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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik 1975 - Die Dorstener SPD stellt sich neu auf - und ist erfolgreich
Die erste Kommunalwahl nach der NRW-Neuordnung
Am 4. Mai 1975 - Kommunalwahl in Dorsten. Vor 45 Jahren unter ganz neuen Vorzeichen. Neben Rhade mussten auch Lembeck und Wulfen die bisherige Selbständigkeit aufgeben. So wollte es das Neugliederungsgesetz. Bei der Kommunalwahl trat die SPD unter dem Motto „Die Chance für Dorsten“ an. 3 Parteien schafften es in den neuen 51köpfigen Stadtrat. Die CDU stellte 27 Ratsmitglieder, die SPD 22, die FDP 3. Für Rhade zogen Hugo Lammers und Karl-Heinz Sichmann von der CDU und Dirk Hartwich von der SPD in den Rat. Das Vorwort des SPD-Wahlprogramms 1975 ist nach wie vor aktuell:
- Die Selbstverwaltung in der Kommune muss gestärkt werden
- Mitsprache, Mitwirkung, Mitverantwortung sind dazu Voraussetzungen
- Schwerpunkte unserer Arbeit werden sein: Soziales, Kultur und Bildung, Wirtschaft und Verkehr, Planung und Stadtentwicklung, Finanzen
Zum Bürgermeister wurde übrigens Hans Lampen von der CDU gewählt. In diesem Jahr werden die Karten wiederum neu gemischt. Die nächste Kommunalwahl soll im September stattfinden. Das SPD-Motto von 1975 könnte auch 2020 ein wichtiges Versprechen der Sozialdemokraten sein.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 18.04.2020
Kommunalpolitik Ideen für Rhade - SPD hat klare Zukunftsvorstellungen
Wer etwas erreichen will, hat Ziele
Seit 45 Jahren, solange gehört die ehemals selbständige Gemeinde Rhade schon zur Stadt Dorsten, wird darüber diskutiert, wie dieser neue Stadtteil der Lippestadt zukunftsfähig gestaltet werden soll. Mittendrin - die Rhader Sozialdemokraten. Aber nicht nur theoretisch, sondern mit praktischen Vorschlägen. Dazu beteiligten sie frühzeitig die Bürgerinnen und Bürger. Die Folge war, dass es aktuell einen gültigen Rahmenplan gibt, an dem sich alle orientieren können. Das Problem der letzten 45 Jahre war aber, dass zwar die Ideen bestens dokumentiert und auch vom Stadtrat beschlossen wurden, nicht aber umgesetzt. Einmal waren es die fehlenden Finanzen, dann wieder neue Schwerpunkteprojekte in anderen Stadtteilen. Nun soll es NRW-Fördermittel geben, um den ländlichen Raum aufzuwerten. Dazu sollen Rhader Bürgerinnen und Bürger in einem neuerlichen Workshop gehört werden, der über das Bürgerforum organisiert werden soll. Eigentlich ist alles klar. Eigentlich müssen nur die Punkte, die im Rhader Rahmenplan unter der Überschrift „Planungs- und Entwicklungsziele“ aufgeführt sind, terminiert und umgesetzt werden. Die Rhader SPD führt sie heute nochmals zur Erinnerung auf. Wer etwas erreichen will, hat nämlich Ziele.
