Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Heute vor 76 Jahren begann der 2. Weltkrieg

Und – was haben wir daraus gelernt?

Am Anfang waren es „nur“ Parolen und Hetzschriften gegenüber Menschen anderer Religion, Hautfarbe und Gesinnung. Später folgte Unterdrückung, Verfolgung und Mord. Es waren die Nationalsozialisten, die am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen, den 2. Weltkrieg auslösten. Millionen Kriegsopfer, Millionen Ermordete, Abermillionen Flüchtlinge. „Nie wieder“, so der Schwur nur 6 Jahre später. Heute, wo wieder in unserem Land gehetzt und gezündelt wird, gilt es, sich daran zu erinnern. Es ist bisher „nur“ eine gewaltbereite Minderheit. Sorge muss aber machen, dass dahinter eine größere, „sympathisierende und schweigende“ Gruppierung steht und sich mitschuldig macht. „Wehret den Anfängen“! Das muss die Lehre aus der dunkelsten Geschichte Deutschlands lauten.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 01.09.2015

 

Gesellschaft Die Woche ist um … Fragezeichen über Fragezeichen

Europa: Ein gewaltiger Flüchtlingsstrom kommt. Der EU-Präsident ist abgetaucht. Zäune werden errichtet. Solidarität der 28? Fehlanzeige!

Europa: Dauernd Bilder der Toten im Mittelmeer,  jetzt der 71-fache Mord in Ungarn/Österreich. Eine Tragödie! Wir müssen etwas dagegen tun. Aber was?  Es gibt die UNO, das Flüchtlingshilfswerk, die EU, die nationalen Parlamente - aber keinen globalen Plan.

Deutschland: Der rechte Mob hetzt und zündelt. Die Kanzlerin wartet lange, zu lange, um Klartext zu reden.

Deutschland: Der Bundespräsident nutzt das Wort „Dunkeldeutschland“. Angemessen?

Finanzwelt: Die Börsen auf Achterbahnfahrt. Die Begründungen hören sich an wie Kaffeesatzleserei.

Dorsten: Irritationen über Unterschriftlisten zum Erhalt der Wicherngrundschule. Die Verwaltung steht in der Kritik. Die SPD unterstützt das Bürgerbegehren.

Dorsten: Die Bierbörse hinterlässt bei nicht wenigen Bürgern einen bitteren Beigeschmack. Müllberge, Wildpinkler und grölende Zeitgenossen gehören auch zur Abschlussbilanz.

Rhade: Rhade erhält einen runden Tisch, die Rhade-Konferenz. Ideen werden eine Woche nach dem gelungenen Startschuss bereits gesammelt.

Fazit: Eine Woche, die gegensätzlicher nicht sein kann. Erschreckende Bilder über Flüchtlingsschicksale haben sich fest eingebrannt.

Veröffentlicht am 29.08.2015

 

Mitwirkung in unserer Stadt muss vielschichtig sein. Parteienvertreter gehören dazu. . Gesellschaft Das Scheitern einer Idee?

Kommunalpolitisches Ehrenamt in der Krise – Und nun?

Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. So steht es im Grundgesetz, Art. 21. Das heißt, dass die freiwillige Mitarbeit in einer Partei etwas Positives ist. Tatsächlich hat sich aber in der Öffentlichkeit, verstärkt durch peinliche Parteienverfehlungen und populistische Berichterstattung in den Medien, der Wind komplett gedreht. „Politiker sind von Grund auf schlecht, korrupt und selbstverliebt“, so die verbreitete Meinung. Da wird nicht mehr differenziert, da wird drauf gehauen. Bei der Auftaktveranstaltung zur so genannten Rhade-Konferenz fiel zum Beispiel mehrfach der Hinweis der parteipolitischen Neutralität als ein Schlüssel zum Erfolg. Krampfhaft hielten sich die anwesenden Parteienvertreter zurück. Bloß nicht den Eindruck erwecken, zu einer Partei zu gehören. Das wird negativ gesehen und „bestraft“. Eine fatale Entwicklung ist erkennbar.

