Nachrichten zum Thema Gesundheit

Gesundheit CORONA: Anordnungen nur von oben - oder reden unsere Parlamente auch mit?

Michael Jäger fragte nach und erhielt eine umfassende Antwort

Dass das Corona-Virus existiert und wir von einer Pandemie heimgesucht werden, ist Realität. Unabhängig davon reitet eine Minderheit auf einer Welle von Lügen und Unterstellungen. Ein Blick auf die gemeldeten Todeszahlen, in Deutschland inzwischen über 300 täglich, beweist nachdrücklich, dass staatlich gegengesteuert werden muss. Nur wer beschließt die Einschränkungen unter denen wir auch leiden? Der Eindruck, dass „oben“ angeordnet und „unten“ die verpflichtende Umsetzung dann durch die Polizei kontrolliert wird, setzt sich bei nicht wenigen fest. Michael Jäger, Vorstandsmitglied der Rhader Sozialdemokraten fragte bei seinem Bundestagsabgeordneten nach, ob er und alle anderen Abgeordneten „nichts mehr zu sagen hätten“. Die Antwort von Michael Gerdes traf umgehend ein. Sie ist nicht nur umfangreich, sondern auch klarstellend. Demnach regelt das 3. Bevölkerungsschutzgesetz unmissverständlich, wann, welche Grundrechte zum allgemeinen Gesundheitsschutz zeitlich befristet eingeschränkt werden dürfen. Und was besonders wichtig ist, die Abgeordneten sind fest eingebunden, um die Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit der getroffenen Maßnahmen zu kontrollieren. Und diese betreffen nicht nur den Gesundheitsschutz, sondern auch die sozialen Belange, die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Folgen allgemein. Zur Wahrheit gehört aber auch dazu, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung nur kontinuierlich aufrecht erhalten werden kann, wenn die getroffenen Entscheidungen logisch nachzuvollziehen sind. Die Nachfrage von Michael Jäger hilft zu verstehen. Die Antwort von Michael Gerdes im Wortlaut: (bitte auf mehr klicken)

 

Veröffentlicht am 20.11.2020

 

Gesundheit CORONA: Verquer denken führt in die Sackgasse

Veröffentlicht am 15.11.2020

 

Gesundheit CORONA: Querzudenken allein reicht nicht

Das damit verbundene Handeln muss der Allgemeinheit dienen - ansonsten ist es purer Egoismus!

Veröffentlicht am 13.11.2020

 

Gesundheit Dorsten/Rhade: CORONA verändert unseren Lebensrhythmus - über den November hinaus

Kann das Rhader Bürgerforum am 7. November stattfinden?

Nun also eine weitere verordnete Isolierung. Die schnell steigenden Infektions- und Todeszahlen zwingen die Politik zum Handeln. Bitter für nicht wenige Unternehmen in unserer Stadt. Bitter auch für alle Vereine, Kirchen, Parteien, Bürgerinitiativen, kurz, für alle, die unserem sozialen Leben den Stempel aufdrücken. Die verordnete Isolierung ist eine Sache, die freiwillige verantwortungsvolle Begleitung dieser Pandemie noch höher zu werten. Das heißt nichts anderes, dass alle öffentlichen Novembertermine in unserer Stadt nicht stattfinden können. Nachdem die Wulfen-Konferenz und die Porte Lembeck bereits ihren Termin gecancelt haben, lastet auf dem Orgateam des Rhader Bürgerforums ein riesiger Druck. Alles andere als eine Verschiebung wäre eine Überraschung. Aber auch persönliche Parteienzusammenkünfte sind im November nicht möglich. Videokonferenzen sind eine Alternative. Das Bremsen im November soll bewirken, dass im Dezember behutsam wieder Gas gegeben werden kann. Wenn das nicht gelingt, werden wir neben einem Gesundheitsnotstand einer Wirtschafts- und Finanzkrise ungeahnten Ausmaßes entgegensehen. Und diese wird weit übers Jahr 2021 hinausreichen. Es liegt an unserem Verhalten, „wohin die Reise geht“.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 30.10.2020

 

Gesundheit USA - Ein Entwicklungsland

Das Gesundheitssystem ist krank

Obama hat es angepackt, Trump will das Wenige zerstören. Warum eigentlich? In Kürze nur soviel: Finanzinvestoren kaufen sich in Kliniken und Arztpraxen ein, verordnen ihnen einen Sparkurs, halsen ihnen den Großteil der Kaufsumme als Verbindlichkeit auf, kassieren ab und steigen wieder aus. Zurück bleiben Kliniken, die geschlossen werden und Personal, das von den Finanzhaien meistbietend im Land angeboten wird. Natürlich gibt es Krankenversicherungen im Land, die aber die Rechnungen der Ärzte und Krankenhäuser nicht mehr komplett tragen können. Der Ausweg: Die Kranken müssen einen Eigenanteil stemmen, der die breite Bevölkerungsschicht überfordert. Die Folge: Privat vor Staat. Anders ausgedrückt, wer Geld hat, kann sich einen Arztbesuch und Klinikaufenthalt leisten. Wer aber gerade soviel verdient, um zu überleben, kann sich eine Krankenversicherung nicht (mehr) leisten. Die zweite Gruppe macht den Großteil der 330 Millionen Amerikaner aus. Die USA ist im Vergleich aller westlichen Staaten das Land mit der höchsten Rate an vermeidbaren Todesfällen. Eine Branche, die sich in Amerika am kranken System aber gesund stößt, sind die Wall Street-Finanzinvestoren wie Blackstone, dessen Gründer zum Freundeskreis Trump gehört. Sollte Trump noch in diesem Jahr von der politischen Bühne verschwinden, haben er und seine Unterstützer die Präsidentschaft genutzt, um die eigenen Taschen voll zu machen und das „reiche“ Amerika nicht nur im Bereich  Gesundheitsvorsorge zu einem Entwicklungsland herunterzuwirtschaften. Auch bei uns gibt es Tendenzen (FDP), die solidarischen Sozialversicherungen Stück für Stück zu privatisieren. Die SPD setzt dagegen auf eine gerechte Bürgerversicherung, die die gesamte Bevölkerung einschließt. Das absolute Gegenmodell zum Entwicklungsland USA.

Eigener Bericht auf Grundlage eines ausführlichen ZEIT-Artikels mit der Überschrift „Das kranke System“ vom 15. 10 2020

Veröffentlicht am 20.10.2020

 

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