhnlich gutem Ergebnis wiedergewählt. Aus Rhade ziehen Andreas Richter und Maren Niermann direkt in den 44-köpfigen Stadtrat ein. Unser aufrichtiger Glückwunsch gilt allen dreien gleichermaßen. Während auf der genannten Seite Freude herrscht, dominiert bei den unterlegenen Konkurrenten verständliche Enttäuschung. Besonders Achim Schrecklein und Lothar Danielowski, die für die SPD in Rhade kandidiert haben, können auch Tage nach dem Wahlsonntag das Rhader Ergebnis nicht deuten. Warum Kandidaten anderer Parteien, die kein Mensch in Rhade kennt oder je gesehen hat, Wählerstimmen in nicht geringer Zahl erhalten, will den hier heimischen engagierten Sozialdemokraten einfach nicht in den Kopf. Obwohl der Begriff Kommunalwahl signalisiert, dass es dabei um den eigenen Lebensmittelpunkt geht, scheinen insbesondere bundespolitische Akzente höher gewertet worden zu sein. Das muss nachdenklich stimmen. Nachdenklich deshalb, weil der Ausgang dieser Kommunalwahl in ganz NRW gezeigt hat, dass selbst ehrenamtliche Kümmerer vor Ort, wie Achim Schrecklein und Lothar Danielowski, gegen den negativen Trend, den die eigene Partei erfasst hat, momentan nicht ankommen. Auch sie (und ihre vielen Helfer) haben unseren uneingeschränkten Dank für ihren gesellschaftspolitischen Einsatz verdient.

Veröffentlicht am 18.09.2025

 

Kommunalpolitik Kommunalwahl Dorsten: SPD reagiert geschockt auf das Wahlergebnis

Die Dorstener Sozialdemokraten haben es nicht geschafft, aus dem Tief der letzten Jahre herauszukommen. Trotz einer engagierten Wahlkampagne haben sie sogar weiteren Boden verloren. Ungläubig blickten sie im Rathaus auf die eingehenden Einzelergebnisse. Alle intern angestellten Prognosen, nämlich bei den Wählerinnen und Wählern zu punkten, waren plötzlich Makulatur. Die Enttäuschung ist riesig, die Verbitterung mit den Händen zu greifen. Julian Fragemann konnte, trotz monatelanger Kraftanstrengung den amtierenden Bürgermeister Tobias Stockhoff nicht gefährden. Er bleibt im Amt und geht gestärkt in seine dritte Amtszeit. Die SPD gratuliert ihm zu seinem überzeugenden Wahlsieg. Wie sie die nun entstandene Resignation überwinden will, muss heute unbeantwortet bleiben. Klar ist aber, dass sozialdemokratisches Denken und Handeln unserer Stadt bisher gut getan haben. Das auf den unterschiedlichsten Wegen fortzusetzen, bleibt ein wichtiges Ziel. Im Interesse der Stadt und ihrer Bürger.

Rhader Gedanken zur Wahl - wird morgen fortgesetzt

Veröffentlicht am 14.09.2025

 

Kommunalpolitik „Nun wählt mal schön“

Erster Bundespräsident mit ungewöhnlichem Wahlaufruf

Die Aussage des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss bringt es auf den Punkt. Die Möglichkeit frei zu wählen, ist ein Privileg. Das nicht wahrzunehmen, ist für Demokraten, neudeutsch gesprochen, ein no go. Die Aufforderung „schön zu wählen“ bezieht sich nicht nur darauf die „richtige“ Partei zu wählen, sondern auch mit Freude und Dankbarkeit die Demokratie zu stärken. Unsere erste Rhader Bitte lautet schlicht und einfach, wählen zu gehen. Zweitens bitten wir darum, nur demokratische Parteien zu stärken. Und drittens empfehlen wir, von den demokratischen Parteien die SPD besonders in den Blick zu nehmen. Sie hat sich seit der letzten Kommunalwahl neu aufgestellt und etwas anzubieten. Nämlich mit neuen Ideen und hochmotivierten Personen unsere Stadt und unseren Stadtteil positiv weiterzuentwickeln. Wichtig ist auch, dass im Rathaus die Fenster geöffnet werden, um frischen Wind hineinzulassen. Es ist nicht alles schlecht, aber vieles kann besser werden. Wer will da widersprechen? „Nun wählt mal schön!“

Eine letzte Rhader Wahlwerbung

Veröffentlicht am 14.09.2025

 

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