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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Aktuell: Schloss Lembeck wird Dorstener Rathaus
Bürgermeister Stockhoff überglücklich
Es ist erst wenige Tage her, dass Graf von Merveldt im Gespräch mit der Dorstener Zeitung andeutete, seinen bisherigen Wohnsitz, das Schloss Lembeck, verlassen zu wollen. Er ist in der glücklichen Lage, über weitere gleichwertige Immobilien zu verfügen, in denen er mit seiner Familie den Ruhestand verbringen kann. Diese Meldung ist auch im Rathaus mit größtem Interesse gelesen worden. Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Lippestadt, sucht schon länger nach einem repräsentativen Gebäude, das der Bedeutung seines Amtes und seiner Amtsführung entspricht. „Ein kurzes Telefonat vom Rathaus ins Schloss reichte, um Klarheit zu gewinnen“, so Tobias Stockhoff überglücklich auf Nachfrage. Der Mietpreis ist moderat, große Umbaumaßnahmen fallen nicht an, da die Tagesarbeit weiter im Rathaus am Gemeindedreieck durchgeführt werden wird. Stockhoff: „Es wird nur ein kleiner Stab sein, der mit mir ins Schloss umzieht. Ich werde den gesamten Westflügel nutzen, die Mitarbeiter teilen sich 2 Vorräume. Im gegenüber liegenden Flügel werden mehrere Besprechungszimmer eingerichtet. Und der Schlaunsche Festsaal soll nur von Fall zu Fall genutzt werden. Beispielsweise, wenn die Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien zum Report bestellt werden oder wenn verdiente Dorstener Bürger von mir geehrt werden“. Dem Grafen sei Dank, dass der Dorstener Bürgermeister nun endlich von seiner neuen Arbeitsstelle auf Augenhöhe mit seinen Kollegen in Hamburg, Aachen, Recklinghausen und Co. agieren kann. Diese residieren seit Jahrzehnten in Schlössern, die dem Lembecker sehr nahe kommen.
Die Quellenlage dieser aktuellen Meldung gilt als sicher, da es seit Jahren direkte Kontakte zwischen der Rhader SPD und dem gräflichen Umfeld in Lembeck gibt
Veröffentlicht am 01.04.2020
Kommunalpolitik Plötzlich Zeit, um nachzudenken
Was will ich? Mit wem will ich? Was können WIR erreichen?
Eine Krise zwingt uns immer auch auszuloten, was „morgen“ anders gemacht werden müsste. Anders heißt natürlich - besser. Neben vielen Bereichen, Familie, Beruf, Freunde, gehört das politische Engagement ebenfalls dazu. Die wichtigste Ebene unseres Lebensmittelpunktes ist die Kommune. Diejenigen, die sich bisher an vorderster „Front“ engagieren, werden von den Sachzwängen der Tagespolitik quasi „aufgefressen“. Querdenken hat da keinen Platz. Plötzlich - eine neue Situation. Zeit! Das muss nicht Langeweile bedeuten. Das schafft Raum, neue Wege zu gehen. In unserer Flächenstadt Dorsten gibt es weiße Flecken. Ein Beispiel: Das städtische Kultur- und Bildungsangebot macht bisher einen Bogen um Rhade. „Das geht gar nicht“, so eine Feststellung, der nichts entgegengesetzt werden kann. Auf weitere Beispiele wird heute verzichtet. Der Kabarettist Fritz Eckenga glänzte lange mit dem Text: "Musst du mal drüber nachdenken. Inne Halbzeit. 15 Minuten. Schaffst du schon!" Dem ist nichts hinzuzufügen.
Nachdenkzeilen aus Rhade - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 17.03.2020
Kommunalpolitik Jetzt schlägt´s 13 - Danke für das erfolgreiche Bürgerforum
Ein kurzer Rückblick und eine angekündigte Fortsetzung
Wir haben es geschafft - die nunmehr 13. Veranstaltung in viereinhalb Jahren konnte mit guten Beiträgen und vor gut 60 Besuchern am Montag (02.03.2020) durchgeführt werden. Wir mussten uns leider von unseren "altgedienten" Mitstreitern Britta Faust und Jürgen Dymke vom Orgateam verabschieden. Für eure Arbeit und euren Einsatz an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!