- Auflösung der bandförmigen Siedlungsstruktur durch Grünzüge und intensivere Durchgrünung; Dorfrandallee; Straßenbegrünungen
- Ortsrandgestaltung, landschaftliche Einbindung mit naturnahen Ökosystem „Bachaue“; Behutsame Freizeitentwicklung Mühlenteich
- Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes; Verbesserung der Radwegeverbindungen; Maßnahmen Verkehrsberuhigung; Querungshilfen; Ausbau Kreisverkehre; Maßnahmen Verkehrsberuhigung
- Entwicklung des historischen Dorfkerns; Erhalt bäuerlich-dörflicher Strukturen; „Dorfpark“
- Aktivierung der Geschäftsflächen in historischer Ortslage; Abschnittsbildung Lembecker Straße; Platzartiger Umbau des Geschäftsbereiches;
Veröffentlicht am 17.04.2020
Kommunalpolitik „DORSTEN“ blüht auch
Zwei Bäume bilden starkes Symbol
Seit Oktober 2018 wächst in Rhade ein Apfelbaum, der den Namen DORSTEN trägt. Gestern berichteten wir über den Partnerbaum im Bürgerpark Stadtkrone, der auf unseren Namen RHADE „getauft“ wurde. Beide Bäume bilden ein Symbol der Zusammengehörigkeit zwischen der Lippestadt und Rhade. Gestern wurde beobachtet, dass erste Blüten beim Dorstener Baum RHADE gesichtet wurden. Heute können wir stolz mitteilen, dass auch DORSTEN im Rhader Kreuzungsbereich Schlehenweg/Dillenweg viele Blüten trägt. Ein gutes Zeichen, dass da etwas angegangen ist. Hier und da. Hoffen wir, dass nach der starken Symbolik, auch Früchte wachsen und geerntet werden können. Rhade kann es gebrauchen und hat es verdient.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 15.04.2020
Kommunalpolitik „RHADE“ blüht - in Dorsten
Ein Kurzbesuch im Stadtkrone-Bürgerpark
Seit 1975 gehören mehrere ehemals selbständige Gemeinden zu Dorsten. Rhade ist eine von ihnen. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit der Lippestadt zu stärken, gab es viele Bemühungen der Verwaltung und des Stadtrates. Eine, die nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, wurde aber von Dorstener Bürgern gestartet. Am 11. Mai letzten Jahres wurde der von uns gepflanzte Baum im Bürgerpark Stadtkrone, zwischen Lippe und Kanal gelegen, eingeweiht . Ein Baum, der unseren Namen trägt. RHADE. Nun wächst und gedeiht er prächtig in der Nachbarschaft der anderen Stadtteilbäume und Partnerstädte Dorstens. Während RHADE bereits blüht und fest verwurzelt scheint, dürsten einige andere nach viel mehr Aufmerksamkeit. Was macht aber der Baum DORSTEN, den wir parallel in Rhade gepflanzt haben? Dazu morgen mehr.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 14.04.2020
Kommunalpolitik Kommunalwahl 2020: Corana wirft den Zeitplan durcheinander
Parteien in der Schockstarre?
Am 13. September werden ein neuer Bürgermeister und ein neuer Stadtrat gewählt. So hat es das NRW-Innenministerium vor Monaten festgelegt. „Corona“ hat uns noch fest im Griff. Wackelt der Termin? Nichts ist derzeit wichtiger, als gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Dazu werden richtigerweise Gelder auf allen Ebenen locker gemacht. Das, was plötzlich so einfach geht, wird aber bitter nachwirken. Auch Dorsten, bekanntermaßen nicht auf Rosen gebettet, beteiligt sich mit vielerlei Maßnahmen. Die Verwaltung als Krisenmanager. Das kann aber auch schnell dazu (ver)führen, die gewählten Bürgervertreter nur noch nachträglich zu informieren, anstatt sie direkt zu beteiligen. Der öffentliche Eindruck, dass sich Stadtrat und Dorstener Parteien in einer Art Schockstarre befinden, führt auch dazu, den eingangs erwähnten Kommunalwahltermin in Frage zu stellen. Wir alle müssen das, was noch kommt, und hoffentlich bald überwunden ist, verarbeiten. Dann erst kann an die gemeinsame Aufräumarbeit gegangen werden. Dann sind auch unsere Dorstener Parteigliederungen gefragt, an einem Zukunftsplan mitzuwirken. Noch engt uns der Haushaltssanierungsplan von 2012, gültig bis 2021, ein. Ist er inzwischen Makulatur? Können der Bund und NRW das vor der Krise angekündigte Versprechen, die Kommunen zu entschulden, überhaupt noch einlösen? Fragen, die in den Parteigremien nach Beruhigung der allgemeinen Lage ruhig und sachlich diskutiert werden müssen. Per Telefon- oder Videoschalte geht das nicht. Eine Verschiebung des Kommunalwahltermins wird dadurch wahrscheinlicher.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 07.04.2020
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