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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Rhader Idee infiziert gesamte Lippestadt
Am 1. Juli ist es soweit. Aus 11 Dorstener Stadtteilen machen sich dann Bürgerinnen und Bürger, jung und alt, auf den Weg zur „Stadtkrone Maria-Lindenhof“. Idyllisch zwischen Lippe und Kanal gelegen wartet ein Park, der vor 40 Jahren gestaltet wurde, und dann in einen bis heute andauernden Dornröschenschlaf gefallen ist, endlich wach geküsst zu werden. Marion Taube, bekannte Künstlerin und Kuratorin, suchte nach pfiffigen Vorschlägen, um aus dem sanft geschwungenen Gelände einen Bürgerpark mit aktivem Leben zu entwickeln. Auf dem letzten Rhader Bürgerforum wurde angeregt, Rhade mit Dorsten symbolisch zu verbinden, um die Einheit unserer Stadt zu stärken. Dass Rhade ein Juwel in Dorstens Stadtkrone ist, soll mit der Teilnahme am sogenannten Sternlauf am 1. Juli nachhaltig und unübersehbar dokumentiert werden. Große Plakate, siehe Foto, werben inzwischen in Rhade zum Mitmachen. „Wir Rhader radeln gemeinsam und setzen so ein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt“, so ein Mitglied des Teams Bürgerforum, das den 12 Kilometer langen Weg geplant hat. Inzwischen wurde die Rhader Idee in allen 11 Dorstener Stadtteilen positiv aufgegriffen. So wird es am 1. Juli ein gemütliches Treffen unter Nachbarn.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 19.06.2018
Allgemein Rhade ist ein Juwel in Dorstens Stadtkrone
„Wir verbinden Rhade mit Dorsten – und umgekehrt“
Vor 40 Jahren wurde mitten in Dorsten, zwischen Lippe und Kanal, ein neuer Freizeitpark eröffnet. Maria Lindenhof. Danach wurde es so ruhig um ihn, dass er fast in Vergessenheit geriet. Nun soll er „wach geküsst“ werden. Und zwar von allen Bürgern der Gesamtstadt. Am Sonntag, 1. Juli ist es soweit. Ein Sternlauf aus allen 11 Stadtteilen der Lippestadt hat nur das eine Ziel, den Freizeitpark Maria Lindenhof. Hier werden die zahlreichen Teilnehmer vom Bürgermeister und dem Team „Wir machen MITte“ herzlich begrüßt. Ein Bürgerfest im Park schließt sich an. Wir aus Rhade sind natürlich dabei. Hier wurde die Idee geboren „Wir verbinden Rhade mit Dorsten – und umgekehrt“. Symbolisch wollen wir an diesem Tag ein starkes und dauerhaftes Zeichen der Verbundenheit mit der Gesamtstadt setzen. Deshalb wird hier und dort ein Baum von uns gepflanzt und namentlich in Rhade mit DORSTEN gekennzeichnet, im zentralen Stadtpark mit RHADE. Der Rhader Sternlauf zur STADTKRONE Maria Lindenhof ist per Fahrrad vorgesehen. Die Gesamtstrecke beträgt 12 Kilometer, die überwiegend auf asphaltierten Wirtschaftswegen und durch verkehrsarme Wohngebiete führen wird. Alle Straßenquerungen werden durch Lotsen gesichert. Eine Pause auf halber Wegstrecke ist fest eingeplant. Alle Rhader Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen. Wir treffen uns am 1. Juli um 14.00 Uhr am Schlehenweg, nahe der Kreuzung Dillenweg. Hier wollen wir symbolisch den ersten Baum „pflanzen“. Die Ankunft im neuen Stadtpark wird gegen 16 Uhr erfolgen. Um 17 Uhr werden alle Teilnehmer offiziell begrüßt. Sicherlich erfolgt dann die gemeinsame Pflanzaktion aller 11 Bäume, die verdeutlichen, dass Dorsten mehr ist als die MITTE. 11 Juwelen, die die Stadtkrone bilden. Und Rhade ist ein wichtiges Juwel der Krone! Eine gemeinsam geplante Rückfahrt ist nicht vorgesehen. Wir bitten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, besonders diejenigen mit Kindern, eigenständig den Zeitpunkt und die Art des Rückwegs festzulegen. Wir wünschen, dass viele Rhaderinnen und Rhader mitmachen und weitere motivieren, sich anzuschließen. Es ist auch ein starkes Rhader Zeichen der Verbundenheit unter- und miteinander.
Bürgerforum Rhade und Team
Text: Der offiziellen Einladung des Bürgerforums an alle Rhader Bürgerinnen und Bürger entnommen
Veröffentlicht am 08.06.2018
Allgemein Wir gestalten Rhades Zukunft!
