Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Das sollten wir, nein, das müssen wir wissen - auch in schwierigen Zeiten!

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Vereinte Nationen, 10.12.1948)

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (23.05.1949)

Art 1. (1)

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

 

Veröffentlicht am 12.12.2018

 

Allgemein Schluss mit lustig …

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

  • Ukraine/Russland: Nur ein Funke fehlt noch, um es explodieren zu lassen. Diplomatie ist alternativlos.
  • USA: General Motors muss Personal entlassen. Trump schlägt vor, ein Auto zu bauen, das sich verkaufen lässt. Der Präsident ist schlicht gestrickt, lügt ständig, bricht Verträge – und wird wiedergewählt?
  • Leverkusen: Bayer hat seine Produktionspalette um GIFT erweitert. Endlich Weltmarktführer! Den Preis, sprich die Zeche, zahlen die Mitarbeiter. Eine große Entlassungswelle droht.
  • Frankfurt: Wieder die Deutsche Bank. Selbst Strafzahlungen in Milliardenhöhe (!) scheinen kein Rechtsbewusstsein herzustellen. Wenn Geldstrafen absolut nicht helfen, dann sind vielleicht empfindliche Haftstrafen eine wirksame Abschreckung.
  • Dorsten: „Dä Prinz kütt“. Das war einmal. Die Lippestadtnarren finden kein Prinzenpaar für die neue Session. Schluss mit lustig – auch hier.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 02.12.2018

 

Allgemein Buchtipp: Der neue Heimatkalender 2019 ist da

Ein beeindruckendes lokales Geschichtsbuch – Hochaktuell und ein Muss für alle Dorstener

Der Begriff Heimatkalender führt, oberflächlich betrachtet, sprachlich in die Irre. Er ist nämlich nur vordergründig ein Kalender, tatsächlich wäre die Bezeichnung „spannendes Jahrbuch mit interessanten Beiträgen in und um Dorsten“, die passende Beschreibung. Wobei das „um Dorsten“ den gesamten Erdball einschließt. Es ist der 78. Jahrgang, also ein Buch mit erstaunlicher Geschichte. 320 Seiten, auf Hochglanzpapier gedruckt, warten nun auf viele Leser. Als Herausgeber zeichnet der Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten e.V. verantwortlich. Das 5köpfige Redaktionsteam um Dr. Edelgard Moers stellte am Montag die Neuerscheinung mit einer Auflage von 1100 Stück vor. Viele Autoren und Besucher staunten nicht schlecht, dass der Preis seit 2002 mit 10 Euro wahrlich attraktiv ist. Viele Sponsoren, die von der Qualität des Heimatkalenders überzeugt sind, machen es möglich. Inhaltlicher Schwerpunkt ist in dieser Ausgabe der Begriff HEIMAT. Nicht als plumpe Heimattümelei zu verstehen, sondern eher als Beschreibung des Lebensmittelpunktes, der nicht unbedingt an einen Ort oder ein Land gebunden sein muss. „Heimat ist mehr als ein Ort“, titeln so zum Beispiel die Autoren Ludwig Drüning und Michaela Kiepe. Die Rubriken Zeitgeschehen, Geschichte, Natur und Umwelt, Literarisches, Brauchtum, Interessantes und die Chronik versprechen die eingangs erwähnte Vielfalt des lokalen Geschichtsbuches. Beeindruckend auch die brillanten Fotos und die vielen Gedichte, die äußerst anspruchsvoll sind viele Beiträge passend ergänzen. Auch ein Beitrag über die seit Jahrzehnten ungelösten Verkehrsprobleme in Rhade findet sich im neuen Heimatkalender. Dirk Hartwich hat seinen informativen Aufsatz mit „Langsam und sicher“ überschrieben. Und weiter heißt es: „Die unendliche Geschichte der Ortsdurchfahrt Rhade – Eine Chronologie des Scheiterns 1975 – 2018“. Den ehrenamtlichen Machern des Jahrbuches ist zu wünschen, dass die Auflage schnell vergriffen ist und Appetit auf das Jahr 2020 macht. Dann lautet der Schwerpunkt GRENZENLOS.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 23.11.2018

 

