Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft 70 Jahre Grundgesetz

Ein guter Grund, hineinzusehen

(Teil 2 – Die Grundrechte)

In welcher Verfassung befindet sich unser Land? Welche Grundsätze und Werte geben uns Orientierung? Fragen, mit der unsere Kanzlerin eine wichtige Broschüre der Bundesregierung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes eröffnet. Wir werden aus dem GG in Abständen auszugsweise zitieren. Heute 10 von 19 Grundrechten, die unserm GG vorangestellt sind. Auf unsere demokratische Grundordnung dürfen wir sehr stolz sein. Sie muss aber auch täglich neu verteidigt werden. Also schätzen und schützen wir sie.

Ist vom Grundgesetz die Rede, denken viele Bürgerinnen und Bürger zuerst an die Grundrechte: An den Grundsatz der Menschenwürde in Artikel 1 und die dann folgenden Freiheits- und Gleichheitsrechte. Die Grundrechte sind das Rückgrat des Grundgesetzes, und sie bilden die Werteordnung unseres Landes. Sie haben buchstäblich vorrangige Bedeutung, da die Väter und Mütter des Grundgesetzes sie an den Anfang stellten. „Vor dem Staat soll der Mensch kommen“, lautete die Botschaft derer, die das Grundgesetz im Konvent von Herrenchiemsee vorbereiteten und dann im Parlamentarischen Rat 1948/1949 ausarbeiteten.

Die ersten 10 Grundrechte verkürzt:

Art.1 - Die Würde des Menschen ist unantastbar

Art. 2 - Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit

Art. 3 - Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich

Art. 4 - Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich

Art. 5 - Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten

Art. 6 - Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung

Art. 7 - Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates

Art. 8 - Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln

Art. 9 - Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden

Art. 10 - Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich

 Eigener Beitrag. Die kursiv veröffentlichten Passagen www.bundestag.de

Veröffentlicht am 18.05.2019

 

Gesellschaft Berthold John schreibt an den Bürgermeister

Ein Leserbrief mit klarer Botschaft

 

„ als Zeichen der Geselligkeit“ so der Bürgermeister Tobias Stockhoff bei Überreichung einer Flasche Rotwein an den Ehrenbeamten der Stadt Dorsten. Damit spricht er aus und handelt, was vielen Leuten bereits bekannt ist. Alkohol ist gesellschaftsfähig schlechthin und wird nicht nur gesellschaftlich akzeptiert.

Dabei gibt mir zu bedenken, dass Alkohol die Volksdroge Nr. 1 ist.

Die DHS ( Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.) geht von jährlich 74.000 Todesfällen aus, die durch reinen Alkoholkonsum oder von Tabak und Alkohol bedingt sind. Die direkten und indirekten Kosten des Alkoholkonsums werden auf jährlich 40 Milliarden € beziffert, bei Einnahmen aus alkoholbedingten Steuern in Höhe von 3,165 Milliarden €.

Als Mitglied der Selbsthilfegruppe des Bke Wulfen (Blaues Kreuz in der ev. Kirche) übe ich gemeinsam mit der Caritas Dorsten Präventionsmaßnahmen in Schulen aus. Es geht mir nicht darum, den Alkohol als Genussmittel mies zu machen, sondern gerade der Jugend aufzuzeigen, sorgsam mit dem Thema „ Alkohol“ umzugehen.

Die von dem Bürgermeister vertretene Auffassung ist nicht hilfreich für unsere Aufklärungsarbeit. Ich denke da auch an die Karnevalsumzüge, bei denen Jugendliche durch zu hohen Alkoholgenuss und Vorglühen negativ auffallen. Vielleicht geht der Bürgermeister ja auch mit gutem Beispiel voran und sucht demnächst andere Möglichkeiten der Anerkennung als ein Alkoholpräsent.

Mit freundlichen Grüßen

Berthold John

Ruhrstr. 104

46286 Dorsten

Veröffentlicht am 12.03.2019

 

Darum geht's auch beim Bürgerforum: Klimaschutzkonzept Dorsten Gesellschaft Wir alle sind Rhade - Wir alle können mitreden und mitbestimmen

Das Rhader Bürgerforum lädt ein

 

Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, 18. März 2019, 19:30 Uhr, an der nächsten Versammlung des Bürgerforums Rhade im CMH Rhade teilzunehmen.

