Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Eine gute Dorstener Idee: „KulturKarte der Solidarität“

Dorstener Künstler und Kulturveranstalter jetzt unterstützen

 

Viele Menschen leiden aktuell unter den gravierenden Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie angeordnet werden mussten. Darunter fast alle Künstler und Kulturveranstalter. Bis auf wenige Ausnahmen können sie nämlich nicht auf eigene finanzielle Rücklagen zurückgreifen, um wirtschaftlich zu überleben. Neben den staatlichen Hilfen wären finanzielle Zuwendungen von uns Kulturkonsumenten eine Möglichkeit, den Kulturschaffenden „über den Winter zu helfen“. Eine Dorstener Initiative, vor einigen Tagen aus der Taufe gehoben, verdient besondere Aufmerksamkeit. Über die StadtInfo, einer  Stadtverwaltungsabteilung, die sich mit Tourismus und Kultur in der Lippestadt beschäftigt, können sogenannte „KulturKarten der Solidarität“ für 10 Euro das Stück erworben werden. Und das Besondere ist, dass Spender oder Spenderin selbst festlegen können, welcher Künstler oder welche Gruppe die Zuwendung erhalten soll. „Eine wirklich gute Idee“, so Michael Jäger, Vorstandsmitglied der Rhader SPD, der an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, die Solidaritätsaktion großherzig und großzügig zu unterstützen. „Die Kulturschaffenden haben unseren Alltag reicher gemacht, jetzt können wir uns auf ungewöhnliche Weise revanchieren“, so seine Bitte.

Weitere Informationen, darunter auch die Unterstützungs-Vorschlagsliste:

www.stadtinfo-dorsten.de      

Veröffentlicht am 25.11.2020

 

Gesellschaft Gestern: Sternstunde der ARD mit “GOTT” - Wem gehört mein Leben?

Ein Fernsehfilm zwingt uns, eine Entscheidung zu treffen. Absolut sehens- und nachdenkenswert. Siehe ARD-Mediathek.

SPD Rhade aktuell 

Veröffentlicht am 24.11.2020

 

Gesellschaft Nürnberg: 75 Jahre danach - Eine Verpflichtung, unsere Geschichte anzunehmen und daraus zu lernen

Sonntagsgedanken aus Rhade

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, unsere jüngere Geschichte begleitet uns auf Schritt und Tritt. Und das ist gut so. Deutschland hat riesige Schuld auf sich geladen. Im Namen Deutschlands wurde ein schreckliches Massenverbrechen begangen. Der nationalsozialistische deutsche Terror vernichtete zwischen 1933 und 1945 in nur 12 Jahren Millionen Menschen in der Welt. Nur durch das Eingreifen der USA, Englands, Frankreichs und der Sowjetunion konnte der 2. Weltkrieg und das Morden beendet werden. Eine militärische Niederlage, aber eine Befreiung von Diktatur und eine Öffnung zu demokratischen Strukturen. Diese Öffnung begann mit den Nürnberger Prozessen vor 75 Jahren. Unter Leitung der Alliierten wurden erstmals die wichtigsten NS-Politiker und Militärs angeklagt, Verbrechen gegen die Menschlichkeit kalt geplant, unbarmherzig, und systematisch ausgeführt zu haben. Das, was vor 75 Jahren erfolgreich angewendet und mit der gerechten Verurteilung geahndet wurde, findet heute im internationalen Gerichtshof in Den Haag seine logische Fortsetzung. Das Signal von Nürnberg lautet: Überall auf der Welt müssen Täter, die die Rechte der Menschheit „mit Füßen treten“, damit rechnen, in Den Haag angeklagt und verurteilt zu werden. Das Vermächtnis für uns Deutsche, nämlich immer Gerechtigkeit gegen Jedermann und Frau auszuüben, hat der 101jährige amerikanische Chefankläger am 20. November 2020 in den Tagesthemen beeindruckend so den Punkt gebracht: My Message is:

  1. Gebt niemals auf!
  2. Gebt niemals auf!
  3. Gebt niemals auf!

Veröffentlicht am 22.11.2020

 

Gesellschaft Für Sie gelesen: 25 Jahre fiftyfifty

Eine anspruchsvolle Straßenzeitung feiert Geburtstag

 

Obdachlosigkeit fällt nicht vom Himmel. Hinter jedem „Fall“, der Begriff ist schon selbsterklärend, steht immer ein persönliches Schicksal. Beeindruckende Hilfe zur Selbsthilfe leistet seit 25 Jahren eine in Düsseldorf beheimatete Organisation, kurz fiftyfifty genannt. Herzstück ist die Produktion einer Zeitung, die professionell und äußerst anspruchsvoll Monat für Monat aufgelegt wird. Obdachlose treten als Verkäufer auf, verdienen damit etwas Geld und konfrontieren uns indirekt damit, dass bei uns nicht „alles in Butter" ist. Die Macher von fiftyfifty wollen aber mehr. Sie versuchen die „Gestrauchelten“ dauerhaft von der Straße in feste Wohnungen zu holen. „Housing First“ heißt das dazu passende und vielversprechende Projekt. Das kostet Geld. Namhafte Künstler stellen dazu seit Jahren fiftyfifty Kunstwerke zur Verfügung, die dann in eigener Galerie zum Kauf angeboten werden. Nun hat die NRW-Kunsthalle in der Landeshauptstadt zum 25. Geburtstag sogar eine eigene Ausstellung dieser Künstler und Unterstützer organisiert. Eine kleine Auswahl: Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Jonathan Meese, Neo Rauch, Gerhard Richter, Thomas Ruff, Günther Uecker, Wim Wenders u. v. m. Die neue Zeitungsausgabe stellt viele Kunstwerke vor, lässt einen Verkäufer seine Lebensgeschichte aufblättern, erinnert an die deutsche Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen auf Lesbos und den täglichen Rassismus durch die Buchvorstellung „ZWISCHEN MIR UND DER WELT“. Wer fiftyfifty unterstützen will, sollte, wenn möglich, die Zeitung direkt bei den Straßenverkäufern erwerben. Aber es geht auch online. Für nur 38 Euro (!) im Jahr. 

fiftyfifty, Jägerstraße 15, 40231 Düsseldorf, Tel. 0211-9216284,   www.fiftyfifty-galerie.de 

Eigener Beitrag 

Veröffentlicht am 15.11.2020

 

Gesellschaft US-Präsidentenwahl: Es kann nur einer gewinnen von beiden - Biden

"Et hätt noch emmer joot jejange"

(Paragraph 3 - Rheinisches Grundgesetz)

 Und eine Rhader Weisheit 

Veröffentlicht am 06.11.2020

 

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