Nachrichten zum Thema Gesundheit

Gesundheit Corona-Pandemie: Sorgen nicht im Alkohol ertränken

Blaues Kreuz bietet Hilfe an

In einem beeindruckenden Artikel der Dorstener Zeitung (25.11.) über die abhängig machende Droge Alkohol, kommen die Vorstandsmitglieder des Blauen Kreuzes Wulfen (BKE) Jan Kolloczek, Berthold und Christa John zu Wort. Während die Erstgenannten die Suchtkrankheit selbst erlitten und überwunden haben, weiß Christa John, die die Angehörigengruppe leitet, erschütternd zu berichten, wie zerstörerisch sich Alkohol auch auf die engsten Familienmitglieder auswirkt. Alle drei eint, ihre Erfahrungen ehrenamtlich in der Selbsthilfegruppe Blaues Kreuz Wulfen einzubringen und Leidensgenossen Hilfestellung bei der Bewältigung ihres Problems anzubieten. Hat sich ein Betroffener nach langer Leidenszeit endlich überwunden die Krankheit als solche einzuräumen, bietet die Selbsthilfegruppe aktiven „Flankenschutz“ durch Gespräche und Treffen in der Gruppe. Ein besonderes Problem, so Christa und Berthold John sowie Jan Kolloczek, besteht momentan in der Corona-Zeit. Die Gefahr nämlich jetzt in der Isolation rückfällig zu werden, ist nicht von der Hand zu weisen, schreibt Claudia Engel, Redakteurin der Dorstener Zeitung in ihren Artikel, der die passende Überschrift „Volle Pulle“ zurück in die Sucht: Lockdown macht Alkoholkranke fertig“. Jan Kollozcek, Christa und Berthold John verdienen für ihre Offenheit und Hilfsbereitschaft unseren Respekt und unsere soldarische Unterstützung. Wir veröffentlichen den lesenswerten Artikel der DZ in voller Länge, sowie wichtige Kontaktdaten der BKE am Ende. 

„Volle Pulle“ zurück in die Sucht: Lockdown macht Alkoholkranke fertig   (bitte mehr anklicken)

Veröffentlicht am 01.12.2020

 

Gesundheit CORONA: Nerven behalten - durchhalten

Eigenverantwortung mit staatlichen Vorgaben kombinieren

Diese Pandemie ist für nicht wenige Menschen existenzbedrohend, aber für viele tödlich. Der Staat ist daher in der Pflicht, auf allen Ebenen für die Unversehrtheit der Bevölkerung zu sorgen. Das tut er. Dabei steht er auch in der Kritik. Das muss er aushalten. Die erlassenen Vorgaben müssen rechtlich einwandfrei sein. Unsere Gerichte wachen darüber und zwingen unsere Regierungen im Bund und in den Ländern zu Korrekturen, wenn zum Beispiel die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen nicht gegeben ist. Darüberhinaus sind wir gut beraten, mit den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und den staatlichen Vorgaben eigenverantwortlich umzugehen. Kontaktvermeidung wo immer möglich, lautet das Gebot der Stunde. Wer nur das umsetzt, was ihm vorgeschrieben wird, hat den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden. Und zu den Leugnern der Pandemie fallen mir nur die Urteile unverantwortlich und dumm ein. Wir benötigen noch einige Nerven und einige Monate, bis wir in den Alltag zurückkehren können. Das wollen wir doch alle erleben.

Eine persönliche Meinung von Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 28.11.2020

 

Gesundheit Dorsten aktuell: Stadt verbietet angemeldete Querdenker-Demonstration durch die Stadt am Samstag

Mindestabstand kann nicht garantiert werden. Corona-Leugner werden sicherlich eine neue Verschwörungstheorie entwickeln. Richtig ist aber, dass es keiner vorherigen Absprache zwischen Rathaus und Bill Gates bedurfte, um das Verbot auszusprechen.

Ein ironischer Zwischenruf aus Rhade, der als Unterstützung der Verwaltungsentscheidung gewertet werden darf

Veröffentlicht am 27.11.2020

 

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