Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Was wir wollen

Eine Dorstener Erklärung wird gesucht – 2 Vorschläge aus Rhade

  1. Dorsten, das sind fast 80.000 Einwohner. Dorsten sind wir alle gemeinsam. Wir sind freundlich zueinander. Wir tolerieren uns gegenseitig. Wir helfen uns untereinander. Wir sind füreinander da. Wir klagen nicht ausschließlich über die marode Finanzausstattung der Lippestadt. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Wir knüpfen ein Dorstener Netzwerk, das uns alle trägt. Wir sind kreativ und ideenreich. Wir bauen unseren Lebensmittelpunkt gemeinsam.
  2. Ich will bei der Wahrheit bleiben. Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen. Ich will frei sein von Furcht. Ich will keine Gewalt anwenden. Ich will in Jedem zuerst das Gute sehen.

Anmerkung: Text 1 wurde der Jubiläumszeitung „50 Jahre SPD-Rhade“ entnommen und entsprechend für Dorsten angepasst. Text 2 wird Mahatma Gandhi zugeschrieben. Gefunden in einer Leserzuschrift an die Wochenzeitung DIE ZEIT

Veröffentlicht am 12.10.2019

 

Allgemein Rhader Radspange wird Naturparkroute

Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft

 

Das Rhader Bürgerforum, ein freiwilliger überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss der Bürgerinnen und Bürger tagt 2-3 Mal jährlich vor Ort. Zwischendurch suchen Mitglieder von gebildeten Arbeitskreisen Wege und Lösungsmöglichkeiten, den Rhader Rahmenplan Stück für Stück umzusetzen. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen des Bürgerforums vorgestellt und zur Abstimmung gestellt. Eine Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Rhade für den sanften Tourismus zu öffnen und attraktive Angebote dazu zu erarbeiten. Radfahren ist in. Leider, so die Erkenntnis, wird Rhade, trotz zweier überregionaler Radwege, eher nur gequert. Daher wurde mit Unterstützung der Stadt und des Naturparks ein Fahrradweg gesucht und gefunden, der die 100-Schlösser-Route im Norden mit der Römer-Lippe-Route im Süden verbindet. Die Rhader Radspange wurde jetzt vom Naturpark Hohe Mark ins eigene Radwegenetz aufgenommen und trägt nun den wichtigen Titel Naturparkroute. Neben der Schutzhütte und ersten Informationsschildern, ein weiterer Mosaikstein, Rhade aufzuwerten und auch wirtschaftlich durch Gäste, die sich hier stärken und übernachten, zukunftsfähiger zu machen.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 30.09.2019

 

Allgemein Angst darf kein Begleiter der Politik sein! - Richtig oder falsch?

Sonntagsgedanken aus Rhade

 

Es ist ein Standardsatz der Politiker und Kommentatoren, dass Angst nichts in der Politik zu suchen hat. Angst würde den Blick trüben und falschen Entscheidungen Tür und Tor öffnen. Ganz anders dagegen die Psychologen, die Angst für etwas Normales halten. Nämlich, dass es sich um einen wichtigen natürlichen Warnhinweis handelt, vorsichtig zu sein, nichts zu überstürzen, überlegt zu handeln. Wer einen Donald Trump (USA) oder einen Boris Johnson (GB), oder einen Jair Bolsonaro (BRA) nüchtern betrachtet, muss Angst haben. Angst vor Entwicklungen, die uns alle in eine ungewisse Zukunft mitreißen. Also, Warnlampe an, vorsichtig sein, nichts überstürzen und überlegt handeln. Die hohe Kunst der Diplomatie ist gefragt. Unsere Bundesregierung tritt hier wohltuend und beruhigend auf. Wenn aber Diplomatie scheitert, gibt es nur noch ein entscheidendes Korrektiv, nämlich, das des Wählers. Hoffen wir, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten in den USA, in Großbritannien und in Brasilien Angst vor ihren momentanen „Führern“ haben. Hoffen wir, dass sie überlegt handeln und so ein neues Kapitel der internationalen, friedlichen Zusammenarbeit aufschlagen.  

