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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Kultur für alle - Dorsten entdeckt sich neu
Polderprojekt zeigte, was in der Lippestadt möglich ist
Nun ist der Dorstener Herbst da. Künstlerisch betrachtet. Nach 70 Tagen wurde in Dorsten ein Kunst- und Kulturprojekt beendet, das Furore machte und die Bürger ohne Einschränkung mitnahm. Eine Idee wurde zum Selbstläufer. Marion Taube hat das Lob, dass sie und ihre Mitstreiter von der Öffentlichkeit erhält und erhalten hat, absolut verdient. Das Besondere ist nämlich, dass sie "mit ohne Geld", dafür mit unendlicher Begeisterung und mitreißender Motivation 70 Tage lang den Menschen in unserer Flächenstadt ein ganz neues Gefühl des Miteinanders und der "barrierefreien" Begegnung ermöglichte. Jetzt gilt es, den gesponnenden Faden aufzugreifen. Kultur in einer Stadt ist nämlich ein immer noch unterschätzter Standortfaktor. Interessant und nachdenklich machend ist, dass es überwiegend private Initiativen und Initiatoren sind, die Dorsten ein neues, sympathisches Gesicht geben. Kultur für alle! Dorsten hat 70 Tage bewiesen, dass es das gibt und auch "nachgefragt" wird. Ein Lichtblick. Aber auch eine Aufforderung an das städtische Kulturamt, sich umfassender, kreativer und offener als bisher zu positionieren.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 18.09.2015
Gesellschaft Kultur für alle - Dorsten entdeckt sich neu
Polderprojekt zeigte, was in der Lippestadt möglich ist
Nun ist der Dorstener Herbst da. Künstlerisch betrachtet. Nach 70 Tagen wurde in Dorsten ein Kunst- und Kulturprojekt beendet, das Furore machte und die Bürger ohne Einschränkung mitnahm. Eine Idee wurde zum Selbstläufer. Marion Taube hat das Lob, dass sie und ihre Mitstreiter von der Öffentlichkeit erhält und erhalten hat, absolut verdient. Das Besondere ist nämlich, dass sie "mit ohne Geld", dafür mit unendlicher Begeisterung und mitreißender Motivation 70 Tage lang den Menschen in unserer Flächenstadt ein ganz neues Gefühl des Miteinanders und der "barrierefreien" Begegnung ermöglichte. Jetzt gilt es, den gesponnenen Faden aufzugreifen. Kultur in einer Stadt ist nämlich ein immer noch unterschätzter Standortfaktor. Interessant und nachdenklich machend ist, dass es überwiegend private Initiativen und Initiatoren sind, die Dorsten ein neues, sympathisches Gesicht geben. Kultur für alle! Dorsten hat 70 Tage bewiesen, dass es das gibt und auch "nachgefragt" wird. Ein Lichtblick. Aber auch eine Aufforderung an das städtische Kulturamt, sich umfassender, kreativer und offener als bisher zu positionieren.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 18.09.2015
Gesellschaft Auf der Flucht – und nun? - Eine beeindruckende Veranstaltung der Rhader SPD
Rhader SPD diskutiert über Flüchtlingsdrama
Wer ist Flüchtling, warum wurde er dazu, wo kommt er her, wo will er hin und wie können wir helfen? Der thematische Einstieg (Dirk Hartwich) und die direkten lokalen Auswirkungen in Dorsten (Norbert Hörsken) waren der Auftakt zu einer sehr intensiven, spannenden und nachdenklich machenden Diskussion, an der sich alle Besucher der Rhader SPD-Versammlung beteiligten. Unstrittig war, dass diejenigen Flüchtlinge, die es nach Deutschland und Dorsten geschafft haben, ein Anrecht auf eine akzeptable Unterbringung, Versorgung und würdevolle Behandlung haben. Dazu gehört auch die individuelle Prüfung, ob ein Asylgrund nach unseren rechtsstaatlichen Kriterien, vorliegt. Über 500 Flüchtlinge leben, dezentral in fast allen Stadtteilen untergebracht, neben 200 bis 300 in der Erstaufnahmeeinrichtung des alten städtischen Gymnasiums. Während die erste Gruppe bereits registriert wurde und auf den Abschluss des Asylverfahrens wartet, wird die 2. Gruppe nach der Datenerfassung auf andere NRW-Städte verteilt. Die umfangreichen Informationen lösten eine Welle von Fragen und Meinungen aus. „Wir schaffen das“, so die führenden Bundespolitiker der Großen Koalition am letzten Wochenende. Diese Einschätzung wurde vor Ort so undifferenziert nicht geteilt. „Die Erwartungen, die jetzt in den Krisenregionen und den überfüllten Flüchtlingslagern (Türkei, Nordirak, Libanon, Jordanien, …) geweckt wurden, können wir nie und nimmer erfüllen“, so die Zusammenfassung der vielen unterschiedlichen Meinungen. Eva-Maria Rybarczyk forderte von den Politikern des Bundes und der EU klare Positionen und Führungsstärke. Hans-Willi Niemeyer sorgt sich um die „Rattenfänger“ am rechten Rand und Berthold John forderte sofort mehr Mittel und ehrenamtliches Engagement beim Sprachunterricht in Dorsten. Am Ende wurde versucht, ein Fazit zu ziehen. Unüberseh- und hörbar waren dabei eine gewisse Ratlosigkeit und auch Ängste, dass unsere Zivilgesellschaft die erkennbaren Herausforderungen auf Dauer nicht leisten kann. „Wir müssen einen klaren Kopf behalten und die vorhandenen Besorgnisse ernst nehmen, uns aber nicht nur davon leiten lassen“, so ein Statement über die auch vorhandenen, Chancen einer geordneten Zuwanderung, die über ein Einwanderungsgesetz zu regeln wäre. Die Rhader Sozialdemokraten haben mit dieser Veranstaltung eindrucksvoll bewiesen, dass über ein so komplexes, globales Thema mit lokalen Auswirkungen, engagiert und niveauvoll diskutiert werden kann.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 11.09.2015
Gesellschaft Heute: Diskussion über Flüchtlingsdrama
Auf der Flucht- und nun ?
Chancen und Risiken für Deutschland, die EU und Dorsten
Nach einem generellen Einstieg über mögliche Verursacher des Dramas und den daraus entstandenen Folgen, werden auch die aktuellen Dorstener Flüchtlingszahlen und Hilfsmöglichkeiten diskutiert.
Die Veranstaltung der Rhader SPD ist wie immer öffentlich. Heute, Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr, Gasthaus Pierick, Lembecker Straße in Rhade.
Veröffentlicht am 10.09.2015
Gesellschaft Die Europäische Union der 28 – Ein Trauerspiel
Eine Situationsbeschreibung in 3 Sätzen
- Die Körpersprache und Mimik von Orban vor der internationalen Presse verrät unübersehbar, dass für ihn die EU nur Goldesel und keine Wertegemeinschaft ist.
- Die Körpersprache und Mimik von Juncker vor der internationalen Presse verrät unübersehbar die ganze Hilflosigkeit der EU.
- Die Körpersprache und Mimik von Martin Schulz vor der internationalen Presse verrät unübersehbar, dass ihn die Entwicklung in der EU ankotzt.
Veröffentlicht am 04.09.2015
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