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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Aktuell: Krieg in Nahost. Sorge vor einem Flächenbrand. Das Völkerrecht scheint nicht mehr zu gelten.
Veröffentlicht am 28.02.2026
Allgemein Eilmeldung: Israel bombardiert Iran. Massive Unterstützung durch USA bestätigt.
Veröffentlicht am 28.02.2026
Allgemein Rhade: Die ersten Störche sind wieder da
Vorgestern wurden sie in den Rhader Wiesen gesichtet. Die ersten Störche sind zurück. Ein Indiz für intakte Natur vor unserer Haustür. Genießen wir sie und setzen alles daran, sie zu schützen und zu erhalten.
Veröffentlicht am 27.02.2026
Allgemein Schreib‘ mal wieder - ohne Emojis - einfach so wie früher
Nachdenkzeilen aus Rhade zur Diskussion über Soziale Medien - Gegen die App-hängigkeit
Es ist gut, mal darüber nachzudenken. Sollen wirklich bereits unsere Grundschulkinder, z. B. von WhatsApp, Instagram, TikTok und Co., in ihrer Kindheit begleitet werden? Fragezeichen sind nicht nur angebracht, sondern zwingend erforderlich. Die öffentliche Diskussion nimmt Fahrt auf. Gut so. Ergänzend sollten diejenigen, bereits im Erwachsenenalter angekommen, auch über das eigene Verhalten mal selbstkritisch nachdenken. Selbst in WhatsApp-Gruppen gelistet, die von sich behaupten politisch unterwegs zu sein, wird kaum inhaltlich agiert. Statt dessen überwiegen weitergeleitete Filmchen und Bilder, häufig unterlegt mit scheinbar lustigen Sprüchen. Die Reaktion darauf sind Herzen, Daumen hoch, mal lachende oder weinende Gesichter. Gepostete inhaltliche Texte, die länger als 5 Sätze sind, werden in der Regel unkommentiert zur Kenntnis genommen. Bevor sich dieser Text jetzt in Wiederholungen verliert, ein klares Schlusswort: Die Betreiber aller sogenannten sozialen Medien müssen zum Schutz unserer Kinder per EU-Gesetz verpflichtet werden, eine überprüfbare App-Altersgrenze zu programmieren. Und wir, die nicht selten ebenfalls inflationär nur noch mit Emojis korrespondieren, sollten wieder zurückfinden, einfach mal wieder einige Sätze zu schreiben. So wie früher.
Veröffentlicht am 25.02.2026
Allgemein Der Frieden ist der Ernstfall – ihn gilt es zu bestehen!
Dr. Hans-Udo Schneider mit beeindruckender Rede am Holocaustgedenktag (Auszüge):
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz von der Sowjetarmee befreit. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Befreiung erklärte Deutschland den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das war 1995. … Erinnern und nicht vergessen! Das hat uns hier heute zusammengeführt. … Es geht um Gewissenschärfung, um die Verteidigung von Recht und Freiheit.
Denn wie schnell sich neue Abgründe auftun können, das zeigt die Entwicklung der letzten Jahre: Der Krieg in der Ukraine, der Krieg im Gaza-Streifen, die vielen vergessenen Kriege auf dem afrikanischen Kontinent. Der Frieden ist der Ernstfall – ihn gilt es zu bestehen! …
Demokratie, soziale Errungenschaften müssen täglich erkämpft und verteidigt werden, sonst gehen sie schleichend verloren. …
Wie konnte das geschehen? Wo liegen die ideologischen Wurzeln?
Judenhass, Judenfeindschaft ist über Jahrhunderte tief verankert, nicht nur in Deutschland, aber hier ganz besonders. Das zieht sich durch unsere Geschichte wie ein roter Faden. …
Die Nazis definierten, wer sein Leben verwirkt hatte und bezeichneten Juden, Sinti, Roma, Behinderte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas als minderwertig, als Volksschädlinge, als unnütze Esser. Sie gehörten nicht zur Volksgemeinschaft, sie waren vogelfrei. Sie konnten gedemütigt, enteignet und umgebracht werden.
All das passierte nicht irgendwo, weit weg. Nein es passierte vor unserer Haustür, in unserem Ort, in unserer Stadt. …
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn wir das hier feststellen als Menschen von denen die allermeisten nach dem Krieg geboren sind, dann kommen wir natürlich an einer Frage nicht vorbei: wie hätte ich, wie hätten wir damals gehandelt? Wären wir mutiger gewesen? Hätten wir unsere jüdischen Mitbürger geschützt? Hätte wir psychisch Kranke vor dem Tod gerettet?
Eine Antwort darauf gibt es nicht. Trotzdem lohnen sich die Fragen, weil sie zu einem Auftrag in heutiger Zeit ermutigen: wachsam sein, Zivilcourage zeigen, den Anfängen wehren.
Die ganze Rede kann per E-Mail bei dirk.hartwich@t-online.de oder Hans-Udo Schneider, sch-uh@t-online.de , angefordert werden
Veröffentlicht am 02.02.2026
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