Veröffentlicht am 29.09.2019

 

Allgemein Dorsten: Arm und nicht mal sexy?

Steuern sprudeln, Schulden werden abgebaut – nur Dorsten bleibt die graue kommunale Maus

 

Die Widersprüche können nicht größer sein. Rekord-Steuereinnahmen einerseits, die im Bund, den Ländern und unseren Städten und Gemeinden verzeichnet werden. Auf der anderen Seite weiteres Klagen über zu geringe Einnahmen, zu viele Aufgaben, zu wenig Personal, das nicht mal vernünftig bezahlt werden kann. Die Rede ist, kann man sich ja schon denken, von unserer Stadt. Dorsten ist stark gebeutelt von fortlaufenden Strukturkrisen. Die Folge: Zu hohe Schulden und ein Spardiktat, das kaum Luft zum Atmen lässt. Während Banken das Problem einfach auslagern (Badbank), scheint einer Stadt wie Dorsten das Los dauerhaft übel mitzuspielen. Kaum zeigen die aufgebürdeten Sparbemühungen erste Erfolge, die dann auch entsprechend gefeiert werden, reicht ein Hinweis der Aufsichtsbehörde aus, in die nächste Depression zu verfallen. Ein Rathausbrief macht die Runde und schon sind wir wieder ganz unten in der Spirale des Jammerns und Klagens. So wird Dorsten niemals das Etikett „graue Maus“ ablegen. Seit Jahren hören wir, dass den unverschuldet in Not geratenen Kommunen so geholfen werden muss, dass sie ihre kommunale Selbstverwaltung auch leben können. Seit Jahren, nein seit Jahrzehnten immer die gleiche Leier. Zu wenig Geld, mehr sparen. So bleibt die Lippestadt arm und nicht mal sexy*.

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

* „Arm, aber sexy“, so hat der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, selbstbewusst und erfolgreich seine Stadt positioniert.

Veröffentlicht am 08.09.2019

 

Allgemein Grönland? „Kaufen!“ - Parlament? „Brauch ich nicht!“

Monopoly mit amerikanischem und britischen Update ist auf dem Markt

 

Lange haben wir darauf gewartet. Das Monopolyspiel mit Schlossallee und Wasserwerk ist in die Jahre gekommen. Nun elektrisiert uns die neueste Version bevor sie überhaupt in den Geschäften ist. Verantwortlich zeichnen ein amerikanischer Präsident und sein britischer Zwillingsbruder. Beide eint nicht nur die Frisur, die keine ist, beide interpretieren die Staatsform Demokratie ganz neu. Während der eine, vermutlich der Erfinder von Monopoly ist, kaufen, kaufen, kaufen, will der andere endlich auch aktiv mitspielen. Beide haben aber noch ein Problem. Trump will zwar das Schnäppchen Grönland für 700 Millionen Dollar, aber die Dänen, von den autonomen Grönländern mal ganz abgesehen, spielen einfach nicht mit. Da ist Boris Johnson aus ganz anderem Holz geschnitzt. Er braucht keine Mitspieler. Er schickt einfach die gewählten Abgeordneten in den Zwangsurlaub, um alleine weiter zu zocken. Am Rande des Spielfelds macht sich aber Unmut breit. Hier wie da gibt es Neider, die den selbst ernannten Globalplayern die Grenzen ihrer Selbstherrlichkeit aufzeigen wollen. Das grönländische Eis ist dünn geworden und der legendäre englische Humor bleibt den Insulanern inzwischen im Halse stecken. Jetzt hilft nur noch die Rote Karte der Wählerinnen und Wähler, um die Egomanen, diesseits und jenseits des Atlantiks, aus dem Spiel zu nehmen.

 

Sonntagsgedanken aus Rhade 

Veröffentlicht am 01.09.2019

 

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