Allgemein Stadtkrone: Gestern STRAHLEN – Heute FUNKELN – Morgen GLÜHEN

Dorstener Bürgerpark nimmt Formen an

 

Der besonderen Atmosphäre konnte sich kein Besucher entziehen. Neben den elektronischen Klängen, Erinnerungen an die Band „Tangerine Dream“ werden wach, ist es in erster Linie das funkelnde Licht in vielen Blautönen, das gefangen nimmt. Eine Aktion, genau 1 Jahr nach dem Startschuss, da war „Strahlen“ in weiß angesagt, um ein Projekt auf den Weg zu bringen, das mit dem Begriff Bürgerpark gut beschrieben ist. Marion Taube, kreative Ideengeberin sieht sich am Ziel. Aus der Idee ist eine Bewegung entstanden, die nicht nur die Stadtverwaltung faszinierte, sondern in erster Linie Bürger wie Du und ich. Nun gilt es, den Park in den nächsten Monaten noch mit stärkerer Einbeziehung von Lippe und Kanal, entsprechend zu gestalten. „Aber“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Ansprache, „ich bitte sie um persönliches Engagement, damit unser Park auch lebendig bleibt“. Mit dem ehemaligen Leiter der Wulfener Gesamtschule, Johannes Kratz, konnte er einen ehrenamtlichen Mitstreiter finden, der die Ideen aus allen 11 Stadtteilen künftig versucht zu bündeln und konzeptionell umzusetzen. „Ein Glücksgriff“, so ein Besucher zur der überraschenden Mitteilung des 1. Bürgers unserer Stadt, oder wie Marion Taube ihn gerne nennt, den Meister-Bürger. Noch ein Blick in das weite dunkle Rund der Fläche, auf der die vielen Besucher mit ihren mitgebrachten Laternen und bläulich schimmernden Lampen bewegliche Punkte setzen. Ein Symbol für die Zukunft Dorstens? In einem Jahr, wieder am 17. November, werden wir wissen, ob nach der Idee und der in Gang gekommenen Bewegung, Nachhaltiges entstanden ist. Dann nämlich soll nach WEIß und BLAU, die Stadtkrone in ROT zum Glühen gebracht werden.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.11.2018

 

Allgemein Wo das Ehrenamt an seine Grenzen stößt

Rhader Sonntagsgedanken

Wer wollte das nicht unterstützen? Das, was plakativ auch Dorstener Appell genannt wird. Ein Bekenntnis zur Demokratie, für Menschenwürde und Respekt. Weitere Schlagworte sind die Freiheit, das Ehrenamt, die Toleranz und das Engagement. Blicken wir heute besonders auf das Engagement und das damit verbundene Ehrenamt. Alle Bürgerinnen und Bürger, das sind in Rhade und Dorsten nicht wenige, die sich in Vereinen, Initiativen, Schulen, Kirchen, Parteien, Nachbarschaften, … einbringen, kennen das Gefühl, manchmal mehr zu geben als leistbar ist. Sie haben sicherlich auch schon erlebt, dass freiwilliges Engagement nicht nur auf Zustimmung stößt. Kritik ist nicht immer konstruktiv, sondern auch verletzend. Und genau jetzt stößt das Ehrenamt an seine Grenzen. Es geht um Respekt, der allen gegenüber aufgebracht werden muss, die sich mit guter Absicht dort einbringen, wo Hilfe und Unterstützung nötig ist. Aktuell berichte ich von einem Bürger, der anklingelte um Fragen loszuwerden, die er im gleichen Atemzug selbst beantwortete, garniert mit Wertungen, die beleidigend waren und Sachverhalten, die nicht stimmten. Alle Versuche, mäßigend und beruhigend einzuwirken, verpufften. Zurück blieb die Frage, wann und wo die Sollbruchstelle beginnt, das freiwillige Engagement für unseren Lebensmittelpunkt einzuschränken oder gar einzustellen. Der Dorstener Appell mit seinen uneingeschränkt zu unterstützenden Zielsetzungen, muss aber auch in unserem Alltag vor Ort gelten. In der Familie, den Parteien, der Nachbarschaften. Eigentlich Selbstverständlichkeiten.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 18.11.2018

 

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