Einladung zur 8. Versammlung des Bürgerforums Rhade
Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, 2. Juli 2018, 19:30 Uhr, an der Versammlung des Bürgerforums Rhade im CMH Rhade teilzunehmen. Der Arbeitskreis „Rahmenplanung/Verkehr“ hat in der Verfolgung einer Grundidee aus dem Rahmenplan Rhade (Förderung des sanften Tourismus in Rhade als Teil des Naturparks Hohe Mark) einen ersten Erfolg vorzuweisen. Der Plan, den überörtlichen Fahrradverkehr mit Hinweisschildern zu animieren, mal in Rhade eine Pause zu machen, nimmt konkrete Formen an. Über den aktuellen Projektstand und die geplanten Umsetzungsschritte wird informiert. Die Sicherheit auf der Lembecker Straße im Bereich Bahnübergang bis zur Mühle hat unverändert hohe Priorität beim Arbeitskreis „Rahmenplanung/Verkehr“. Nach erfolgten Gesprächen und Kontakten sowohl zur Stadtverwaltung wie auch im schriftlichen Austausch mit der Kreisverwaltung wird das Ziel verfolgt, von den Verantwortlichen hoffentlich kurzfristig erste Projektvorschläge zur Verbesserung der aufgezeigten Problemzonen zu erfahren. Die Arbeitsgruppe „Demografie“ hat ihr Projekt „Bankhopping“ weiter vorangetrieben und wird gemeinsam mit einer Vertreterin der LAG „Kunst + Medien“ die geplanten Realisierungsschritte vorstellen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite „Rhade.de“ unter „Rhade / Bürgerforum Rhade“ zusätzlich informieren und ggfs. auch weitere Vorschläge zu künftigen Arbeitsthemen des Bürgerforums einreichen. Wir hoffen erneut auf eine gute Resonanz und einen interessanten und spannenden Abend.
Organisationsteam Bürgerforum Rhade
Veröffentlicht am 06.06.2018
Allgemein Der Überbringer der schlechten Nachricht ist der Dumme – Der Sonntagskommentar aus Rhade
Problem erkannt, Skandal benannt, Fehler öffentlich gemacht – Job verloren
Nicht zum ersten Mal ist derjenige, der ein Fehlverhalten der staatlichen Verwaltung aufzeigt, der erste Verlierer. In diesem Fall ist es eine Regierungsrätin aus Bayern, die sich als Chefin nach Bremen beworben hatte, um den Asyl-Anerkennungsskandal aufzuklären und in der Verwaltung aufzuräumen. Im Gepäck hatte sie beste Arbeits-Beurteilungen und anerkennende Bewertungen ihrer bisherigen Vorgesetzten. Nachdem sie das Ausmaß der „Schlampereien“ vor Ort erkannt hatte, schrieb sie einen 99-seitigen Bericht mit dem Titel „Unregelmäßigkeiten im Asylverfahren in der BANF-Außenstelle Bremen“. Empfänger waren u. a. die BANF-Zentrale, die Staatsanwaltschaft und Horst Seehofer. Josefa Schmid, so der Name der Spitzenbeamtin ist aber mit ihrer akribischen und hartnäckigen Art den Skandal auch Skandal zu benennen, bei ihrer vorgesetzten Behörde angeeckt. Zu viel Öffentlichkeit würde dem Ansehen der Behörde und ihrer Mitarbeiter nicht gut tun, so sinngemäß die unmissverständlichen Hinweise an Josefa Schmid. „Wer nicht hören will, muss fühlen“. So lässt sich kurz zusammenfassen, was Beamten droht, wenn sie öffentlich Zivilcourage zeigen. Aus dienstlichen Gründen wurde sie dann kurzerhand zur Außenstelle Deggendorf versetzt. Dagegen hat sie Klage eingereicht. Der Bremer Skandal wird jetzt, dank Josefa Schmid nicht im Hinterzimmer behandelt, sondern öffentlich. Ob Horst Seehofer, der frühzeitig informiert war, aus taktischen Gründen geschwiegen hat, wird sich noch herausstellen. Abschließend sei noch erwähnt, dass Josefa Schmid, ehemals CSU-Mitglied zur FDP gewechselt ist und als Kandidatin für den bayerischen Landtag nominiert wurde.
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Artikels „Schnauze, Schmid“, 24.Mai 2018
Veröffentlicht am 03.06.2018
Allgemein Trauer um Hilmar Hoffmann – KULTUR FÜR ALLE
Eine persönliche Würdigung
1975. Plötzlich war ich Mitglied im Kulturausschuss des Dorstener Stadtrates. Ohne Hilmar Hoffmann, den allseits anerkannten Kulturexperten der SPD hätte ich nie verstanden, welchen Stellenwert Kultur in einer Stadt haben sollte, besser, haben muss. Und, dass Kulturangebote immer so angelegt sein müssen, dass alle Bürgerinnen und Bürger teilhaben können. Sein Buch „KULTUR FÜR ALLE“ war die Pflichtlektüre aller Kulturmacher. Ich habe Hilmar Hoffmann zwar nie persönlich kennengelernt, er hat mich aber mit seinen Ideen und Anregungen bis heute geprägt und motiviert, sich in seinem Sinne weiter zu engagieren. KULTUR FÜR ALLE! Auch in unserer Stadt! Auch in allen Dorstener Stadtteilen!
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 02.06.2018
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