Bislang waren es nämlich ausschließlich die Parteien und ihre ehrenamtlichen Akteure, die in einer Kommune alle Bereiche, von Schul-, über Sozialpolitik, von Sport- bis zur Verkehrspolitik und mehr „abdeckten“. Neutrale, sprich nicht parteigebundene Bürgerinnen und Bürger, sie sind selbstverständlich unverzichtbar, haben sich in der Regel nur auf einem Feld, zeitlich begrenzt, eingebracht. Gut so – aber auf Dauer nicht ausreichend. Also bleiben die Parteien und ihre ehrenamtlichen Vertreter. Wenn diese aber pauschal weiter so negativ ablehnend bis beleidigend öffentlich eingestuft werden, kommt der Zeitpunkt des Zurückziehens immer näher. Das ist nicht gut für unsere Stadt. Das ist nicht gut für unsere Bevölkerung. Das ist nicht gut für die Verwaltung und Selbstverwaltung unserer Kommune. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.08.2015

 

Gesellschaft Stoppt endlich die Rechtsradikalen!

Unerträgliche Nachrichten aus Deutschland

Zum wiederholten Mal glauben einige Unverbesserliche, unsere demokratische, soziale und liberale Rechtsordnung nicht nur in Frage zu stellen, sondern sie auch aktiv und gewalttätig bekämpfen zu dürfen. Straßensperren, Steine auf Polizisten, Brandsätze, volksverhetzende Schmährufe - das alles, um zu verhindern, das Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Afrika in ihrem Ort, so wie überall in der Bundesrepublik solange menschenwürdig untergebracht werden, bis eine Entscheidung darüber getroffen wird, ob der Asylantrag berechtigt ist oder abgelehnt werden muss. Die Bilder aus Sachsen, übrigens wieder aus Sachsen, "sind schlicht zum Kotzen", um einen prominenten Schauspieler zu zitieren. Noch wichtiger, als über diese Schande für Deutschland zu diskutieren, wäre, wenn die Polizei mit aller Macht endlich so eingreift, dass diese Dumpfköppe endlich begreifen, dass unser Grundgesetz, Artikel 1, auch in Sachsen und anderen Bundesländern uneingeschränkt gilt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt".

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 22.08.2015

 

Gesellschaft Meine Partei – 2017 - Ein satirischer Ausblick

Große Koalition auf Parteienebene geplant

Sauer auf die CDU ist die Parteispitze der SPD. Obwohl strikte Geheimhaltung vereinbart war, prescht jetzt die CDU mit ihrem Strategiepapier „Meine CDU – 2017“ vor. Tatsächlich ist es eine Kopie aus dem Willy Brandt-Haus mit dem Arbeitstitel „Meine SPD – 2017“. Es ist nicht das erste Mal, dass die Christdemokraten, egal ob in Berlin, Düsseldorf oder in Dorsten, schamlos von der Konkurrenzpartei abschreiben. Nur so ist es zu erklären, dass sich CDU und SPD inhaltlich so ähnlich geworden sind. Jetzt sollte, so die Planung der Generalsekretäre, unterstützt von einer renommierten Unternehmensberatungsgesellschaft, still und leise eine Parteienfusion 2020 vorbereitet werden. Beide Volksparteien leiden nämlich unter Mitgliederschwund, sind überaltert, zu männlich und grau. In getrennten Papieren ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zielgruppe bei beiden Parteien für Neumitglieder gleich ist und die Ideen zur Nachwuchsgewinnung praktisch identisch sind. „Warum dann nicht gleich zu einer Einheit verschmelzen?“, so das bis gestern unter Verschluss gehaltene Geheimpapier „Fahimi – Tauber“.

„Natürlich“, so Yasmin Fahimi, SPD-Generalsekretärin der SPD auf Nachfrage der Rhader SPD, „ natürlich erwarten wir aufgeregte Diskussionen".

Der Arbeitsname der dann neuen, großen Partei soll, so Recherchen unseres Ortsvereins, SDU (Sozialdemokratische Union) lauten. Interessant ist, dass die noch existierenden kleineren Parteien signalisiert haben, ebenfalls mitzumachen. So kann es tatsächlich im Jahr 2020 zu einer neuen deutschen Einheitspartei, der Name wird aber nicht gerne gehört, kommen. Die Erwartung der Macher: „Wir können dann alle Fragen schnell und einmütig verabschieden. Lästige Diskussionen und krampfhaft gesuchte Alternativen halten uns nicht mehr auf. Unser Plan ist alternativlos!“

Eine nicht ernst gemeinte Kommentierung aus Rhade zur aktuellen Parteienkrise 

Veröffentlicht am 19.08.2015

 

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