Aber neue Fäden wurden schon geknüpft und "frisches" Blut hat sich angekündigt! In der nächsten Veranstaltung hoffentlich mehr hierzu! In Kürze werden wir hier das Protokoll zur Veranstaltung veröffentlichen - ich darf noch um etwas Geduld bitten. Wer sich einen Rück- und Überblick über die vergangenen Veranstaltungen verschaffen möchte, kann dies gerne unter dem nachstehenden Link tun.
https://www.rhade.de/buergerforum-rhade/protokolle-buergerforum
Also: bis bald ! Und schon mal vormerken: Die nächste Veranstaltung findet statt am 22. Juni 2020 (CMH / 19.30 Uhr) - also rechtzeitig vor den Ferien noch einmal an Rhade denken!
Übernommen von www.rhade.de , Text Heribert Triptrap
Veröffentlicht am 05.03.2020
Kommunalpolitik Dorstener Grüne sind auf dem Holzweg
Finanzielle Anreize, um Schotterbeete zu vermeiden?
Dass Schotterbeete eine Fehlentwicklung sind, wird allgemein anerkannt und geteilt. Das Kleinklima in einem Quartier verträgt es nicht, den Boden der Vorgärten zu versiegeln. Also muss umgesteuert werden. Umsteuern gelingt aber nur, wenn die Kommune verbindliche Gestaltungssatzungen verabschiedet, aber auch durchsetzt. Konkret heißt das, dass vorgeschrieben werden muss, wie ein Vorgarten in einem Baugebiet prinzipiell auszusehen hat und was gar nicht geht. Das kann sich auf Hecken, Zäune, Grenzmauern, Bepflanzung und Möblierung beziehen, ohne den Gestaltungsspielraum komplett auszuschließen. Der Vorschlag der Dorstener Grünen, denjenigen eine Belohnung zu zahlen, die die Entsiegelung ihres Gartens wieder rückgängig machen, wird ins Leere laufen, weil er völlig unlogisch ist. „Statt Verbote schlagen wir ein Anreizsystem vor“, so die Grünen-Aussage. Damit ist diese Partei in ihrer diffusen Haltung nahe bei der Union und der FDP. Unser belastetes Klima kann nämlich nicht solange warten, bis die Einsicht die Überhand gewonnen hat, dass das Allgemeinwohl höher zu werten ist, als die Freiheit, alles zu plattieren, bzw. zu schottern. Erstaunlich, dass unsere Lippestadt-Grünen ihren faulen Kompromissvorschlag als politische Botschaft verkaufen wollen. Sie werden damit scheitern.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 29.02.2020
Kommunalpolitik Die Kommunalwahl 2020 kann kommen
Dorstener SPD hat sich personell positioniert
Die Dorstener Sozialdemokraten haben sich schon früh entschieden, mit Jennifer Schug eine Kandidatin zu wählen, die den jetzigen Bürgermeister der CDU am 13. September ablösen könnte. Nun steht auch fest, wer für den Stadtrat in welchem Wahlkreis kandidiert und wer an welcher Stelle über die beschlossene Liste „abgesichert“ sein könnte. Für Rhade heißt das, dass mit Achim Schrecklein auf Platz 6 die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft der Rhader Bürgervertreter zu sein, nicht gerade gering ist. Auch Britta Faust (Platz 11) kann bei einem guten Wahlergebnis damit rechnen, künftig als Rhader SPD-Ratsfrau zu fungieren. Dass nicht alle Delegierten die wechselnde Besetzung mit einer weiblichen und einem männlichen Kandidaten als der Weisheit letzten Schluss bewerten, zeigte die nochmals aufflackernde Diskussion am gestrigen Abend. Nun heißt es aber für die gesamte SPD in der Lippestadt, nach vorne zu blicken und in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben, die den SPD-Kandidaten oder die Kandidatin am 13. September wählen sollen. Da ist Glaubwürdigkeit, gepaart mit Überzeugungskraft, dringend nötig.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 28.02.2020
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