Der Arbeitskreis „Rahmenplanung/Verkehr“ hat mit dem überdachten Rastplatz „Zum Vorwerk“ einen wichtigen Schritt im Rahmen ihres Projektes „Fahrradspange Rhade/Lippe“ getan. Es bleibt spannend zu erfahren, welche nächsten Ziele erreicht wurden und wie es weitergehen soll. Die Arbeitsgruppe wird dazu ihren Bericht vorstellen.

Die ersten Mitnahmebänke stehen, auch dieses Projekt hat somit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wie geht es weiter? Kommt noch eine weitere Mitnahmebank im Dorf und wo wird sie stehen? Die Arbeitsgruppe Demografie wird dazu ihren Bericht präsentieren.

Der Bürgermeister persönlich will eine Diskussion mit dem Titel „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“ in alle Gesellschaftsschichten tragen. Wir als Organisationsteam unterstützen diesen Gedanken und freuen uns auf seine Ausführungen und Anregungen, gemeinsam zu erarbeiten, was uns wirklich wichtig ist.

Der Klimaschutz ist in aller Munde und betrifft uns und unseren Lebensraum. Auf vielen Ebenen wird diskutiert, wie wir gemeinsam Beiträge zum Schutz des Klimas und der Umwelt leisten können. Dabei müssen verschiedenste Interessen wie Wirtschaft, Umwelt, Natur und Bürgerinteressen beachtet werden in oft emotional geführten Diskussionen.
Was eine Kommune zu dieser wichtigen Frage beisteuern kann und will, wird uns der Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten –Herr Sebastian Cornelius - präsentieren.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite „Rhade.de“ unter „Rhade / Bürgerforum Rhade“ zusätzlich informieren und ggfs. auch weitere Vorschläge zu künftigen Arbeitsthemen des Bürgerforums einreichen.

Wir hoffen erneut auf eine gute Resonanz und einen interessanten und spannenden Abend. Wir bitten Sie daher, auch Freunde, Nachbarn und Bekannte auf diesen Termin aufmerksam zu machen.

 

Dorsten, Organisationsteam Bürgerforum Rhade 

i.A. Hans-Peter Steffens

Veröffentlicht am 11.03.2019

 

Die Gedenktafel der Dorstener Künstlerin Schwester Paula - Tisa von der Schulenburg Gesellschaft Ein Besuch im Dorstener Jüdischen Museum Westfalen

„Auf das Leben!“

Es ist ein kleines Museum, aber es bietet Großes. Das Jüdische Museum Westfalen, das 1992 eröffnet wurde. Die Gruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“ um den Journalisten Wolfgang Stegemann und das SPD-Ratsmitglied Dirk Hartwich, begann in den 80er Jahren nachzufragen, was aus den hier lebenden jüdischen Bürgern während der Nazi-Zeit geworden ist. „Gedemütigt, verfolgt, vertrieben und ermordet“, lautet die Inschrift der Gedenktafel von Schwester Paula, die in der Nähe der ehemaligen Synagoge in der Wiesenstraße mahnt. Mehrere Publikationen haben zu großer Aufmerksamkeit und Anteilnahme in unserer Stadt und darüber hinaus geführt. Dass diese Bürgerarbeit, inzwischen mit weiteren Akteuren, darunter Schwester Johanna Eichmann, 1992 in die Eröffnung eines Jüdischen Museums in Dorsten münden würde, war anfangs gar nicht angedacht. Zeitzeugen hören, den Opfern Würde zurückgeben und die Dorstener Bürger darüber informieren, welche nicht zu vergessene Schuld viele in der Lippestadt, die einen aktiv, die anderen durch Wegsehen, auf sich geladen haben. So das Ziel der Forschungsarbeit von unten. Das Museum, hat mit wechselnden Ausstellungen über das jüdische Leben einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung in unserer Stadt geleistet. Die aktuelle Ausstellung mit neuer Konzeption ist sehenswert und mehr als einen Besuch wert. „L’chaim! - Auf das Leben!“, so der Titel der Ausstellung, der mehr aussagt als weitere Worte. Eine persönliche Anmerkung: Etwas mehr Lokalgeschichte, zum Beispiel über die Verlegung der Stolpersteine, wäre eine gute Ergänzung der Präsentation.

Dirk Hartwich

 

Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag 10 – 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 14 bis 17 Uhr

Veröffentlicht am 02.02.2019

 

Gesellschaft Heute: Internationaler Holocaust-Gedenktag

Wir dürfen nie vergessen!

Veröffentlicht am 27.01.2019

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008007497 -